AT158729B - Elektrische Heizeinrichtung. - Google Patents
Elektrische Heizeinrichtung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrische IIeizeinrichtung. Elektrische Heizeinrichtungen und Heizkörper, insbesondere zur Erzeugung hoher Temperaturen, bei denen die Wärmeerzeugung durch den Energieumsatz in einer Gasentladung erfolgt, haben früher keine praktische Bedeutung erlangt, da die zum Aufbau der Gefässwände verwendeten Werkstoffe insbesondere den mechanischen Beanspruchungen bei hoher Temperatur nicht gewachsen waren. Die Vervollkommnung der keramischen Baustoffe sowie die Verwendung der hochfeuerfesten Oxyde usw. als Gefässteile eröffneten neue Möglichkeiten. Es hat sich aber gezeigt, dass diese Werkstoffe den Anforderungen von Hochtemperaturheizeinriehtungen mit Gasentladungen nicht genügen. Die Gas- durchlässigkeit bei hohen Temperaturen sowie die durch Temperaturänderungen auftretenden inneren Über- und Unterdrücke erfordern besondere Massnahmen, die das Wesen der Erfindung bilden. Die erfindungsgemässe elektrische Heizeinrichtung besitzt eine gas-oder dampfgefüllte Entladungsstrecke in einem Gefäss, das ganz oder teilweise aus hochtemperaturfesten Stoffen, insbesondere Keramik, besteht und ist dadurch gekennzeichnet, dass an die Gefässwand mindestens eine innenliegende Zwischenwand anschliesst. Diese Zwischenwand kann, da sie dem Einfluss der äusseren Atmosphäre entzogen ist, aus einem solchen Stoff gewählt werden, dass etwa die von aussen nach innen dringenden Gase oder Dämpfe aufgeladen bzw. gebunden werden. Die Zwischenwand kann gegenüber den eintretenden Gasen entweder eine sehr geringe Diffusion zeigen oder sie kann beispielsweise durch Absorption oder chemische Reaktion diesen Zweck erfüllen. Natürlich setzt sie auch einen erwünschten Widerstand gegen ein Austreten von Gasen und Dämpfen aus der Entladungsstrecke in die äussere Atmosphäre entgegen. Eine solche Zwischenwand besteht beispielsweise aus Wolfram oder andern hochschmelzenden Metallen, die das Eintreten z. B. von Sauerstoff längs Poren oder Rissen infolge Oxydbildung verhindert und gegebenenfalls gleichzeitig die bei hohen Temperaturen allmählich erweichenden (plastisch werdenden) hochfeuerfesten Baustoffe mechanisch unterstützt. Diese Zwischen- wand kann zusammenhängend sein oder aus einzelnen Teilen (Rohrstücke, Bänder usw. ) bestehen. Sie kann ferner auf der Innenseite der Wand des Entladungsgefässes als dünner Belag ausgebildet sein. Das Abdichten der Risse und Poren der Gefässwand kann auch in der Weise erfolgen, dass zur Ausbildung der erfindungsgemässen Zwischenschicht metallische Innenteile verdampft werden. Um zu vermeiden, dass durch die metallische Innenwand die Entladung gestört bzw. Teile der Entladung kurzgeschlossen werden, wird gemäss der weiteren Erfindung die metallische Zwischenwand entweder mit leitenden Schichten hohen spezifischen Widerstandes versehen, oder durch eine isolierende Schicht von der Entladungsstrecke getrennt. Die erfindungsgemässe Zwischenwand kann mit der äusseren Gefässwand entweder starr überall verbunden sein, oder nur an einzelnen ausgewählten Stellen sich mit ihr berühren. Durch entsprechende Formgebung und Ausführung der mehrschichtigen Gefässwand hat man dafür zu sorgen, dass sich keine gefährlichen Kräfte wegen der verschiedenen Wärmeausdehnung der einzelnen Schichten ausbilden können. Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei nur die linke Hälfte der Heizeinriehtung dargestellt wurde, da die rechte Hälfte in gleicher oder ähnlicher Weise ausgebildet werden kann. Mit 1 sind die Elektroden, mit 2 an das äussere keramische Rohr 3 angeschmolzene Metallkappen, mit 4 ein Abdeekrohr des Elektrodenstabes und mit 5 eine Abdeckscheibe bezeichnet ; die Bestandteile 4 und 5 können aus Isoliermaterial oder aus elektrisch schlecht leitenden Stoffen bestehen. 6 ist ein Rohr z. B. aus Wolfram, auf das eine Schicht 7 aufgebracht ist, <Desc/Clms Page number 2> deren Beschaffenheit nach den früher angegebenen Gesichtspunkten gewählt wird. Zur Kühlung der Metallkappen 2 dient der Wasserkasten 8. Die Abdeekscheibe 5 ist entweder grobporig oder sie besitzt eine solche Abmessung, dass zwischen ihrem Rand und dem Rohr 3 ein kleiner Spalt frei bleibt, so dass ein Druckausgleich zwischen dem Mittelteil des Heizleiterrohres und seinem wassergekühlten Endteil möglich ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrische Heizeinrichtung, insbesondere zur Erzeugung hoher Temperaturen, mit Wärmeerzeugung durch eine Gas-oder Dampfentladung in einem Gefäss, das ganz oder teilweise aus hochtemperaturfestem Stoff, insbesondere Keramik, besteht, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite der Gefässwand mindestens eine Zwischenwand (Schicht) vorgesehen ist.
Claims (1)
- 2. Elektrische Heizeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Schichten bzw. Zwischenwände so beschaffen ist, dass sie die von aussen nach innen dringenden Gase oder Dämpfe aufhält oder bindet bzw. dem Austreten von Gasen oder Dämpfen aus der Entladungsstrecke in die äussere Atmosphäre einen Widerstand entgegensetzt.3. Elektrische Heizeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Schichten bzw. Zwischenwände, die zusammenhängend oder nicht zusammenhängend sein kann, aus hoehschmelzendem Metall, beispielsweise Wolfram, besteht.4. Elektrische Heizeinriehtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand (Schicht) auf der Innenseite der Wand des Entladungsgefässes als dünner Belag ausgebildet ist.5. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Heizeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abdichtung der Gefässwand gegen ein Übertreten von Gasen oder Dämpfen aus der Entladungsstrecke bzw. in die Entladungsstrecke metallische Innenteile verdampft werden, die sich auf der Innenseite der Gefässwand niederschlagen.6. Elektrische Heizeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Zwischenwand metallisch ist und von der Entladungsstrecke durch eine isolierende Schicht oder durch eine elektrisch leitende Schicht hohen Widerstandes elektrisch getrennt ist. EMI2.1
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