DE631066C - Fensterverschluss mit drehbarer Schliessstange - Google Patents

Fensterverschluss mit drehbarer Schliessstange

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DE631066C
DE631066C DEG88227D DEG0088227D DE631066C DE 631066 C DE631066 C DE 631066C DE G88227 D DEG88227 D DE G88227D DE G0088227 D DEG0088227 D DE G0088227D DE 631066 C DE631066 C DE 631066C
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DE
Germany
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locking
window
rod
sash
tongues
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Expired
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DEG88227D
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English (en)
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/08Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with a rotary bar for actuating the fastening means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

Es sind Fensterverschlüsse mit drehbarer Schließstange bekannt, bei denen die am oberen und unteren Stangenende vorgesehenen oder auch über die ganze Höhe des Fensters verteilten Sperrzungen in entsprechende Schließbleche oder Schließkloben des Fensterstockes bzw. des Gegenflügels eingreifen und nach Festlegung der Stange gegen Drehung das Fenster geschlossen halten. Um den Fensterverschluß möglichst unsichtbar zu mächen, hat man teilweise auch die Drehstange in die Falzkante des Fensterflügels hineinverlegt, so daß lediglich der die Drehung der Stange ermöglichende Handgriff sichtbar ist. Der Hauptnachteil dieser Drehstangenverschlüsse ist der, daß sie die oft recht erhebliche Veränderung des Fensterstockes und der Flügel nicht auszugleichen vermögen. Diese Veränderungen des Fensters
ao werden durch das Austrocknen und Verwerfen des Holzes hervorgerufen und können zwischen Stock und Flügel Spalten bis zu 20 mm entstehen lassen. Ein Ausgleich dieser Veränderungen, d.h. ein dichtes Schließen
as der Fenster, läßt sich bei den bekannten Verschlüssen aus dem Grunde nicht erzielen, weil die Schließstange nur bis zu einer stets gleichen Winkelstellung gedreht werden kann, welche durch die Anordnung der an einem kurzen Hebelarm wirkenden Sicherung für die Schließstange bestimmt wird.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Fensterverschluß mit drehbarer Schließstange, bei dem die über die ganze Höhe des Fensters verteilten Sperrzungen in an sich bekannter Weise in Ausschnitte der am Fensterstock oder Gegenflügel angebrachten Schließbleche eingreifen, bei dem aber die mit Sperrzungen besetzte Schließstange an ihrem einen über den Flügel hinausragenden Ende mit einem verhältnismäßig langen, senkrecht zur Stange liegenden Verschlußhebel starr verbunden ist, dessen freies Ende in größerer Entfernung von der Drehachse von einer eine Drehung der Schließstange im Öffnungssinne verhindernden Sicherung unter Spannung gehalten wird. Vorzugsweise besteht dabei der unter Spannung die Schließstange in ihrer Sperrstellung haltende Hebel aus dem unteren, im Winkel abgebogenen Ende der Stange, welche in an sich bekannter Weise vollständig in die Falzkante des zugehörigen Fensterflügels unter der Deckleiste derart eingelassen ist, daß lediglich die Zungen aus entsprechend großen Aussparungen dieser Falzkante heraus hervorragen und in die Ausschnitte der gegenüberliegenden Schließbleche, beide Flügel zusammenziehend, eingreifen. Dadurch, daß die Sicherung an einem verhältnismäßig großen Hebelarm wirkt, läßt sich erreichen, daß der die Sperrlage sichernde Hebel mit einer gewissen Vor-
spannung an der Sicherung anliegt, wodurch die Fensterflügel fest gegen den Fensterstock gepreßt werden und wodurch es ferner möglich ist, auch etwaige Veränderungen dur.ejä£ Eintrocknen des Holzes auszugleichen. B; Anordnung des Verschlußhebels am unterli|| Ende der Stange bringt ferner den Vorteil mit sich, daß auch hochliegende Fenster ohne besondere Hilfsmittel vom Boden aus geöffnet und geschlossen werden können.
Eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist beispielsweise auf der Zeichnung veranschaulicht, auf der Fig. ι einen Fensterflügel sowie einen Fensterstock in Seitenansicht und v..
Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch einen Flügel in Höhe einer Sperrzunge zeigen.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist eine Stange B in die Falzkante des senkrechten ausschwenkbaren Flügelteiles versenkt eingelassen, so daß lediglich über die gesamte Höhe des Flügels verteilte gebogene Zungen A1 aus der Falzkante hervortreten. ■ Das untere Ende der Stange B ragt über den Flügel hinaus vor und ist in eine waagerechte Lage abgebogen, so daß dieses Ende JS1 zum Drehen der Schließstange B benutzt werden kann. Die Sperrzungen A1 greifen in Aussparungen, mehrerer Schließbleche A2 ein und drücken beim Schließen den Fensterflügel unter der auf den Verschlußhebel B1 ausgeübten * Spannung gegen den Fensterstock.' Der Verschlußhebel B1, der in der Sperfstellung durch eine Sicherung B festgehalten wird, läßt sich · in einem solchen Winkel abbiegen, daß die Zungen^ unter einer einen festen Verschluß des Fensters ergebenden Vorspannung an den Schließblechen 40' des Gegehflügeis anliegen. ·
XJm einen luftdichten Abschluß der Fenster zu erzielen, kann gegebenenfalls der Fensteranschlag außerdem noch mit' Gummidichtungen versehen werden. Damit der Verschlußhebel B1 auch bei geöffnetem Fenster stets fest am Fensterflügel anliegt, ist an der ..Stange B eine Schraubenfeder C vorgesehen, i'i^e- mit Hilfe einer kleinen Metallplatte D mit ?*it§ejän einen Ende an dem Fensterflügel be- $?f||tigt ist, während das andere Ende F, z. B. '''durch Löten, mit der Schließstange B verbunden ist, so daß die Schraubenfeder C unter ständiger Spannung den Verschlußhebel an den Fensterflügel drückt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Fensterverschluß mit drehbarer Schließstange, deren über die ganze Höhe des Fensters verteilte Sperrzungen in Ausschnitte von am Fensterstock oder Gegenflügel angebrachten Schließblechen eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Sperrzungen (A1) besetzte Schließstange (B) an ihrem einen über den Flügel hinausragenden Ende mit einem verhältnismäßig langen,, senkrecht zur Stange liegenden Verschlußhebel (S1) starr verbunden ist, dessen freies Ende in größerer Entfernung von der Dreh-. achse von einer eine Drehung der Schließstange im Öffnungssinn verhindernden Sicherung (E) unter Spannung gehalten wird.
  2. 2. Fensterverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der unter Spannung die Schließstange in ihrer Sperrstellung haltende Hebel (B1) · aus dem unteren im Winkel abgebogenen Ende der Stange besteht, die in an sich bekannter Weise vollständig in die Falzkante des. zugehörigen Fensterflügels .unter der Deckleiste derart eingelassen ist, daß lediglich die Sperrzungen (^1) 'aus entsprechend großen Aussparungen der Falzkante herausragen" und in die Ausschnitte der gegenüberliegenden Schließbleche, " beide Flügel zusammenziehend, eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG88227D 1933-06-15 1934-06-12 Fensterverschluss mit drehbarer Schliessstange Expired DE631066C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
YU631066X 1933-06-15

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DE631066C true DE631066C (de) 1936-06-11

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ID=25559870

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DEG88227D Expired DE631066C (de) 1933-06-15 1934-06-12 Fensterverschluss mit drehbarer Schliessstange

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DE (1) DE631066C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2944171C2 (de) * 1979-11-02 1981-11-05 Huwil-Werke GmbH Möbelschloß- und Beschlagfabriken, 5207 Ruppichteroth Drehstangenverschluß für Möbel o.dgl.
DE3830234A1 (de) * 1988-09-06 1990-03-15 Design & Holz Studio Gmbh & Co Stangenschloss

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2944171C2 (de) * 1979-11-02 1981-11-05 Huwil-Werke GmbH Möbelschloß- und Beschlagfabriken, 5207 Ruppichteroth Drehstangenverschluß für Möbel o.dgl.
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