DE630442C - Druckluftspeicher zur Betaetigung von bei Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren benutzten Signaleinrichtungen aller Art - Google Patents

Druckluftspeicher zur Betaetigung von bei Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren benutzten Signaleinrichtungen aller Art

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DE630442C
DE630442C DEST49939D DEST049939D DE630442C DE 630442 C DE630442 C DE 630442C DE ST49939 D DEST49939 D DE ST49939D DE ST049939 D DEST049939 D DE ST049939D DE 630442 C DE630442 C DE 630442C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckluftspeicher zur Betätigung von bei -Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren benutzten Signaleinrichtungen aller Art, der mit dem ■ Verdichtungsraum des Motorzylinders über, ein den Luftaustritt aus diesem Raum selbsttätig regelndes Ventil und über ein Einlaßventil verbunden ist. Bei den bekannten Ausführungen sind besondere Drossel- oder Absperrventile vorgesehen. Diese werden erfindungsgemäß dadurch entbehrlich gemacht, daß das Regelventil das Einlaßventil steuert. Eine zweckmäßige Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß in dem Durchgang des Einlaßventils ein Filter angebracht ist, das zugleich als Führung für den Einlaßventilstößel dient.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes gezeigt.
Abb. ι stellt einen senkrechten Querschnitt durch das Ventil dar, während
Abb. 2 einen gleichen Querschnitt durch den Druckluftspeicher veranschaulicht.
Abb. 3 zeigt den Einbau des Erfindungsgegenstandes in einem Kraftfahrzeug. Es wird hierbei die Verwendung des Erfindungsgegenstandes für eine Signaleinrichtung und eine Reifenpumpe gezeigt.
Vom Druckluftspeicher, der durch eine Leitung über das Steuerventil nach Abb. 1 mit dem Kompressionsraum des Fahrzeugmotors verbunden ist, führt eine Rohrleitung über ein Ventil /, das mittels eines Bowdenzuges e durch den Signalring h betätigt wird, zum Signalhorns. Weiter ist eine Leitung vom Speicher zu einem der Radreifen vorgesehen, so daß die Vorrichtung gemäß der Erfindung als Reifenpumpe Verwendung finden kann.
Die durch den Kompressionshub im Zylinder erzeugte Preßluft strömt durch das Einlaßventil α in ein Gehäuse q. Hierbei wird die Preßluft durch ein im Durchgang sitzendes Filter k von mitgeführten Öl- und S taubteilen gereinigt. Das Filter k dient gleichzeitig als Führung für den den Teller« des Ventils lose tragenden Stößel/. Der Teller« wird durch eine Feder tn auf seinen Sitz gepreßt. An dem oberen Ende des Stößels/ ist der eine Arm eines doppelarmigen Hebels b angelenkt, dessen anderer Arm an dem freien Ende des Stößels des Regelventils η angreift. Der doppelarmige Hebel b stellt somit das Mittel dar, durch welches erfindungsgemäß das Einlaßventil« vom Regelventil gesteuert wird. Das Gehäuse des Regelventils ist in dem von einer Überwurfmutter/" gehaltenen Deckel ρ des Gehäuses^ eingeschraubt und weist einen Deckel ν auf, gegen den sich die Feder ο für den Teller« des Ventils abstützt. In dem Deckel ρ ist außerdem noch ein Stutzen j eingeschraubt, der durch eine Leitung mit dem Eintrittstutzen t des Druckluftspeichers c in Verbindung steht. Dieser ist ferner
mit einem oder mehreren Austrittstutzen versehen und äürcK eine ¥ä"st bis zum Boden des Speichers reichende Wand in zwei Kammern geteilt. Hierdurch muß die Luft in dem Speicher den durch Pfeillinien angezeigten Weg nehmen und wird dadurch von Druckstößen befreit.
Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise:
1. Zu Beginn der Aufladung liegt der Ventilteller ti unter dem Einfluß der starken Druckfeder ο auf seinem Sitz; der mit dem Ventilteller ti zwangsläufig verbundene Stößel für das Einlaß- und Rückschlagventil ß, der in der gezeichneten Lage (Abb. i) mit seinem Bunde den Teller« auf seinen (unteren) Sitz drückt, hat den Teller« freigegeben; dieser wird nur durch die am Stößel/ abgestützte Feder tn auf seinen Sitz gepreßt.
2. Beim ersten Verdichtungshub des Moao tors wird das Ventil« gegen die Wirkung der Feder m vom Sitz abgehoben; das Druckmittel tritt in das Gehäuse^ und in den Speichere ein. Der Betriebs- oder kritische Druck wird noch nicht erreicht; das Regelventil η wird daher nicht beeinflußt.
3. Bei Beginn des Saughubes schlägt das Einlaßventil« zurück; das Regelventil wird hierbei nicht beeinflußt.
4. Beim nächsten und den folgenden Ver-3„ dichtungs- und Saughubeh des Motors wiederholt sich das Öffnen und Schließen des Ventils« wie bei 2. und 3., ohne daß das Regelventil in Wirkung tritt, und zwar so lange, bis das durch das geöffnete Ventil« eintretende Druckmittel den Druck im Gehäuse q auf die kritische Höhe gesteigert hat.
In diesem Augenblick hebt sich das für den kritischen Druck bemessene Regelventil; der mit diesem verbundene Stößel I senkt sich und drückt den Ventilteller« auf seinen Sitz; das Ventil « ist dann geschlossen.
5. Der Stößelbund hält den Teller« so lange auf seinem Sitz fest, wie das Regelventil unter dem Einfluß des kritischen Drukkes in der oberen Lage verbleibt.
6. Sinkt der Druck im Gehäuse^ infolge Druckmittelverbrauch.es, so überwiegt die Kraft der Federe; der StößeU hebt sich und gibt den Teller« wieder frei. Sinkt der Druck unterhalb des Ventils « unter die Druckhöhe im Gehäuse^ oder übersteigt er diese Druckhöhe, so wirkt das Ventil« als Rückschlag- oder Einlaßventil; es wiederholen sich also die unter 1. bis 6. geschilderten Vorgänge.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
  2. i. Druckluftspeicher zur Betätigung von bei Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren bemtzten Signaleinrichtungen aller Art, der mit dem Verdichtungsraum des Motorzylinders über ein den Luftaustritt aus diesem Raum selbsttätig regelndes Ventil und über ein Einlaßventil verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelventil Qi) das Einlaßventil («) steuert.
  3. 3. Druckluftspeicher nach Anspruch i,-dadurch gekennzeichnet, daß in dem Durchgang des Einlaßventils ein Filter vorgesehen ist, das zugleich als Führung für den Einlaßventilstößel dient.
    Hieizu ι Blatt Zeichnungen
DEST49939D 1932-10-11 1932-10-11 Druckluftspeicher zur Betaetigung von bei Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren benutzten Signaleinrichtungen aller Art Expired DE630442C (de)

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