DE630175C - Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen der Belastung eines schwingender Beanspruchung unterworfenen Pruefkoerpers - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen der Belastung eines schwingender Beanspruchung unterworfenen Pruefkoerpers

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DE630175C
DE630175C DET44863D DET0044863D DE630175C DE 630175 C DE630175 C DE 630175C DE T44863 D DET44863 D DE T44863D DE T0044863 D DET0044863 D DE T0044863D DE 630175 C DE630175 C DE 630175C
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    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen der Belastung eines schwingender Beanspruchung unterwaorfenen Prüfkörpers Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bestimmen der Belastung eines schwingender Beanspruchung unterworfenen Prüfkörpers. Es ist schon vorgeschlagen worden, die Belastung eines Prüfkörpers aus den Bewegungen einer mit dem Prüfkörper verbundenen freien Masse zu ermitteln, die durch ihre Massenträgheit den Prüfkörper belastet. Dieses Verfahren setzt eine entsprechende Umrechnung voraus, insbesondere ist es aber in denjenigen Fällen ungeeignet, bei denen die Antriebsdrehzahl oder Schwingungszahl der Prüfmaschine nicht ganz genau gleichgehalten werden kann. Die infolge der Massenträgheit ausgeübte Kraft ist bekanntlich nicht nur von dem Ausschlag der Masse, sondern auch von dem Quadrat der Schwingungszahl abhängig, so daß bei schwankender Drehzahl oder Schwingungszahl der Ausschlag der Masse nicht als Maß für die Beanspruchung dienen kann.
  • Durch das Verfahren nach der Erfindung läßt sich die Beanspruchung des Prüfkörpers unabhängig von der Antriebsdreh- oder Schwingungszahl ohne Umrechnung unmittelbar bestimmen. Dies geschieht im wesentlichen dadurch, daß mit der mit dem Prüfkörper verbundenen trägen Masse ein Hilfskörper verbunden wird, auf den eine den Bewegungen der genannten Masse entsprechende Fliehkraft einwirkt. Aus dem Verhältnis der durch die Fliehkraft hervorgerufenen Bewegung zu der Bewegung der trägen Masse infolge der Schwingungen des Prüfkörpers ergibt sich sodann unmittelbar die gesuchte Belastung des Prüfkörpers.
  • Die Grundlagen für eine solche Meßmöglichkeit erklären sich an Hand der Abb. i bis 3 folgendermaßen: Der Prüfkörper A werde an seineui nicht dargestellten Ende durch einen beliebigen Antrieb in Schwingungen versetzt. Sein Spannkopf B ist mit der Masse m1 fest verbunden. Diese verhältnismäßig große Masse wirkt durch ihre Massenträgheit belastend auf den Probestab. Auf der Masse ml ruht mittels der Federn C der Hilfskörper in Gestalt der Masse m2; die mittlere Entfernung dieses Körpers, von der Drehachse sei r.
  • Die Schwingungen der Masse uni werden auch' auf die Masse m2 übertragen, die dadurch seitlich um den Betrag a ausgelenkt wird. Gleichzeitig wirkt auch eine Fliehkraft auf die Masse m2, da sie bei den Schwingungen eine Drehbewegung um die Hauptdrehachse ausführt. Diese Fliehkraft ist eine wechselnde, die zwischen einem Höchstwert und Null sinusförmig hin und- her geht. Durch die maximale Fliehkraft werde die Masse m2 um den Betrag s (senkrecht zu der seitlichen Bewegung) ausgelenkt. Aus dem Verhältnis des Weges s zu dem Weg a soll sich nach obigem die Belastung des Prüfkörpers ermitteln lassen.
  • Dies läßt sich rechnerisch nachweisen, indem die Belastungen des Prüfkörpers und die zugehörigen Wege der einzelnen Massen berechnet werden. Die Größe des auf den Prüfkörper wirkenden Drehmomentes ist f. . Md v2-Hierin ist"däs Träglieitsmoment s 0 - mi . i2 .
  • i ist hierbei der Trägheitsradius, wie er in Abb. r ungefähr angegeben ist.
  • Der Winkel p kanri--durch die Ausleilkung der Massem, ausgedrückt .werden. Er ist Man erhält so die Formel Die Bewegung der Masse m2 infolge der Fliehkraft errechnet sich daraus; daß dieser Fliehkraft das Gegengewicht gehalten wird von der Federkraft der Federn C. Bezeichnet man mit. c -die Federkonstante dieser Federn, dann erhält man folgende Formel: c.s-m,.y.co2. Hierzu ist zu bemerken, daß co und v voneinander verschieden sind. v ist die Antriebsfrequenz, c) dagegen ist diejenige Winkelgeschwindigkeit, die die Masse in, bei ihrer Drehung um die Achse des Prüfkörpers hat. Diese Winkelgeschwindigkeit wechselt eben= falls sinusförmig zwischen Null und einem Höchstwert. Im folgenden soll nur der Höchstwert betrachtet werden. Er steht in einem bestimmten Verhältnis zu v. Dieses Verhältnis drückt sich in der Formel aus; die Richtigkeit dieser Formel ist insbesondere an Hand der Abb.3 leicht einzusehen.
  • Setzt man in die vorhin angegebene Formel für die Fliehkraft statt w- den sich aus 'der letzten Formel ergebenden Wert für v2 ein, so erhält man die Formel Daraus erhält man Setzt man diesen Wert in die Formel für das Drehmoment ein, .so erhält man Da die über und unter dem ersten Bruch-. strich stehenden Werte stets konstant bleiben; so ergibt sich, daß das Drehmoment pro-,;,portional einer Konstanten X dem veränderehen Ouotienten ist.
  • `.'@`;;@iese verhältnismäßig einfache Beziehung, 'aus der sich die Belastung an sich sehr leicht ermitteln lassen würde, läßt noch eine weitere Vereinfachung zu, wie Abb. 3 zeigt, die als Draufsicht auf, die Abb. r gedacht ist. In dieser Ab>jildung. ist der Hilfskörper nag in seiner Ruhelage stark ausgezogen, während die beiden Endlagen des gleichen Körpers bei einer beliebigen Schwingung gestrichelt dargestellt sind. Auf dein Hilfskörper m2 befinde sich ein Punkt D. Die eine Endlage seiner Schwingung, die der gestrichelt gezeichneten Lage des Hilfskörpers entspricht, sei D'. Die in Richtung der Drehschwingung liegende Komponente des Abstandes D-D' ist a, die senkrechte Komponente hierzu s. Wird parallel zu der Strecke s in einer beliebigen Entfernung davon eine Gerade E-F gelegt und parallel zu a eine Gerade durch den Punkt D gelegt, so erhält man den Punkt G. Wird ferner die Verbindungslinie der beiden Punkte D und D' bis zu der Geraden E=F verlängert, so erhält man- den Schnittpunkt H. Die Strecke G-H werde mit. x bezeichnet. y sei der senkrechte Abstand von der Geraden E-F zu dem Punkt D, entsprechend der Strecke D-G. Aus den geometrischen Beziehungen ergibt sich sodann das Verhältnis Daraus ergibt sich Da y stets konstant bleibt, ist die Strecke x unmittelbar ein Maß für das Drehmoment, d. h. für die Beanspruchung des Prüfkörpers. Die Gerade E-F kann infolgedessen unmittelbar mit den entsprechenden Belastungsangaben beziffert werden, und zwar ausgehend von dem Punkt G, der,. solange die Drehachse des Prüfkörpers bestehen bleibt, stets der Belastung Null des Prüfkörpers entspricht.
  • Eine praktische Ausführungsmöglichkeit des Erfindungsgedankens ist bei der Besprechung der theoretischen Grundlagen der Erfindung schon im wesentlichen erwähnt worden. Ist es auch an sich einfach, die in Abb. 3 gezeichnete Strecke x zu bestimmen, so sei in Abb. q. noch eine besonders einfache Lösung hierzu gegeben. Alle für die Erklärüng nicht wesentlichen Teilen sind in dieser Abbildung fortgelassen. Sie stimmen insoweit zweckmäßig mit der Abb. 3 überein. Auf dem Hilfskörper m2 ist ein leicht sichtbarer Körper I befestigt. Seine Form ist an sich beliebig, in der Abbildung ist er nach Art einer Schneide ausgebildet. Ein zweiter zweckmäßig ähnlich ausgebildeter Körper K befindet sich am. festen Teil der Prüfeinrichtung. Beide Teile I und K liegen bei Ruhelage des Hilfskörpers ms in unmittelbarer Nähe zueinander. Sie kehren dabei zweckmäßig beide Schneiden einander zu. Wird der Prüfkörper belastet, so schwingt der Körper in, aus; die eine Endlage dieser Schwingung ist in der Abbildung gestrichelt dargestellt. Ferner ist die zugehörige Lage I' des Teiles I eingezeichnet.
  • Die Schneide K kann unmittelbar am festen Teil der Einrichtung befestigt werden. Zweckmäßiger ist es jedoch, sie mittels einer Lenkerfeder T mit dem festen Teil der Einrichtung zu verbinden und durch einen weiteren Lenker U gelenkig mit der Drehachse des Prüfkörpers - selbst zu verbinden. Dadurch wird der Abstand des Teiles K von der Drehachse stets gewahrt, so daß er etwaigen kleinen Schwingungen der Prüfkörperachse folgen kann.
  • Beobachtet man die Lage I' des genannten Teiles und bringt die Spitze der Schneide zur Deckung mit der Spitze der Schneide K, so erhält man damit die Verbindungslinie des Teiles I in seiner Ruhe- und in seiner Schwingungslage entsprechend der Verbindungslinie D'-D-H der Abb. 3. Wird für die Beobachtung beispielsweise ein Fernglas L benutzt, so ergibt sich aus dessen Stellung auf der Skala 11l die Beanspruchung des Prüfkörpers.
  • Soll der Prüfkörper, wie es meistens verlangt wird, mit stets gleicher Belastung beansprucht werden, so ist es nur notwendig, das Fernglas L auf die entsprechende Stelle der Skala NI zu bringen und die Erregung so lange einzustellen, bis die Schneiden K und I' zur Deckung kommen. Von Zeit zu Zeit ist dann eine Nachregelung notwendig, weil entweder .die Antriebsdrehzahl sich etwas geändert hat oder der Ausschlag beispielsweise infolge Änderung der Werkstoffdämpfung oder aus anderen Gründen einen anderen Wert angenommen hat.
  • An Stelle des Fernrohres können beispielsweise auch Lichtstrahlen verwendet werden, wobei "die Lichtquelle an Stelle des Fernrohres selbst tritt und so lange verschoben wird, bis ein schmales Lichtbündel gerade auf. beide Schneiden fällt. Die Lichtquelle kann auch an anderer Stelle angeordnet und deren Strahlen auf der Skala J11 aufgefangen «-erden, wobei sich aus dem Helligkeitsbereich oder dem Gang der Lichtstrahlen die Belastung in entsprechender Weise ergibt.
  • Die bisherigen Ausführungsbeispiele, die sich noch beliebig vermehren lassen, gehen alle davon aus, daß der Prüfkörper auf Torsion beansprucht wird. Der Erfindungsgedanke läßt sich jedoch in gleicher Weise auch bei Prüfkörpern, die auf Zug oder Druck oder auf wechselnden Zug-Druck beansprucht werden, verwenden. Es bedarf hierzu: nur einer kleinen Vorrichtung, die die hin und her gehende Bewegung der den Prüfkörper belastenden Masse in eine drehende Bewegung umwandelt.
  • Eines der zahlreichen Ausführungsbeispiele hierzu ist in Abb. 5 schematisch dargestellt. Der auf Zug-Druck beanspruchte Prüfkörper N ist mittels des Spannkopfes ß in eine Masse nag eingespannt. Diese ist mit einem als Hebel ausgebildeten Flacheisen P 'durch das Gelenk 0 verbunden. Der Hebel P ist in einem festen Lager R schwingbar gelagert. An dem äußeren Arm des Hebels P befindet sich der Hilfskörper "a4, der an Federn S befestigt und im übrigen so gelagert ist, daß er sich in Längsrichtung des Hebels P bewegen kann.
  • Stellt man für diese Anordnung die den obigen Berechnungen entsprechenden Formeln auf, so ergibt sich auch hier analog, daß die Prüfkörperbeanspruchung proportional einer Konstanten X einem dem Quotienten entsprechenden Wert ist. An dem Hilfskörper m., ist demnach ebenfalls ein leicht sichtbarer Punkt herauszusuchen oder ein entsprechender Teil anzubringen und aus dessen Verlagerung bei der Schwingung auf die Belastung des Prüfkörpers unmittelbar zu schließen. Dies kann auf die an Hand der Abb.4 beschriebene Art und Weise oder durch ähnliche Verfahren erfolgen.
  • Die Übertragung der Drehbewegung auf den Hilfskörper m4 kann auch anders, als in Abb. 5 beschrieben, vor sich gehen. So kann beispielsweise die Massein, an einer beliebigen anderen Stelle des Hebels P angreifen. Ferner kann der Hebel P einen Teil der- Massenträgheit des Systems aufnehmen, die so weit gehen kann, daß der Prüfkörper unter Weglassung der Masse trag unmittelbar an diesen Hebel P gelenkig eingespannt ist.
  • In ähnlicher Weise kann auch die Belastung bei Biegebeanspruchung des Prüfkörpers festgestellt werden. Ist der Biegestab mindestens an der einen Seite mit einer trägen Masse verbunden, die' infolge ihrer Trägheit bei der Biegung im wesentlichen stets um eine Drehachse schwingt, so kann die für Torsionsprüfungen beschriebene Einrichtung unmittelbar übernommen werden. Andernfalls ist eine Umlenkung etwa der für Zug- und Druckbeanspruchung entsprechenden vorzusehen.
  • Die elastische Lagerung des Hilfskörpers ist in allen Fällen beliebig. Es können in jedem Falle Schraubenfedern oder Lenkerfedern oder ähnliche elastische Mittel benutzt werden, sofern nur die elastische Wirkung in Richtung der Fliehkraft eindeutig ist. Auch die Erdschwere kann als Rückstellkraft benutzt werden. Hierzu senkrecht stehende seitliche Bewegungen müssen entweder durch die elastischen Mittel selbst, wie bei Lenkerfedern, oder durch zusätzliche Mittel, wie Gleitbahnen, die in Abb. 5 angedeutet sind, verhindert werden, damit der Hilfskörper in dieser Richtung nur Bewegungen ausführt, die mit'denen der großen Masse (ml oder mg) übereinstimmen.
  • Sowohl bei den Berechnungen als auch bei der Beschreibung der praktischen Ausführungsbeispiele ist stets von dem Höchstwert der Fliehkraftwirkung ausgegangen worden, also von einem den Prüfkörperbelastungen stets proportionalen Wert s für die Bewegung infolge der Fliehkraft. Es ist schon darauf hingewiesen worden, daß praktisch dieser Zustand nicht zutrifft, sondern daß die Fliehkraft und damit die Strecke s stets zwischen dem Nullwert und einem Höchstwert wechselt, falls nicht besondere Mittel vorgesehen werden. Da es andererseits wesentlich ist, daß diese Strecke nicht entsprechend den Schwingungen sich vergrößert und verkleinert, werdenDämpfer vorgesehen, mit denen derHilfskörper (m2 bzw. m4) verbunden wird. Jede beliebige Dämpfung kann hierfür verwendet werden. Sie muß selbstverständlich möglichst vollkommen den Bedingungen genügen, daß die Dampferkraft proportional der Geschwindigkeit ist und daß eine Reibungskraft möglichst nicht auftritt. Die meisten Flüssigkeitsdämpfer und auch die auf Ventilation beruhenden Dämpfer genügen diesen Bedingungen. Auch elektrische Dämpfungsvorrichtungen können zu diesem Zweck benutzt werden.
  • Bei richtiger Wahl des Dämpfers ist es einfach zu erreichen, daß ein Schwingen des Hilfskörpers infolge der wechselnden Fliehkraft praktisch nicht mehr auftritt. Der Hilfskörper wird sich dann auf einen aus den Kraftwirkungen sich ergebenden Mittelwert einstellen. Die Ablesung geht dann tatsächlich in der oben beschriebenen Art und Weise vor sich. Nur ist die Angabe der Strecke s formelmäßig nicht zutreffend. Die Änderung ist aber der Belastung in praktischen Grenzen proportional, so daß sich auch unter diesen Verhältnissen die Belastung des Prüfkörpers unmittelbar auf der Geraden E-F oder der entsprechenden Skala ergibt.
  • Das beschriebene Verfahren zur Bestimmung der Belastung eines schwingender Beanspruchung unterworfenenPrüfkörpers eignet sich auch in einfachster Weise zur selbsttätigen Regelung auf gleiche Beanspruchung während des Betriebes. Zu diesem Zwecke sind Kontakte in Verbindung mit dem Hilfskörper anzuordnen, die auf eine bestimmte, der vorgesehenen Belastung entsprechende Lage dieses Körpers eingestellt werden. Bei Aber- oder Unterschreitung dieser Belastung wird der eine oder andere Kontakt berührt und bewirkt in an sich bekannter Weise eine entsprechende Verstellung der Schwingung. Auf gleiche Weise läßt sich die Maschine in ebenfalls an sich bekannter Weise auch abschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Bestimmen der Belastung eines schwingender Beanspruchung unterworfenen Prüfkörpers aus den Bewegungen einer mit dem Prüfkörper verbundenen Masse, dadurch gekennzeichnet, daß unabhängig von der Schwingungszahl die Belastung aus dem Verhältnis des Ausschlages eines Hilfskörpers, der einer den Prüfkörperbewegungen entsprechenden Fliehkraft unterworfen ist, zu dem Ausschlag der den Prüfkörper belastenden Masse unmittelbar ermittelt wird. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den der Fliehkraft unterworfenen Hilfskörper gleichzeitig, zweckmäßig senkrecht hierzu, die Bewegungen der mit dem Prüfkörper verbundenen Masse übertragen werden und die Verbindungsgerade zwischen einem bestimmten Punkt des Hilfskörpers in seiner Schwingungsendlage und einem diesem Punkt auf dem Hilfskörper in seiner Ruhelage entsprechenden Festpunkt sowie der Schnittpunkt der Verlängerung dieser Verbindungsgeraden mit einer festen Skala, der an dieser Skala den gesuchten Wert ergibt, ermittelt wird. 3. Verfahren nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsgerade zwischen dem festen Punkt und dem Punkt des Hilfskörpers bei seiner Schwingungsendlage auf optischem Wege, beispielsweise durch ein Fernrohr oder durch Lichtstrahlen, festgestellt wird. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, a oder 3, insbesondere zur Messung von Verdrehungsbeanspruchungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskörper (m2) senkrecht zur Drehachse des Prüfkörpers (A) beweglich und elastisch auf der mit dem Prüfkörper verbundenen Masse (zyal) gelagert ist. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch r, 2 oder 3, insbesondere zur Messung von Zug-Druck-Beanspruchungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskörper (m4) auf einem um einen festen Drehpunkt schwingenden Hebel (P) angeordnet ist, an dein der Prüfkörper selbst oder die mit dein Prüfkörper verbundene Masse (in,) angreift. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung eines leicht sichtbaren Organs (I) an dem Hilfskörper (m. bzw. »L4), daB es in seiner Ruhelage unmittelbar an einem ähnlich ausgebildeten festen Organ (K) anliegt, von dem es sich bei der Schwingung gemeinsam mit dem Hilfskörper entfernt. Vorrichtung nach Anspruch ¢ bis 6, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten Dämpfer, der mit dem der Fliehkraft unterworfenen Hilfskörper (»z, bzw. m4) in Richtung dieser Kraft verbunden ist.
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