DE629940C - Maschine zum Umschnueren von mit Stoff umwickelten Puppen galvanischer Elemente - Google Patents

Maschine zum Umschnueren von mit Stoff umwickelten Puppen galvanischer Elemente

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DE629940C
DE629940C DEH133953D DEH0133953D DE629940C DE 629940 C DE629940 C DE 629940C DE H133953 D DEH133953 D DE H133953D DE H0133953 D DEH0133953 D DE H0133953D DE 629940 C DE629940 C DE 629940C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/06Electrodes for primary cells
    • H01M4/08Processes of manufacture
    • H01M4/10Processes of manufacture of pressed electrodes with central core, i.e. dollies

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Description

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Umschnüren von mit Stoff bewickelten Puppen galvanischer Elemente. Es wurde bereits vorgeschlagen, zum Halten der Puppe beim Umschnüren des Fadens nur ein einziges Spannfutter vorzusehen, so daß die Puppe nur an einem Ende gehalten wird, während sie mit ihrem anderen Ende an einem drehbar gelagerten Gegendrücker abgestützt ist. Zur Vereinfachung dieser Maschine ist gemäß der Erfindung bei Anordnung eines die Puppe nur an einem Ende fassenden Greifers die Puppe beim Umschnüren an einer Auflagefläche abgestützt. Dadurch wird trotz Fortfall des Gegendrückers, also Vereinfachung der Maschine in ihrem Aufbau und auch in ihrer Bedienung, der Puppe der nötige Halt gegeben, um beim Umwickeln des Fadens ein Abbrechen des Kohlestiftes zu vermeiden, aii dem die Puppe gehalten wird.
Bei bekannten Maschinen dieser Art, bei denen die Puppe zeitweilig auch nur von einem Greifer gehalten wird, sind zwei Greifer vorgesehen, die abwechselnd die Puppe erfassen. Hier wird jedoch die am Kohlestift gehaltene Puppe nicht abgestützt, so daß sie auf ihrer ganzen Länge vollkommen frei hängt.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Maschine nach der Erfindung ist die Auflagefläche zur Abstützung der Puppe an einem absatzweise bewegten Puppenträger ausgebildet, der mit Aussparungen zum Einführen der Puppe quer zu deren Längsachse versehen ist und zur Förderung der Puppen zu den einzelnen Bearbeitungsstellen nacheinander dient. Dabei kann als Puppenträger ein Revolverkopf mit Aussparungen am Umfang zum Einführen der Puppe in radialer Richtung verwendet werden. Auf diese Weise ergibt sich eine weitere Vereinfachung der Maschine durch Verwendung des zur Förderung der Puppe dienenden Gliedes gleichzeitig zur Abstützung der Puppe während der einzelnen Arbeitsvorgänge.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein' Ausführungsbeispiel der Maschine gemäß der Erfindung, und zwar zeigt Abb. ι eine Draufsicht auf die Maschine,
Abb. 2 eine Seitenansicht der Maschine, teilweise im Schnitt,
Abb. 3 bis 5 Einzelteile der Maschine.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus einem absatzweise gedrehten Revolverkopf a, der am Umfang mit Aussparungen zum Einlegen der Puppe versehen ist. Neben dem Revolverkopf α ist ein Greifer c angeordnet, der mit seinem schwenkbaren Schenkel c1 den Kohlenstift der Puppe erfaßt und diese beim Umschnüren mit dem Faden hält. Dabei ist außerdem die Puppe an dem Träger α abgestützt, so daß-auch bei stärkerem Zug des Fadens ein Abbrechen des Kohlestiftes nicht zu befürchten ist. Wie aus Abb. 3 ersichtlich, ist der Fadenzug durch die Anordnung des nicht gezeichneten Fadenspanners nach der Auflager- und Abstützfläche hin gerichtet.
Zum absatzweisen Drehen des Revolverkopfes α dient ein mit einer Klinke β1 zusammenwirkendes Klinkenrad e, das auf der Welle des Revolverkopfes befestigt ist. Die Klinke ex ist an einem Hebel angebracht, der durch ein mit dem Fuß zu betätigendes Gestänge f abwärts
geschwenkt werden kann, wodurch das Klinkenrad und mit diesem der Revolverkopf um eine Teilung weitergedreht wird.
An einer Seite des Revolverkopfes ist dicji-ji neben diesem ein federndes Halteglied a1 geordnet, das die Aufgabe hat, die Puppe Herausfallen zu schützen und beim Umwickelt' des Fadens um den Kohlestift in der Aussparung festzuhalten. Zum festen Herumwickeln des ίο abgeschnittenen Fadens um den Kohlestift dient eine Bürste d, die zweckmäßig in "Längsrichtung des Stiftes hin und her bewegt wird, z. B. durch einen von einer Kurvenscheibe m (Abb. i) gesteuerten zweiarmigen Hebel i. Die Maschine arbeitet folgendermaßen:
Die von Hand mit Stoff bewickelten Puppen werden bei A in den Revolverkopf eingelegt. Es wird dann mit dem Fußgestänge f der Revolverkopf um eine Teilung weitergedreht, so daß die eingelegte Puppe mit ihrem Kohlestift in den Bereich des Greifers c gelangt. Dieser ist zuvor, z. B. auch mit einem Fußgestänge fv geöffnet imd "nach Einführen des Kohlestiftes zwischen die Greiferbacken geschlossen worden. In dieser Stellung wird die Puppe mit Garn umschnürt. Es wird dann der Greiferschenkel c1 wieder geöffnet und der Revolverkopf wieder um eine Teilung weitergedreht. Es wird an der nächsten Arbeitsstelle der Faden abgeschnitten und nach einer weiteren Drehung der abgeschnittene Faden mittels der Bürste d fest um den Kohlestift herumgewickelt.
Beim Weiterdrehen kommen dann die fertigen Puppen an die Stelle B, an der sie den Revolverkopf verlassen.
In einem benachbarten, ortsfesten Maschinenteil ist, um eine'willkürliche Drehung des Revolverkopfes zu vermeiden, ein federnder Arretierbolzen i vorgesehen, der in Aussparungen δ des Revolverkopfes eingreift.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Maschine zum Umschnüren von mit
    Stoff bewickelten Puppen galvanischer EIemente, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung eines die Puppe nur an einem Ende fassenden Greifers (c) die Puppe beim Umschnüren durch eine Auflagefläche ab-■>■%. gestützt ist.
    '$$'.- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch ge- :||κ· kennzeichnet, daß die Auflagefläche an einem ίίί"' absatzweise bewegten Puppenträger (Revolverkopf α) ausgebildet ist, der mit Aussparungen zum Einführen der Puppe quer zu deren Längsachse versehen ist und zur Förderung der Puppen zu den einzelnen Bearbeitungsstellen nacheinander dient (Abb.3)".
    3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Fadenspanners, derart, daß der Fadenzug nach der Auflager- und Abstützfläche hin gerichtet ist.
    4. Maschine nach Anspruch 1 oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (c) mit seitlicher Eintritts-Öffnung für den Kohlestift versehen ist.
    " ■ 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (c) ein einseitig angeordnetes Greifglied (c1) besitzt, dessen Druck auf die Puppenauf lagefläche gerichtet ist.
    6. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeschnittene Faden am Kohlestift mittels einer rotierenden und vorzugsweise in Längsrichtung des Stiftes hin und her bewegten Bürste (d) fest herumgewickelt wird.
    7. Maschine nach Anspruch 1, 2 und 6, gekennzeichnet durch ein den Revolverkopf (α) teilweise umfassendes, federnd ausgebildetes Halteglied (α1) zum Festhalten der Puppe in der Aussparung beim Umwickeln des Fadens um den Kohlestift.
    8. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur absatzweisen Drehung des Revolverkopfes (a) bin Sperrrad (ß) und eine mit diesem zusammenwirkende Klinke (e1) dient, die vorzugsweise mit dem Fuß über ein Gestänge (f) betätigt wird (Abb. 2 und 5).
    Hierztul Blatt Zeichnungen
DEH133953D 1932-11-09 1932-11-09 Maschine zum Umschnueren von mit Stoff umwickelten Puppen galvanischer Elemente Expired DE629940C (de)

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