DE629508C - Schluessellochsicherung fuer Geldschraenke und Wertbehaelter - Google Patents

Schluessellochsicherung fuer Geldschraenke und Wertbehaelter

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DE629508C
DE629508C DEG90380D DEG0090380D DE629508C DE 629508 C DE629508 C DE 629508C DE G90380 D DEG90380 D DE G90380D DE G0090380 D DEG0090380 D DE G0090380D DE 629508 C DE629508 C DE 629508C
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Germany
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gate valve
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locking
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annular groove
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Expired
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DEG90380D
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FRANZ GARNY GmbH
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FRANZ GARNY GmbH
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes

Landscapes

  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description

Bei Schlüssellochsicherungen für Geldschränke und Wertbehälter ist es bekannt, nach dem Herausziehen des Steckschlüssels aus dem Schlüsselkanal diesen Kanal durch einen ihn ausfüllenden Sperrbolzen gegen unbefugte Angriffe durch Schneidbrenner o. dgl. zu sichern. Bei derartigen Sehlüssellochsicherungen genügt für die ordnungsmäßige Absperrung dieses Sperrbolzens an sich ein Ab-Sperrschieber, der durch den ein Malschloß. bedienenden Beamten in die Verschlußlage bewegt werden muß. Bei Sperrbolzen, die zugleich als Schlüsselträger dienen, ist es notwendig, daß nach dem Herausnehmen des Schlüssels aus dem Sperrbolzen und dem daraufhin zwecks Versperrung des Schlüsselkanals erfolgenden Wiedereinführen des Sperrbolzens in diesen das Malschloß von dem Beamten geschlossen wird.
Die Praxis hat gezeigt, daß dieses Schließen des Malschlosses zum Zwecke der Absperrung des eingeführten Sperrbolzens häufig versäumt wird, so daß dieser aus der Geldschrank- oder Wertbehältertür herausgezogen werden kann und Fremdkörper oder Sprengstoffe, die eine Sprengung der Tür herbeiführen, in den Schlüsselkanal hineingebracht werden können.
Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, diesen Mangel bei Schlüssellochsicherungen für Geldschränke und Wertbehälter zu beseitigen. Diese neue Schlüssellochsicherung für einen den Schlüsselkanal ausfüllenden und den Schlüssel aufnehmenden Sperrbolzen, der durch einen in dessen Ringnut eingreifenden Absperrschieber und ein diesen Absperrschieber sicherndes Malschloß in seiner Sperrlage gehalten wird, kennzeichnet sich dadurch, daß außer diesem Absperrschieber ein zweiter, in eine besondere Ringnut des Sperrbolzens eingreifender, unter Wirkung einer Druckfeder stehender Schnäpper vorgesehen ist, der unter Vermittelung eines Mitnehmerhebels von dem Malschloß zusammen mit dem Absperrschieber zurückgezogen wird.
In der Zeichnung ist die Schlüssellochsicherung für Geldschränke und Wertbehälter gemäß der Erfindung veranschaulicht.
Abb. ι und 2 zeigen in Ansicht und Schnitt den in den Schlüsselkanal eingeführten, mit dem Schlüssel versehenen .Sperrbolzen, der durch den Absperrschieber und den zusätzlichen Schnäpper gesperrt ist.
Abb. 3 und 4 zeigen gleichfalls eine Ansicht und einen Schnitt der Anordnung, jedoch bei zurückgezogenem Absperrschieber und Schnäpper.
Abb. 5 und 6 zeigen eine innere Ansicht und einen Schnitt durch eine mit der Schlüssellochsicherung versehene Geldschranktür.
Mit A (Abb. S und 6) ist das Malschloß, mit B das untere Schloß bezeichnet. Der Schlüsseleinführkanal dieses Schlosses B ist durch einen Sperrbolzen 1 gesichert. Die Absperrung des Sperrbolzens 1 erfolgt durch einen Absperrschieber 8. Der Absperrschieber wird über einen doppelarmigen Hebel 9 von dem Malschloß A aus bewegt. Der Schieber 8
ist mit einer dem Durchmesser des Sperrbolzens entsprechenden öffnung versehen, durch die der Sperrbolzen. beim Einführen und Herausnehmen hihdurchtritt. Diese Bohrung setzt sich seitlich in eine Aussparung fort, deren Weite gleich dem Durchmesser einer Eindrehung des Bolzens ist. In Sperrstellung schiebt sich die Aussparung in die Eindrehung des Sperrbolzens und sichert ihn to gegen ein Herausziehen. Für den Fall, daß der das Malschloß A bedienende Beamte die Sicherung des Bolzens unterläßt, ist erfindungsgemäß ein durch einen Verlängerungsbolzen 3 mit Druckfeder 4 beispielsweise in einem Lager 5 am Schranktürinner η geführter, von der Druckfeder 4 stets in die Sperrlage vorgedrückter Schnäpper 2 vorgesehen, der in eine zweite Ringnut 6 des Sperrbolzens ι eingreift. Der Sperrbolzen wird somit bei vorschriftsmäßiger Bedienung des Malschlosses A sowohl von dem in· die Ringnut 7 eingreifenden Absperrschieber 8 als auch von dem in die Ringnut 6 des Bolzens 1 eingreifenden Schnäpper 2 gesichert.
Bei der Entsperrung des Sperrbolzens 1 wird der Absperrschieber 8 aus der Ringnut 7 des Sperrbolzens und zugleich der Schnäpper 2 aus der Ringnut 6 des Sperrbolzens ι zurückgezogen. Der Absperrschieber'8 wird dabei von dem durch das Malschloß A beeinfl'ußten Schieber 9 in Pfeilrichtung I bewegt. Hierdurch wird der durch einen Drehzapfen 10 mit dem Absperrschieber 8 verbundene Mitnehmerhebel 11, der mit seiner Nase 12 in eine Ausnehmung 13 des Schnäppers eingreift, zusammen mit dem Absperrschieber 8 vorbewegt. Dabei gleitet der Absperrschieber 8 mit seinem Langloch 1.7 über einen in der Türwandung vorgesehenen Stift 18. Bei dieser Bewegung tritt zunächst der Schnäpper 2 aus der Ringnut 6 des Sperrbolzens ι heraus. Das hat zur Folge, daß der Sperrbolzen 1 unter Wirkung der zwischen Rosette 14 und Einstellknopf 15 (oder hinten gegen den Sperrbolzen 1) gelagerten Druckfedern 16 (Abb. 2 und 4) eine kurze axiale Verschiebung durchführt und in die Stellung gemäß Abb. 4 gelangt. Infolge -der Vorbewegüng des Absperrschiebers 8 in die in Abb. 4 veranschaulichte Stellung gleitet der Mitnehmerhehel 11 mit seiner schräg verlaufenden unteren Kante auf dem Stift 18, wobei die Nase 12 des Mitnehmerhebels 11 aus der Aussparung 13 des Schnäppers 2 herausgehoben wird. Der dadurch freigegebene Schnäpper 2 kann zufolge des in Achsrichtung verschobenen Sperrbolzens 1 nicht wieder in die Ringnut 6 des Sperrbolzens 1 eingreifen. Dieser ist aber aus dem Schlüsselkanal herausnehmbar. Bei erneuter Absperrung und Entsperrung des Sperrbolzens 1 wiederholt sich dieser Vorgang.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Schlüssellochsicherung für Geldschränke und Wertbehälter mit einem den Schlüsselkanal ausfüllenden und den Schlüssel aufnehmenden Sperrbolzen, der durch einen in dessen Ringnut eingreifenden Absperrschieber und ein diesen Absperrschieber sicherndes Malschloß in seiner .Sperrlajjg gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß außer diesem Absperrschieber (8) ein zweiter, in eine zweite, besondere Ringnut (6) des Sperrbolzens (1) eingreifender, unter Wirkung einer Druckfeder (4) stehender Schnäpper (2) vorgesehen ist, der unter Vermittelung eines Mitnehmerhebels (11) von dem Malschloß [A) zusammen mit dem Absperrschieber (8) zurückgezogen und während der Rückzugbewegung von diesem entkuppelt wird.
  2. 2. Schlüssellochsicherung nach An-Spruch I3 dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Absperrschieber (8) sitzende Mitnehmerhebel (11) bei der Verriegelung des Schnäppers (2) in eine Aussparung (13) desselben eingreift.
  3. 3. Schlüaselloehsiclierung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem sich mit einem Langloch (17) auf einem Stift (18) führenden Absperrschieber (8) angelenkte Mitnehmerhebel (11) eine schräg verlaufende, auf dem Stift (18) gleitende Kante aufweist, durch die er aus dem Schnäpper (2) herausgehoben wird, und daß der Sperrbolzen (1) unter der Wirkung von Federn (16) steht, die ihn nach seiner Freigabe in Achsrichtung verschieben, so daß der !schnäpper (2) nicht wieder in die Nut (6) eintreten kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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