DE629291C - Fenster- oder aehnlicher Verschluss - Google Patents
Fenster- oder aehnlicher VerschlussInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/16—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
- E06B7/18—Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of movable edgings, e.g. draught sealings additionally used for bolting, e.g. by spring force or with operating lever
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
Es ist schon vorgeschlagen worden, am Rah men eines Schiebefensters einen Streifen oder
eine Leiste anzubringen, die die Fuge zwischen Fenster und Rahmen überdeckt und zur Verhinderung
des Eintretens von Zugluft dient. Gegenstand der Erfindung ist ein Fensterverschluß
mit einem Hauptrahmen, an dem sich derartige Leisten oder Streifen befinden,
die mit einer Feststellplatte ausgestattet sind, mit der sie fest in der Verschlußstellung gehalten
werden. Die Feststellplatte erstreckt sich im wesentlichen über die ganze Länge der Leiste
und ist so eingerichtet, daß man sie an einer Mehrzahl von Widerhalten mit einer einzigen
Bewegung festlegen kann.
Der Rahmen des Fensters wird zweckmäßig von einem Hilfsrahmen gehalten, der an dem
Hauptrahmen schwenkbar befestigt ist. Bei dieser Anordnung wirkt die Feststellplatte
entweder mit den Widerhalten an dem Fensterrahmen oder den Widerhalten an dem Hilfsrahmen
oder beiden zusammen.
An dem Hilfsrahmen kann eine obere Fensterklappe befestigt und ihrerseits mit einem Widerhalt
versehen sein, der dazu bestimmt ist, um die Feststellplatte zu halten. Diese ist mit
zwei Reihen von Schlitzen versehen, deren eine an. Stiften, Schrauben oder -anderen Vorsprüngen
die Feststellplatte führt, während die andere dazu dient, um ein Festhalten der Leiste mit Hilfe der an dem Fensterrahme
und gegebenenfalls an der Fensterklappe befestigten Widerhalte zu bewirken. Die Feststellplatte
kann auch mit Vorsprüngen versehen sein, die in Widerhalte an dem Fensterrahmen oder der Fensterklappe eingreifen, um
diese in geschlossener Stellung zu halten.
Die Erfindung ist in der Zeichnung erläutert, und zwar ist
Abb. ι eine Ansicht des Fensters gemäß der Erfindung,
Abb. 2 ein Querschnitt, der mehrere Teile in verschiedenen Lagen erkennen läßt;
Abb. 3 ist eine Draufsicht;
Abb. 4 ist ein Querschnitt durch einen Teil in vergrößertem Maßstab;
Abb. 5 ist eine Seitenansicht einer abgeänderten Form und
Abb. 6 eine Einzelheit.
Das Fenster α ist in einem Metallrahmen b
schwenkbar befestigt, der seinerseits um eine waagerechte Achse in dem Hauptrahmen c
schwenkbar befestigt ist, so daß der Hilfsrahmen, wie in Abb. 2 in gestrichelten Linien
dargestellt ist, gekippt werden kann. Hierdurch wird ein Zugang zu den beiden Seiten
des Fensters von der Innenseite des Baues geschaffen, in dem das Fenster angebracht ist.
Zu diesem Zweck ist ferner der Hilfsrahmen an Zapfen d befestigt, die in Schlitzen e im
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Hauptrahmen gehalten werden. Die Schlitze können am einen Ende offen sein, um eine
vollkommene Entfernung des Rahmens zu ermöglichen»
Das Fenster kann mit dem Hilfsrahmen durch eine Stütze verbunden werden, die aus
den beiden flachen Metallstangen f und g besteht. Diese sind am einen Ende h durch
ein Gelenk miteinander verbunden, das durch ίο Aufrauhung der Stützen an dieser Stelle eine
Reibungswirkung ausübt. Man kann auch mit Hilfe einer Mutter i das Gelenk in einer bestimmten
Lage festlegen, und zwar so, daß die Teile starr aneinandergehalten werden, ohne
1S daß ein unerwünschter Druck beim Anziehen
der Mutter ausgeübt werden muß. Die freien Enden der Stützen werden mit dem Rahmen
und dem Fenster verbunden, wie in Abb. 3 deutlich erkennbar ist. Der untere Teil des
Fensters und der entsprechende Teil des Rahmens enthalten eine Ausnehmung, so daß,
wenn das Fenster geschlossen ist, die Stütze und die Mutter vollkommen verdeckt sind,
wie in Abb. 2 erkennbar ist. An dem Hilfsrahmen kann eine Fensterklappe k angebracht werden, die mit Hilfe
einer Stütze in jeder gewünschten Stellung festgehalten werden kann. Man kann auch eine
einzige Stütze I verwenden, die bei I1 mit einer
Einkerbung versehen ist, um das Fenster einstellen zu können. Die Stütze kann zwischen
dem Fensterrahmen und dem Hilfsrahmen so angeordnet werden, daß man sie nicht sieht.
Die Verwendung eines Hilfsrahmens führt zur Entstehung von Fugen zwischen dem Haupt- und dem Hilfsrahmen. Gemäß der
Erfindung werden diese abgedichtet. Zu diesem Zweck wird eine Leiste m oder ein Streifen
aus Holz oder sonstigem geeignetem Werkstoff to an dem Hauptrahmen angelenkt, so daß er
nach rückwärts geschwenkt werden kann (siehe Abb. 2 und 3). Dies dient dazu, um eine Bewegung
des Hilfsrahmens δ zu ermöglichen. Wenn die Leiste, wie in Abb. 1 erkennbar ist,
nach innen geschwenkt ist, so bedeckt sie die Fugen. Die Leiste trägt eine Feststellplatte n,
die sich zweckmäßig über die ganze Länge der Leiste erstreckt und mit Hilfe von Schrauben
ri1 an der Leiste befestigt ist, die in
Schlitze n2 eingreifen. Unter Umständen ist
es zweckmäßig, für die Befestigung auch Metallplatten zu verwenden, die als Gleitstangen für
die Feststellplatte dienen können. Um die Leiste festzuhalten, wenn sie die Fuge zwischen
dem Haupt- und dem Zusatzrahmen bedeckt, werden Vorsprünge 0 an dem Fensterrahmen
verwendet, die durch Schlitze o1 in der Leiste hindurchgehen, während entsprechende
Schlitze o2 in der Befestigungsplatte bei Ausführung einer Gleitbewegung der Platte auf
die Schlitze o1 eingestellt werden können. Die
Gleitbewegung wird durch einen Grifft an
der Schließplatte erleichtert.
Man kann an Stelle der Vorsprünge und Schlitze auch einen Bajonettverschluß verwenden
oder Zapfen an den Feststellplatten anordnen, welche in Schlitze in dem Hilfsrahmen
eingreifen.
Der Hilfsrahmen δ kann an dem Hauptrahmen
mit Hilfe einer Kugel r festgehalten werden, die unter dem Druck einer Feder
steht. Man kann auch, wie in Abb. 6 erkennbar, die Feststellplatte verwenden, um den
Hilfsrahmen festzuhalten. Eine der Platten kann mit Vor Sprüngen s versehen sein, welche
Haken s1 an dem Fenster erfassen, um dieses in der Schließstellung festzuhalten.
Die Erfindung kann für die verschiedensten Fensterarten Verwendung finden (siehe z. B,
Anordnung der Abb. 5), sofern das Fenster in einem beweglichen oder umkehrbaren Rahmen
gehalten wird. Man kann die Einrichtung auch auf Türen oder sonstige angelenkte Verschlüsse anwenden, bei denen es darauf
ankommt, Fugen luftdicht zu verschließen. Ebenso kann man die Leiste und die Feststellplatte
an einem Fenster anbringen, welches in einem Hilfsrahmen schwenkbar befestigt ist, um um eine horizontale Achse zu schwingen.
Ferner kann man das Fenster mit einer Mehrzahl von übereinanderliegenden Teilen ausbilden,
deren jeder um eine waagerechte Achse beweglich ist. In diesem Falle kann der einzelne
Fensterteil mit Hilfe einer Stange o. dgl. so befestigt werden, daß die Bewegung des einen
Teiles eine entsprechende Bewegung der anderen hervorruft. In diesem Falle kann man auch
eine Flügelmutter benutzen, um die einzelnen Teile in einer bestimmten Lage festzuhalten
Claims (6)
1. Fenster- oder ähnlicher Verschluß mit einem Hauptrahmen, an dem sich schwenkbare
Leisten oder Streifen befinden, welche die Zwischenräume zwischen einem das
Fenster aufnehmenden Hilfsrahmen und dem den letzteren tragenden Hauptrahmen verdecken und je eine Feststellplatte tragen,
die sie fest in der Verschlußstellung hält, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellplatte
(n) sich im wesentlichen über die ganze Länge der Leiste (m) oder des Streifens
erstreckt und diese an einer Mehrzahl von Widerhalten (0) mit einer einzigen Be- χ
wegung festlegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (a) des
Fensters am Hilfsrahmen (δ) gehalten ist, der in dem Hauptrahmen (c) schwenkbar
befestigt ist, und die Feststellplatte (n) entweder mit den Widerhalten (0) an dem
Fensterrahmen (α) oder solchen an dem Hilfsrahmen (c) zusammenwirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellplatte (n)
sowohl mit dem Widerhalt des Hüfsrahmens als auch mit einem entsprechenden Widerhalt
(s1) am Fensterrahmen («) zusammenwirkt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine obere
Fensterklappe (k) ebenfalls an dem Hilfsrahmen (δ) befestigt und mit einem Widerhalt
(0) versehen ist, der mit der Feststellplatte (n) zusammenwirkt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Feststellplatte (n) mit zwei Reihen von Schlitzen (w2, o2) versehen ist, deren eine
In2) an Stiften, Schrauben oder anderen
Vorsprüngen (n1) an der Leiste (m) die
Feststellplatte (n) führt, während die andere (o2) mit den Widerhalten (0) an dem Fensterrahmen
(a) und gegebenenfalls an der Fensterklappe (k) zusammenwirkt, um die
Leiste (m) in der Schließstellung festzuhalten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 5 oder 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Widerhalte (0) an dem Hilfsrahmen (δ) angeordnet sind und die Feststellplatte (n)
mit Vorsprüngen (s) versehen ist, die in Widerhalte (s1) an dem Fensterrahmen («)
und der Fensterklappe (Ä) eingreifen, um diese in geschlossener Stellung zu halten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB629291X | 1933-05-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE629291C true DE629291C (de) | 1936-04-29 |
Family
ID=10488635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP69470D Expired DE629291C (de) | 1933-05-29 | 1934-05-20 | Fenster- oder aehnlicher Verschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE629291C (de) |
-
1934
- 1934-05-20 DE DEP69470D patent/DE629291C/de not_active Expired
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