DE628804C - Abdichtung einer Welle, bestehend aus Kraenzen starrer Ringsegmente, die durch Federn radial zusammengezogen, axial zwecks Dichtung auseinandergetrieben werden und einen an der Welle anliegenden, eigenelastischen Dichtungsring einkapseln - Google Patents
Abdichtung einer Welle, bestehend aus Kraenzen starrer Ringsegmente, die durch Federn radial zusammengezogen, axial zwecks Dichtung auseinandergetrieben werden und einen an der Welle anliegenden, eigenelastischen Dichtungsring einkapselnInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/18—Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for elastic or plastic packings
- F16J15/20—Packing materials therefor
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
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Description
- Abdichtung einer Welle, bestehend aus Kränzen starrer Ringsegmente, die durch Federn radial zusammengezogen, axial zwecks Dichtung auseinandergetrieben werden und einen an der Welle anliegenden, eigenelastischen Dichtungsring einkapseln Die im Patent 607 992 vorgeschlagene Abdichtung einer Welle, bei welcher durch Federn radial zusammengezogene und axial auseinandergetriebene und dichtende Kränze starrer Ringsegmente einen an der Welle anliegenden, eigenelastischen Dichtungsring einkapseln, kann nach vorliegender Erfindung dadurch verbessert werden, daß die radiale Fuge zwischen zwei benachbarten Segmenten abgedeckt ist durch eine in die Segmente bis zum Fluchten mit deren Stirnflächen eingelassene Ringscheibe,- welche mit einer zylindrischen Ausdrehung über je eine halbzylindrische Warze der beiden Segmente greift, so daß beide Segmente gelenkig miteinander verbunden sind, wobei die Scheibe mit wenigstens einem der Segmente axial unverschiebbar verbunden ist. Hierdurch erreicht man, daß trotz der grundsätzlich bekannten, erheblich gesteigerten Anpassungsfähigkeit einer Vielzahl von Segmenten an verschiedene Wellendurchmesser weitere Fugen vermieden werden, durch welche Fremdkörper einerseits, Schmiermittel andererseits durchtreten könnten. , Es ist schon bekanntgeworden, in den eigenelastischen Teilen derartiger Dichtungen Gelenke vorzusehen, um die Anpassungsfähigkeit der elastischen Dichtungsteile zu vergrößern. Jedoch. tritt hierbei die Aufgabe nicht auf, wie das Gelenk zur Verbindung zweier starrer Segmente auszubilden ist, wenn diese einer Abdichtung gemäß dem Patent 6o7: 992 'angehören.
- Das Vernieten der Ringscheibe mit einem der durch sie verbundenen Segmente ist die einfachste Möglichkeit zur axialen, unverschiebbaren Verbindung der Scheibe mit einem der Segmente. Es kann aber auch inmitten der zylindrischen Ausdrehung des scheibenförmigen Gelenkkörpers ein Zapfen angeordnet sein, der an seinem Ende Nasen trägt und mit diesen nach einer Vierteldrehung den scheibenförmigen Gelenkkörper bajonettartig gegenüber beiden durch ihn verbundenen Sebrmenten sichert. Gleichgültig, wie auch immer die Ausbildung und Sicherung der Gelenke getroffen ist, erweist es sich als zweckmäßig, daß bei Gelenkscheiben, deren Außendurchmesser größer ist als die Breite der Segmente, die- über die Segmente nach innen und außen vorstehenden Teile entfernt sind, um einen vollkommen als Ring erscheinenden Dichtungskörper zu erhalten. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführung- des- Erfindungsgedankens, und zwar gibt .
- Abb. i eine Stirnansicht auf ein erfindungsgemäß ausgebildetes Dichtungsglied wieder, während Abb.2 einem waagerechten Schnitt nach Linie f-f durch das Dichtungsglied nach Abb. i entspricht.
- Abb. 3 zeigt eine abweichende Ausbildung des Gelenkes in der gleichen Schnittanordnung wie Abb. 2.
- Abb. 4 zeigt die der Abb. 3 entsprechende Stirnansicht auf das Gelenk, während Abb. 5 einen senkrechten Querschnitt durch das Dichtungsglied nach Linie g-g der Abb. i darstellt.
- Die Abb. i und 2 veranschaulichen zunächst eine Ausführungsform, bei der eine Gelenkscheibe vorgesehen ist, deren axiale Sicherung mittels Vernietung mit einer der Segmenthälften bewirkt ist. Es bezeichnen 3', .3", 4'a 4', 5'a 5" und 6', 6" je ein Segment nach dem Patent 607 992. Dadurch, daß die radiale Fuge zwischen zwei benachbarten Segmenten abgedeckt ist durch eine in die Segmente bis zum Fluchten mit deren Stirnflächen eingelassene runde Scheibe i i, welche mit einer zylindrischen Ausdrehung i i' über je eine halbzylindrische Warze io der beiden Segmente greift, werden diese gelenkig miteinander verbunden. .Nieten 13 verbinden jeden Scheibenkörper i i mit einem Segment 3" bzw. 4'.
- Die Ausbildung der Gelenkverbindung nach den Abb. 3 ,und 4 entspricht derjenigen nach den Abb. i und 2 mit dem Unterschied, daß die Scheibe i i einen Mittelzapfen 14 aufweist, an dessen Ende zwei Nasen 15 und 16 vorgesehen sind. Außerdem weisen. die zu verbrodenden Abschnitte, beispielsweise wieder 4' und 4", eine kreisförmige Ausdrehung 17 zur Aufnahme der Nasen 15 und 16 auf. Zur gelenkigen Verbindung der Segmente 4' und 4" wird die Scheibe i i so zwischen diese eingeführt, daß die Nasen 15 und 16 mit ihrer Längsachse parallel zu den die Trennfuge begrenzenden Stirnflächen der Segmente 4' und 4" liegen. Nachdem der Ring: wulst z2 in die entsprechende Ausnehmung 9 der Segmente eingetreten ist, wird die Scheibe i i um einen rechten Winkel verdreht. Hierbei legen sich die Nasen 15 und 16 in die in den Abb. 3 und 4 veranschaulichte Lage, in der die beiden Segmente 4' und 4" und die Scheibe ii axial unverschiebbar miteinander verbunden sind.
- Ist der Durchmesser der Gelenkscheibe größer als die radiale Breite der Segrnente, so ist es vorteilhaft, die über die Segmente radial nach innen und radial nach außen vorstehenden Teile der Scheibe zu entfernen, wie dies aus den Abb. i und 4 zu ersehen ist.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Abdichtung einer Welle nach Patent 607 992, bei welcher durch Federn radial zusammengezogene und axial auseinandergetriebene und dichtende Kränze starrer Ringsegmente einen an der Welle anliegenden, eigenelastischen Dichtungsring einkapseln, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Fuge zwischen zwei benachbarten Segmenten abgedeckt ist durch eine in die Segmente bis zum Fluchten mit deren Stirnflächen eingelassene runde Scheibe; welche mit einer zylindrischen Ausdrehung über je eine halbzylindrische Warze der beiden Segmente greift, so daß beide Segmente gelenkig miteinander verbunden sind, wobei die Scheibe mit wenigstens einem der Segmente axial unverschiebbar verbunden ist.
- 2. Abdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenkörper zu seiner Sicherung mit einem der durch ihn verbundenen Segmente vernietet, ist.
- 3. Abdichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß inmitten der zylindrischen Ausdrehung des scheibenförmigen Gelenkkörpers ein Zapfen angeordnet ist; der an seinem Ende Nasen trägt und mit diesen nach einer Vierteldrehung den scheibenförmigen Gelenkkörper bajonettverschlußartig gegenüber beiden durch ihn verbundenen Segmenten sichert.
- 4. Abdichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Gelenkscheiben, deren Außendurchmesser größer ist als die Breite der Segmente, die über die Segmente nach innen und außen vorstehenden Teile entfernt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM121919D DE628804C (de) | 1932-04-21 | 1932-11-26 | Abdichtung einer Welle, bestehend aus Kraenzen starrer Ringsegmente, die durch Federn radial zusammengezogen, axial zwecks Dichtung auseinandergetrieben werden und einen an der Welle anliegenden, eigenelastischen Dichtungsring einkapseln |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE418446X | 1932-04-21 | ||
| DEM121919D DE628804C (de) | 1932-04-21 | 1932-11-26 | Abdichtung einer Welle, bestehend aus Kraenzen starrer Ringsegmente, die durch Federn radial zusammengezogen, axial zwecks Dichtung auseinandergetrieben werden und einen an der Welle anliegenden, eigenelastischen Dichtungsring einkapseln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628804C true DE628804C (de) | 1936-04-17 |
Family
ID=25910730
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM121919D Expired DE628804C (de) | 1932-04-21 | 1932-11-26 | Abdichtung einer Welle, bestehend aus Kraenzen starrer Ringsegmente, die durch Federn radial zusammengezogen, axial zwecks Dichtung auseinandergetrieben werden und einen an der Welle anliegenden, eigenelastischen Dichtungsring einkapseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628804C (de) |
-
1932
- 1932-11-26 DE DEM121919D patent/DE628804C/de not_active Expired
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