DE628609C - Schienenbefestigung mit Druckschrauben, Schraubenfedern und Klemmplatten - Google Patents

Schienenbefestigung mit Druckschrauben, Schraubenfedern und Klemmplatten

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DE628609C
DE628609C DEH143313D DEH0143313D DE628609C DE 628609 C DE628609 C DE 628609C DE H143313 D DEH143313 D DE H143313D DE H0143313 D DEH0143313 D DE H0143313D DE 628609 C DE628609 C DE 628609C
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rail
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/44Fastening the rail on the tie-plate
    • E01B9/46Fastening the rail on the tie-plate by clamps
    • E01B9/48Fastening the rail on the tie-plate by clamps by resilient steel clips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Schienenbefestigung mit Druckschrauben, Schraubenfedern und Klemmplatten Die im folgenden beschriebene Erfindung einer neuen Befestigung von Eisenbahnschienen auf ihrer Unterlage geht von dem Gedanken aus, die besonderen Anforderungen, die für den neuzeitlichen Oberbau mit überlangen Schienen zu stellen sind, mit einer elastischen Lagerung der Schienen zu verbinden.
  • Für den Oberbau mit überlangen Schienen ist es erforderlich, daß die Reibung zwischen der Schiene und den Befestigungsmitteln möglichst groß ist, um das Wandern der Schiene zu verhindern, und daß die Schiene möglichst fest auf die Unterlage gedrückt, also eingespannt wird, damit das Gleisgestänge steif und knicksicher ist.
  • Die elastische Lagerung der Schiene muß in einer federnden Nachgiebigkeit gegenüber den lotrechten Radlasten bestehen, und außerdem muß auch die Hebungswelle der Schiene, die vor und hinter der rollenden Last die Schienen oder auch die Schienen mit den Unterlegplatten von den Schwellen abreißen will, federnd aufgenommen werden.
  • Die bisher bekannten Oberbauformen nähern sich entweder dem starren Oberbau und gewähren daher wohl eine gute Rahmensteifigkeit, verzichten aber auf die genannten Bedingungen für eine elastische Lagerung, oder sie verwirklichen die federnde Schienenbefestigung und erreichen dann die feste Verspannung und vor allem eine ausreichende 14löglichkeit zum Nachspannen nicht mit der enwünschten Sicherheit. Für ein Gleis mit überlangen Schienen muß eine federnde Befestigung außerdem derartig sein, daß sie in sich einen genügenden Spannungsvorrat besitzt, um eingetretenen Verschleiß oder auch die Zusammendrückung der Zwischenlagen selbsttätig eine Zeitlang auszugleichen, ohne daß die Verspannung stark nachläßt.
  • Diese Bedingungen werden bei der neuen Erfindung dadurch erfüllt, daß an Stelle der sonst üblichen Spannmittel eine längere Schraubenfeder eingebaut ist, die unmittelbar auf den Schienenfuß drückt und ihren Halt an einer Klemmplatte findet, -welche ebenfalls mit einem Ende an einer Rippe des Schienensteges anliegt. Die Einrichtung ist in den Abb. r und a dargestellt.
  • Abb. r zeigt einen Querschnitt durch die Schienenbefestigung; Abb. z zeigt eine Draufsicht hierzu.
  • Die Schiene ruht in bekannter Weise in einer Mulde der Unterlegplatte, und zwischen den Schienenfuß und die Platte ist eine elastische Zwischenlage eingeschoben, ebenfalls bekannter Art und Wirkung: Die elastische Grundspannung und die federnde Aufnahme der Hebungswelle werden durch eine Schraubenfeder r auf jeder Seite der Schiene bewirkt. Diese Feder r drückt mit ihrem unteren Ende auf den Schienenfuß und findet ihre Gegenstütze durch Vermittlung des Drucktellers z an der Druckschraube 3, die in einem Muttergewinde in der Klemmplatte 4 eingeschraubt ist. Die Klemmplatte stützt sich mit ihrem inneren Schenkel an einer Rippe 5 am Steg der Schiene und reit dem äußeren Schenkel an dem Krampen 6 der Unterlegplatte. Der Schaft der Schraube 4 ist als Dorn 7 verlängert und dient so zu= gleich als innere Führung der Feder i.
  • Bei dieser Befestigung wirkt die Klemmplatte ¢, wie üblich, als einarmiger Hebel. Setzt man allgemein die Federspannkraft = S, so ist bei den bisher bekannten Bauarten der Druck zwischen der Klemmplatte und der Schiene der Gegendruck der elastischen Zwischenlage ebenfalls die, Reibung erzeugende Verspannung auf der einen. Schienenseite demnach = S. Bei der neuen Befestigung dagegen ruhen, wie ohne weiteres aus den Hebelverhältnissen erkennbar ist, an der Schiene folgende Verspannungskräfte: der Druck der Feder i = S, der Druck an der und der elastische Der Gesamtwert der Verspannungskräfte beträgt also 2 S; demnach istdie neue Verbindung doppelt so sicher gegen Wandern wie die bisher bekannten Bauarten.
  • Die verhältnismäßig lange Schraubenfeder i, deren Anwendung -durch die gewählte Gesamtanordnung möglich ist, besitzt einen sehr großen Spannungsvorrat; sie kann sich also zum. Ausgleich irgendwelcher Bewegungen, seien sie nun durch Verschleiß oder Zusammendrückung herbeigeführt, um ein gewisses Maß strecken und. dann doch, noch mit ausreichender Kraft drücken. Bei den jetzt üblichen Spannmitteln besteht immer die Gefahr; daß sie eingetretenen Höhenverlusten nicht folgen können und. die Verspannung leicht ganz schwindet, wenn die Schrauben nicht rechtzeitig. nachgedreht werden.
  • Ein anderer Mangel der jetzt üblichen Bauweise besteht auch darin, daß beim ersten Montieren des Gleises die Schraubkräfte, die zum festen Zusammenpressen der sperrigen neuen Teile notwendig sind, durch die Spannmittel weitergegeben werden müssen. . Das verleitet schon bei der Montage dazu, die Spannmittel zu überanstrengen. Bei der neuen Verbindung dagegen besteht diese Gefahr nicht, vielmehr kann man mit dem Dorn ; der Schraube 3 zunächst alle Teile fest aufeinanderpressen, Zwobei die Feder i nur um ihr Spiel zusammengedrückt wird. Alsdann dreht man die Schraube 3 um das Federspiel rückwärts und gibt so das Federspiel frei.
  • Die Wirkung der neuen Verbindung, insbesondere gegenüber der Hebungshelle, ist die gleiche wie bei einer Schiene mit federndem Fuß, die_zwischen die Unterleg platte und ihre Krampen eingespannt ist. Damit die Klemmplatten ¢ nicht mit der Schiene wandern können,, sind die Enden 8 und 9 der Krampen 6 etwas tiefer abgedrückt, so daß die unter dem Federdruck stehende Klemmplatte 4 einen seitlichen Halt bekommt. Beim Zusammenbau kann aber der Klemmplattenschenkel unter den Abschnitten 8 und 9 der Krampen 6 hindurchgeführt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenbefestigung mit Druckschrauben, Schraubenfedern und Klemmplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckschrauben (3) in einem Gewinde der Klemmplatten (4) sitzen, -welche sich mit dem inneren Schenkel gegen Rippen (5) am. Steg der Schiene und mit dem äußeren Schenkel gegen Krampen (6) der Unterlegplatte stützen, und daß diese Druckschrauben (3) mit einem Druckteller (2) die Spiralfedern (i) auf den Schienenfuß drücken.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft der Schraube (3) als Dorn (7) für die Feder (i.) nach, unten verlängert ist. 3_ Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch' gekennzeichnet, daß. die Enden (8, 9) der Krampen (6) tiefer abgebogen sind als, der mittlere Teil der Krampen. an denen die Klemmplatten (4) anliegen.
DEH143313D 1935-04-05 1935-04-05 Schienenbefestigung mit Druckschrauben, Schraubenfedern und Klemmplatten Expired DE628609C (de)

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