DE628503C - Fahrtreppe - Google Patents

Fahrtreppe

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DE628503C
DE628503C DEO20905D DEO0020905D DE628503C DE 628503 C DE628503 C DE 628503C DE O20905 D DEO20905 D DE O20905D DE O0020905 D DEO0020905 D DE O0020905D DE 628503 C DE628503 C DE 628503C
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Germany
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stairs
speed
switch
contacts
motor
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Expired
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DEO20905D
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English (en)
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Otis Aufzugswerke GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B29/00Safety devices of escalators or moving walkways

Landscapes

  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Fahrtreppe Die Erfindung richtet sich auf eine Fahrtreppe mit einer Vorrichtung zum Stillsetzen der Treppe im Fall von Übergeschwindigkeiten. Derartige Vorrichtungen arbeiten mit einem Regler, der von der Treppengeschwindigkeit abhängig ist und seinerseits die Vorrichtung steuert.
  • Es ist an sich bei Fahrtreppen bekannt, vermöge eines Wählerwerks verschiedene Betriebsgeschwindigkeiten vorzusehen, je nach Beanspruchung der Treppe.
  • Würde man hierbei für alle vorkommenden normalen Betriebsgeschwindigkeiten dieselbe Reglereinstellung heranziehen, d. h. ein und dieselbe absolute Höchstgrenze der Geschwindigkeit, bei welcher die Treppe durch die Stillsetzvorrichtung zur Ruhe gebracht wird, so müßte man hierzu einen Geschwindigkeitswert wählen, der entweder für die untere normale Betriebsgeschwindigkeit zu groß oder für die obere zu gering sein würde.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Übelstand und kennzeichnet sich wesentlich durch Vereinigung des den Antrieb beherrschenden Wählerwerks zum Einstellen verschiedener Betriebsgeschwindigkeiten der Treppe mit einer Vorrichtung, die von dem Wählerwerk abhängig ist und dazu dient, die Reglersteuerung derart einzustellen, daß die das Stillsetzen der Treppe bewirkende Übergeschwindigkeit von der jeweils gewählten normalen Betriebsgeschwindigkeit abhängt. Auf diese Weise ist es möglich, jeweils die zweckmäßigste obere Grenzgeschwindigkeit festzulegen, bei welcher im Gefahrfall die Treppe stillgesetzt wird.
  • Weitere Merkmale der Erfindung richten sich auf die besondere Art der Beeinflussung des Reglers.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es sind: Fig. i schematische Seitenansicht der Fahrtreppe, Fig. 2 senkrechter Schnitt durch den Regler nebst Zubehör, Fig. 3 Schnitt längs i i-i i der Fig. 2, Fig. q.,Schnitt längs 12-i2 der Fig. 3, Fig. 5 Schnitt längs 13-13 der Fig. 3, Fig.6 Schaltplan der Stromkreise zur Steuerung der Fahrtreppe.
  • Die als Ganzes mit 2o bezeichnete Fahrtreppe reicht vom unteren Stockwerkabsatz 21 bis zum oberen 22 und ist in an sich bekannter Weise für mehr als eine einzige normale Betriebsgeschwindigkeit eingerichtet. Es hat sich gezeigt, daß dadurch eine größere Anpassungsfähigkeit an verschiedene Arten des Verkehrs erreicht wird, wie sie die Treppe im Laufe des Tages zu bewältigen hat. Z. B. hat sich bei Bahnhöfen mit Verkehrsspitzen morgens und abends eine Anordnung bewährt, bei welcher die Treppe zur Zeit dieser Verkehrsspitzen mit einer Höchstgeschwindigkeit läuft, mit verminderter Geschwindigkeit dagegen während der übrigen Teile des Tages, solange die Treppe überhaupt in Betrieb ist. Da selbstverständlich die Verkehrsleistung der Treppe j e Zeiteinheit größer ist, wenn die Treppe schnell a!ls . wenn sie langsam läuft, bedeutet es eine bessere Anpassung an die Verkehrsspitzen, wenn dann die Treppe mit der hohen Geschwindigkeit läuft. Man kann nicht sagen, daß mit dem schnelleren Lauf der Treppe während der Verkehrsspitzen eine erhöhte Gefahr verknüpft ist, denn während dieser Zeit kommen fast ausschließlich Fahrgäste in Betracht, die mit Fahrtreppen vollauf vertraut und an Benutzung gewöhnt sind. Sind die Verkehrsspitzen vorüber, so wird die Treppe mit der langsamen Geschwindigkeit betrieben, die normalerweise sparsamer ist und doch ausreicht, um den Verkehr der stillen Zeiten zu bewältigen, außerdem besser für die mehr gelegentlichen Benutzer einer Fahrtreppe geeignet ist.
  • Zum Steuern einer Treppe mit mehr als einer normalen Betriebsgeschwindigkeit wird ein Getriebe vorgesehen, das die gewünschte Geschwindigkeit jeweils wählt, Dieses Wählergetriebe umfaßt nach dem Schaltplan der Fig. 6 Klingenschalter 65 und 66. Schalter 66 bestimmt die Wirksamkeit eines Widerstandes 67 im Stromkreis für das Erregerfeld 68 des Treppenantriebmotors 70 und bildet somit das Mittel zum Einstellen des Betriebes auf die jeweils gewünschte der beiden möglichen'Geschwindigkeiten. Der. andere Klingenschalter 65 bestimmt, ob während des Betriebes der Treppe ein Magnet 71 erregt ist öder nicht. Der Magnet 71 ist ein Bestandteil einer Vorrichtung, mittels deren Kontakte 72, die im Falle zu hoher Treppengeschwindigkeit unter dem Einfluß eines Reglers 73 stehen (Fig.2, 3 und 5), geöffnet werden und die Treppe stillsetzen, sobald sie eine Geschwindigkeit annimmt, die um einen vorbestimmten Hundertsatz die gewünschte normale Betriebsgeschwindigkeit überschreitet. Dies geschieht, indem zwischen der Reglermuffe 74 einerseits und den dadurch im Falle von Übergeschwindigkeit zum Anhalten der Treppe gebrachten Kontakten 72 (Fig. 5) anderseits Getriebe angeordnet sind, welche die zum Trennen der Kontakte 72 nötige Reglermuffenverschiebung verkürzen oder verlängern. Diese Getriebe werden entsprechend der, gewünschten normalen Betriebsgeschwindigkeit gesteuert, wie sie durch die Stellung des Klingenschalters 65 angegeben ist. Wird der Magnet 71 stromlos und steht die Treppe still, so ruht eine Muffe 75 (Fig. 3) auf Muttern 8o am unteren Ende einer Stange 77. Ein Hebel 78, der an seinem inneren Ende drehbar gelagert ist, ist mit einem mittleren Punkte am unteren Ende der Muffe 75 angelenkt. Das äußere Ende des Hebels 78 trifft, sobald es um eine bestimmte Strecke emporsteigt, einen Anschlaghebel 116 und gibt dabei einen Arm 117 frei, so daß eine Feder i i8 nunmehr die Kontakte 72 zu trennen vermag. Befindet sich der Klingenschalter 65 in seiner oberen Stellung, so wird der Magnet 71 erregt, während sich die Treppe in Betrieb befindet. Die Erregung des Magneten 71 hat zur Folge, daß sich die Muffe 75 bis zur Berührung mit Muffe 76 hebt und hierbleibt; die Muffen 75 und 76 bestehen aus magnetischem Stoff und die Muffe 76 ist an einer Stange 77 verstellbar befestigt, die unter dem Einfluß der Verschiebung der Reglermuffe 74 steht. Ist also der Magnet 71 erregt, so ist ein geringeres Hochgehen des Außenendes von Arm 78, dessen Stellung durch die Bewegung der Muffe 75 bestimmt wird, erforderlich, um die Kontakte 72 zu trennen, als erforderlich wäre, wenn der Magnet 71 nicht erregt ist. Das Ergebnis ist also, daß der Regler 73 das -öffnen der Kontakte 72 bei einer gewissen Geschwindigkeit herbeiführt, wenn der Reglermagnet 71 stromlos ist, dagegen bei einer etwas geringeren Geschwindigkeit, wenn der Magnet 71 erregt ist.
  • Zu bemerken ist, daß die Reglerkontakte 72,. wenn sie geöffnet -,verden, es auch bleiben, und von Hand oder sonst auf eine besondere Weise wieder zurückgestellt werden müssen, bevor die Treppe wieder anlaufen kann.
  • Wenn die Anzahl der normalen Treppengeschwindigkeiten 2 ist, eine Zahl, die eine günstige Anpassung ohne unnötige Komplikation und Kosten erfahrungsgemäß ergibt, so wählt man die langsame Normalgeschwindigkeit vorzugsweise zwischen 30 und 45 m je Minute, die hohe zwischen 39 und 54 m je Minute. Sehr befriedigende Verkehrsabwicklung konnte mit q.o bzw. 49 m je Minute für die geringe und für die hohe Geschwindigkeit erzielt werden. Befriedigende Hundertsätze der übergeschwindigkeiten, bei denen der Regler die Treppe zum Halten bringt, sind nach den Erfahrungen 22 % bis 25 ojo bei 30 m je Minute und 140 bis 16°/o bei 5q.m je Minute; für Zwischengeschwindigkeiten gelten verhältnisgleiche Werte. Abänderungen dieser Ausrückgeschwindigkeiten, wie man sie nennen kann, lassen sich für die hohe Ausrückgeschwindigkeit durch Verstellen der Muttern 8o erzielen, durch welche die Muffe 75 auf Stange 77 bei stromlosem Reglermagnet 71 abgestützt wird, und für die untere Ausrückgeschwindigkeit durch Verstellen der Muffe 76 auf der Stange 77.
  • Der Regler 73 überwacht auch einen Satz Reglerkontakte 81 in der Weise, daß sie bei stillstehender Treppe geöffnet sind, geschlossen dagegen, wenn die Treppe eine gewisse Geschwindigkeit unterhalb der niedrigen normalen Betriebsgeschwindigkeit erreicht; die Kontakte 81 bleiben geschlossen, solange die Treppe mit einer größeren als derjenigen Geschwindigkeit läuft, bei welcher sich die Kontakte gerade schließen. Wie man aus Fig.2, 3 und q. ersieht, werden die Kontakte 81 mittels einer Stange i ig und eines Hebels iao unmittelbar durch die Verschiebung der Reglermuffe 74 gesteuert. Die Kontakte trennen sich selbsttätig beim Anhalten und bleiben getrennt, solange die Treppe stillsteht. Die Reglerkontakte 81 sind bei der Treppensteuerung in der Weise eingesetzt, daß, wenn die Treppe beispielsweise beim Emporlaufen wegen Reißens der Treibkette anhält, ein Steuerstromkreis unterbrochen wird, und die Bremsen in Tätigkeit treten, um zu verhindern, daß die Treppe unter dem Gewicht der Fahrgäste abwärts zu laufen beginnt.
  • Im Schaltplan der Motor- und Steuerstromkreise nach Fig.6 sind die verschiedenen elektromagnetischen Schalter folgendermaßen bezeichnet:
    A = Richtungsschalter für aufwärts,
    B = Richtungsschalter für abwärts,
    C = Spannungsschalter,
    D = Beschleunigungsschalter,
    E = Beschleunigungs-Hilfsschalter,
    EE = Beschleunigungs-Hilfsschalter-
    relais,
    H = Bremsschalter,
    I = Feldschalter,
    I = Dynamo-Bremsschalter,
    LT = Dynamo-Bremshilfsschalter,
    0 = Überlastungsrelais,
    V = Relais für Überschußspannung.
    Die Anlage ist in demjenigen Zustand dargestellt, wo die Treppe stillsteht. Will man die Treppe mit ihrer hohen Normalgeschwindigkeit in Gang bringen, und zwar aufwärts, so werden die Klingenschalter 65 und 66 in ihre unterste Stellung, die Schnellstellung, gelegt und der Anlaßknopf 85 für aufwärts gedrückt. Es arbeiten jetzt der Richtungsschalter für aufwärts A und der Bremsschaltter H. Die daraus folgende Schließung von Kontakten 86 des Schalters A setzt den Spannungsschalter C in Tätigkeit. Leitungen 87 und 88 werden somit an die Stromquelle angelegt und daher bekommen das Feld 68 und der Anker 9o des Treibmotors 7o Strom. Auch werden die Bremslösespulen für die Motorbremse 9i und die Treppenbremsen 9a und 93 erregt, und die Bremsen lassen daher los. Nun wird der Beschleunigungsschalter D wirksam und beschleunigt den Treibmotor durch folgeweises Schließen der Kontakte 121, die Abschnitte des Anlaßwiderstandes 122 ausschließen: Nach dem Schließen von Kontakten 9q., welche die letzten zu bedienenden Kontakte des Schalters D sind, kommt der ,Beschleunigungs-Hilfsschalter E zur Wirkung. Dadurch wird die letzte Stufe des in Reihe mit dem Motoranker liegenden Widerstandes kurzgeschlossen. Ferner arbeiten der Feldschalter I und das Beschleunigungs-Hilfsschalterrelais EE. Die Wirkung des Feldschalters I führt die Widerstände 95 und 67 in den Kreis des Motorfeldes 68 ein und steigert auf diese Weise die Geschwindigkeit des Motors 70 weiter. Diese Endgeschwindigkeit ist diejenige, welche der hohen Normalgeschwindigkeit der Treppe entspricht. Das Beschleunigungs-Hilfsschalterrelais EE schließt einen Festhaltekreis für den Beschleunigungs-Hilfsschalter E, ferner für sich selbst und den Schalter I, nämlich mittels der Kontakte 96. Der Stromkreis, der die Kontakte 97 des Spannungsschalters C, die Kontakte 98 des Bremsschalters H sowie die Kontakte 96 des Beschleunigungs-Hilfsschalterrelais EE zum Inwirkunghalten der Schalter E und I um-. faßt, ist im folgenden als Kreis für volle Geschwindigkeit bezeichnet.
  • Die Treppe arbeitet jetzt mit der hohen Normalgeschwindigkeit. Bevor sie diese Geschwindigkeit, genauer bevor sie die untere Normalgeschwindigkeit erreicht, schließen sich die Reglerkontakte 8i. Dadurch wird ein Stromkreis zum Inganghalten des Richtungsschalters A für aufwärts und des Bremsschalters H geschlossen, die nach dem Loslassen des Anlaßknopfes 85 für aufwärts bedient sind. Dieser die Reglerkontakte 81, die Kontakte ioo des Beschleunigungs-Hilfsschalterrelais EE und die verschiedenen Sicherheitsschalter enthaltende Stromkreis ist als Scha1-ter-Festhaltekreis bezeichnet.
  • Will man die Treppe nicht mit der hohen, sondern mit der niedrigen Normalgeschwindigkeit betreiben, so legt man die Klingenschalter 65 und 66 in ihre obere Stellung, die Langsamstellung, bevor der Anlaßknopf 85 für aufwärts gedrückt ist. Anlassen und Laufen der Treppe sind von derselben Art, wie oben für den Fall geschildert ist, daß sich die Klingenschalter 65 und 66 in der Stellung für hohe Geschwindigkeit befinden, mit folgenden zwei Ausnahmen: Der Reglermagnet 71 bleibt so lange erregt, wie der Spannungsschalter C in Wirkung ist, und der Widerstand 67 bleibt dauernd überbrückt. Dieses überbrücken des Widerstandes 67 hat zur Folge, daß nur der eine Widerstand 95 nach dem Ansprechen des Feldschalters I in dem Stromkreis des Motorfeldes 68 liegt. Die entstehende Normalgeschwindigkeit des Motors 70 und daher der Treppe ist infolgedessen geringer als bei Lage des Klingenschalters 66 in der Stellung für hohe Geschwindigkeit. Die Erregung des Reglermagneten 71 hat die früher beschriebenen Veränderungen am Regler 73 zur Folge, wodurch die Reglerkontakte 72 zur Trennung gelangen, sobald die Treppe mit ihrer unteren Ausrückgeschwindigkeit arbeitet, einer vorbestimmten Geschwindigkeit von etwa 30 °/o oberhalb der kleinen Normalgeschwindigkeit.
  • In Notfällen wird die Treppe durch eine oder mehrere der verschiedenen Sicherheitsvorrichtungen, deren Kontakte im Richtungsschalter-Festhaltekreis liegen, zum Stillstand gebracht. Ein solches Anhalten wird z. B. durch einen Schlittenschalter ioi, durch einen der Handleistenschalter 63 und io2 oder durch die Reglerkontakte 72 hervorgerufen. Es ist Vorsorge dafür getroffen, daß das Arbeiten jeder dieser Sicherheitsvorrichtungen ein sehr rasches Stillsetzen der Treppe bewirkt. Es fällt nämlich, sobald eine dieser Sicherheitsvorrichtungen anspricht, der Richtungsschalter A für aufwärts und der Bremsschalter H heraus. Der Spannungsschalter C bleibt jedoch in Wirkung, weil für seine Spule ein Stromkreis über Kontakte io3 des Dynamo-Bremshilfsschalters JI besteht, denn der Schalter JJ-unterliegt einer E: M. Gegenkraft an den Klemmen des Motorankers 9o und hat beim Anlassen der Treppe gearbeitet. Das Motorfeld 68 bleibt also erregt. Die Rückkehr des Bremsschalters H in seine Ausgangslage bringt den Dynamo-Bremsschalter J zur Wirkung, ferner die Motorbremse 9i und die Treppenbremsen 92 und 93. Auch wird der Kreis für volle Geschwindigkeit unterbrochen, so daß der Feldschalter I in seine Ausgangslage zurückkehrt und daher das Motorfeld 68 verstärkt. Es kommt ein verhältnismäßig heftiges Anziehen der Treppenbremsen 92 und 93 zustande, weil in diesem Augenblick der Widerstand I04 durch Kontakte io5 des Spannungsschalters C unwirksam gemacht ist. Das Arbeiten des Dynamo-Bremsschalters J bringt den Dynamo-Bremswiderstand io6 zur Wirkung, so daß der Motor 7o als Dynamobremse das-Stillsetzen der Treppe unterstützt.
  • Die Dynamobremswirkung des Motors 7o dauert so lange, wie die Geschwindigkeit des Motorankers hinreicht, um zusammen mit dem verstärkten Motorfeld im Motoranker 9o eine für den Dynamo-Bremshilfssehalter IJ ausreichende Spannung zu induzieren. Hierfür kann eine verhältnismäßig geringe Geschwindigkeit ausreichen. Das etwaige Herausfallen des Schalters IJ läßt auch den Dynamo-Bremsschglter J und den Spannungsschalter C herausfallen. So gelangen sämtliche Motor- und Steuerkreise in ihren Ausgangszustand, sobald die Treppe stillhält.
  • Da es nun nicht gerade zu einer langen Lebensdauer der Treppenausrüstung beiträgt, wenn die Treppe regelmäßig in dieser raschen Art stillgesetzt wird, ist Vorsorge dafür getroffen, daß das normale Anhalten, das man etwa durch einen Knopf io7 erreicht, in einer weniger plötzlichen Art geschieht. Drücken des Knopfs io7 läßt sofort den Spannungsschalter C herausfallen. Der Treppenmotor 7o wird also stromlos, und die Motorbremse 9i wird zusammen mit den Treppenbremsen 92 und 9@3 angezogen. Das Anziehen der Treppenbremsen -92 und 93 geschieht verhältnismäßig sanft, weil durch die Kontakte io5 des Spannungsschalters C der Widerstand 104 in diesem Augenblick wirksam gemacht ist. Der Motor 70 wird jetzt nicht als Dynamobremse benutzt, weil die Reglerkontakte 81 den Richtungsschalter-Festhaltekreis aufrechterhalten, mit dem Ergebnis, daß der Dynamo-Bremsschalter I nicht erregt werden kann, bis die Geschwindigkeit der Treppe denjenigen Wert erreicht, bei welchem sich die Reglerkontakte 8i öffnen; bei dieser 'Geschwindigkeit fällt der Dynamo-Bremshilfsschaltex 1J heraus und dann ist eine Dynamobremsung des Motors 7o gleichfalls unmöglich.
  • Man erkennt, daß die Treppenbremsen sowohl bei normalem Stillsetzen als auch in Notfällen angezogen werden, in Notfällen aber rascher. Außerdem wirkt in Notfällen der Treppentreibmotor als Dynamobremse, beim normalen Stillsetzen dagegen nicht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrtreppe mit einer von einem Regler in Abhängigkeit von der Treppengeschwindigkeit gesteuerten Vorrichtung zum Stillsetzen der Treppe im Falle von Übergeschwindigkeit, gekennzeichnet durch Vereinigung eines den Antrieb beherrschenden Wählerwerks zum Einstellen verschiedener Betriebsgeschwindigkeiten der Treppe mit einer Vorrichtung, die von dem Wählerwerk abhängig ist und dazu dient, die Reglersteuerung derart einzustellen, daß die das Stillsetzen der Treppe bewirkende Übergeschwindigkeit von der ,jeweils gewählten normalen Betriebsge$chwindigkeit abhängt.
  2. 2. Fahrtreppe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das Wählerwerk zum Einstellen der Reglersteuerung ansprechende Vorrichtung ein Mittel zum Verkürzen des Reglermuffenhubes für den Fall umfaßt, daß das Schaltwerk auf Betrieb der Treppe mit der geringen Normalgeschwindigkeit eingestellt ist. j. Fahrtreppe nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umschaltung des Reglermuffenhubes entsprechend der jeweils herrschenden normalen Betriebsgeschwindigkeit der Treppe ein Elektromagnet (7r) vorgesehen ist.
DEO20905D 1933-02-10 1933-10-24 Fahrtreppe Expired DE628503C (de)

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US628503XA 1933-02-10 1933-02-10

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ID=22045241

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DEO20905D Expired DE628503C (de) 1933-02-10 1933-10-24 Fahrtreppe

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DE (1) DE628503C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4863006A (en) * 1987-09-01 1989-09-05 Inventio Ag Automatic shutoff apparatus for an escalator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4863006A (en) * 1987-09-01 1989-09-05 Inventio Ag Automatic shutoff apparatus for an escalator

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