DE627464C - Rahmenschuh - Google Patents

Rahmenschuh

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DE627464C
DE627464C DESCH106164D DESC106164D DE627464C DE 627464 C DE627464 C DE 627464C DE SCH106164 D DESCH106164 D DE SCH106164D DE SC106164 D DESC106164 D DE SC106164D DE 627464 C DE627464 C DE 627464C
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DESCH106164D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/04Welted footwear
    • A43B9/06Welted footwear stitched or nailed through

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Rahmenschuh Gegenstand der Erfindung ist ein nach dem bekannten Verfahren zur Herstellung von Rahmenschuhwerk gefertigter Schuh; bei dem das Schaftoberleder zwischen eine auf der Brandsohleninnenseite befindliche Lippe und den umlaufenden Rahmen :eingestochen wird. Die Biegsamkeit des Schuhes, die im Bezirk des Ballens beim Gehen die größte Beanspruchung erfährt, ist aber durch die zur Brandsohle senkrecht stehende Lippe, die auch an dieser Stelle mit dem Schaftoberleder und dem Rahmen durch die Einstechnaht verbunden wird, besonders bei neuem Schuhwerk, zu gering und bedingt eine schnelle Ermüdung beim Gehen.
  • Es sind nun zwar Ausführungsarten bekanntgeworden, bei welchen die umlaufende Lippe der Brandsohle zwecks Erzielung besserer Biegsamkeit des Schuhes. eine Unterbrechung ierfährt. Bei diesen ist- aber die Unterbrechung der Lippenanordnung erst hinter dem Ballen bei Beginn des Fußgewölhes vorgesehen, so daß hiernach das Vorderschuhteil durch die völlig um dieses führende Lippe starr ist und eine bessere Biegsamkeit an. der auf Biegung am meisten beanspruchten Stelle, nämlich dem Ballen, gar nicht erzielt werden kann.
  • Bei dem Gegenstand der Erfindung ist, um. eine hervorragende Biegsamkeit des Schuhes zu .erzielen, die. um die Brandsohle laufende Lippe in Abmessung der Balllenlänge sowohl an der Fußaußen- als auch Fußinnenseite unterbrochen, so daß an diesen Stellen die Einstechnaht nur Rahmen mit Schaftoberleder und Schaftfutter verbindet, also mit der Brandsohle in diesem Bezirk keine Verbindung ierfährt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Es zeigt: Abb. i den vorgearbeiteten Schuh_ mit eingestochenem Rahmen, Abb. z einen Querschnitt nach A-B der Abb. i, Abb.3 einen Querschnitt im Bezirk des Ballens mit dem ohne Lippe eingestochenen Schaft nach C-Dt der Abb. i.
  • Hierin zeigt a die Brandsohle, mit welcher durch die Einstechnaht e der Rand f des Schaftoberleders b sowie der Rahmen c in bekannter Weise in der Spitze und im Gelenk mit der Lippe g verbunden sind, während im Bezirk des Ballens nur das Schaftoberleder b mit dem Rahmen c durch die Einstechnaht e verbunden sind. Nach Einbringen der Ausballmasse h wird dann in bekannter Weise der Rahmen c mittels der Doppelnaht h nur mit der Laufsohle d verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rahmenschuh, bei welchem das Schaftoberleder zwischen eine auf der Brandsohle befindliche Lippe und den umlaufenden Rahmen eingestochen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippe (g) im Bezirk des Ballens fehlt und hier nur Rahmen (c) 2mal Schaftoberlederrand (f) miteinander verbunden sind.
DESCH106164D Rahmenschuh Expired DE627464C (de)

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