DE625397C - Freileitungssicherung - Google Patents
FreileitungssicherungInfo
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- DE625397C DE625397C DEW91005D DEW0091005D DE625397C DE 625397 C DE625397 C DE 625397C DE W91005 D DEW91005 D DE W91005D DE W0091005 D DEW0091005 D DE W0091005D DE 625397 C DE625397 C DE 625397C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/20—Bases for supporting the fuse; Separate parts thereof
Landscapes
- Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10. FEBRUAR 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 625397 KLASSE 21 c GRUPPE
Wickmann -Werke Akt.- Ges. in Witten -Annen*)
Freileitungssicherung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1933 ab
Von dem Bestreben, in einem Freileitungsnetz bei auftretenden Störungen die schadhafte
Leitungsstrecke abzuschalten, wird immer mehr Gebrauch gemacht. Diesen Zweck erfüllten bisher meist Freileitungstrennschalter. Neuerdings verwendet man
infolge ihrer Vorzüge immer mehr die Frei-. leitungssicherung, mit der man einmal die
Leitungsstrecke absichern kann und andererseits durch die besondere Ausbildung auch
die Leitungen unterbrechen kann.
Die bisherigen Ausführungen solcher Sicherungen haben aber den Nachteil, daß die
Sicherungsgrifie durch Erschütterungen im
je Laufe der Zeit herausfallen und Schäden
verursachen können. Es sind auch bereits Freileitungssicherungen bekannt, die
einen Drehpunkt oder Gestänge besitzen. Mittels des Drehpunktes oder des Gestängeantriebes
wird bei diesen Konstruktionen eine Verklinkung erreicht. Diese Anordnungen
sind jedoch teuer und daher 'nicht besonders wirtschaftlich.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Mängel restlos. An einer Kontaktfeder des
SicherungsOberteiles ist ein Fangstift fest angebracht. An dem Griffteil der Sicherung
ist am Querstück ein Metallstück mit einem Längsschlitz angebracht, welcher 'nach oben
hin in ein rundes Loch endet, welches 'einen etwas größeren Durchmesser als der Fangstift
hat. Durch seitliches Heranbringen des Griffteiles der ,Sicherung durchdringt der
Fangstift das Metallstück. Alsdann wird das Griffteil nach oben geschoben, und die beiden
Kontaktmesser werden in die Kontaktfedern eingeführt. Dadurch erhält das Griffteil in
dem Sicherungsoberteil seinen Halt. Tritt nun durch irgendwelche äußeren Einflüsse
ein-schlechter Kontakt ein, so kann das Griffteil
aus dem Sicherungsoberteil herausfallen.
Ein Abfallen des Griffteiles wird durch den
Fangstift und das Metallstück verhindert, da das letztere durch den Fangstift gehalten
wird·» Ein seitliches Abrutschen kann nicht erfolgen, da der Fangstift an einem vorderen
Ende mit einem Bund versehen ist. Bei Leitungsstörungen sieht der Störungssucher, ohne
daß eine weitere Untersuchung des Mastkopfes
durchgeführt zu werden braucht, schon g0
von der Erde aus,, daß eine Störung hier
vorliegt, und andererseits wird durch die Erfindung verhindert, daß das Griffteil auf
die Erde fallen kann und dadurch unbrauchbar wird. Auch Schäden an Personen werden
dadurch verhindert.
Freileitungs sicherungen werden auf Masten angebracht, und die Bedienung derselben ist
nicht immer leicht. Auch in dieser Hinsicht hat die vorgeschlagene Verklinkung erhebliehe
Vorteile. Nach Herausnahme des Sicherungsgriffes kann dieser an dem Fang-
*/ Von dem Paientsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Oskar Ackermann in Wiiten-Annen,
Claims (2)
- 62»stift angelangt werden, ohne daß. jedoch die Sicherunf ^etn^chältet-ist. Die Bedienungsperson hat" deshalb■_ die Möglichkeit, jederzeit oben am -Mast für vorzunehmende Arbeiten beide Hände frei zu halten. Durch die Ausbildung des Fangstiftes mit einem Ansatz ist -Vorsorge- getroffen, daß ein Abrutschen des Sicherungsgriffes im ausgeschalteten Zustand ausgeschlossen ist.ίο In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Am Isolator α sind in der Eprzellanbrücke b die beiden Kontaktfedern c mit den Anschlußbolzen d befestigt. In die Federn c greifen die beiden Messer e, die vermittels der Gewindebolzen/ in, dem Isoliergriff g befestigt sind, ein. Der Schmelzstreifen h, der als Sicherung dient, wird an den Gewindebolzen vermittels der Muttern/ verschraubt.
. An dem Querstück k des Messers e ist ein Metallstück I angebracht, welches, einen Schütz tn besitzt, der in-ein- rundes Loch/1 ausläuft. ' In der Feder c ist -ein Bolzen ο mit Bund/? angebracht.Beim Einsetzen des Sicherungsgriffes wird dieser seitlich an die Feder c in der gestrichelten Stellung herangebracht und das runde Loch/z über den. Bund/7 des Bolzens σ geschoben. Dann werden die beiden Messer >e in die -Federn c eingedrückt. -. ■ :Tritt im Laufe der Zeit eine Lockerung des SicherungsgrifBes ein und lösen sich die Messer <e aus den Federn c, so wird der komplette Sicherungsgriff durch das Metällstücki.an dem Bolzen 0 gehalten, der in diesem Zustand als Fangstift wirkt. -Derselbe Zweck kann auch erreicht werden, wenn der Sicherungsgriff mit dem Sicherungsoberteil durch eine Kette verbunden wird.Paten-TAüntsprüche:Ϊ. Freileitungs sicherung mit Abschaltvorrichtung ohne Benutzung eines Drehpunktes für die Abschaltvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Schlitz (tn) versehenes- Metallstück (I) am Querstück (k) des Griff teiles der Sicherung befestigt ist und ein an einer Kontaktfeder (c) des Sicherungsoberteiles an-■ gebrachter Fangstift (ο) in den Schlitz(m) !eingreift, so daß beim Abschalten der - Sicherungsgriff am Abfallen vom Sicherungsoberteil verhindert ist. - 2. Freileitungs sicherung mit Abschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verklinkungseinrichtüng an beiden Unterbrechungskontäkten ■ der Sicherung vorgesehen ist. -· ■Hierzu r Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW91005D DE625397C (de) | 1933-01-25 | 1933-01-25 | Freileitungssicherung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW91005D DE625397C (de) | 1933-01-25 | 1933-01-25 | Freileitungssicherung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE625397C true DE625397C (de) | 1936-02-10 |
Family
ID=7613379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW91005D Expired DE625397C (de) | 1933-01-25 | 1933-01-25 | Freileitungssicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE625397C (de) |
-
1933
- 1933-01-25 DE DEW91005D patent/DE625397C/de not_active Expired
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