DE624262C - Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen mehrerer Etiketten an zueinander geneigten Flaechen eines Werkstueckes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen mehrerer Etiketten an zueinander geneigten Flaechen eines Werkstueckes

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DE624262C
DE624262C DEJ50323D DEJ0050323D DE624262C DE 624262 C DE624262 C DE 624262C DE J50323 D DEJ50323 D DE J50323D DE J0050323 D DEJ0050323 D DE J0050323D DE 624262 C DE624262 C DE 624262C
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DE
Germany
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glue
workpiece
labels
pairs
inclined surfaces
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DEJ50323D
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Jagenberg Werke AG
Original Assignee
Jagenberg Werke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/20Affixing labels to short rigid containers to bottle closures
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/08Affixing labels to short rigid containers to container bodies
    • B65C3/10Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line horizontal

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen mehrerer Etiketten an zueinander geneigten Flächen eines Werkstückes Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anbringen von mehreren Etiketten an zueinander geneigten Flächen des Werkstücks von einer entsprechenden Anzahl Leimleistenpaare, die gleichzeitig alle Etiketten von den Stapeln abziehen und an das Werkstück abgeben.
  • Es ist bekannt, durch beleimte Leimplatten Etiketten aus dem Stapel abzunehmen und die auf diese Weise dem Stapel entnommenen beleimten Etiketten durch eine Relativbewegung zwischen Leimplatten und Werkstück von den Leimplatten abzuziehen. Hierbei können- die Leimplatten stillstehen und das Werkstück bewegt werden oder das Werkstück stillstehen und die Leimplatten bewegt werden. Es sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen Leimplatten und Werkstück gegenläufig zueinander bewegt werden.
  • Es ist bekannt, in der angegebenen Art mehrere Etiketten gleichzeitig den Etikettenstapeln zu entnehmen und auf dem Werkstück anzubringen. Wenn mehrere Etiketten an zueinander geneigten Flächen des Werkstückes anzubringen sind, so treten bei den bekannten Vorrichtungen, bei denen die Etiketten auf den Leimplatten in einer Flucht gehalten werden, dadurch Schwierigkeiten auf; 'daß beim Abziehen ein oder mehrere Etiketten schräg zu der Fläche des Werkstückes, mit der das Etikett bzw. die Etiketten in Berührung treten, gehalten werden. Das geneigt auf die abziehende Fläche des Werkstückes gelangende Etikett kann infolge dieser Art der Zuführung leicht verschoben werden und in unerwünschter Lage auf dem Werkstück ankleben.
  • Es ist- ferner ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anbringen von Etiketten an zueinander geneigten Flächen von Werkstücken, und zwar auch von Flaschen bekannt; bei dieser bekannten Vorrichtung sind jedoch zum Anbringen der verschiedenen Etiketten auf zueinander geneigten Flächen besonders bewegte Etikettenträger vorgesehen. Für jedes Etikett ist ein besonderes Etikettenträgerpaar angeordnet; die einzelnen Etikettenträgerpaare sind voneinander vollkommen unabhängig: Diese Anordnung beansprucht viel Raum und ist unübersichtlich.
  • Die vorbekannten Mängel der bekannten Verfahren und Vorrichtungen werden durch die nachstehend erläuterte Erfindung vermieden.
  • Beim Anbringen von mehreren Etiketten auf zueinander geneigten Flächen des Werkstückes von einer entsprechenden Anzahl Leimleistenpaare, die gleichzeitig Etiketten von den Stapeln abziehen und an das Werkstück abgeben, wird erfindungsgemäß derart verfahren, daß in bekannter Weise die Leimleistenpaare während des Beleimens und der Abnahme der Etiketten aus den Stapeln in ein und derselben Ebene gehalten werden und daß für die Abgabe einzelner Etiketten auf Schräg- Rächen des Werkstückes die entsprechenden Leimleistenpäare -in die -Richtung der Schrägflächen verschwenkt werden. -Zur Ausübung dieses Verfahrens dient nach der Erfindung eine Vorrichtung, bei welcher ein oder mehrere Paare der Leirrileisten -am Leimleistenträger gegenüber den anderen Leimleistenpaaren schwenkbar gelagert sind. - -Die Schwenkbewegung der an dem Leimleistenträger schwenkbar gelagerten Leimleistenpaare wird gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung durch eine Stange gesteuert, die während der Bewegung des Leimleistenträgers vom Stapel zum Werkstück und zurück durch eine feststehende Steuerkurve beeinflußt wird.
  • Durch die Einstellung der Leimleisten wird vermieden, daß die Etiketten nur mit einer Kante auf das Werkstück auftreffen und hierdurch verschoben werden.
  • Nachstehend wird eine der Erfindung entsprechende Vorrichtung- beschrieben: - -Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch die wesentlichen in Betracht kommenden Teile der Vorrichtung in dem Augenblick, in - dem die Leimplatten mit einem Leimauftrag versehen werden. Abb.2 zeigt die Stellung der Leimplatten bei der Abnahme der Etiketten aus dem Stapel.
  • Abb.3 zeigt die Stellung der Leimplatten bei der Abgabe der Etiketten an das Werkstück. .
  • Abb, q: zeigt einen senkrechten Schnitt gemäß der Linie A-B der Abb.,->.
  • Abb.5 zeigt ein etikettiertes Werkstück. Das Werkstück W ist, wie Abb. 5. veranschaulicht, mit drei Etiketten El, E2, Es zu versehen. Das Etikett E2 ist an der Übergangsstelle zwischen Flaschenhals und Flaschenrumpf anzubringen. Die Stelle, an der das Werkstück E2 angebracht werden muß, ist gegenüber den Stellen, welche die Etiketten El und E3 aufnehmen, geneigt.
  • Unterhalb der Etikettenstapel i, 2 und 3 sind =zwei Paare von Leimplatten L und l angebracht, die in bekannter Weise in Richtung des Doppelpfeiles P auf und ab bewegt werden. Die Leimplatten L dienen, wie Abb. 2 veranschaulicht, zur Aufnahme der Etiketten Ex und E3. Die Leimplatten l dienen zur Aufnahnie der Etiketten E2.
  • Je eine Leimplatte l ist um einen Bolzen q. schwenkbar an einer Leimplatte L angebracht. Jede Leimplatte l trägt ferner einen weiteren Bolzen 5, der durch einen Schlitz im unteren Teile der Leimplatte L hindurchragt. An dem Bolzen 5 ist eine Steuerstange 6 angelenkt. Diese Steuerstange 6 wird geführt durch einen an den Leimplatten L. angebrachten Stift 7, der in einen Schlitz s der Stange 6 eingreift. Die Steuerstange 6 trägt an ihrem Ende eine Rolle 8, welche durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Feder gegen eine Steuerkurve g gedrückt wird, die fest am Maschinengestell angebracht ist.
  • Es ist ferner eine bekannte Leimwalze io vorhanden. Diese ist drehbar in einem Paar von gesteuerten Hebeln ii gelagert. Ferner sind die bekannten, -zum Andrücken der Etiketten dienenden Anstreicher Al, A2, A3 paarweise angeordnet. Zur Zufuhr der Werkstücke W dient eine Förderkette F.
  • Die beschriebene Vorrichtung wirkt folgendermaßen: Die Leimleisten L und l werden in bekannter Weise in Richtung des Doppelpfeiles auf und ab bewegt. Bei der Aufwärtsbewegung wird, wie Abb. i veranschaulicht, die Leimwalze io über die Arbeitsfläche der Leimplatten L und L geführt. Die Arbeitsfläche der Leimplatten L und l wird hierdurch mit einem Leimauftrag versehen. Bei Weiteraufwärtsbewegung legen sich, wie Abb.2 zeigt, die beleimten Leimplatten L und l gegen die untersten Etiketten in den Stapeln i, 2 und 3. Bei der Abwärtsbewegung wird aus jedem Stapel ein Etikett entnommen. Während des bisher beschriebenen Arbeitens der Vorrichtung wurde durch die in der Zeich= nung nicht dargestellte Feder das mit der Rolle 8 versehene Ende der Stange 6 so weit nach auswärts gedrückt, bis sich die Begrenzung des Schlitzes s gegen den Stift 7 legte. Bei einer derartigen Stellung der Stangen 6 liegen die Arbeitsflächen der Leimplatte l und der Leimplatten L in einer Ebene, wie in Abb. q. wiedergegeben ist. Bei der Abwärtsbewegung trifft jede Rolle 8 auf den Teil 9a der Steuerkurve g. Durch Verschieben der Stangen 6 werden die Leimplatten L um die Bolzen q. geschwenkt ü.nd gelangen in die durch Abb. 3 veranschaulichte Zage. Bei der weiteren Abwärtsbewegung treten schließlich, wie Abb. 3 zeigt, die Etiketten mit dem zu etikettierenden Werkstück W in Berührung. Durch die Schwenkung der Leimplatten l wird, wie in Abb. 3 deutlich veranschaulicht ist, erreicht, daß die Etiketten in einer Lage, die der Richtung der zu etikettierenden Flächen entspricht, mit dem Werkstück zusammengebracht werden. Die Etiketten werden dann in bekannter Weise von den Leimplatten abgezogen, worauf die Lehnplatten sich wieder nach aufwärts bewegen, und ein neues Arbeitsspiel beginnt. -Die vorstehend beschriebene Erfindung kann nicht nur beim Etikettieren von Flaschen, sondern auch beim Etikettieren beliebiger Werkstücke, auf denen Etiketten an zueinander geneigten Flächen anzubringen sind, Anwendung finden. Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist nur ein Paar von Leimplatten l schwenkbar gegenüber den Leimplatten L angeordnet. Je nach der Gestalt der zu - etikettierenden Werkstücke kann auch eine größere Anzahl schwenkbarer Leimplatten vorgesehen werden, die den Neigungsflächen der Werkstücke entsprechend einstellbar sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum Anbringen von mehreren Etiketten an zueinander geneigten Flächen des Werkstücks von einer entsprechenden Anzahl Leimleistenpaare, die gleichzeitig alle Etiketten von den Stapeln abziehen und an das Werkstück abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die Leimleistenpaare während des Beleimens und der Abnahme der Etiketten aus den Stapeln in ein und derselben Ebene gehalten werden und daß für die Abgabe einzelner Etiketten auf Schrägflächen des Werkstückes die entsprechenden Leimleistenpaare in die Richtung der Schrägflächen verschwenkt werden.
  2. 2. Vorrichtung zum .Anbringen von Etiketten an zueinander geneigten Flächen des Werkstückes nach dem Verfahren gemäß Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Paare der Leimleisten am Leimleistenträger gegenüber den anderen Leimleistenpaaren schwenkbar gelagert sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwenkbewegung der an dem Leimleistenträger schwenkbar gelagerten Leimleistenpaare steuernden Stangen (6) während der Bewegung des Leimleistenträgers vom Stapel zum Werkstück und zurück durch eine feststehende Steuerkurve (9) beeinflußt werden.
DEJ50323D 1934-08-05 1934-08-05 Verfahren und Vorrichtung zum Anbringen mehrerer Etiketten an zueinander geneigten Flaechen eines Werkstueckes Expired DE624262C (de)

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US2635765A (en) * 1950-09-30 1953-04-21 Fairest Morgan Labeling machine
US2652941A (en) * 1950-09-23 1953-09-22 Meyer Geo J Mfg Co Pneumatic transfer pad for labeling machines

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US2568904A (en) * 1946-04-04 1951-09-25 Seagram & Sons Inc Labeling machine

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DE664871C (de) 1938-09-07

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