DE62371C - Misch und Entleerungsvorrichtung für Klärbehälter - Google Patents
Misch und Entleerungsvorrichtung für KlärbehälterInfo
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- DE62371C DE62371C DENDAT62371D DE62371DA DE62371C DE 62371 C DE62371 C DE 62371C DE NDAT62371 D DENDAT62371 D DE NDAT62371D DE 62371D A DE62371D A DE 62371DA DE 62371 C DE62371 C DE 62371C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 8S: Wasserleitung.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Absetz- und Klärapparaten mit
einander in gewissen Abständen umhüllenden senkrechten Wänden zum Auf- und Ableiten
der zu klärenden Flüssigkeit und mit am unteren Ende angebrachten (kegelförmigen)
Schlammsäcken, welche gleichzeitig zum Mischen und zum gesonderten Ablassen der ausgeschiedenen
Stoffe dient.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Klärkessel mit B bezeichnet. In denselben
fliefst durch ein Rohr m eine Mischung von Roh- und Kalkwasser, durch das Rohr b2 von
der entgegengesetzten Seite Sodalösung, und zwar in die Kammer ll desselben. Aus dieser
Kammer I1 steigen alsdann Rohwasser, Kalkwasser und Lösung von Soda etc. gemeinschaftlich
durch ein Rohr / in den eigentlichen kegelförmigen Mischraum η des Klärkessels.
Das Rohr I ist innerhalb des Mischraumes η von einem weiten, oben und unten offenen
Rohr I2 umgeben, welches sich bis in die kegelförmige Verlängerung eines zweiten Absetzraumes
ρ erstreckt. Das Rohr / wirkt düsenartig innerhalb des Rohres I2, indem es, wie
durch die Pfeile angedeutet, das bereits in den Mischraum übergetretene Wasser immer wieder
durch das Rohr /2 saugt, so dafs es mit dem neu eintretenden Wasser zusammen immer
wieder den entgegengestellten Widerständen begegnet, wodurch neben einer möglichst
innigen Mischung eine beträchtliche Verlangsamung der Geschwindigkeit erzielt wird.
Aus dem sich nach oben stark erweiternden Mischraum η tritt das Gemisch von Wasser,
Kalk- und Sodalösung etc. mit abnehmender Geschwindigkeit in einen ersten Absetzraum 0
über, steigt aus diesem durch den ringförmigen Kanal o1 und fällt dann in die erwähnte
Absetzkammer ρ, wo bereits der gröfsfe Theil
der abgeschiedenen und tnitgeführten festen Stoffe niedergeschlagen wird. Aus dieser Kammer
ρ steigt dann das schon ziemlich reine Wasser durch den verhältnifsmäfsig weiten ringförmigen
Kanal q2, fällt dann durch einen Kanal ql in einen letzten Absetzraum q, in
welchem es die letzten festen Theile fallen läfst, und fliefst endlich durch das sich nach
oben verjüngende Steigrohr r und das zwischen den Siebboden s2 ss gehaltene Filtermaterial
s, um durch das Rohr sl vollständig
rein in den Trichter si und nach seinem Bestimmungsort
abgeleitet zu werden.
Das mit einer Schraubenspindel t verbundene Rohr / trägt gleichzeitig zwei Ventilkegel u
und v, welche den Boden des Mischraumes η gegen den Absetzraum ο und diesen gegen die
Kammer Z1 abschliefsen. Der Absetzraum ρ
wird ferner gegen den Mischraum η einestheils und den Absetzraum q anderentheils durch
einen mit letzterem in Verbindung stehenden, seitlich offenen Hohlkegel n>
abgeschlossen, welcher an der unteren Seite mit einem Steg χ versehen ist. Letzterer dient zur Führung des
Hohlkegels w im Rohr Z2 und erstreckt sich
bis in die Nähe der Mündung des Rohres Z, so dafs beim Anheben dieses und der beiden
Kegel u und ν mit Hülfe der Kurbel y und
des Kegelräderpaaresy^y2 entweder nur Mischraum
η und Absetzraum ο oder bei weiterem Anheben von I gleichzeitig der Schlamm in
den Absetzräumen ρ und q in die Kammer Z1
abgelassen werden kann, indem im letzten Fall die Mündung des Rohres I gegen den Steg χ
trifft und hierbei den Hohlkegel n> mit dem darüber stehenden Rohr φ anhebt. Hierdurch
kann sich dann der Inhalt des letzteren durch die seitlichen Oeffnungen des Hohlkegels w,
welche beim Anheben desselben frei werden, gleichzeitig mit dem Inhalt des Raumes ρ entleeren.
Aus der Kammer l\ kann dann der aus den verschiedenen Räumen nopq ablaufende
Schlamm durch Oeffnen eines Schiebers oder Ventils ^ abgelassen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Misch- und Entleerungsvorrichtung für Klärbehälter mit concentrischen Scheidewänden, bei welcher behufs Entfernung der Niederschläge das mittlere, mit Hubventilen (uv) versehene Zuführungsrohr (I) gehoben und bei weiterem Heben des Rohres das den Boden der inneren Kammern bildende durchbohrte Ventil (w) geöffnet wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62371C true DE62371C (de) |
Family
ID=336362
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62371D Expired - Lifetime DE62371C (de) | Misch und Entleerungsvorrichtung für Klärbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62371C (de) |
-
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- DE DENDAT62371D patent/DE62371C/de not_active Expired - Lifetime
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