DE623472C - - Google Patents

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DE623472C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B3/00Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers
    • G03B3/02Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers moving lens along baseboard

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Accessories Of Cameras (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. DEZEMBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a GRUPPE
Ki 31739 IXj57 a
Kodak Akt.-Ges. in Berlin*)
Die Erfindung betrifft einen mit selbsttätig sich aufrichtendem Objektivträgergestell versehenen, durch Radialhebel- o. dgl. Einstellung auf dem Laufboden verschiebbaren Schlitten an photographischen Kameras, bei dem der der Laufbodenstrebe zur lösbaren Verankerung dienende Führungsteil (eine Platte o. dgl.) gleichzeitig die Längs- (Horizontal-) Führung für den mit dem auf dem Kameralaufboden längs verschiebbar geführten Einstellschlitten gelenkig verbundenen Lagerteil des Aufrichtgestänges des Objektivtraggestelles bildet. Die Laufbodenstreben bestehen aus an den Seitenwänden des Laufbodens gets lenkig gelagerten zweiarmigen Hebeln, deren vordere, dem Objektivtraggestell zu gelegene Enden durch seitliche Vorsprünge eines in an sich bekannter Weise durch einen zentralen Druck auslösbaren, die Sperrung des schwenkbaren Objektivtragteils bildenden federnden Bügels o. dgl. übergriffen werden. Diese Bügel verlassen die Hebelarmenden bei Vorwärtsverschieben des Einstellschlittens des Objektivtraggestelles und verhindern da- «5 durch die Laufbodenverschwenkung.
Vorteilhaft ist der die seitlichen Lagerteile (Böcke) des Aufrichtgestänges bildende Steg so gestaltet, daß seine Vorderwand den zwischen unterer Seitenwandinnenfläche des Kameragehäuses und Laufbodenunterkante befindlichen, beim Schließen des Kameragehäuses, d. h. diesem zu erfolgendem Umlegen des Laufbodens, durch das Einwärtslagern des Laufbodenscharniers entstehenden Zwischenraum durch Anlegen an Kamerainnenwand und Laufbodenkante ausfüllt. Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist zeichnerisch wiedergegeben. Es zeigt
Abb. ι eine Aufsicht auf die Objektivträgeraufrichtvorrichtung im ausgezogenen Zustande,
Abb. 2 die Einrichtung nach Abb. 1 im mittleren Längsschnitt,
Abb. 3 den mittleren Längsschnitt zu Abb. i, Teile im zum Kameragehäuse um- oder eingeschwenkten Zustande.
An den Längsseiteninnenwänden a1 des Kameragehäuses α ist bei o2 der Laufboden b dreh- und schwenkbar gelagert. Wie Abb. I zeigt, stehen die Laufbodenlagerenden b1 zur Laufbodenkante b2 so weit vor, daß die letztere im heruntergeklappten Zustande des Laufbodens sich gegen die Vorderwand a3 des Kameragehäuses stützend legt.
Bei bs zu den aufwärts gerichteten Seitenwänden &4 des Laufbodens b drehbar gelagerte zweiarmige Streben c greifen mit ihren dem
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. August Nagel in Stuttgart.
Kameragehäuse α zu gebogenen Enden c1 mittels Stifts c2 in Schlitze d1 von an den Innenwänden ax des Kameragehäuses α befestigten Führungsplatten d ein. Durch Wirkung von auf dem Laufboden b befestigten Federn e, die gegen die Enden c3 der vorderen Arme c4 der Hebel c von unten pressen; gelangen sie in Rasten d2 und sichern damit den Laufboden b gegen ungewolltes Verschwenken. ίο Über die nach einwärts umgebogenen Enden c3 der Streben c legen sich seitliche Ansätze/1 eines auf dem mittels Längsschlitze if1 und Schrauben o. dgl. g2 zum Laufboden b längs verschiebbar hierzu gelagerten Einstellschieber g befestigten federnden Bügels /. Dieser dient in an sich bekannter • Weise dazu, mittels Rasten /2 bei o1 mit dem um Lager p bei p1 schwenkbaren Objektivtragteil 0 in diesen in aufgerichteter Lage sperrende Verbindung zu treten.
Der Objektivtragteil c ist mit Gestängen η
bei o2 gelenkig verbunden. Das andere Ende n1 dieser Gestänge ist um Lagerstift m1 der Lagerböcke m drehbar. Diese sind erstmais durch Ansätze m2 in Führungen ds der Strebenführungs- und -verankerungsplatten d längs verschiebbar. Sie haben dann aber auch noch bei ms mit dem Einstellschieber g eine gelenkige Verbindung und bilden unter sich durch einen. Steg ml· ein Ganzes. Der Steg m4 füllt mit seiner Vorderwand m5 den zwischen unterer Wand al des Kameragehäuses α und Laufbodenkante b2 beim Schließen der Kamera sich bildenden Zwischenraum aus
'35 (Abb. 3).
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Beim Verschwenken des Laufbodens b um
seine seitlichen Lagerstellen c2 bewegen sich die Streben c mit ihren Ansätzen c2 in den Schlitzen d1 der Führungsplatten d entlang, . bis Kante b2 des Laufbodens b sich gegen die ' Vorderwand as des Kameragehäuses α anlegt und Stift ca durch Druck der Federn e gegen
4-5 die Strebenenden c3 der Arme c4 in die Rasten d2 lagesichernd einfedert.
Damit ist die Horizontallage des Laufbodens b zum Kameragehäuse α festgelegt.
Es folgt nun zur Naheinstellung von Aufnahmeobjekten das Verstellen des Einstellschiebers g durch bildlich nicht dargestellte, an sich bekannte Mittel, z. B. Radialhebel o. dgl. Dadurch bewegen sich die Ansätze fl, die bis dahin über den äußersten Enden c3 der Strebenarme c4 lagerten, von diesen hinweg. Es wird die Verbindung gelöst, welche vorher es ermöglichte, durch zentrales Niederdrücken des federnden Bügels / nicht nur die Rastenverbindung f2 zwischen letzterem und dem Objektivtragteil 0 bei o1 zu läsen, um das Umlegen desselben zu gestatten, sondern auch j durch Druck der Ansätze/1 auf die Strebenenden c3 die Streben c mit ihren Stiften c2 außer Eingriff zu den Rasten d2 zu bringen und dadurch das Umlegen des Laufbodens b ebenfalls zu gestatten.
Abb. 2 zeigt den Objektivtragteil 0 nach vollständiger Instellungschwenkung und Verschiebung zur Objektaufnahme, Abb. 3 nach Rückschub des Objektivträgerschlittens und Umlegen desselben durch den Laufboden zur Kamera.
Es ist verständlich, daß über den Enden cs der Streben c z.JB. Einwärtsbiegungen der Seitenwände &4 des Laufbodens b sich legen können, so daß ein Zugang zu diesen Enden bei herausbewegtem Objektivträgerschlitten unmöglich ist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Mit selbsttätig sich aufrichtendem Objektivträger versehener, durch Radialhebel- o. dgl. Einstellung auf dem Laufboden verschiebbarer Schlitten an photographischen Kameras, dadurch gekennzeichnet, daß der der Laufbodenstrebe (c) zur lösbaren Verankerung dienende Führungsteil (Platte o. dgl. d) gleichzeitig als Längs- (Horizontal-) Führung (cü3) für den mit dem auf dem Kameralaufboden (b) längs verschiebbar geführten Einstellschlitten (g) gelenkig verbundenen Lagerteil (m) des Aufrichtgestänges (n) des Objektivtraggestelles (0) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbodenstreben (c) aus an den Seitenwänden (&4) des Laufbodens (b) gelenkig gelagerten zweiarmigen. Hebeln bestehen, deren vordere, dem, Objektivtraggestell (0) zu gelegene Enden (c3) durch seitliche Vorsprünge (Z1) eines in an sich bekannter Weise durch einen zentralen Druck auslösbaren, die Sperrung (/2) des schwenkbaren Objektivtragteils (0) bildenden federnden Bügels o. dgl. (/) übergriffen werden, welche die Hebelarmenden (c3) bei Vorwärtsbewegen des Ein-Stellschlittens (g) des Objektivtraggestells (0) verlassen und dadurch die Laufbodenverschwenkung verhindern.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lägerteil (m) des Aufricht- und Umleggestanges (n) auch das Drehlager (m?) für den Einstellschlitten (g) des Objektivtraggestelles (0) bildet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verbindung der seitlichen Lagerteile (Böcke)
im) des Aufrichtgestänges (n) bildende Steg (m4) so gestaltet ist, daß seine Vorderwand (m5) den zwischen unterer Seitenwandinnenfläche (a4) des Kameragehäuses
(a) und Laufbodenunterkante (b'2) befindlichen, beim Schließen des Kameragehäuses und Umlegen des Laufbodeiis
(b) durch die Einwärtsverlegung des Laufbodenscharniers (α2) entstehenden Zwischenraum durch Anlegen an Innenwand (α4) und Kante (Jr) ausfüllt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufboden (b) an seinen den Lagerstellen (α2) zu gelegenen Enden (b1) so abgesetzt ist, daß die Kante (2r) den Anschlag des Laufbodens (b) zur Kameravorderwand (α3) bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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