DE623309C - Selbsttaetig wirkende elektrische Schaltvorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Selbsttaetig wirkende elektrische Schaltvorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE623309C
DE623309C DEF70044D DEF0070044D DE623309C DE 623309 C DE623309 C DE 623309C DE F70044 D DEF70044 D DE F70044D DE F0070044 D DEF0070044 D DE F0070044D DE 623309 C DE623309 C DE 623309C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/02Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing characterised by the signals used
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2710/00Control devices for speed-change mechanisms, the speed change control is dependent on function parameters of the gearing

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätig wirkende elektrische Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem auf Vorwärtslauf, Leerlauf und Rückwärtslauf einstellbaren Handschalter und selbsttätiger Ein- und Ausschaltung der höheren Getriebestufen. Die selbsttätige Ein- und Ausschaltung der selbsttätigen Getriebestufen geschieht in Abhängigkeit von irgendwelchen Betriebsfaktoren des das Wechselgetriebe antreibenden Motors oder des Fahrzeuges. Solche Betriebsfaktoren sind beispielsweise die Drehzahl der Motorwelle oder einer der Fahrzeugwellen oder die Belastung des Fahrzeuges oder seines Antriebsmotors. Gegebenenfalls können auch mehrere dieser Größen zusammenwirken.
Wenn eine solche Schaltvorrichtung den Anforderungen der Praxis in jeder Beziehung entsprechen soll, muß. für ein reibungsloses Zusammenarbeiten zwischen dem auf Vorwärtslauf, Leerlauf und Rückwärtslauf einstellbaren Handschalter und dem Schalter für das selbsttätige Ein- und Ausschalten der höheren Getriebestufen gesorgt werden. Insbesondere muß die Verbindung zwischen den beiden Schaltern derart sein, daß der Fahrer dadurch, daß er den Handschalter betätigt, in jedem Augenblick die freie Entscheidung darüber hat, ob der Wagen vorwärts oder rückwärts laufen oder anhalten soll. Beim Anfahren bedeutet dies, daß der selbsttätige Getriebeschalter für das Ein- und Ausschalten der höheren Getriebestufen erst in Wirksamkeit treten darf, nachdem der Fahrer durch Bedienen des Handschalters den Vorwärtslauf oder Rückwärtslauf eingestellt -hat. Andererseits muß der Fahrer, wenn das Fahrzeug sich schon in Fahrt befindet, die Möglichkeit haben, durch Einwirken auf den Handschalter beispielsweise den Leerlauf oder Rückwärtslauf einzustellen, gleichgültig, welche Getriebestufe des Vorwärtslaufes in dem genannten Augenblick gerade eingestellt ist. Das Einwirken auf den Handschalter darf 4-5 dann keine Störung im Getriebe hervorrufen, sondern muß 'den ordnungsgemäßen Übergang von der gerade eingestellten Getriebestufe auf die vom Fahrer gewünschte Getriebestufe des Leerlaufes oder Rückwärtslaufes zur Folge haben.
Durch die Erfindung wird den genannten Bedingungen auf einfache und betriebssichere Weise entsprochen. Gemäß der Erfindung werden auf einer gemeinsamen Achse drei 55 , Hebel o. dgl. angeordnet, von denen der erste
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selbsttätig in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit oder der Belastung des Fahrzeuges oder seines Antriebsmotors oder von mehreren dieser Größen gesteuert wird, der zweite durch den Fahrer willkürlich verstellbar ist und der dritte, als Stromverteiler eines elektrischen Schalters ausgebildete Hebel mit dem ersten Hebel nachgiebig verbunden ist und von dem zweiten Hebel entgegen seiner ίο nachgiebigen Verbindung mit dem ersten Hebel mit Hilfe 'einer Mitnehmereinrichtung mit einem Leerlaufkontäkt oder mit den Kontakten der untersten Schaltstufe der Vor- oder Rückwärtsfahrt in Berührung gebracht werden kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand zweier Ausführungsbeispiele veranschaulicht, und zwar stellt
Fig. ι ein Zahnräderwechs'elgetriebe für Kraftfahrzeuge mit einer Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung dar.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht auf die gemäß der Erfindung vorgesehenen drei Schalthebel, und eine mit ihnen zusammenarbeitende Kontaktplatte, während
Fig. 3 die Schaltvorrichtung gemäß der Erfindung in Verbindung mit einem elektromagnetisch gesteuerten Wechselgetriebe zeigt. Das in Fig. 1 dargestellte Wechselgetriebe ist ein Getriebe mit verschiebbaren Rädern. Es umfaßt drei Gänge I, II, III für den Vorwärtslauf und einen Gang MA für den Rückwärtslauf. Mit 9 ist die Hauptkupplung zwischen der Motorwelle und der treibenden Welle? bezeichnet.
Die verschiebbaren Zahnräder 10, 11 werden auf der Welle 8 mittels der in geeigneter Weise geformten Nocken 12 und 13 verschoben. Die Nocken 12 und 13 sind auf einer Hilfswellei5 angeordnet, die. das Schaltglied des Getriebes darstellt. Die Welle 15 dreht sich in dem«einen oder anderen Sinn so lange, als sie durch eine Hilfskraft, die beispielsweise voii einem nicht dargestellten Elektromotor oder einer umlaufenden Welle des Getriebes geliefert und mittels der Welle 16 übertragen wird, in Drehung versetzt wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dreht sich die Welle 16 ständig im gleichen Sinne. Das Drehen der Welle 15 wird in dem gewünschten Sinne durch ein mechanisches Umkehrgetriebe 17 mit elektromagnetischen Kupplungen 171 und 172 erhalten. Der Drehwinkel der WeUe 15 wird durch den Zeitraum bestimmt, in dem die Kupplung 171 oder 172 erregt ist. Die Welle 15 trägt eine weitere Nockenscheibe 20., die unter der Wirkung einer Ausgleicheinrichtung 2p1 steht und welche dazu dient, die Hauptkupplung 9 jedesmal selbsttätig auszuschalten, wenn eine Getriebeschaltung stattfindet.
Die eigentliche elektrische Schaltvorrichtung des Wechselgetriebes umfaßt drei Hebel 14a, 14& und 14^ die lose auf einer Hilfswelle 19 sitzen. Die Ausführungsform dieser Schaltglieder als Hebel ist nur beispielsweise angeführt. Es sind auch andere Arten der Ausführung, z. B. als Scheiben, möglich. Der Hebel 14° steht unter den einander entgegengesetzt gerichteten Wirkungen eines FHehkraftreglers 30, der durch die Welle 31 mit einer der Drehzahl der Motorwelle entsprechenden Umlaufzahl angetrieben wird, und einer Feder 35. Der Fliehkraftregler entwickelt also eine in Abhängigkeit von der Drehzahl der Motorwelle stehende VersteU-kraft, der die Federkraft 35 entgegenwirkt.
Der Hebel I46 kann durch den Fahrer verstellt werden. Zu diesem Zweck ist dieser Hebel an eine vom Fahrer einstellbare Scheibe 21 angeschlossen, die der Fahrer in drei verschiedene Stellungen bringen kann, die durch die Einstellmarken s1, P-, r1 gekennzeichnet sind. Bei der Stellung t1 ist der Leerlauf eingeschaltet, während die Stellungen s1 und /l der Vorwärts- und Rückwärtsfahrt entsprechen. Zur Verbindung des Hebels 146 mit der Scheibe 21 dient ein biegsames Verbindungsglied 44. Ferner steht der Hebel 14* unter der Wirkung einer Feder 45. Auf dem Hebel 146 ist ein Mitaehmerstift 48 angeordnet, der mit 'einer Nase des dritten Hebels i4c zusammenarbeitet. Der letztgenannte Hebel ist an eine Stromquelle angeschlossen und mit einem Kontakt 51 versehen. Der Hebel I4C ist durch eine Feder 46 mit dem Hebel 14° verbunden, Ferner trägt der Hebel 14= einen Mitnehmerstift 47. Wenn sich der Hebel 14° entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn bewegt, was einem Einschalten der höheren Gänge 'entspricht, sucht er den Hebel I4C mittels der Feder 46 ndtzunehinen, während er bei der umgekehrten Bewegungsrichtung den Hebel 14« durch Druck auf den Mitnehmer 47 mitnimmt.
Auf der Hilfswelle 19 ist weiterhin eine Kontaktplatte 54 angeordnet, die mit kreisbogenförmigen Kontaktleisten 52, 53 versehen ist. Die aus leitendem Material bestehenden Kontaktleisten sind isoliert auf der Kontaktplatte 54 befestigt und derart angeordnet, daß sie mit dem Kontakt 51 des , Hebels 14s zusammenarbeiten können. Die beiden Kontaktleisten sind durch einen nichtleitenden Zwischenraum voneinander getrennt. Ferner ist die Kontaktleiste 52 beispielsweise durch eine nachgiebige Leitung 52** mit der Kupplung 171 verbunden, deren Erregung zur Folge hat, daß die Welle 15 im Sinne des Einschaltens der höheren Gänge in Drehung versetzt wird, während die Kontaktleiste 53 durch die Leitung 53° an die Kupplung 172
angeschlossen ist, deren Erregung die Drehung der Welle 15 im Sinne fallender Schaltvorgänge zur Folge hat.
Die Kontaktplatte 54 wird beim Drehen der Welle 15 ebenfalls in Drehung versetzt. Zu dem Zweck ist die Kontaktplatte an ihrem Rand mit einer Verzahnung versehen, in die ein an der Welle 15 angeordnetes Ritzel 15° eingreift.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende: Bei der Leerlaufstellung befindet sich der Kontakt 51 vor dem nichtleitenden Zwischenraum zwischen den Kontaktleisten 52 und 53. Er nimmt dann also diejenige Stellung ein, die in Fig. 2 durch die Market gekennzeichnet ist. Wenn sich jetzt der Fahrer entschließt, beispielsweise den Rückwärtslauf einzuschalten, so stellt er die Scheibe 21 auf die Marke rx ein. Hierdurch wird der Hebel 14* geschwenkt und bringt den Hebel I4C mittels des Mitnehmerstiftes 48 in die durch den Bezugsstrich r gekennzeichnete Lage. Die Folge davon ist, daß die Kupplung 172 Strom erhält und die Welle 15 im Sinne der Einschaltung des Rückwärtsganges gedreht wird. Mit der Drehung der Welle 15 ist auch eine Drehung der Kontaktscheibe 54 verbunden, und zwar wird die Kontaktscheibe 54 mittels des Ritzels 15« nach, der Einschaltung des Rückwärtsganges im Sinne des Pfeiles Z gedreht, bis der nichtleitende Zwischenraum zwischen den Kontaktleisten 52 und 53 vor den Hebel 14* gelangt. Hierdurch wird der Stromkreis unterbrochen und die Welle 15 zum Stillstand in einer solchen Stellung gebracht, bei der der Nocken 12 (Fig. 1) den Rückwärtsgang einschaltet. Wenn der Fahrer die Scheibe 21 in die Nullage^1 zurückbringt, legt sich der Hebel 14« auf die Leiste 52. Hierdurch wird der Stromkreis der Kupplung 171 geschlossen, und die Welle 15 dreht sich entgegengesetzt der Richtung des Pfeiles Z, bis alle Teile in die in Fig. 2 dargestellte Lage zurückgekehrt sind.
Wenn der Fahrer die Scheibe 21 in die Lage des Bezugsstriches s1 (Vorwärtslauf) bringt, gibt der Mitnehmer 48 den Hebel 14C frei, so daß dieser unter der Wirkung des Zuges der Feder 46 in die Stellung s gelangt, in welcher sich der Stift 47 gegen den Hebel 14a legt, von dem angenommen sei, daß er sich in diesem Augenblick in derjenigen Lage befindet, die der Einschaltung des ersten Ganges der Vorwärtsfahrt entspricht. Es sei hierbei bemerkt, daß der Stift 48 durch das Bewegen der Scheibe 21 von der Stellung t1 in die Stellung s1 so weit aus dem Bereich der Nase des Hebels I4C hinausbewegt ist, daß letzterer den Bewegungen des Hebels 14« nicht nur in die Stellung s, sondern auch in die Stellungen II und III, die der Einschaltung des zweiten und dritten Ganges der Vorwärtsfahrt 'entsprechen, folgen kann.
Wenn sich der Kontakt 51 des Hebels I4C aus der Nullage heraus gegen den Kontakt 52 legt, wird die Kupplung 171 erregt und infolgedessen die Welle 15 in Drehung versetzt, derart, daß sie den ersten Gang1 des Vorwärtslaufes leinschaltet. Durch die gleichzeitige Drehung der Kontaktscheibe 54 wird in dem Augenblick, in dem der erste Gang eingeschaltet ist, der Stromkreis der Kupplung 171 wieder unterbrochen, da der Kontakt 51 nunmehr vor den nichtleitenden Zwischenraum zwischen den Kontaktleisten 52, 53 gelangt ist. Der erste Gang bleibt infolgedessen bis auf weiteres eingeschaltet. Wird jetzt der Hebel 14° durch, die von dem Fliehkraftregler 30 'entwickelte Kraft entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zwecks Einschaltens des zweiten Ganges geschwenkt, so nimmt er den Hebel 14« mittels der Feder 46 mit und bringt dadurch letzteren in die Stellung II (siehe Fig. 2), bei welcher der Kontakt 51 erneut mit der Kontaktleiste 52 in. Berührung gelangt. Die Kupplung 171 wird erneut erregt, so daß der zweite Gang eingeschaltet wird. Wenn der dritte Gang einzuschalten ist, wird der Hebel 14s in entsprechender Weise in die Stellung III gebracht.
Ergibt sich aus dem Zusammenwirken des Fliehkraftreglers 30 und der Feder 35 eine Bewegung des Hebels 14° im Sinne fallender Schaltvorgänge, so drückt der Hebel 14° auf den Stift 47 und bringt dadurch den Kontakt 51 des Hebels 14* mit der Leiste 53 in Verbindung, so daß die Kupplung 172 erregt und eine niedrigere Getriebestufe eingeschaltet wird.
Der Fahrer hat immer die Möglichkeit, gleichgültig welcher Gang im Eingriff ist den Hebel 14C mittels der Scheibe 21 derart zu verstellen, daß der Leerlauf oder auch der Rückwärtsgang eingeschaltet werden, da der Stift 48 den Hebel 14° wegen seiner nachgiebigen Verbindung mit dem Hebel 14° unabhängig von der Stellung des letzteren immer in die Stellungen t oder r zurückbringen kann. Damit auch die elektrische Schaltung des Getriebes unabhängig von der jeweiligen Stellung des Getriebes entsprechend dem Willen des Fahrers vor sich gehen kann, ist die Kontaktleiste 53 derart lang ausgestaltet, daß durch die Rückführung des Hebels I4C beispielsweise in die Stellung t unabhängig von der augenblicklichen Lage des Hebels i4c ein Kontakt mit der Leiste 53 hergestellt und so lange aufrechterhalten wird, bis das Getriebe durch das Einschalten der Kupplung 172 in die Leerlaufstellung überführt worden ist. Die Welle 15 wird hierbei ohne Anhalten während
der ganzen Reihe der fallenden Gangstufen angetrieben, ohne daß der selbsttätige Schalter I4a 'eine Wirkung ausübt.
Die Fig. 3 zeigt die Schaltvorrichtung gemaß der Erfindung in Anwendung bei einem Wechselgetriebe mit elektromagnetischen Kupplungen. Gemäß dieser Figur ist die Motorwelle mit 39 und die getriebene Welle mit 40 bezeichnet. Wenn man zwischen den beiden Wellen ein bestimmtes Übersetzungsverhältnis herstellen will, so genügt es, in die Wicklung derjenigen elektromagnetischen Kupplung 411, 412 oder 413, die der gewünschten Schaltstufe entspricht, einen Strom zu schicken. Der Stromanschluß der Wicklungen erfolgt mit Hilfe von Ringen- 421, 42? oder 42s, die mit Kontakten 431, 432 oder 43s in Verbindung stehen. Über diesen' Kontakten verschiebt sich der Arm des Schalters: Für den Rückwärtsgang ist eine Kupplung 414, ein Ring424 und ein Kontakt 43* vorgesehen, während für den Leerlauf, bei welchem keine Wicklung erregt ist, ein Leerkontakt 435 angeordnet ist. Die Kontakte 431, 43a, 433, 434 werden durch den Hebel I4C, der an eine Stromquelle angeschlossen ist, je nach der Stellung dieses Hebels ein- und ausgeschaltet. Der Hebel 14p steht, ebenso wie es vorstehend beschrieben ist, unter der Wirkung zweier anderer Hebel ι /ψ- und 14*. Der Hebel 14° ist hier wiederum derjenige Hebel, der die selbsttätige Steuerung der Gänge bei Vorwärtsfahrt besorgt, während der Hebel I4& vom Fahrer mittels der Scheibe 21 verstellt wird und über einen Mitnehmerstift 48 auf den Hebel i&f 'einwirkt. Wenn der Fahrer die Scheibe 21 auf die Marke f1 einstellt, kommt der Kontakt des Hebels 14= vor dem Leerkontakt 43s zu liegen; bringt dagegen der Fahrer die Scheibe 21 in die Stellung r1, wird der Kontakt des Hebels I4C mit dem Kontakt 43* zum Einschalten des Rückwärtsganges in Verbindung gebracht, während durch die Einstellung der Handj 4-5 scheibe 21 auf .die Marke s1 der Hebel I4C freigegeben, wird, so daß er sich unter der Einwirkung der Feder 46 gegen den Kontakt 431 legen und dadurch den ersten Gang der Vorwärtsfahrt einschalten kann. Die weiteren Gänge der Vorwärtsfahrt werden auch hier durch den Hebel 14° geschaltet, der den Hebel 14C im Sinne steigender Getriebeschaltung (Pfeil X) mittels der Feder 46 und im Sinne fallender Getriebeschaltung (Pfeil F) durch Druck auf den Mitnehmerstift 47 mitnimmt.
Auch bei der Ausführungsform nach der Fig. 3 kann der Fahrer bei beliebiger Stellung des Hebels 14° den Leerlauf einschalten. Wenn beispielsweise die dritte Schaltstufe im Eingriff ist und der Fahrer die Scheibe 21 in die Nullage bringt, so nimmt er hierbei den Hebel i4c mittels des Stiftes 48 mit und bringt dabei nacheinander die verschiedenen Schaltstufen außer Eingriff, ohne daß der Hebel 14° für die selbsttätige Schaltung hier-' bei mitwirkt. Dies ist durch die nachgiebige Verbindung 46 möglich, die zwischen den Hebern 14° und 14= vorhanden ist.
Die Verstellung des Hebels 14« geschieht einerseits in Abhängigkeit von der Drehzahl einer von der Motorwelle angetriebenen Welle 31, die einen Fliehkraftregler 30-antreibt, und andererseits durch eine zusammengesetzte Wirkung. Die zusammengesetzte Wirkung rührt von dem Unterdruck in der Saugleitung des Motors und einer Feder 35 her. Der Unterdruck in der Saugleitung des Motors wirkt sich durch eine Leitung 311 in einem Raum 32 aus, welcher eine nachgiebige Membran 33 besitzt. An diese Membran ist ein Hebel 34 angeschlossen, der unter der Wirkung der Gegenfeder 35 steht und auf den Hebel 14° der Schaltvorrichtung über ein veränderliches Hebelübersetzungsgetriebe einwirkt. Die Veränderung der Hebelarme dieses Getriebes geschieht mittels eines Gestänges 36, das vom Fahrer verstellt wird.
Selbstverständlich kann auch bei dem Gegenstand der Fig. 1 und 2 der Hebel 14« durch go eine zusammengesetzte Einrichtung, die der in Fig. 3 dargestellten entspricht, beeinflußt werden. Überhaupt sei nochmals darauf hingewiesen, daß die vorstehend beschriebenen Einrichtungen nur Ausführungsbeispiele für die Erfindung sind, auf die die Erfindung nicht beschränkt ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Selbsttätig wirkende elektrische Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem auf Vorwärtslauf, Leerlauf und Rückwärtslauf einstellbaren Handschalter und selbsttätiger Ein- und Ausschaltung der höheren Getriebestufen, gekennzeichnet durch die Vereinigung von drei auf gemeinsamer Achse angeordneten Hebeln, von denen der erste (14°) selbsttätig in Abhängigkeit no von der Geschwindigkeit oder der Belastung, des -Fahrzeuges oder seines Antriebsmotors oder von mehreren dieser Größen gesteuert wird, der zweite (14*) durch den Fahrer willkürlich verstellbar ist und der dritte, als Stromverteiler eines elektrischen Schalters ausgebildete Hebel (14Ό mit dem ersten Hebel (14°) nachgiebig verbunden ist und von dem zweiten Hebel (14*) entgegen seiner nachgiebigen Verbindung mit dem ersten Hebel (14°) _ mit Hilfe einer Mitnehmereinrichtung (48)
    623300
    mit einem Leerlaufkontakt (435) öder mit den Kontakten (431 bzw. 43*) der untersten Schaltstufe der Vor- oder Rückwärtsfahrt in Berührung gebracht werden kann.
  2. 2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kontakthebel (i4e) der Hebelgruppe vor einer Kontaktplatte (54) bewegt, die mit dem drehbaren Schaltglied (15) des Getriebes gekuppelt ist und zwei isolierte Kreisbogenleisten (52, 53) trägt, die bei ihrer Schließung den Vorwärts- und Rückwärtslauf des Schaltgliedes (15) steuern und durch einen nichtleitenden Zwischenraum getrennt sind, welcher vor dem Kon- takthebel (i4c) zu liegen kommt, wenn das Schaltglied (15) die gewünschte Schalt-' bewegung gemacht hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF70044D 1930-03-28 1931-01-15 Selbsttaetig wirkende elektrische Schaltvorrichtung fuer Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE623309C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109475B (de) * 1954-11-08 1961-06-22 Antony Harry Croucher Einrichtung zum selbsttaetigen Schalten von Zahnraederwechselgetrieben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109475B (de) * 1954-11-08 1961-06-22 Antony Harry Croucher Einrichtung zum selbsttaetigen Schalten von Zahnraederwechselgetrieben

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