DE623302C - Ritzel fuer Zahnradgetriebe - Google Patents

Ritzel fuer Zahnradgetriebe

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DE623302C
DE623302C DEB167060D DEB0167060D DE623302C DE 623302 C DE623302 C DE 623302C DE B167060 D DEB167060 D DE B167060D DE B0167060 D DEB0167060 D DE B0167060D DE 623302 C DE623302 C DE 623302C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/72Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members with axially-spaced attachments to the coupling parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Zahnradgetriebe, bei denen ein Zahnrad von kleinem Durchmesser bei großer Zahnbreite, ein sog. Ritzel, in ein verhältnismäßig großes Rad eingreift. Diese Getriebe haben den Nachteil, daß das Ritzel eine Verdrehung erfährt, wobei der Absolutbetrag des Verdrehungswinkels um so größer wird, je weiter der betreffende 'Ritzelquerschnitt von der Stelle entfernt ist, an- der die Drehkraft angreift. Hieraus folgt, daß diejenigen Teile des Ritzels, die der Angriffs stelle der Drehkraft, d. h. also der Kraftquelle, am nächsten liegen, den größten Teil des Zahndrucks aufzunehmen haben, während die von der Kraftquelle am weitesten entfernten Teile des Ritzels unter Umständen nur einen kleinen Teil des Zahndrucks übernehmen. Die Folge ist nicht nur eine ungleichmäßige Verteilung der Drehkraft auf die ganze Zahnbreite, sondern auch die Gefahr der Abnutzung oder sonstiger Beschädigungen des Ritzels und des großen Rades in der Nähe der Kraftquelle.
Um diesen Nachteil wesentlich zu mildern, wird gemäß der Erfindung das Ritzel in mehrere Teile zerlegt, die unabhängig voneinander so mit der Kraftquelle verbunden sind, daß die Verdrehung jedes Teils vom DrehkraftangrifEspunkt bis zur EingrifEsstelle die gleiche ist, so daß sämtliche Teilritzel sich gleichmäßig an der Kraftübertragung beteiligen müssen. Hierbei haben sie einzeln nur einen Bruchteil der gesamten Drehkraft zu übernehmen, so daß die Verdrehung innerhalb eines solchen Ritzels im gleichen Maße geringer wird. Da bei Ritzeln, bei denen die Drehkraft in an sich bekannter Weise in deren Mitte angreift, in diesem mittleren Teil überhaupt keine Verdrehung auftritt, ergibt sich für diese Ritzel durch gleichzeitige Anwendung des Erfindungsgedankens eine weitere Verbesserung hinsichtlich Drehkraftverteilung und Minderung der Beanspruchungen.
Aus der Gleichung für die Berechnung des Verdrehungswinkels ergibt sich die Möglichkeit einer Beeinflussung dieses Winkels durch die Änderung der Länge der Wellenstücke der Ritzelteile und ihres polaren Trägheitsmomentes Ip. Für gleiche Verdrehungswinkel muß die Summe
Md'l If
zur
Er-
für die einzelnen Teile gleich sein.
Das Schema nach Abb. ι dient
läuterung des Erfindungsgedankens.
Das Ritzel ist beispielsweise in drei einzelne Längenabschnitte O1, a2, aa zerlegt, die je eine Hohlwelle blt b2, b3 besitzen, deren Enden O1, O2, O3 in geeigneter Weise miteinander verbunden und mit diesen Enden zusammenhängend an die treibende Wellenleitung c angeflanscht sind.
Abb. 2 zeigt ein Beispiel für die praktische Durchführung bei einem Ritzel, bei dem die Drehkraft in der Ritzelmitte angreift. Es ist
die eine Symmetriehälfte eines sechsteiligen, dreifach gelagerten -Ritzels dargestellt, bei dem das Drehmoment durch eine Innenwelle d übertragen wird, an deren einem oder anderem Ende oder auch an beiden zugleich eine Kraftquelle angreift. Die Übertragung der Drehkraft auf das Ritzel erfolgt in allen Fällen durch die Welle d über einen mittleren Wellenbund es mit dem nach beiden Seiten ίο je eine Hohlwelle/ verbunden ist, die das Drehmoment gleichmäßig aufnimmt. Von der Welle f aus verzweigt sich der Kraftfluß an den beispielsweise durch Aufschrumpfen oder Aufkeilen gebildeten Verbindungsstellen g, h, i auf die eigentlichen Ritzelhohlwellen k, I, Ot. Hierdurch wird es möglich, nicht nur, wie in Abb. 1, die Trägheitsmomente der einzelnen Ritzelteile aufeinander abzustimmen, sondern auch zugleich durch die Verteilung der Verbindungsstellen g, h, i in einem bestimmten Verhältnis die Längenabschnitte der Trägheitsquerschnitte beliebig gegeneinander abzugleichen. Auf dieser Grundlage lassen sich außer der dargestellten sechsteiligen Anordnung die verschiedensten Tei lungs systeme ausführen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Ritzel für Zahnradgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel in mehrere Teile zerlegt ist, die unabhängig voneinander so mit der Kraftquelle verbunden • sind, daß die Verdrehung jedes Teiles vom Drehkraftangriffspunkt bis zur Eingriffsstelle etwa die gleiche ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB167060D 1934-10-04 1934-10-04 Ritzel fuer Zahnradgetriebe Expired DE623302C (de)

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DE (1) DE623302C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2444691A (en) * 1943-06-18 1948-07-06 Barnes Motor Developments Comp Change-speed mechanism
DE1164784B (de) * 1951-10-30 1964-03-05 Gleason Works Aus zwei miteinander kaemmenden, um parallele Achsen umlaufenden Zahnraedern bestchendes Getriebe und Verfahren zur spanabhebenden Fertigung eines Zahnrades oder eines Zahnradpaares dieses Getriebes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2444691A (en) * 1943-06-18 1948-07-06 Barnes Motor Developments Comp Change-speed mechanism
DE1164784B (de) * 1951-10-30 1964-03-05 Gleason Works Aus zwei miteinander kaemmenden, um parallele Achsen umlaufenden Zahnraedern bestchendes Getriebe und Verfahren zur spanabhebenden Fertigung eines Zahnrades oder eines Zahnradpaares dieses Getriebes

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