DE623247C - Innensehrohr - Google Patents

Innensehrohr

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DE623247C
DE623247C DEL80894D DEL0080894D DE623247C DE 623247 C DE623247 C DE 623247C DE L80894 D DEL80894 D DE L80894D DE L0080894 D DEL0080894 D DE L0080894D DE 623247 C DE623247 C DE 623247C
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Germany
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telescope
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Expired
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DEL80894D
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GUENTHER LOECK
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GUENTHER LOECK
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/24Instruments or systems for viewing the inside of hollow bodies, e.g. fibrescopes
    • G02B23/2407Optical details

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Innensehrohr Die Erfindung betrifft Instrumente zum Untersuchen von Körperhöhlen und Körperröhren, insbesondere zum Untersuchen von Hohlkörpern der Technik. Es sind bereits Innensehrohre mit wechselweiser Gerad- und Seitenansicht bekannt, bei denen vor dem Objektiv des in einem Führungsrohr mit Fenstern angeordneten Fernrohrs ein bewegbarer Spiegel in der Weise angebracht ist, daß durch das Einschieben des Fernrohrs in das Führungsrohr der an diesem angelenkte Spiegel aus dem Rohrinneren heraus in eine seitliche Gebrauchsstellung gedreht wird. Ferner sind Innensehrohre bekannt, bei denen vor dem Objektiv des Fernrohrs ein dreh-oder verschiebbarer Spiegel (oder ein totalreflektierendes Spiegelprisma) angeordnet ist, der mit .einer vom Okularende des Fernrohrs aus zu bedienenden Stellvorrichtung derart in Verbindung steht, daß er innerhalb des Führungsrohres je nach Bedarf zur Erzielung _ eines seitlichen Ausblickes vor das Objektiv geschaltet oder zur Ermöglichung des geraden Durchblicks aus dem Strahlengang des Fernrohrs heraus zur Seite bewegt werden kann.
  • Der Nachteil dieser bekannten Innensehrohre besteht darin, daß die Lage des Spiegels oder Prismas in ausgeschaltetem Zustand neben dem optischen System einen besonderen Raum innerhalb des Instrumentes erfordert und sich dadurch der Durchmesser des Gerätes vergrößert. Der Durchmesser des Instrumentes muß aber gerade bei der Untersuchung von engen Hohlräumen so gering wie möglich gehalten werden, damit man dasselbe in diese noch einführen kann. Dieser Nachteil wird dadurch beseitigt, daß vor dem Objektiv des Fernrohrs innerhalb des mit Fenstern versehenen Führungsrohres erfindungsgemäß ein ständig im Strahlengang des Fernrohrs bleibender Spiegel oder Prisma angeordnet wird, demgegenüber das im Führungsrohr verschiebbare Fernrohr innerhalb fester Endlagen für den Seitenblick heranrückbar und für den Geradeausblick abrückbar ist. Der Übergang von der_ einen zur arideren Sehrichtung wird also hiebei in einfacher Weise durch bloße Lageänderung des Fernrohrs gegenüber dem Spiegel oder Prisma innerhalb des Führungsrohres erzielt.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung an mehreren Beispielen veranschaulicht.
  • In einem Führungsrohr d, das an seinem Ende eine Glühbirne a trägt, sind in bekannter Weise zur Durchsicht für das optische System Ausschnitte c vorgesehen. Unterhalb der Glühbirne ist erfindungsgemäß ein Spiegel oder ein Prisma b ständig im Strahlengange liegend angeordnet. Im Außenrohr d ist das Fernrohr e in Richtung der Längsachse des Instrumentes in bekannter Weise bewegbar gelagert. Dasselbe kann dem Spiegel oder Prisma b unmittelbar genähert und um eine bestimmte Strecke von diesem entfernt werden. Die Verschiebungsstrecke ist auf den Abbildungen mit A B bezeichnet. Mit vom Spiegel b abgerücktemFernrohr sieht der Beobachter durch die Ausschnitte c des Außenrohres d nach vorne auf die Wandung des Hohlraumes, bei einer dem Spiegel dicht benachbarten Lage des Fernrohrobjektives betrachtet der Untersucher das Objekt mit dem durch den Spiegel b gegebenen seitlichen Ausblick auf dasselbe. Der Spiegel b, der auch bei .der Sicht nach vorn durch die Ausschnitte c im Strahlengange des Fernrohrs liegt und auch in diesem Falle eineAblenkung der optischen Achse bewirkt, stört bei dieser Sichteinstellung nicht, denn sein Bild erscheint nur in der Mitte des Gesichtsfeldes. Ohne Spiegel würde im Gesichtsfeld an der gleichen Stelle der vordem optischen System liegende Kopfteil des Gerätes ohnehin auch sichtbar werden. Der Spiegel b ist zweckmäßig im Führungsrohr d so angeordnet, daß der eine Ausschnitt c des Führungsrohres in bekannter Weise als Fenster zum Durchtritt für die zu ihm vom beleuchteten Objekt reflektierten Lichtstrahlen dient.
  • Die Beobachtung ohne Spiegel führt also zu einer Sicht durch die Ausschnitte des Außenrohres nach allen Seiten' des Hohlraumes; es wird also mit einem Blick eine Übersicht über denselben erzielt (Gesamtsicht). Die Beobachtung mit Spiegel ergibt den senkrechten Aüfblick auf einen Teil der Wandung des Hohlraumes (Teilsicht). Auf den Abbildungen ist die Blickrichtung nach vorne mit I und die nach der Seite mit II bezeichnet. Zur schnellen Orientierung dient die Gesamtsicht. Fällt bei dieser eine Stelle auf, die durch einen senkrechtenAufblick .auf dieselbe untersucht werden soll, so wird die Teilsicht eingeschaltet. Der besondere Vorteil der vorliegenden 'Konstruktion besteht darin, daß man lediglich durch Lageänderung des Fernrohres im Außenrohr von der Gesamtsicht zur Teilsicht und umgekehrt übergehen kann. Man braucht hierzu nur das Fernrohr an den Spiegel heranzuschieben oder wieder zurÜckzuziehen. Für die beiden Endstellungen des Innenrohres sind zweckmäßig feste Anschläge vorgesehen.
  • Zur Beleuchtung des Hohlraumes ist die Glühbirne in bekannter Weise oberhalb -des Spiegels gelagert. Diese kann hierbei in bekannter Weise so angeordnet sein, daß entweder ihre Grasfläche und ihr Glühfaden dem Untersucher abgewandt oder diesem zugewandt sind.
  • Um bei wechselweiser Blickrichtung möglichst nach allen Richtungen eine -günstige Lichtverteilung zu erzielen, wird erfindungsgemäß vor dem Spiegel oder Prisma eine Doppellampe a, a (Abb. 2) angeordnet. Ein störendes Hineinsehen in das Licht bei einer dem Untersucher zugewandten Glühbirne verhindert der zwischen dieser und dem optischen System liegende Spiegel oder das Prisma.
  • Beim Heranführen des Innenrohres an den Spiegel kann dasselbe auch zur Änderung der Ausblickrichtugg durch Einwirken auf die Neigung des in diesem Falle schwenkbar um eine Achse C gelagerten Spiegels oder Prismas benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Innensehrohr für wahlweisen geraden und seitlichen Durchblick mit einem vor dem Fernrohrobjektiv angeordneten Spiegel oder Prisma, dadurch gekennzeichnet, daß das Fernrohr gegenüber einem ständig im.- Strahlengang desselben liegenden Spiegel oder Prisma (b) innerhalb fester Endstellungen (A, B) verschiebbar angeordnet ist. '
  2. 2. Innensehrohr nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß als Beleuchtungsquelle eine Doppellampe (a, a) vorgesehen ist.
  3. 3. Irynensehrohr nach Anspruch r und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel oder das Prisma (b) um eine Achse (C) schwenkbar gelagert ist.
DEL80894D 1932-04-05 1932-04-05 Innensehrohr Expired DE623247C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE738871C (de) * 1941-04-27 1943-09-03 Georg Wolf G M B H Technisches Innensehrohr
DE947331C (de) * 1954-01-06 1956-08-16 Richard Wolf Foto-Endoskop
US3042022A (en) * 1959-05-25 1962-07-03 Bausch & Lomb Illumination means for diagnostic instrument

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