DE622840C - Beutelschliessvorrichtung fuer Fuell- und Schliessmaschinen - Google Patents

Beutelschliessvorrichtung fuer Fuell- und Schliessmaschinen

Info

Publication number
DE622840C
DE622840C DEH124640D DEH0124640D DE622840C DE 622840 C DE622840 C DE 622840C DE H124640 D DEH124640 D DE H124640D DE H0124640 D DEH0124640 D DE H0124640D DE 622840 C DE622840 C DE 622840C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
flap
bag
plate
folding plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH124640D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Original Assignee
FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FR Hesser Maschinenfabrik AG filed Critical FR Hesser Maschinenfabrik AG
Priority to DEH124640D priority Critical patent/DE622840C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE622840C publication Critical patent/DE622840C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/02Closing containers or receptacles deformed by, or taking-up shape, of, contents, e.g. bags, sacks
    • B65B7/04Closing containers or receptacles deformed by, or taking-up shape, of, contents, e.g. bags, sacks by tucking-in mouth portion to form two flaps and subsequently folding-down

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing Of Containers (AREA)

Description

  • Beutelschließvorrichtung für Füll-- und Schließmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung des Kopfverschlusses des gefüllten Beutels bei Füll- und Schließmaschinen, bei denen die Beutel schrittweise auf die verschiedenen Arbeitsstellen vorgeschoben werden.
  • Es ist eine Beutelschließvorrichtung dieser Art bekannt, bei der zunächst der vordere Kopflappen durch einen schwingbar gelagerten, beim Vorgehen eine Kippbewegung ausführenden Falzschieber nach innen eingefalzt wird, hierauf die beiden anschließenden Seitenlappen bei gleichzeitigem Rückgang dieses Falzschiebers durch zwei nachfolgende, senkrechte und nach außen schwingbare flügelartige Falzplatten, die unabhängig von dem Falzschieber angeordnet sind und bewegt werden, nach auswärts waagerecht umgelegt werden, und dann der hierbei nach einwärts gezogene hintere-Kopflappen durch einen gegenläufig zum ersten Falzschieber bewegten und lediglich die Breite dieses Kopflappens besitzenden Falzschieber angedrückt wird, worauf die beiden seitlichen Faltflügel zunächst in die senkrechte-Lage, nach erfolgtem Rückgang dieses Falzschiebers ganz nach innen auf den Kopf der Packung geschwungen und danach aus der Faltung zurückgezogen werden. Bei dieser Vorrichtung besteht zunächst beim Einschlagen des vorderen Kopflappens durch den hierbei allein vorgehenden mittleren Falzschieber die Gefahr, daß sich die hierbei ebenfalls bewirkten Falteinschläge in den- beiden Seitenlappen nach innen ausbeulen und enziehen, so däß die nachfolgenden seitlichenaltflügel gegen die nicht ordnungsmäßig gefalteten Seitenlappen treffen und diese verformen oder zerstören. Da ferner dieser mittlere Falzschieber bereits während des durch die beiden Faltflügel erfolgenden Umlegens der Seitenlappen zurückgezogen wird, so hat der zuvor durch diesen Falzen eingefaltete Kopflappen während der Ausschwingung der Faltflügel, die hierbei auch einen Zug auf diesen Kopflappen ausüben; keinen genügenden Rückhalt, wodurch gleichfalls das sorgfältige und saubere Unilegen. der beiden Seitenlappen beeinträchtigt wird. Da schließlich der nach dem Umlegen der Seitenlappen vorgehende Falzschieber für den hinteren Kopflappen nur etwa die Breite dieses Kopflappens besitzt, so kann er lediglich ein Andrücken dieses Kopflappens innerhalb des Bereiches des Packungsquerschnittes, nicht aber der-waagerecht umgelegten Seiten-Lappen bewirken. Diese Vorrichtung gewährleistet daher nicht ein sauberes und scharfes Umfalzen und Kniffen der beiden beim Einschlagen des vorderen Kopflappens gebildeten Seitenlappen nach außen in die waagerechte Lage.
  • Den gleichen Nachteil hat eine andere Beutelschließvorrichtung, bei der auf senkrechten Zapfen des ersten, eine Kippbewegung ausführenden Falzschiebers zwei Finger drehbar sind, die die Bewegungen dieses Falzschiebers mitmachen und bei Einwärtsbewegong des Falzschiebers um einen kleinen Aus-. schnitt eines Kreisbogens in senkrechter Richtung nach außen gedreht werden. Diese Finger haben daher nur -die Wirkung, die beim Einschlägen des ersten Kopflappens gebildeten Seitenlappen nach außen zu spreizen und hierdurch das Umlegen des dem ersten Kopflappen gegenüberstehenden Kopflappens durch den gegenläufig zu diesem Falzschieber bewegten Falzschieber zu erleichtern, der auch bei dieser Vorrichtung nur etwa die Breite dieses Kopflappens besitzt. Es ist somit auch bei dieser Vorrichtung ein sauberes und scharfes Umfalzen und Kniffen der Seitenlappen nach außen in eine waagerechte Lage nicht gewährleistet.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile besteht -das Neue der Erfindung darin, daß bei einer Beutelschließvorrichtung der erstgenannten Art die zwei seitlichen Falzplatten beiderseits der das Umlegen des vorderen Kopflappens bewirkenden kippbaren Falzplatte' an dieser, um deren Längskanten verschwenkbar, klappenartig angelenkt sind und mit ihr einen Falzer von U-förmiger Querschnittsform bilden, der in dieser Gestalt das Einfalzen des vorderen Kopflappens bewirkt, aber in der vorderen Stellung durch die seitliche Ausschwenkung seiner beiden Klappen die Gestalt einer in der waagerechten Ebene ausgestreckten Falzplatte annimmt. Da die beiden Seitenklappen gemeinsam mit der mittleren- Falzplatte, und zwar in der nach oben- gerichteten [J-Form, seitlich in den über die Füllung vorstehenden Beutelteil eingeführt werden, so wird nach erfolgtem Einschlagen des vorderen Kopflappens nicht nur dieser Kopflappen von oben durch die mittlere Falzplatte nach unten gehalten, sondern es stehen auch schon die seitlichen Falzklappen innerhalb der geschaffenen Beutelmündung ordnungsgemäß: auf der Innenseite - der Seitenlappen, so däß irgendein Verformen oder Verbeulen der gleichzeitig mit dem Umlegen des Kopflappens in den beiden Seitenlappen angebrachten Falteinschläge durch die seitlichen Faltklappen ausgeschlossen ist. Während nunmehr der U-förmige Falzer durch die seitliche Ausschwingung seiner beiden Klappen de Gestalt einer in der waagerechten Ebene ausgestreckten Falzplatte aünimmt, verbleibt seine mittlere Falzplatte in ihrer Lage und hält den ersten Falteinschlag fest, so daß die Faltklappen bei ihrer Ausschwingung die gesamte Rückfläche mit einem Teil der beiden Seitenflächen des Beuteleides spannen und diese in eine saubere und glatte Lage sorgfältig umlegen können, ohne daß. hierbei der erste, von der mittleren Faltplatte nach unten gehaltene Falteinschlag sich ungünstig verändern kann, vielmehr auch ein glattes Anziehen des ersten Einschlages "mit den entsprechenden Seitenflächen des Beuteleides stattfindet. Da schließlich der gleichzeitig mit dem Zurückziehen des gesamten Falzers vorgehende hintere Falzer etwa die Breite des ausgestreckten Falzers besitzt, so übt entsprechend dem Zurückgehen dieses letzteren Falzers der mutfolgende hintere Falzer eine gleichgehende und pressende Wirkung nicht nur auf den hinteren Kopflappen, sondern auch auf die seitlichen waagerecht umgelegten Lappen aus, so daß er diese in der waagerechten Lage zurückhält und gleichzeitig auf die bekannten, hierbei als Unterlage dienenden seitlichen Ansätze des Förderkastens nach unten glatt falzt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i stellt im Grundruß den mit der Schließvorrichtung gemäß der -Erfindung versehenen Teil einer Füll- und Schließmaschine dar, Abb. 2 stellt diesen Teil im Aufriß dar, Abb. 3 ist ein Aufriß der Vorrichtung von Arbeitsstelle VI, Abb. q. ist eine Stirnansicht von rechts auf Abb. 3, Abb. 5 stellt Teile der Abb. 3 im Grundruß dar, Abb. 6 ist ein Aufriß der Vorrichtung von Arbeitsstelle VII von der Linie C-C der Abb. i gesehen, Abb. 7 und 8 veranschaulichen gleichfalls im Grundruß und Seitenansicht Teile der Abb. i und a in anderer Stellung, und Abb. 9 bis i i veranschaulichen schematisch die Faltung beim Schließen .der Beutel.
  • Die Beutel P werden den verschiedenen Arbeitsstellen der Füll- und Schließmaschine in bekannter Weise schrittweise nacheinander zugeführt und befinden sich hierbei in Förderkästen, die im. Querschnitt die Gestalt eines nach außen offenen [J besitzen, welches durch zwei an einer Rückplatte ioa befestigte Winkel Job und ioc (Abb. i) gebildet wird. Die Seitenwände Job und io, besitzen am oberen Ende waagerecht nach auswärts stehende Ansätze Jod und ioe von dreieckiger Grundrißform, und die Kästen sind mit ihrer Rückwand ioa an einer schrittweise bewegten Vorschubvorrichtung bekannter Art befestigt. Außen erstrecken sich um die Kästen ortsfest Reifen i ia und i ib (Abb. 2) . Der Boden der Kästen wird in bekannter Weise durch eine nicht dargestellte Platte gebildet.
  • Der auf die Arbeitsstelle VI eintreffende Beutel ist vorher gefüllt worden und soll nunmehr am Kopf geschlossen werden. Zu diesem Zweck erfolgt zunächst auf Arbeitsstelle VI durch die in -Abb. 3 bis 5, dargestellte Vorrichtung die in Abb. -9 bis i z nacheinander schematisch. dargestellte Falzung der Kopflappen des Beutels. An Arbeitsstelle VI ist auf der Außenseite der Vorschubvorrichtung auf der Maschinenplatte ein Bock 50 (Abb. 3) befestigt, der auf einer Seite den Lagerbock 51 trägt. In den Lageraugen 50a und 5ia ist drehbar ein Bolzen 53, auf dem die Hebel 54 und 55 befestigt sind. Dem Bolzen 53 kann durch Hebe13oo undStange3oi eineSchwingbewegung erteilt werden. An den oberen Enden der Hebel 54 und 55 ist in den Augen 54a und 55a mittels Bolzen 22o ein Bock 56 schwingbar gelagert, an dessen Unterseite eine weichenartige Schiene 57 (Abb, 3) mit abgesetzter Gleitfläche befestigt ist. Die Weiche ruht mit der Gleitfläche auf einer Rolle 59, gegen die der Bock 56 mit der Weiche 57 durch Federn 6o ständig gezogen wird. Auf dem Bock 56 ist.eine Platte 6i (Abb. 5) befestigt, die an ihrem vorderen Ende Eia verbreitert und als Faltplatte ausgebildet ist. Ferner sind in seitlichen Augen Gib und 61e, die mittels der Flanschen Eid und hie auf der Platte 161 befestigt sind, Bolzen 63 und 63a befestigt. Auf diesen Bolzen sind mittels der Augen 62b, 62c und 62d, 62e Faltplatten 62a und 62 drehbar gelagert, die an ihrem vorderen Ende spitzwinklig ausgebildet sind. Torsionsfedern 64 und 64a, die um die freien Enden der Bolzen 63 und 63a gewickelt sind, sind einerseits an den Lageraugen 62e bzw. 62e und andererseits an den Köpfen 63e bzw. 63b -der Bolzen 63 und 63a so befestigt, daß sie bestrebt sind, die Falzplatten 62 und 62a in ihrer aus Abb. 3 und 4 ersichtlichen senkrechten Hochstellung zu halten. An Stiften 62t und 629, die in Lageraugen der Arme 65, 65b und 65a, 65c befestigt sind, sind Rollen 66 und 66a drehbar gelagert. Oberhalb der Rollen 66 und 66a sind mittels des T-förmigen Querstückes 67b Winkelstücke 67 und .67a an einer Stange 68 befestigt, die an ihrem unteren Ende eine Preßplatte 69 trägt und in einem ortsfesten Lagerauge 68a senkrecht verschiebbar geführt ist.
  • In den Böcken 50 und 5 1 ist ferner eine Welle 7o gelagert, die durch Arm 302 und j Stange 303 geschwungen werden kann und auf welcher beiderseits des Bockes 50 Hebel 74 71a befestigt sind, die mittels der Kulissensteine 72 bzw. 72d an den Kulissen 73 und 73a von Bügeln 74, 74a angreifen. Parallelogrammartig mit den Hebeln 71, 7ia sind die mittels Bolzen 77 im Bock 50 schwingbar gelagerten Hebel 76; 76a mittels Bolzen 78, 78a mit den Bügeln 74, 74a gelenkig verbunden. Die Bügel 74, 74a tragen mittels Bolzen 74b eine Falzrolle 75 bekannter Art. An ihrem vorderen Ende sind die beiden Bügel 74, 74a durch einen Abstandsbolzen 74e starr miteinander verbunden. Die Arbeitsweise ist folgende: Wenn der Beutel auf der Arbeitsstelle VI eingetroffen ist, wird mittels der beschriebenen Bewegungsvorrichtung der Bock 56 mit der Falzplatte Eia und den in senkrechter Stellung befindlichen Schwingfalzern 62, 62a aus der hinteren (nicht dargestellten) Lage in die vordere in Abb. 3 und 5 veranschaulichte Stellung vorgeschoben.
  • In der hinteren Stellung des Bockes 56 ruht die Weiche 57 mit der vorderen Fläche 58a auf der Rolle 59 auf, so daß die Falzplatte Eia um den Höhenunterschied der beiden Führungsflächen 58a und 58b gegenüber der in Abb. 3 angedeuteten Stellung um den Bolzen nach oben geschwungen war. Wird nun Bock 56 vorgeschoben, so bewegt sich die -Vorderkante der Falzplatte Eia zunächst in der gleichen oberen Höhenlage, bis die Leitfläche 58a in die Schrägfläche 58 übergeht. Während des Vorgehens der Schrägfläche 58 auf der Rolle 59 erfolgt dann eine Senkung der Falzplatte Eia, die, wenn die Leitfläche 58b in Berührung mit der Rolle 59 gelangt, in der waagerechten Stellung gemäß Abb. 3 in ihre vordere Arbeitsstelle endgültig bewegt wird. Dadurch, daß in der beschriebenen Weise die Falzplatte Eia zunächst in einer Höhe gegen den Beutel P vorgeschoben wird, die über der Faltkante liegt und beim weiteren Vorwärtsschieben sich in einer Kreisbogenlinie nach unten bewegt, wird .der erste Lappen 11 gemäß Abb. io sicher über das Füllgut hzw. den evtl. auf einer vorhergehenden Arbeitsstelle eingelegten Karton o. dgl. umgefaltet.
  • Sobald der Lappen h umgelegt worden ist, werden dadurch, daß die Winkel oder Druckstücke 67, 67a durch die Stange 68 nach unten bewegt werden, vermittels Rollen 66; 66a die seitlichen Falzplatten 62, 62a nach außen in die aus Abb. 5 ersichtliche und in Abb. 4gestrichelt dargestellte waagerechte Stellung geschwungen. Hierdurch werden die seitlichen Lappen 12 gemäß Abb. i i nach außen in Gestalt von Zipfeln 1s und 14 flach -;gelegt, und zwar werden die hierbei auf die seitlich vorspringenden dreieckförmigen Ansatzplatten iod und ioe des Behälters angepreßt, um eine genügende Kniffung zu erzielen.
  • Nach Durchführung der Faltung werden.-die Falzorgane Eia, 62, 62a durch Rückbewegung des Schlittens 56a wieder in ihre Anfangsstellung zurückbewegt, während gleichzeitig die Bügel 74, 74a mit der Rolle 75 durch die beschriebene Bewegungsvorrichtung über die Faltung in die in Abb.3 mit (75a) bezeichnete Stellung und zurückbewegt werden, um durch die Rolle 75 die Faltung in bekannter Weise gl.attzuwalzen. Sobald die Rolle 75 wieder in ihre Außenstellung zurückbewegt ist, wird die Stange 68 nochmals gesenkt, um den Stempel_6g auf die Faltung anzudrücken und hierdurch ein Nachpressen der Faltstellen zu bewirken.
  • Wenn durch die nächste. Schaltbewegung des Förderrades 2r2 der Beutel auf die Arbeitsstelle VII gelangt ist, wird auf die Zipfel 13 und 14 des Beutels Klebstoff aufgetragen. Die hierzu dienende Vorrichtung besteht in bekannter Weise aus zwei dreieckförmig gestalteten Auftragplatten 8o, die mittels Bolzen Boa und Federn Sob an einer Tragpjatte Sog federnd aufgehängt sind. Die Platte Soc ist an einem Schlitten Sod befestigt, der auf der Schiene ßoe geführt ist und durch einen Lenker 8of von einer geeigneten Antriebsvorrichtung hin und her verschoben werden .kann. Die Schiene Soe ist durch Arm 8oh an einer Stange 152 befestigt, der von einer geeigneten Antriebsvorrichtung eine Auf- und Abbewegung erteilt werden kann und die diese Auf- und Abwärtsbewegung der Schiene Soe mitteilt.
  • Zum Auftragen von Klebstoff auf die Lappen 13 und 14 wird der Schlitten Sod aus. seiner Ruhestellung, die sich außerhalb des Förderrades befindet, auf der in angehobener Stellung sich befindenden Schiene 80e bis über den Beutel vorgeschoben und hierauf die Schiene mit dem Schlitten Sod so weit gesenkt, daß die mit Klebstoff versehenen Stempel 8o federnd auf die Lappen 13 und 14 gedrückt werden,- die ihrerseits auf den seitlichen dreieckigen Ansätzen ioe und iod des Beutelbehälters aufruhen. Beim Wiederhochgehen der Schiene 8oe haften die Lappen l3, 14, wie in Abb. 2 angedeutet, zunächst noch an den Auftrageplatten So an, so daß sie-von den Platten zoll, ioe abgehoben und etwas aufgerichtet werden. Der Schlitten Boa wird als- j dann wieder in seine äußere Ruhestellung zurückbewegt, wobei die Platten 8o in bekannter Weise über eine Leimrolle gehen, die Klebstoff auf die Unterflächen der Platten 8o aufträgt.
  • Um zu gewährleisten,- daß das nunmehr er-. folgende Umlegen der beiden Lappen l3, 14 genau an der Faltkante f vor sich geht, kann vor dem Auftragen des Klebstoffes an den Faltkanten f noch eine besondere Kniffung oder Einprägung angebracht werden. Zu diesem Zweck ist eine Preßplatte go bekannter Art vorgesehen, die mit scharfen. Falzkanten gi und g2 versehen ist. Die Platte go ist mittels der Schraubstifte gob auf einem Bolzen goa befestigt, .der in einer Hülse goc drehbar gelagert ist. Die Hülse sitzt an der-festen Tragstange.god. Auf dem aüs Hülse goc vorstehenden Ende des Bolzens goa ist ein Arm gof befestigt, dem eine . auf- .und abgehende Schwingbewegung erteilt werden -kann.
  • Wenn der Beutel auf Arbeitsstelle VII eintrifft, so befindet sich die Plätte go -in ihrer aufwärts geschwungenen Stellung, die in Abb. 6-bei (go) strichpunktiert dargestellt ist. Bevor der Schlitten Sod seine vordere Arbeitsstellung erreicht, wird bereits die. Platte go durch ihre Bewegungsvorrichtung in die waagerechte Stellung nach unten geschwungen, wobei die Messerkanten gi, g2 der Platte go in die Faltkanten f, f eindringen und hierdurch eine scharfe Rille oder Einkerbung prägen.
  • Das Umlegen des in der Vorschubrichtung hinteren Zipfels 11 erfolgt durch eine Falzplatte 81 (Abb. i), die an einem Hebel 8ia befestigt ist. Der Hebel 8ia ist auf der Achse des Förderrades schwingbar gelagert und wird durch eine Antriebsvorrichtung geeigneter Art so bewegt und gesteuert, daß er bei Ausführung seiner Schwingbewegung die Falzplatte 81 in die aus Abb. 7 ersichtliche Arbeitsstellung und wieder zurück in die Ruhestellung der . Abb: i schwingt, wodurch die Platte 8 1 den Zipfel 13 gemäß Abb. 7 auf die obere Stirnfläche des Beutels umlegt. Wie sich insbesondere aus Abb. 7 ergibt, erfolgt die Vorwärtsschwingung der Falzplatte 81 während der Beutel bereits von der Arbeitsstelle VII nach der nächsten Arbeitsstelle weitergeschaltet wird, und die Bewegungsvorrichtung für den Schwinghebel Sia ist so eingerichtet, daß die Faltplatte 8i der Schaltbewegung des Förderrades etwas vorauseilt, um die Umlegung des in der Vorschubrichtung hinten gelegenen Zipfels 131 durch die Falzplatte 81 zu beenden, bevor der letzte in der Vorschubrichtung vorn gelegene Zipfel 14 umgelegt wird.
  • Da die Falzplatte Si während der Weiterschaltung des Förderrades aus der Stellung der Abb. i in diejenige der Abb. 7 sich bewegt, so ist zwischen den Arbeitsstellen VI und V II noch eine besondere Niederhaltvorrichtung 240 vorgesehen, die verhindert, daß bei dem Wege des Beutels von Arbeitsstelle VI nach Arbeitsstelle VII die seitlichen Lappen l3, 14 hochgehen können. Diese Niederhaltvorrichtung besteht im vorliegenden Fall aus einer Leiste 2:¢o, die in einen Ausschnitt 81e der Falzplatte 8i ragt und an den Reifen iia, iib befestigt ist.
  • Das Umlegen des letzten Lappens oder Zipfels 14 erfolgt durch eine Falzplatte 85, die mittels Scharnier 84 sch-,vingbar an einer Platte 86 angelenkt ist und mit einer Stellschraube 85a auf dem oberen Reifen iia aufruht. An der Falzplatte 85 ist mittels der Schiene 85b, in welcher auch die Stellschraube 85a befestigt ist, eine Rolle 83 gelagert. An dem Schwinghebel 8ia ist eine Schiene 82 befestigt, die gemäß Abb. 8 am vorderen Ende 8--a als absteigende Kurve ausgebildet ist. Bei der beschriebenen Vorwärtsbewegung der Falzplatte 8 1 wird auch die Schiene 82 durch den Schwinghebel 8ia nach vorn in die aus Abb:7 und 8 ersichtliche Stellung bewegt, und hierbei wird durch die Kurvenkante 82a die Rolle 83 und damit auch die Falzplatte 85: angehoben. Da die Falzplatte, wie Abb. 2 zeigt, bis unter den Zipfel 14 ragt, so wird durch ,das Anheben der Falzplatte 85 auch ,der Schlußzipfel 14 rechtwinklig angehoben, so daß, wenn der Beutel unter der Platte 85 und der Platte 86 weiter auf die nächste Arbeitsstelle vorgeschoben wird, der Schlußlappen l4 auf den vorher durch die Falzplatte 8 i umgelegten Zipfel 13 gefalzt und geklebt und damit der Beutel endgültig geschlossen wird.
  • Um durch die Platte oder Schiene 86 einen elastischen Preßdruck auf den Beutelverschluß auszuüben, wird die Schiene 86 in bekannter Weise durch Federdruck nach unten gehalten. Zu diesem Zweck ist die Schiene 86 an dem plattenförmigen Kopf 86a eines Bolzens 86b befestigt, der in einer mittels Arm 86e auf Stange 86d befestigten Hülse 86e senkrecht verschiebbar gelagert ist. Zwischen Hülse 86e und Kopf 86a ist eine Feder 86t eingeschaltet,. durch welche die Schiene 86 federnd in ihre durch den auf Bolzen 86b befestigten Bund 869 bestimmte Tiefstellung gedrückt wird. Eine Verdrehung des Bolzens 86b in der Hülse 86e und damit eine Verdrehung der Preßschiene 86 wird durch Stifte 8611 verhindert; die in den Bolzen 86b geschraubt sind und in senkrechte Innennuten 861 der Hülse 86e fassen. Zwecks Einschiebens des Bolzens in die Hülse 86e und Einführung der Stifte 86h in die Nuten 861 setzen sich die Nuten 86i bogenförmig in einer senkrecht durchgehenden Innennut 86k der I@ülse 86e fort.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beutelschließvorrichtung für Füll-und Schließmaschinen mit schrittweisem Vorschub der Beutel auf die verschiedenen Arbeitsstellen, bei der der äußere Kopflappen durch eine schwingbar gelagerte, beim Vorgehen eine Kippbewegung ausführende Falzplatte nach innen eingefalzt wird, die anschließenden Seitenlappen durch zwei senkrechte, nach außen schwingbare Falzplatten zipfelartig nach auswärts waagerecht umgelegt werden und dann der hierbei nach einwärts gezogene innere Kopflappen durch einen anderen Falzer angedrückt wird, worauf durch weitere Falzer das Aufrichten und Umlegen der seitlichen Lappen nach innen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei seitlichen Falzplatten (62, 62a) beiderseits der kippbaren Falzplatte (6i) an dieser, um derenLängskanten verschwenkbar, klappenartig angelenkt sind und mit ihr einen Falzer von U-förmiger Querschnittsform bilden, der in dieser Gestalt das Einfalzen des äußeren Kopflappens (1l) bewirkt, aber in der vorderen Stellung durch die seitliche Ausschwingung seiner beiden Klappen (62, 62a) die Gestalt einer in der waagerechten Ebene ausgestreckten Falzplatte annimmt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausschwingen der Seitenklappen (62, 62a) senk- und hebbare Druckstücke (67, 67a) dienen, die bei ihrer Abwärtsbewegung auf seitlich nach außen versetzte Anschläge (66, 66a) der Klappenscharniere (62b, 62e und 62d, 62e) wirken und durch eine Stange (68) bewegt werden, die auch das Senken und Heben eines Stempels (69) für das Nachpressen der Falzeng bewirkt. 3-.
  3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufrichten und Umlegen des in der Vorschubrichteng hinten befindlichen Lappens (l3) durch eine waagerechte Falzplatte (8i) bewirkt wird, die- beim Vorschub - des Beutels in Richtung des Vorschubes parallel zur Bahn der Beutel vorgeschwungen wird. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Ausschnitt der Falzplatte (8 i) ein Niederhaltorgan (24.o) ragt, welches beim Vorschub die waagerecht umgelegten Lappen (L3, 14) des darunter hinweggehenden Beutels nach unten hält.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufrichten und Umlegen des in der Vorschubrichtung vorn liegenden Lappens (l4) durch eine Platte (85) bewirkt wird,#die klappenartig an einer Preßplatte (86) angelenkt ist und beim Vorschub des Beutels um ein gewisses Stück aufgeklappt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufklappen der Falzplatte (85) durch ein Kurvenstück (82) bewirkt wird, welches zugleich mit der Falzplatte (8 i) vorwärts, bewegt wird und hierdurch eine mit der Falzplatte verbundene Rolle (83) anhebt.
DEH124640D 1929-12-18 1929-12-18 Beutelschliessvorrichtung fuer Fuell- und Schliessmaschinen Expired DE622840C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH124640D DE622840C (de) 1929-12-18 1929-12-18 Beutelschliessvorrichtung fuer Fuell- und Schliessmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH124640D DE622840C (de) 1929-12-18 1929-12-18 Beutelschliessvorrichtung fuer Fuell- und Schliessmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE622840C true DE622840C (de) 1935-12-09

Family

ID=7174684

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH124640D Expired DE622840C (de) 1929-12-18 1929-12-18 Beutelschliessvorrichtung fuer Fuell- und Schliessmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE622840C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030758B (de) * 1953-05-02 1958-05-22 Carl Drohmann Ges Mit Beschrae Selbsttaetige Schliessmaschine fuer Beutelpackungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030758B (de) * 1953-05-02 1958-05-22 Carl Drohmann Ges Mit Beschrae Selbsttaetige Schliessmaschine fuer Beutelpackungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1284349B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schliessen, Ausrichten und Verkleben von Klappdeckel-Faltschachteln mit drei Deckelklappen
DE947538C (de) Maschine zum Einpacken mehrerer unter sich gleichartiger, gestapelter Koerper
DE2814918A1 (de) Vorrichtung zum umhuellen eines artikels mit streckfolie
DE2620047C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Umlegen von Schutzumschlägen um Bücher
DE622840C (de) Beutelschliessvorrichtung fuer Fuell- und Schliessmaschinen
DE1297524B (de) Vorrichtung zum OEffnen der quer zur Foerderrichtung schwenkbaren Deckellaschen von Kartons
DE580273C (de) Vorrichtung zum Schliessen von mit pulverfoermigem oder koernigem Gut gefuellten Tueten
DE281280C (de)
DE2410101A1 (de) Vorrichtung zum ausformen von packungen
DE517305C (de) Schachtelueberzieh- und Einschlagmaschine
DE663581C (de) Maschine zum Schliessen von gefuellten Beuteln
DE1511683C3 (de) Vorrichtung zum Schließen von Verpackungsbeuteln
DE473399C (de) Maschine zum Einwickeln von Broten und aehnlichen Gegenstaenden
DE559061C (de) Maschine zum Einwickeln von Broten
DE574645C (de) Sackfaltvorrichtung
DE2051470C3 (de) Vorrichtung zum Einwickeln von stangen oder rollenformigen Gegen standen, insbesondere Keksrollen
DE1078930B (de) Maschine zum Einwickeln von blockartigen Gegenstaenden, z. B. Zigarettenpackungen
DE409312C (de) Verfahren zum Falten von vorgeritzten Pappkartonblaettern
DE1043923B (de) Maschine zum Verschliessen von Tueten, Beuteln, insbesondere von Flach- und Bodenbeuteln, aus Papier, Zellglas oder aehnlichen Stoffen
DE465599C (de) Maschine zur Herstellung von Faltschachteln, bei der das oberste Blatt der Stapelzuschnitte durch einen an einer Klebstoffwalze o. dgl. vorbeigefuehrten Zubringer erfasst und einem Formklotz zugefuehrt wird
DE1761022C (de) Vorrichtung zum Umformen von gefüllten und verschlossenen kissenförmigen Verpackungen aus kunststoffbeschichtetem Papier in Quaderform
DE1025323B (de) Einrichtung zum Herstellen des Bodenverschlusses von Faltschachteln mit eingedruecktem Boden, insbesondere an Hochleistungsverpackungsmaschinen
DE409179C (de) Einwickelmaschine fuer rechteckige Gegenstaende
DE571513C (de) Maschine zum Herstellen, Fuellen und Stopfen von Packungen fuer faseriges Gut
DE548092C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Beuteln aus Papier o. dgl.