DE620940C - Zinkenfraesmaschine - Google Patents

Zinkenfraesmaschine

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DE620940C
DE620940C DED67952D DED0067952D DE620940C DE 620940 C DE620940 C DE 620940C DE D67952 D DED67952 D DE D67952D DE D0067952 D DED0067952 D DE D0067952D DE 620940 C DE620940 C DE 620940C
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milling machine
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DED67952D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F1/00Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints
    • B27F1/08Making dovetails, tongues, or tenons, of definite limited length
    • B27F1/12Corner- locking mechanisms, i.e. machines for cutting crenellated joints

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

  • Zinkenfräsmaschine Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Zinkenfräsmaschine, welche zur Herstellung von schwalbenschwanzartigen Zinken verwendet wirrt, die zum Verbinden von Holzplatten dienen, wobei als Schneidewerkzeug ein Fräser benutzt wird, der nach dem Kopierverfahren mittels Schablone geführt wird.
  • Bisher wurden zu diesem Verfahren kammartige Schablonen verwendet, an denen der Fräser mittels einer Rolle geführt wurde. Abgesehen davon, daß derartige Schablonen ohne Umspannen bloß eine begrenzte Anzahl von Zinken herzustellen ermöglichen, sind sie auch teuer, so daß die Kosten der Maschine bedeutend gesteigert wenden, wenn man eine Anzahl derartiger Schablonen zur Herstellung von Zinken verschiedenen Profils am Lager halten will.
  • Nach der Erfindung wird eine einzahnige Schablone verwendet, deren Profil bloß einem Ausschnitt zwischen den Zinken entspricht, wobei ein nach dem Profil der Schablone bewegter Stift bei seiner Bewegung in einer Richtung mittels eines mit ihm verbundenen Stabes den Fräser mitnimmt, wogegen bei der Rückwärtsbewegung des Stiftes der Fräser auf der Stelle steht. Dies ermöglicht, durch wiederholte Bewegung des Stiftes längs des S.chablonenprofils eine beliebige Anzahl von Zinken ohne Umspannen herzustellen.
  • Die Erfindung betrifft weiter - die Ausgestaltung einer Mitnehmer- bzw. Klemmvorrichtung zum Mitnehmen des Fräserrahmens _ bei der Vorwärtsbewegung des Stiftes.
  • Zum Antrieb des Fräswerkzeuges kann jede in den Werkstätten verwendete Maschine dienen, die mit einem Elektromotor versehen ist oder indirekt, z. B. durch biegsame Welle oder Druckluft, angetrieben ist. Die Maschine kann als eine tragbare ausgeführt werden, so daß sie auf jedem Werkstattisch, z. B. auf einer Tischlerhobelbank, aufgestellt werden kann.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Zinkenfräsmaschine nach der Erfindung dargestellt. Die Abb. i und 3 veranschaulichen schematisch .die Vorderansicht bzw. Seitenansicht der Maschine, Abb. 2 die Schablone in Draufsicht, Abb.4.und 5 die Mitnehmereinrichtung.
  • i (Abb. i und 2) stellt eine auswechselbare Schablone :dar, welche am Rahmen der Maschine befestigt ist. Diese Schablone ist mit einem Ausschnitte' (Abb. 2) versehen, welcher den Ausschnitten entspricht, die in den Rändem der ieL# b'eärbei%mder@3 Holzplatten 2,.3 hergestellt werden sollen. - 3' ist ein Stift, welcher auf dem Rundstab .4 befestigt ist und mittels des Handhebels 5 und einer im weiteren beschriebenen Einrichtung längs des Ausschnittes 2' der Schablone bewegt wird. Der Rundstab 4 ist durch ein Hebelgestänge mit dem Handhebel 5 verbunden, -mittels welchem er in dem zylinderförmigen Teil 6 hin und her bewegt werden kann. Hier ist auch auf dem Stab der Stift 3' befestigt und ragt derselbe durch einen Längsausschnitt des Teiles 6 in den Ausschnitt der Schablone i hinein.
  • Der Stab 4 dient zur Längsbewegung .des Fräsers 7 bzw. des Antriebsmotors 8, auf dessen vertikaler Welle :der Fräser sitzt. Zu :diesem Zwecke ist der Führungsstab durch den Rahmen 9 des Motors geführt und mit diesem mittels der in-Abb. 4 und 5 :dargestellten Mitnehmereinrichtung auslösbar verbunden. Die Elnschaltung und Auslösung der Mitnehmereinrichtung geschieht vom Hebel io aus, welcher beim Handgriff des Handhebels 5 angeordnet ist. Der Hebel io überträgt die Bewegung mittels des biegsamen. Zugdrahtes i i auf den Bolzen i2 (Abb. 3), der mit dem exzentrisch gelagerten einarmigen Hebel 13 verbunden ist. Der Zugdraht wirkt der Feder 14 entgegen, die sich mit einem Ende an den Arm .des Hebels 13, mit dem anderen Ende an den Seitenteil .des Mitnehmers stützt.
  • Drückt man auf den'Hebel io, so wird diese Bewegung auf den Bolzen 12 übertragen, welcher sich entgegen dem Druck der Feder ii bewegt und den Arm des Hebels i3 so verdreht, daß der Exzenterkopf den Führungsstab 4 an die Zahnbacke 15 andrückt, welche im Mitnehmer befestigt ist. Dadurch ist nun der Mitnehmer mit dem Stab 4 Ver- bunden und muß allen seinen Bewegungen folgen, welche .durch - Betätigung des Handhebels 5 bewirkt werden. Diese Bewegung wird sadänn auf den mit dem -Mitnehmer verbundenen Rahmen 9 für den Motor und den Fräser übertragen. Wird nunmehr der Hebel io losgelassen, so dreht sich infolge der Wirkung der Feder 14 der Exzenterhebel 13 wieder zurück, der Führungsstab 4 wird gelöst und kann nunmehr bewegt werden, ohne daß der Motorrahmen und damit .der Fräser mitgenommen wird. .
  • Die Begrenzung-. der. Längsbewegung des Stiftes 3' und damit des Fräsegs findet .durch den Anschlag 16 statt, der am Maschinenrahmen. befestigt ist, und durch die Schraube 17, die am Hebel 5 gelagert ist. Durch diese beiden Elemente ist demnach auch die Dichte der auszufräsenden Zähne, d. h. :die - Anzahl der Zinken auf i dm, einstellbar, und ebenso können auftretende kleinere Differenzen. welche z. B. durch Abschleifen des Fräsers usw. entstehen, durch entsprechende Einstellung der Schraube 17 ausgeglichen werden.
  • Durch die Betätigung des Handhebels wird bloß eine Bewegung .des Stiftes 3' bzw. des Fräsers in der Längsrichtung verursacht. Um jedoch in den Holzplatten die Zinken ausfräsen zu können, muß .der Stift 3' und der Fräser längs des Ausschnittes 2' der Schablone i bewegt- werden. Diese Bewegung setzt sich zusammen aus einer Längs- und einer Querbewegung. Die Längsbewegung wird, wie schon früher erwähnt, vom Handhebel5 verursacht. Die 0.werbewegung des Fräs.errahmens 9 und .des in ihm geführten Längsstabes 4 und mithin auch des Stiftes 3' wird mittels des Handhebels 18 (Abb. 3) betätigt.
  • Der Handhebel i8 ist am Ende der Längswelle i9 aufgekeilt, welche in dem Schlitten 21 gelagert und im Rahmen 9 geführt ist. Auf derselben Welle sind beiderseits die Hebel 22 befestigt, deren zweites Ende mit den Hebeln 23 verbunden ist, die um -die Stifte 24 -drehbar sind, welche Stifte im Maschinenrahmen lagern. Durch Bewegung des Hebels i8 z. B. nach aufwärts wirkt man, auf die Welle i9 und damit auch auf den Schlitten 2i und bewirkt seine Bewegung in der Richtung zum Stift 24. Bei entgegengesetzter Bewegung des Hebels 18 bewegt sich auch'd'er. Schlitten-21 entgegengesetzt. Von der Welle i9 und einer in dem Schlittenei befestigten Stange 2o wird der Rahmen 9 mitgenommen und vollführt samt dem Fräser 7 die gewünschte Querbewegung.
  • Infolge der Verbindung des Rahmens 9 mit der vorhin erwähnten Mitnehmereinrichtung können bei Benutzung einer bloß einzahnigen Schablone beliebig viele Zinken ohne Umspannen in die Holzplatten eingefräst. werden. Der Rahmen und mit ihm auch der Fräser folgen bloß der Bewegung der Stange 4 in einer Richtung; bei der Rückwärtsbewegung der Stange 4 bleiben sie jedoch unbeweglich. Die Querbewegung machen sie in beiden Richtungen mit. Der Ausschlag des Hebels 5 und mithin auch die Weite der Zinken wird durch die regelbare Entfernung der Stellschraube 17 von dem Anschlag 16 .gegeben.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zinkenfräsmaschine mit einem nach dem Kopierverfahren mittels ' Schablone geführten Fräser, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Schablone (i), die bloß einem Ausschnitt zwischen zwei Zinken ,entspricht, wobei ein nach dem Profil der Schablone bewegter, den Kopierstift (3') tragender Längsträger (Stange.) bei seiner Bewegung in einer Richtung mittels Mitnehmerorgane den Fräser mitnimmt, wogegen bei der Rückwärtsbewegung .des Trägers der Fräser auf der Stelle stehenbleibt, so daß durch wiederholte Bewegung des Stiftes (3') längs des Schablonenprofils eine beliebige Anzahl von Zinken hergestellt wird.
  2. 2. Zinkenfräsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Längsbewegung des Trägers (4) und mithin des Stiftes (g') durch einstellbare Anschläge (16, 17) begrenzt wind, wodurch auch die Weite der einzufräsenden Einschnitte geändert wenden kann.
  3. 3. Zinkenfräsm.aschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (4) infolge seiner Verbindung mit dem den Fräser tragenden Rahmen (9) auf einem Querschlitten (21) beweglich ist, dessen Bewegungen er mitmacht, wobei beide durch Handhebel (15, 18) ausgeführte Bewegungen (Längs- und Querbewegung) derart bemessen werden, daß der Stift (3') eine Bewegung längs des Schablonemausschnittes (2') ausübt.
  4. 4. Zinkenfräsmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (9) auf Führungen (i9, 2o), die vom Querschlitten (21) getragen werden, in der Längsrichtung geführt ist, wobei er durch eine zeitweise in Tätigkeit tretende Mitnehmereinrichtung (13, 15) mit dem Längsträger (4) gekoppelt wird und dessen Bewegungen mitmacht.
  5. 5. Ziukenfräsmaschine nach Anspruch. i und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Fräserrahmen (9) auf der einen Seite der Stange (4) eine gezahnte Backe (15) und auf der anderen Seite einen exzentrischen Hebel (13) besitzt, der entgegen der Wirkung einer Feder (14) von dem -die Längsbewegung verursachenden Hebel (15) betätigt wird und daher die Stange (4) an die Backe andrückt, so d.aß der Rahmen von :der Stange mitgenommen wird, während bei Lösung der Feder der Rahmen unbeweglich bleibt.
DED67952D 1933-12-14 1934-04-24 Zinkenfraesmaschine Expired DE620940C (de)

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