DE620893C - Sicherheitseinrichtung fuer eine gekuehlte Anlage - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fuer eine gekuehlte Anlage

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DE620893C
DE620893C DEM118520D DEM0118520D DE620893C DE 620893 C DE620893 C DE 620893C DE M118520 D DEM118520 D DE M118520D DE M0118520 D DEM0118520 D DE M0118520D DE 620893 C DE620893 C DE 620893C
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Germany
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safety device
temperature sensor
cooling
temperature
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DEM118520D
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Metzenauer and Jung GmbH
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Metzenauer and Jung GmbH
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    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B49/00Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F25B49/02Arrangement or mounting of control or safety devices for compression type machines, plants or systems
    • F25B49/027Condenser control arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B35/00Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Sicherheitseinrichtung für eine gekühlte Anlage Es ist bekannt, für Anlagen, die einer dauernden Kühlung während des Betriebes bedürfen, eine Sicherheitseinrichtung vorzusehen, die den Betrieb bei Ausbleiben der Kühlung oder bei nicht vollkommener Kühlung stillsetzt.
  • So hat man z. B. ,auf dem Kühlmantel der Zylinder von Brennkraftmaschinen einen Thermostaten @angeordnet, der im wesentlichen aus einer birnetallischen Feder besteht und bei Überschreiten einer zulässigen Temperatur des Kühlmantels den Kontakt für einen elektrischen Signal.- und Steuerstromkreis gibt. Mittels des Steuerstromkreises kann hier das Ventil der Brennstoffzufuhr gesperrt und der Zündstromkreis kurzgeschlossen werden.
  • Der Impulsgeber der Sicherheitsvorrichtung ist also hier die Bimetallfeder, welche lediglich von der Temperatur des Kühlmantels bieeinflußt wird.
  • In ,anderen Fällen, z. B. für Kälteanlagen, gebraucht man als Temperaturfühler eine Membrankammer, die von eirfer Flüssigkeit von hohem Wärmedehnungskoeffizienten ;angefüllt ist. Dieser Fühler wird von der Temperatur des Kühlmittels beeinflußt und steuert den Antriebsmotor der Kälteanlage. Der Fühler schaltet den Motor ab, wenn die Temperatur des Kühlmittels eine gefährliche Höhe erreicht hat.-Alle bisherigen Sicherheitsvorrichtungen dieser Art leiden an dem Übelstande, d.aß sie im Gefahrenfalle nicht rasch genug arbeiten und daß sie unter Umständen versagen, wenn die Kühlung nur noch unvollständig arbeitet. Die Erfindung benutzt eine Sicherheitseinrichtung für eine während des Betriebes ständig gekühlte Anlage, bei der ein von dem abgeführten Kühlmittel b@eeinflußter Temperaturfühler bei unzureichender oder ausbleibender Kühlung ein Sicherheitsorgan zum Stillsetzen der Anlage steuert. Die Erfindung besteht nun darin, daß. dieser Temperaturfühler während des Betriebes der Anlage dauernd elektrisch beheizt wird. Durch diese zusätzliche Beheizung wird die Sicherheit der Anlage in hohem Maße gesteigert.
  • Es ist bereits ein Temperaturregler für eine Warmwasserbereitungsanlage bekannt, bei welcher zur Sicherung gegen eine zu hohe Temperatur des warmen Wassers ein Thermostat vorgesehen ist, der zwecks schnelleren Ansprechens durch eine besondere Heizvorrichtung zusätzlich beheizt wird. Bei dieser Anlage wird aber der Thermostat nicht dauernd während des Betriebes der Anlage beheizt. Vielmehr ist ein zweiter Thermostat vorgesehen, der beim Absinken der Temperatur des warmen - Wassers unter eine bestimmte Grenze die Zusatzbeheizung des ersten Thermostaten ausschaltet und die Zusatzbeheizung erst wieder einschaltet, wenn sich die Temperatur des Warmwassers der oberen Grenze nähert. Eine derartige besondere Thermostatnegelung für die Zusatzbeheizung ist beim Erfindungsgegenstande nicht erforderlich.
  • Ein Anwendungsbeispiel für die Erfindung zeigt die Zeichnung, die eine Sicherheitsv orrichtung für.die Kühlung des Kondensators einer Kältemaschine .darstellt. Da bei 'geschlossenen Maschinen der Einbau des'Temperaturfühlers Schwierigkeiten macht, so ist der Apparat in die Ab.flußleitung des Kühl--,vassers eingebaut.
  • Das Kühlwasser wird nach dem Verlassen der Maschine durch, das senkrecht nach abwärts geführte Rohr i dem Eintrittsstutzen 2 des Apparates zugeführt. Es füllt den rohrförmigen Mantel 3 an und verläßt diesen aan Austrittsstutzen q., von wo es durch das Rohr 5 in den Ablauf 6 gelangt.
  • Das ;abfließende Kühlwasser muß also den Apparat dadurch, daß die Rohre i und 3 miteip;ander kommunizieren, unter allen Umständen durchströmen.
  • In das Rohr 3 ist nün ein Temperaturfühler eingebaut, der aus einer oberen Kammeer 7 und einer Anzahl von Rohrwindungen 8 besteht. Die Kammer 7 und die Rohrwindungen. stehen miteinander in Verbindung und enthalten eine Flüssigkeit oder ein Gas von hohem Wärmedehnungskoeffizienten. Den. Abschluß der Kammer 7 bildet eine Membran 9, die bei io eingespannt ist und eine Abschlußplatte i i hat. An dieser ist ein Arbeitsstift i2 zur Bewegung eines elektrischen Schalters befestigt.
  • Der Schalter besteht im wesentlichen aus den festen Kontakten 13 und i¢ und seinem beweglichen Kontakt 15. Dieser bildet das Ende einer um den Drehpunkt 16 beweglichen Blattfeder 17, die außerdem bei 18 festgespannt ist. Eine Kippfeder i9 reißt die Blattfeder 17 ruckartig in die eine oder ,andere Lage, sobald den Stift 12 die Blattfeder 17 über ihren Kippunkt bewegt hat.
  • In das Rohr 3 ist noch eine Abschlußkammer 2-0 _ eingebaut, die das Kühlwasser vom Innern dieser Kammer fernhält. In dieser Kammer 2o befindet sich nun ein elektrischer Heizkörper, bestehend aus einem hitzebeständigen Zylinder 2 i und einer elektrischen Heizwicklung 22. Die Enden der Heizwicklung sind an die Klemmen 23 und 24 angeschlossen. Die Heizwicklung 22 ist parallel der Wicklung des Antriebsmotors geschaltet und wird daher zugleich mit dem Motor ein- und abgeschaltet.
  • Die Kontakte 13 und i ¢ sind, was in der Zeichnung nicht zum Ausdruck kommt, verstellbar gemacht, so daß die Zustandswerte, bei denen eine Kontaktgebung erfolgt, einstellbar 'sind.
  • Die Einrichtung wirkt wie folgt: Das im Mantel 3 der Sicherheitseinrichtung befindliche Kühlwasser entzieht dem Schutzgehäuse 2o des Heizkörpers eine gewisse Wärmemenge und kühlt auch gleichzeitig die Rohrschlange 8 mit der Wärmeflüssigkeit. Solange also Kühlwasser fließt, verhindertes den Übergang der Wärme vom Heizkörper auf den Fühler. Ist der Kiihiwasserzufluß. zu gering, so erwärmt das Kühlwasser an sich bereits die Rohrschlange; dazu tritt außerdem noch die Wirkung des Heizkörpers, so daß nach kurzer Zeit sich die Membran 9 ausdehnt und der `Motor abgeschaltet wird.
  • Fließt überhaupt kein Kühlwasser mehr zu, so bleibt gleichwohl der Mantel 3 und das Rohr i mit Wasser gefüllt. Der eingebaute Heizkörper gibt jedoch durch die Wandung 2o seine Wärme an das stehende Wasser ab, so daß in kürzester Zeit auch die Rohrschlange 8 auf die gleiche Temperatur wie der Heizkörper 22 gebracht wird. Dies hat zur Folge, daß in entsprechend kurzer Zeit Schalter 17 bei 13 Kontakt macht und so zugleich den Motor und die Heizwicklung abschaltet. '

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE'.: i. Sicherheitseinrichtung für eine Anlage, deren Betrieb: gleichzeitig ständige Kühlung erfordert und bei der eint von dem abgeführten Kühlmittel b@eeinflußter Temperaturfühler bei unzureichender öder ausbleibender Kühlung ein Sicherheitsorgan zum Stillsetzen der Anlage steuert, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Temperaturfühler (8, 9, i2) während des Betriebes der Anlage dauernd elektrisch beheizt -wird.
  2. 2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, - daß mit dem Ansprechen des Sicherheitsorgans auch die elektrische B-eheizung (22) des Temperaturfühlers (8, 9) abgeschaltet wird.
  3. 3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturfühler in einen Wassersack (3) der Kühlwasserableitung eingebaut ist.
DEM118520D 1932-01-28 1932-01-28 Sicherheitseinrichtung fuer eine gekuehlte Anlage Expired DE620893C (de)

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