DE620775C - Verfahren zum Erweitern von Gewirken auf der flachen Kulierwirkmaschine - Google Patents

Verfahren zum Erweitern von Gewirken auf der flachen Kulierwirkmaschine

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DE620775C
DE620775C DESCH102918D DESC102918D DE620775C DE 620775 C DE620775 C DE 620775C DE SCH102918 D DESCH102918 D DE SCH102918D DE SC102918 D DESC102918 D DE SC102918D DE 620775 C DE620775 C DE 620775C
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Germany
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Rieter Ingolstadt GmbH
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Schubert und Salzer Maschinenfabrik AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

  • Verfahren zum Erweitern von Gewirken auf der flachen Kulierwirkmaschine Die Erfindung betrifft ,ein Verfahren zum Erweitern von Gewirken auf der flachen Kulierwirkmaschine, wie solches insbesondere zur Herstellung der Strumpfferse erforderlich ist.
  • Derartige Gewirke werden bisher entweder durch Bilden neuer Maschen, das soggenannte Anschlagen (Anfügen) von Maschen oder durch das Übertragen von Maschen, das sogenannte Ausdecken, z. B. von in den Rand einnähbaren Maschen, rerweitert, oder der Fadenführer wird nach der Durchbildung einer Maschenreihe noch zwei Nadeln über den Rand des Gewirkes hinaus gesteuert und der Faden, um die ,äußere Nadel gehend, wie bei Randnadeln bekannt, allen Nadeln zur Bildung reiner Maschenreihe vorgelegt, worauf bei der Durchbildung der nächsten Maschenreihe entweder die vorletzte hinzugekommene Randnadel ioder die letzte hinzugekommene Randnadel dem Preßvorgang entzogen wird und hierdurch einen Doppelhenkel erhält, wonach sich weitere Maschenreihen anschlossen.
  • Durch alle diese Verfahren wird aber, abgesehen von den besonderen Nachteilen des ,ersten Verfahrens, das besonders umfangreiche Vorrichtungen erfordert, und dem Nachteil dies zweiten Verfahrens, der Maschenzerrung, das Gewirke je Maschenreihe nur um zwei Maschen erweitert.
  • Durch das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren zum Erweitern von Gewirken wird, und zwar ebenfalls ohne- daß eine weitere besondere Vorrichtung nötig ist, die Erweiterung des Gewirkes je Maschenreihe um vier Nadeln möglich. Gemäß der Erfuidung soll das dadurch erreicht werden, daß, während der Fadenführer nach Durchbildung einer Maschenxeihe noch um zwei Nadeln übler den einen Rand des Warenteiles hinausgeht, gleichzeitig auf der anderen Randseite der Fadenführeranschlag um zwei Nadeln nach außen geht, so daß der Faden dann, um die .äußere Nadel der Seite, auf welcher der Fadenführer zwei Nadeln hinausging, herumgeführt, vier Nadeln mehr zur Bildung einer neuen Maschenreihe vorgelegt wird. Diese Erweiterungsmöglichkeit wird besonders-wichtig bei der Herstellung von Strümpfen mit fußgerechter Abwinklüng in reinem Arbeitsgang, damit die äußere Erweiterung gegenüber der Abwinklung schnell genug erfolgt.
  • In der Zeichnung ist zur Erläuterung des Verfahrens in Abb. i bis 6 die Erweiterung des Gewirkes in den verschiedenen Arbleitsfolgen dargestellt. Abb. 7 zeigt ein Gewirkestück mit der nach dem -erfindungsgemäßen Verfahren erzielten Erweiterung.
  • Nach Durchbildung der gewöhnlichen Maschenreihen a und b auf den Nadeln I I bis 28 geht der Fadenführer, wenn er ein Reihe c von rechts konunend außerhalb der Nadel i i steht, noch um zwei Nadeln i o und 9 nach außen (Abb. i). Der Faden wird um die Nadel 9,. wie bei -Randnadeln bekännt, herumgeführt und dann weiter sämtlichen Nadeln i o -bis ?,8 zur Bildung der Maschenreihe d vorgelegt.
  • Hierauf geht der Fadenführer nach Durchbildung dieser Reihe auf der Gegenseihe, also auf der rechten Seite, in der gleichen Weise um zwei Nadeln, die Nadeln 29 und 3o, nach außen, wird um die Nadel 3 o herumgeführt und nunmehr weiter sämtlichen Nadeln 29 bis 9 vorgelegt und kullert.
  • Dieser Vorgang ist, auch soweit bei der folgendlenDurchbildung der nächsten Maschenreihe die vorletzte . hinzugekommene Randnadel io dem Preßvorgang entzogen wird, bekannt.
  • Gemäß der Erfindung soll, wenn der Fadenfühier rechts um die Nadeln 29 und 30 nach außen geht, gleichzeitig auch auf der linken Seite der Fadenführeranschlag um zwei Nadeln, die Nadeln 8 und 7, nach außen gehen, so daß der Faden nicht nur den Nadeln 29 bis 9, sondern auch den Nadeln 8 und 7 vorgelegt und kullert wird (Abb.3), so da.ß dadurch die Reihe e um vier Nadeln erweitert wird.
  • Nach Durchbildung dieser Maschenreihe geht nunmehr der Fadenführer in an sich bekannter Weise, diesmal um die Nadeln 6 und 5, nach außen, gleichzeitig geht in der Verfahrensweise gemäß der Erfindung der Fadenfiihreranschlag auf der Gegenseite um zwei Nadeln, die Nadeln 3 i und 32, nach außen, so daß der Faden, wenn @er um die Nadel 5 geführt ist, allen Nadeln 6 bis 32 # vorgelegt und koliert wird, wodurch Reihe f um vier Nadeln .erweitert ist. Bei Durchbildung dieser Maschenreihe wird nunmehr rechts die vorletzte der. vorher d'azug:ekomm:enren Randnadeln, also die Nade129, und links die drittletzte und letzte der dazugekommenen Randnadeln 9 und 7 dem Preßvorgang entzogen, so daß die Nadeln 7; 9, 29 Doppelhenkel erhalten (Abt. 4).
  • Der beschriebene Vorgang wiederholt sich in der gleichen Weise, indem nunmehr nach Durchbildung der Maschenreihe f der Fadenführer rechts um die Nadeln, 33 und 34 nach außen geht, gleichzeitig auf der Gegenseite der Fadenführeransch°lag um die Nadeln 4 und 3 nach außen geht, so daß - der Faden nunmehr, wenn er um die Nade134 geführt ist, den Nadeln 33 bis 3 vorgelegt und kullert wird. Hierdurch ist die Reihe g um vier Nadeln erweitert, und es ist hierbei links die vorher dazugekommene vorletzte Randnadel 6, viertletzte Randnadel 8 und sechstletzte Randnadel i o und rechts die dazugekommene letzte Randnadel 32 und-die drittletzte Randnadel 3o dem Preßvorgang entzogen, so daß, die Nadeln 6, 8, i o, 3o, 32 Doppelhenkelierhalten (Abt. 5).
  • Der Vorgang wiederholt sich dann weiter, indem nunmehr nach Durchbildung dieser Maschenreihe der Fadenführer links um die Nadeln 2 und i nach außen geht und gleichzeitig auf der rechten Seite der Fadenführeranschlag um die Nadeln 35 und 36 nach außen geht, so daß hierdurch nunmehr die Reihe h um vier Nadeln erweitert ist, wobei nach denen Durchbildung wieder von den vorher dazugekommenen Randnadeln rechts die vorletzte Randnadel 33, die viertletzte Randnadel 3 i, die sechstletzte Randnadel 29 und links die dazugekommene letzte Randnadel 3, drittletzte Randnadel 5 und fünftletzte Randnadel 7 dem Preßvorgang entzogen werden und dadurch die Nadeln 3, 5, 7, 29, 31, 33 Doppelhenkel ierhalten (Abt. 6).
  • Wie aus Abb. 7 hervorgeht, wird hierdurch stets jede zweite Masche vom 'Rande einwärts auf jedem Maschenstäbchen als Doppelmasche ausgebildet, so daß zweinädlige Laufmaschenbildung .aus dem neu gebildeten Randstäbchenpaar vermieden ist, da in jedem Maschenstäbchen des neu gebildeten Maschenpaares mindestens je eine Preßmasche steht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Erweitern von Gewirken auf der flachen Kulierwirkmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß, während der Fadenführer nach Durchbildung einer Maschenreihe noch um zwei Nadeln über den leinen Rand des Warenteiles hinausgeht, gleichzeitig auf der anderen Randseite der Fadenführeranschlag um zwei Nadeln nach außen geht, so da,ß der Faden dann, um die äußere Nadel der Seite, auf welcher der Fadenführer zwei Nadeln hinausging, lierumgeführt, vier Nadeln mehr zur Bildung einer neuen Maschenreihe vorgelegt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Durchbildung der erweiterten Maschenreihe auf beiden. Seiten mehrere Randnadeln, beispielsweise auf der einen Seite die erste, dritte und fünfte, auf der anderen Seite die zweite, vierte und sechste der hinzugekommenen Randnadeln dem Preßvorgang entzogen werden.
DESCH102918D 1933-12-15 1933-12-15 Verfahren zum Erweitern von Gewirken auf der flachen Kulierwirkmaschine Expired DE620775C (de)

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