DE62071C - Modellirbinde zur Herstellung -von Perrückenmodellen - Google Patents

Modellirbinde zur Herstellung -von Perrückenmodellen

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DE62071C
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DE
Germany
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bandage
wig
models
production
model
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Expired - Lifetime
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DENDAT62071D
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English (en)
Original Assignee
P. GUSSMANN in Leipzig, Emilienstr. 2
Publication of DE62071C publication Critical patent/DE62071C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G3/00Wigs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \t
Vorliegende Erfindung betrifft eine Modellirbinde, welche zur Aufnahme der Kopfform zwecks Herstellung genauer Perrückenmodelle an Stelle der im Haupt-Patent angemeldeten gewöhnlichen Gipsbinde dient. Von der Modellirbinde fordert man einmal, dafs sie nicht direct unter der Hand erhärtet, sondern eine gewisse Zeit weich bleibt und erst, wenn die Arbeit des Auflegens beendet, dann aber rasch hart wird, um die gewonnene Form ohne Beschädigung vom Kopfe abnehmen zu können. Diese Bedingungen werden von einer gewöhnlichen Gipsbinde nicht in entsprechender Weise erfüllt, weshalb zur Herstellung eines zweckentsprechenderen Hülfsmittels geschritten werden mufs.
Zur Herstellung der neuen Modellirbinde wird zunächst ein Gemisch von gutem feinen Gips, Kalichloricum, Zinkweifs und Manganextract in Pulverform hergestellt. Die Mischverhältnisse sind für diese einzelnen Stoffe in Anbetracht der Zeit, während welcher die Binde weich bleiben' soll, verschieden. Es haben Versuche ergeben, dafs, um eine Modellirbinde von 5 m Länge während etwa 10 Minuten weich zu erhalten, die Stoffe in folgendem Verhältnisse zu mischen sind:
Gips . 120 g
Kalichloricum 10 g
Zincum oxydaticum venale 9,5 g und
Manganextract, d. h. borsaures
Manganoxydul °55g·
Der Stoffstreifen wird nun in bekannter Weise (wie eine gewöhnliche Gipsbinde) mit diesem Pulver gefüllt und die Binde bis zur Verwendung trocken aufbewahrt.
Wie im Haupt-Patent beschrieben, erfolgt die Auflegung auch der neuen Modellirbinde nach vorherigem Anfeuchten derselben auf der Kopfhaut in einander kreuzenden Lagen, so dafs die Bildung einer Haube über der kahlen Schädelstelle erfolgt. WTährend des Legens, was je nach der Gröfse der Platte 5 bis 10 Minuten in Anspruch nimmt, bleibt die neue Modellirbinde feucht und daher weich. Nach dieser Zeit aber tritt rasch, fast mit einem Male, durch die Zusammenwirkung der Mischungsstoffe Erhärtung ein und kann die Form abgenommen werden. Durch dieses Verhalten der neuen Modellirbinde wird die damit vorzunehmende Arbeit sowohl erleichtert, als auch abgekürzt und ein durchaus günstigerer Erfolg (als mit gewöhnlichen Gipsbinden) gesichert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zur Ausübung des durch das Haupt-Patent No. 59172 geschützten Verfahrens zur Herstellung von Perrückenmodellen eine Modellirbinde, welche hergestellt wird, indem ein Stoff-Streifen mit einem Gemisch von Gips, Kalichloricum, Zincum oxydatum venale und borsaurem Manganoxydul gefüllt wird, zu dem Zwecke, durch das Zusammenwirken dieser Stoffe die angefeuchtete Binde erst eine gewisse Zeit lang weich zu behalten, dann aber rasch die Erhärtung eintreten zu lassen.
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US3421521A (en) * 1966-05-24 1969-01-14 Warren L Rich Jr Method of forming a hairpiece
DE1710469B1 (de) * 1967-04-29 1971-01-07 Erwin Koehler Haarteil,insbesondere Toupet

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