DE334190C - Paste fuer Sammlerplatten - Google Patents
Paste fuer SammlerplattenInfo
- Publication number
- DE334190C DE334190C DE1916334190D DE334190DD DE334190C DE 334190 C DE334190 C DE 334190C DE 1916334190 D DE1916334190 D DE 1916334190D DE 334190D D DE334190D D DE 334190DD DE 334190 C DE334190 C DE 334190C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- paste
- oxide
- lead
- plate
- salts
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 8
- 229910000464 lead oxide Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 10
- QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N Sulfuric acid Chemical compound OS(O)(=O)=O QAOWNCQODCNURD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- YEXPOXQUZXUXJW-UHFFFAOYSA-N oxolead Chemical compound [Pb]=O YEXPOXQUZXUXJW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- YADSGOSSYOOKMP-UHFFFAOYSA-N dioxolead Chemical compound O=[Pb]=O YADSGOSSYOOKMP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 210000001503 joint Anatomy 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 2
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 2
- RZVAJINKPMORJF-UHFFFAOYSA-N Acetaminophen Chemical compound CC(=O)NC1=CC=C(O)C=C1 RZVAJINKPMORJF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- BFNBIHQBYMNNAN-UHFFFAOYSA-N ammonium sulfate Chemical compound N.N.OS(O)(=O)=O BFNBIHQBYMNNAN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- -1 ammonium sulfate Chemical class 0.000 description 1
- 229910052921 ammonium sulfate Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000011130 ammonium sulphate Nutrition 0.000 description 1
- 238000004090 dissolution Methods 0.000 description 1
- 239000003792 electrolyte Substances 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 150000002611 lead compounds Chemical class 0.000 description 1
- WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N lead(0) Chemical compound [Pb] WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 230000003647 oxidation Effects 0.000 description 1
- 238000007254 oxidation reaction Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 230000000704 physical effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M4/00—Electrodes
- H01M4/02—Electrodes composed of, or comprising, active material
- H01M4/36—Selection of substances as active materials, active masses, active liquids
- H01M4/48—Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of inorganic oxides or hydroxides
- H01M4/56—Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of inorganic oxides or hydroxides of lead
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
- Y02E60/10—Energy storage using batteries
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)
Description
- Paste für Sammlerplatten. Die Erfindung bezieht sich auf Masseplatten für Sammlerbatterien.
- Der Zweck der Erfindung liegt darin, die Lebensdauer solcher Platten zu steigern und die Kapazität der Platten zu erhalten.
- Sowohl positive wie negative Masseplatten wurden bisher in der Weise hergestellt, daß man einen Rahmen oder ein Gitter mit einer Mischung von Bleioxyd und Salzen füllte. Hierbei wurden verschiedene Salze, u. ä. Ammoniumsulfat, benutzt. Die Platte wird nach der Pastierung der Einwirkung eines elektrolytischen Bades'unterworfen, 1@odurch das Bleioxyd entweder in Bleiperoxyd oder Bleischwamm umgesetzt wird, je nachdem die Platte äls positive oder negative Elektrode dienen soll. Während der Formierung werden die Salze aus der Masse herausgelöst, so daß in dieser kleine Zwischenräume oder Poren zwischen den Teilchen des Bleiperoxydes oder des Bleischwammes verbleiben.
- Die Salze werden hierbei den Oxyden zugesetzt, um das Gewicht eines Raumteils Oxyd zu verringern und dasselbe porös zu machen, so daß die für eine bestimmte Platte erforderliche Oxydmenge verringert wird und die Platte eine hohe Kapazität erhält. Wenn das Batteriegitter mit dem gewöhnlichen handelsüblichen Bleioxyd ohne Zusatz von Salzen ausgekittet würde, so würde mau wegen der sehr großen Materialmenge in dem Gitter und wegen des Fehlens von Poren eine Platte von sehr geringer Kapazität erhalten. Solch eine Platte würde ferner so- schwer ausfallen, daß ihr Verkaufspreis unverhältnisinäßig hoch werden und dadurch die Platte unwirtschaftlich machen würde. .Ferner könnte bei Verwendung einer so großen Materialmenge das Gitter nicht dein durch die Ausdehnung des Materials ausgeübten Drucke widerstehen. Daher würde die Platte im Betriebe rasch zerstört werden.
- Salze sind für die Wirkung einer Batterieplatte mehr oder minder schädlich, da es schwierig bzw. praktisch unmöglich ist, eine Platte vollständig von Salzen zu befreien, wenn solche bei der Herstellung der Platte benutzt wurden. Salze üben eine lösende Wirkung auf Bleiverbindungen aus, und diese lösende Wirkung wird besonders deutlich, wenn eine Batterie einige Zeit in Betrieb gewesen ist. Diese Wirkung zeigt sich für gewöhnlich durch Bersten der Gitter und eine allgemeine Auflösung der ganzen Masse.
- Nach der Erfindung wird mit dem gewöhnlichen Bleioxyd von handelsüblicher Schwere ein leichteres Bleioxyd gemischt und dadurch eine geeignete Paste hergestellt, welche die richtigen physikalischen Eigenschaften unter Vermeidung der Verwendung von Salzen aufweist.
- Zu dieser Mischung wird vorzugsweise das handelsübliche kristallinische orthorhombische oktaedrische gelbe Oxyd, das ungefähr 32 g pro Kubikzoll wiegt, in Verbindung mit dem amorphen gelben Oxyd benutzt, das ungefähr g pro Kubikzoll wiegt. Die Mischung wird mit Wasser befeuchtet. Diese Oxyde haben dieselbe chemische Zusammensetzung Pb O, aber ein verschiedenes Volumengewicht, in- -lern das ersterwähnte Oxyd einen schweren kristallinischen Körper, das letztere aber einen leichten Körper darstellt. Eine Mischung;. dieser- Q?eyde ,:xlorzugsweise zu ungefähr gleichen V-öliirnepteilen bildet eine Paste von dl` ge`'fcenL'@Leichtigkeit, die von dem Elektrolyten gut durchdrungen wird, bequem in geeignete Rahmen, Gitter o. dgl. verschmiert und darin der Formierung ausgesetzt werden kann.
- Das amorphe Oxyd ist weit mehr chemisch aktiv als das kristallinische und wird hergestellt, indem man metallisches Blei unter für Oxydation günstigen Bedingungen erhitzt, wodurch die Oberfläche dieses Bleis in flüchtiges Pb O (Bleiglätte) umgewandelt wird. Dieses flüchtige Oxyd wird durch Zugwirkung in eine unter bestimmten Temperaturbedingungen .stehende Kammer geführt, wo es in Säcken abgelagert oder sublimiert und so gesammelt wird. Das amorphe Oxyd hat die Eigenschaft, sich augenblicklich mit der Schwefelsäure zu verbinden, während das kristallinische Oxyd sich nur träge mit Schwefelsäure verbindet. Da die aus einer Batterie erhaltene Energie teilweise proportional der Geschwindigkeit und Leichtigkeit ist, mit welcher das Oxyd der Platte sich mit der Schwefelsäure verbindet, so ermöglicht die Gegenwart des amorphen Oxydes eine rasche Einwirkung der Säure auf die Platte und ergibt daher eine größere Kapazität als bei alleiniger Verwendung von kristallinischem Oxvd.
- Ferner ist das amorphe Oxyd von den nachteiligen Wirkungen frei, die sich bei Verwendung von Salzen ergeben. Mithin wird nicht nur eine genügende Anfangskapazität, sondern auch eine gute Aufrechterhaltung der Kapazität gewährleistet.
- Durch Änderung des #vIischungsverhältnisses können die Haupteigenschaften der Batterieplatte bequem beeinflußt werden, ohne daß .plan zur Verwendung unerwünschter Fremdstoffe greifen müßte.
- Ein fernerer Vorteil der Erfindung beruht auf dem Fehlen eines abbindenden Stoffes in der Paste. Daher ist die neue Paste besonders geeignet für maschinelle Ausschmierung, bei welcher die Gitter mechanisch gastiert werden. Bei solchen Maschinen wird ein Trichter mit der Paste gefüllt, die automatisch gefördert wird, um die Gitter zu füllen, welche nacheinander durch die Maschine hindurchgeführt werden. Da diese Maschinen rasch arbeiten, ist es stets nötig, eine beträchtliche Menge von Paste vorzuarbeiten. Enthält diese ein Bindemittel, so verursacht dieses eine vorzeitige-Abbindung der Paste, so daß sie ihre plastischen Eigenschaften verliert und nicht richtig in die Gitter hineingedrückt werden kann. Ferner ergibt sich, wenn die ein Bindemittel enthaltende Paste von beiden Seiten her von Hand oder mäschinell in das Gitter eingedrückt wird, stets eine Stoßfuge, wo die von der einen Seite her kommende Paste auf die von der anderen Seite her kommende trifft. Diese Stoßfuge beruht auf dem Abbinden der Paste und ist eine Ursache davon, daß die Paste sich leicht loslöst und von dem Gitter trennt. Diese durch vorzeitiges Abbinden der Paste entstehenden Nachteile in der Herstellung von Hand oder Maschine und im Betriebe der Batterie werden durch die Erfindung vermieden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Paste für Sammlerplatten aus .einer Mischung von Bleioxyden und Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Bleioxyde von kristallinischer Form, das andere von amorpher Form ist. a. Paste nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Oxyde die gleiche chemische Zusammensetzung haben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE334190T | 1916-11-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE334190C true DE334190C (de) | 1921-03-12 |
Family
ID=6214769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916334190D Expired DE334190C (de) | 1916-11-10 | 1916-11-10 | Paste fuer Sammlerplatten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE334190C (de) |
| FR (1) | FR483033A (de) |
-
1916
- 1916-09-28 FR FR483033A patent/FR483033A/fr not_active Expired
- 1916-11-10 DE DE1916334190D patent/DE334190C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR483033A (fr) | 1917-05-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1083367B (de) | Akkumulator mit alkalischem Elektrolyten | |
| DE2902645A1 (de) | Batteriepaste und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE2502499C3 (de) | Zinkelektrode für galvanische Zellen | |
| DE3046913C2 (de) | ||
| DE1496358B2 (de) | Verfahren zur herstellung einer elektrode fuer akkumulatoren die aus feinverteilter mit verstaerkungsfaeden durchsetzter aktiver masse besteht | |
| DE2915396C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Yttriumoxid mit besonders großen Partikeln | |
| DE3416123C2 (de) | ||
| DE334190C (de) | Paste fuer Sammlerplatten | |
| DE2456244B2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer chemisch-mechanischen Polierlösung für Silicium | |
| DE2007987C3 (de) | Elektrochemisch aktives Material für positive Elektroden alkalischer Akkumulatoren das hauptsächlich aus Nickelhydroxid besteht und Metallsulfat enthält, sowie Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE3883956T2 (de) | Verfahren zur herstellung einer platte für bleibatterien. | |
| DE1194016B (de) | Aktive Masse fuer die Elektroden von Bleiakkumulatoren nach dem Prinzip Faure | |
| DE2061922C3 (de) | Akkumulator vom Blei-Schwefelsäure-Typ | |
| AT89923B (de) | Paste für Sammlerbatterieplatten. | |
| DE2341730C2 (de) | Pulverförmige Legierung zur Herstellung elektrischer Kontakte und Verfahren zur Herstellung der Pulver | |
| DE2829094C2 (de) | Herstellung eines porösen Aluminiumgerüstes für die negative Elektrode eines galvanischen Lithium-Aluminium-Metallsulfidelementes | |
| DE2205528B2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Zinkamalgamelektroden unter Einsatz chloridfreier Säuren | |
| DE2239064A1 (de) | Element und verfahren zu seiner herstellung | |
| EP0046913B1 (de) | Verfahren zum chemischen Polieren von Niob-Teilen, insbesondere eines Hohlraumresonators | |
| DE428365C (de) | Verfahren zur Wiedergewinnung von Materialien alter Bleimasseakkumulatoren | |
| DE730574C (de) | Depolarisationskathode | |
| DE2451970A1 (de) | Verfahren bei der herstellung von positiven elektroden fuer bleiakkumulatoren | |
| DE972587C (de) | Verfahren zur Herstellung eines halbleitenden Materials auf Basis einer Metallverbindung | |
| DE259144C (de) | ||
| DE1173154B (de) | Verfahren zur Herstellung von Elektroden fuer Bleiakkumulatoren |