DE334190C - Paste fuer Sammlerplatten - Google Patents

Paste fuer Sammlerplatten

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DE334190C
DE334190C DE1916334190D DE334190DD DE334190C DE 334190 C DE334190 C DE 334190C DE 1916334190 D DE1916334190 D DE 1916334190D DE 334190D D DE334190D D DE 334190DD DE 334190 C DE334190 C DE 334190C
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/36Selection of substances as active materials, active masses, active liquids
    • H01M4/48Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of inorganic oxides or hydroxides
    • H01M4/56Selection of substances as active materials, active masses, active liquids of inorganic oxides or hydroxides of lead
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Paste für Sammlerplatten. Die Erfindung bezieht sich auf Masseplatten für Sammlerbatterien.
  • Der Zweck der Erfindung liegt darin, die Lebensdauer solcher Platten zu steigern und die Kapazität der Platten zu erhalten.
  • Sowohl positive wie negative Masseplatten wurden bisher in der Weise hergestellt, daß man einen Rahmen oder ein Gitter mit einer Mischung von Bleioxyd und Salzen füllte. Hierbei wurden verschiedene Salze, u. ä. Ammoniumsulfat, benutzt. Die Platte wird nach der Pastierung der Einwirkung eines elektrolytischen Bades'unterworfen, 1@odurch das Bleioxyd entweder in Bleiperoxyd oder Bleischwamm umgesetzt wird, je nachdem die Platte äls positive oder negative Elektrode dienen soll. Während der Formierung werden die Salze aus der Masse herausgelöst, so daß in dieser kleine Zwischenräume oder Poren zwischen den Teilchen des Bleiperoxydes oder des Bleischwammes verbleiben.
  • Die Salze werden hierbei den Oxyden zugesetzt, um das Gewicht eines Raumteils Oxyd zu verringern und dasselbe porös zu machen, so daß die für eine bestimmte Platte erforderliche Oxydmenge verringert wird und die Platte eine hohe Kapazität erhält. Wenn das Batteriegitter mit dem gewöhnlichen handelsüblichen Bleioxyd ohne Zusatz von Salzen ausgekittet würde, so würde mau wegen der sehr großen Materialmenge in dem Gitter und wegen des Fehlens von Poren eine Platte von sehr geringer Kapazität erhalten. Solch eine Platte würde ferner so- schwer ausfallen, daß ihr Verkaufspreis unverhältnisinäßig hoch werden und dadurch die Platte unwirtschaftlich machen würde. .Ferner könnte bei Verwendung einer so großen Materialmenge das Gitter nicht dein durch die Ausdehnung des Materials ausgeübten Drucke widerstehen. Daher würde die Platte im Betriebe rasch zerstört werden.
  • Salze sind für die Wirkung einer Batterieplatte mehr oder minder schädlich, da es schwierig bzw. praktisch unmöglich ist, eine Platte vollständig von Salzen zu befreien, wenn solche bei der Herstellung der Platte benutzt wurden. Salze üben eine lösende Wirkung auf Bleiverbindungen aus, und diese lösende Wirkung wird besonders deutlich, wenn eine Batterie einige Zeit in Betrieb gewesen ist. Diese Wirkung zeigt sich für gewöhnlich durch Bersten der Gitter und eine allgemeine Auflösung der ganzen Masse.
  • Nach der Erfindung wird mit dem gewöhnlichen Bleioxyd von handelsüblicher Schwere ein leichteres Bleioxyd gemischt und dadurch eine geeignete Paste hergestellt, welche die richtigen physikalischen Eigenschaften unter Vermeidung der Verwendung von Salzen aufweist.
  • Zu dieser Mischung wird vorzugsweise das handelsübliche kristallinische orthorhombische oktaedrische gelbe Oxyd, das ungefähr 32 g pro Kubikzoll wiegt, in Verbindung mit dem amorphen gelben Oxyd benutzt, das ungefähr g pro Kubikzoll wiegt. Die Mischung wird mit Wasser befeuchtet. Diese Oxyde haben dieselbe chemische Zusammensetzung Pb O, aber ein verschiedenes Volumengewicht, in- -lern das ersterwähnte Oxyd einen schweren kristallinischen Körper, das letztere aber einen leichten Körper darstellt. Eine Mischung;. dieser- Q?eyde ,:xlorzugsweise zu ungefähr gleichen V-öliirnepteilen bildet eine Paste von dl` ge`'fcenL'@Leichtigkeit, die von dem Elektrolyten gut durchdrungen wird, bequem in geeignete Rahmen, Gitter o. dgl. verschmiert und darin der Formierung ausgesetzt werden kann.
  • Das amorphe Oxyd ist weit mehr chemisch aktiv als das kristallinische und wird hergestellt, indem man metallisches Blei unter für Oxydation günstigen Bedingungen erhitzt, wodurch die Oberfläche dieses Bleis in flüchtiges Pb O (Bleiglätte) umgewandelt wird. Dieses flüchtige Oxyd wird durch Zugwirkung in eine unter bestimmten Temperaturbedingungen .stehende Kammer geführt, wo es in Säcken abgelagert oder sublimiert und so gesammelt wird. Das amorphe Oxyd hat die Eigenschaft, sich augenblicklich mit der Schwefelsäure zu verbinden, während das kristallinische Oxyd sich nur träge mit Schwefelsäure verbindet. Da die aus einer Batterie erhaltene Energie teilweise proportional der Geschwindigkeit und Leichtigkeit ist, mit welcher das Oxyd der Platte sich mit der Schwefelsäure verbindet, so ermöglicht die Gegenwart des amorphen Oxydes eine rasche Einwirkung der Säure auf die Platte und ergibt daher eine größere Kapazität als bei alleiniger Verwendung von kristallinischem Oxvd.
  • Ferner ist das amorphe Oxyd von den nachteiligen Wirkungen frei, die sich bei Verwendung von Salzen ergeben. Mithin wird nicht nur eine genügende Anfangskapazität, sondern auch eine gute Aufrechterhaltung der Kapazität gewährleistet.
  • Durch Änderung des #vIischungsverhältnisses können die Haupteigenschaften der Batterieplatte bequem beeinflußt werden, ohne daß .plan zur Verwendung unerwünschter Fremdstoffe greifen müßte.
  • Ein fernerer Vorteil der Erfindung beruht auf dem Fehlen eines abbindenden Stoffes in der Paste. Daher ist die neue Paste besonders geeignet für maschinelle Ausschmierung, bei welcher die Gitter mechanisch gastiert werden. Bei solchen Maschinen wird ein Trichter mit der Paste gefüllt, die automatisch gefördert wird, um die Gitter zu füllen, welche nacheinander durch die Maschine hindurchgeführt werden. Da diese Maschinen rasch arbeiten, ist es stets nötig, eine beträchtliche Menge von Paste vorzuarbeiten. Enthält diese ein Bindemittel, so verursacht dieses eine vorzeitige-Abbindung der Paste, so daß sie ihre plastischen Eigenschaften verliert und nicht richtig in die Gitter hineingedrückt werden kann. Ferner ergibt sich, wenn die ein Bindemittel enthaltende Paste von beiden Seiten her von Hand oder mäschinell in das Gitter eingedrückt wird, stets eine Stoßfuge, wo die von der einen Seite her kommende Paste auf die von der anderen Seite her kommende trifft. Diese Stoßfuge beruht auf dem Abbinden der Paste und ist eine Ursache davon, daß die Paste sich leicht loslöst und von dem Gitter trennt. Diese durch vorzeitiges Abbinden der Paste entstehenden Nachteile in der Herstellung von Hand oder Maschine und im Betriebe der Batterie werden durch die Erfindung vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Paste für Sammlerplatten aus .einer Mischung von Bleioxyden und Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Bleioxyde von kristallinischer Form, das andere von amorpher Form ist. a. Paste nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Oxyde die gleiche chemische Zusammensetzung haben.
DE1916334190D 1916-11-10 1916-11-10 Paste fuer Sammlerplatten Expired DE334190C (de)

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