DE620697C - Schraubenmutter, insbesondere fuer Laschenschrauben an Schienenstossverbindungen - Google Patents

Schraubenmutter, insbesondere fuer Laschenschrauben an Schienenstossverbindungen

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DE620697C
DE620697C DET43160D DET0043160D DE620697C DE 620697 C DE620697 C DE 620697C DE T43160 D DET43160 D DE T43160D DE T0043160 D DET0043160 D DE T0043160D DE 620697 C DE620697 C DE 620697C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/36Fastening means for fishplates
    • E01B11/38Locking arrangements for fastening means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

  • Schraubenmutter, insbesondere für Laschenschrauben an Schienenstoßverbindungen Die Erfindung betrifft eine Schraubenmutter, insbesondere für Laschenschrauben an Schienenstoßverbindungen, bei welchen nicht nur fester Sitz der Mutter gewährleistet werden soll, sondern Vielteiligkeit vermieden werden und leichte Auswechslung möglich sein muß.
  • Die übliche Schienenstoßverbindung wird durch Laschen mit Schrauben und Schraubenmuttern hergestellt, die meist durch Federringe gesichert sind. Die Erfahrung zeigt immer wieder, daß diese Sicherung nicht genügt. Es sind daher schon die verschiedensten Vorschläge gemacht worden, um die Verbindung gegen Lockerwerden zu schützen, jedoch wird die Lösung der Aufgabe infolge der durch die dauernden Erschütterungen, denen die Verbindung durch die vorüberrollenden Züge ausgesetzt ist, bedingten hohen Anforderungen außerordentlich erschwert. Vielteiligkeit der Sicherung und verwickelte Bauart anzuwenden, ist nicht angängig, weil darunter die leichte Herstellbarkeit der Verbindung leiden würde. Außerdem ist darauf Rücksicht zu nehmen, daß die Verbindung ständig allen Unbilden der Witterung ausgesetzt ist und z. B. gegen Schnee unangreifbar sein muß.
  • Diese Verhältnisse haben bereits dazu geführt, Versuche mit Sicherungen zu machen, die etwa darin bestanden, daß man an den Mutterkörper eine Schraubenfeder ansetzte, die nach Art einer Reibungskupplung als Federbremse eine glatte (gewindelose) Verlängerung des eigentlichen Schraubenbolzens umklammerte. Abgesehen von der zweifelhaften Wirkung solcher Bremsen bei kleineren Bolzendurchmessern, ist die Schwierigkeit der Herstellung der Mutter und die Beschränktheit der Anwendung der notwendigen Spezialbolzen ein schwerwiegendes Hindernis, so daß die technische Brauchbarkeit der Einrichtung dadurch in Frage gestellt wird. Richtig ist bei der- letzten vorbekanten Sicherung allein der- Gedanke, Sicherung und Mutterkörper irgendwie unlösbar zu verbinden. Dieser Gedanke wurde dann bei einem weiteren Versuch so ausgeführt, daß unmittelbar vom Mutterkörper Teile durch Einschnitte abgespalten werden, die also eine gewisse Beweglichkeit zeigten und sich nun federnd in die Gewindegänge legen sollten. In Wirklichkeit ergibt sich aber bei solcher Abspaltung im allgemeinen eine ganz ungenügende und über das abgespaltene Stück ganz ungleichmäßig verteilte Federung, die die Klemmung ganz unsicher macht und, wenn wirklich der federnde Teil fest im Gewinde des Bolzens liegt, den Bolzen beschädigt. Infolgedessen konnte man die Federwirkung des abgespaltenen Teils nicht richtig. ausnutzen, sondern mußte diesen abgespaltenen Teil mit einer weiteren Bohrung versehen, als sie eigentlich dem Gewindekern entsprochen haben würde, so daß die Ausführung in der Praxis nichts weiter darstellt als die Vereinigung einer federnden Unterlegscheibe mit der Mutter zu einem Stück. ` Die Erfindung geht nun davon aus, daß besonders im Fall der Laschenschrauben Mutter und Sicherung nicht nur unbedingt einteilig sein sollen und möglichst jede Veränderung am Bolzen und jede Bearbeitung des Bolzens vermieden werden muß, sondern daß auch die Mutter möglichst in ihren Abmessungen die normalen Abmessungen beibehalten soll; ohne daß auf die an sich sehr wirksame federnde Reibungswirkung Verzicht geleistet wird. Die Erfindung besteht nun darin, den abgespaltenen federnden Mutterteilen eine solche Form zu geben, daß federnde Zungen entstehen, deren Querschnitt von der Zungenspitze zum Zungenansatz am Mutterkörper anwächst. Die Einschnitte zur Abspaltung der Zungen werden demgemäß schräg zu den Stirnflächen der Mutter, im mit Gewinde versehenen Mutterkörper liegend, ausgeführt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der neuen Mutter beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i und 2 eine Ausführungsform in Ansicht und Draufsicht, Fig. 3 die gleiche Ausführungsform im Schnitt, während Fig. q. und 5 eine zweite Ausführungsform, ebenfalls in Ansicht und Draufsicht darstellen. In den Fig. i bis 3 ist i eine Mutter, die auf dem Schraubenbolzen 2 sitzt. Sie ist mit Einschnitten 3, 4. und 3', q.' versehen, durch welche zwei federnde, mehrere Gewindegänge umfassende Zungen abgespaltet sind.
  • In den Fig. q. und 5 sind in der Schraubenmütter 5 die Schlitze 6,-6' so gelegt, daß spitz auslaufende Zungen entstehen, wodurch die Herstellung etwas vereinfacht wird.
  • Um zu verhindern, daß sich vor Gebrauch Schmutz und Staub in den Schlitzen festsetzen, der dann erhärten und die Wirkung der Federzungen abschwächen könnte, ist es zweckmäßig, die Spalte mit einer möglichst schmierfähigen und gleichzeitig als Rostschutz dienenden Masse, wie z. B. Graphit, auszufüllen. Man erhält alsdann, besonders bei Verwendung der Mutter an Laschenschrauben oder überhaupt an der Witterung ausgesetzten Maschinen- oder Bauteilen, gleichzeitig den Vorteil, daß Aüfrosten der Mutter verhindert wird und somit jederzeit Lösung der Verbindung und Wiedergebrauch möglich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schraubenmutter, insbesondere für Laschenschrauben an Schienenstoßverbindungen, bei welcher durch Einschnitte Teile der Mutter federnd abgespaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnitte (3, q. bzw. 3', q.') schräg zu den Stirnflächen der Mutter (i), im mit Gewinde versehenen Mutterkörper liegend, so ausgeführt sind, daß federnde -Zungen entstehen, deren Querschnitt von derZungenspitze zum Zungenansatz am Mutterkörper anwächst.
  2. 2. Schraubenmütter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Abspaltung der federnden Zungen entstandenen Schlitze mit einer ,schmierfähigen, als Röstschutz dienenden Masse ausgefüllt sind.
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