DE620371C - Durch Zusammenrollen eines einzigen Blechstreifens gebildetes Rohr - Google Patents

Durch Zusammenrollen eines einzigen Blechstreifens gebildetes Rohr

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DE620371C
DE620371C DEB155025D DEB0155025D DE620371C DE 620371 C DE620371 C DE 620371C DE B155025 D DEB155025 D DE B155025D DE B0155025 D DEB0155025 D DE B0155025D DE 620371 C DE620371 C DE 620371C
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sheet metal
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L9/00Rigid pipes
    • F16L9/16Rigid pipes wound from sheets or strips, with or without reinforcement
    • F16L9/165Rigid pipes wound from sheets or strips, with or without reinforcement of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf mehrwandige Metallröhren, die aus flachen Blechstreifen in der Weise gestaltet sind, daß der Streifen um wenigstens zweimal 360° zu-S sammengerollt ist, wonach die Schichten an der Verbindungsstelle vorzugsweise durch Verlöten verbunden sind.
Man hat derartige mehrwandige Metallrohre schon in der Weise gestaltet, daß man an der Übergangsstelle aus einer Schicht in die andere eine doppelte Abkröpfung des ■ Bleches um je einen rechten Winkel vorgenommen hat und die anstoßenden Blechkanten entsprechend rechtwinklig abschnitt. Weiter hat man versucht, eine besondere Festigkeit an der Fuge dadurch zu erhalten, daß man das Blech an der Fugenstelle zu einer unterschnittenen Rinne bog und das Ende der äußeren Schicht hakenförmig in diese Nut
ao eingreifen ließ und danach die Eingriffsstelle durch eine Preßwirkung abflachte.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß durch die bei der bekannten Nahtbildung vorgenommene Abkröpfung von 900 und darüber eine Werkstoffverschwächung eintritt, und daß eine überraschend widerstandsfähige Naht durch Vermeidung der starken Abkröpfung erzielt wird.
Gemäß der Erfindung wird deshalb das Blech an der Kröpfungsstelle oder jeder Kröpfungsstelle nur in stumpfem Winkel gegen die kreiszylindrische Fläche der Schichten abgebogen, und die an die Kröpfung anstoßende Kante der innersten und äußersten Schicht ist nach einem spitzen Winkel gestaltet, der diesen stumpfen Winkel zu einem gestreckten ergänzt.
Vergleichsversuche haben gezeigt, daß bei sonst gleichen Verhältnissen die Festigkeit der Naht um durchschnittlich 50% höher wird.
In der Zeichnung ist das neue Metallrohr in zwei Ausführungsarten durch Schnittbilder veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι die eine Ausführungsform im Quer.-schnitt, während Fig. 2 den (durchbrochenen) Blechstreifen im Längsschnitt darstellt, aus dem das Rohr gebildet worden' ist. Fig. 3 ist " ein gleicher Längsschnitt eines Blechstreifens mit einem Überzuge aus Lötmetall, aus dem ein Rohr, wie die Fig. 4 erkennen läßt, hergestellt wird.
In der Ausführung nach Fig. 1 und 2 besteht das fertige Rohr aus einem Blechstreifen, der, zwei Lagen bildend, zu einem geschlossen zylindrischen Hohlkörper zusammengelegt oder gewunden worden ist, wobei zwischen den beiden Lagen 1 und 2 ungefähr die Mitte des Blechstreifens eine Ausbiegung oder Kröpfung 3 bildet, gegen die die entsprechend abgeschrägten Enden 4 und 5 beiderseits zur Anlage kommen, so daß die Wandung des so erzeugten Rohres überall die gleiche Stärke hat, d. h. die innere Umfläche zur äußeren Umfläche durchweg parallel liegt.
Wie die Fig. 2 zeigt, ist die eine Kante 4 des Blechstreifens auf der oberen Seite, die andere oder Gegenkante 5 auf der unteren
Seite abgeschrägt, und die Kröpfung 3 bildet solche Winkel, daß die Schrägkanten 4 und 5 glatt auf diesem Querteil 3 anliegen.. Der Winkel, den das Blech an der Kröpfungsstelle mit der kreiszylindrischen Fläche bildet, ist als stampfer Winkel ausgebildet und dementsprechend ist auch der Abschrägungswinkel der Enden 4 und S klein, d. h. erheblich unter 90 °, gehalten.
10° Das nach Fig. 1 geformte Rohr besteht, wie beschrieben, aus nur zwei vollen Kreisoder Zylinderlagen, es kann aber auch aus mehreren solcher Lagen gebildet werden. In allen Fällen ist eine feste Vereinigung der aufeinanderliegenden Flächen einschließlich der Kröpfungsnächen 3 von besonderem Vorteil für die Festigkeit und Dichtheit des Rohrgebildes, und diese Verbindung kann zweckmäßig durch Verlötung bewirkt werden, wobei als Lötmetall das übliche Weichlot aus Blei und Zinn oder Silberlot oder auch Hartlot, wie Messing, Kupfer tr. dgl., benutzt werden kann. Dadurch erhält das Rohr einen hohen Widerstand gegen Innendruck, und, da die Kröpfung oder Brücke 3, wie gesagt, unter einem relativ -sehr stampfen Winkel gegen die kreiszylindrische Fläche verläuft, so erträgt auch sie eine sehr hohe Beanspruchung durch Innendruck in dem Maße, wie sie der Ausreckung widersteht. Darin wird sie durch die anliegenden Schrägkanten 4 und 5 wesentlich unterstützt, und eine hohe Bruchsicherheit wird hier erhalten, die wesentlich mit davon abhängt, daß die Kröpfung 3 schräg in einem relativ sehr stampfen Winkel verläuft und dementsprechend auch die abgeschrägten Kanten4und5 übereinandergreifen, d.h.über die Radiallinie hinweggehen, die durch die Mitte der Kröpfung gelegt wird, und überläppt liegen.
Die Schrägform der Blechkanten 4 und 5 kann auf verschiedene Weise erhalten werden, z. B. durch Auswalzung und Pressung, durch Abscherung und Fräsen usw· Bei der Herstellung der Rohre auf kaltem Wege drücken sich die abgephasten Kanten nicht in das Metall der Kröpfung 3 ein, wie dies eine rechtwinklig auslaufende Kante tun würde, so daß die Brücke ihre volle Stärke auch bei Kaltarbeit bewahrt. Bei der geringen Winkelung der Kröpfung wird auch das Metall an dieser Stelle nicht nennenswert beansprucht oder geschwächt. Die abgephasten Kanten 4 und 5 schneiden auch beim Biegen des Rohres nicht in das Metall der Brücke, noch kann sich die Brücke beim Biegen des Rohres ausrecken, wenn sie auf der äußeren Kurve der Biegung gehalten wird.
Das Lötmetall wird zweckmäßig auf das Blech aufgebracht, bevor die Biegung in die Rohrform erfolgt5 so daß unter der Einwirkung von Wärme das Lötmetall schmilzt und eine feste Verbindung der aufeinanderliegenden Blechflächen für sich schon oder auch auf Zusatz von weiterem Lötmetall herbeiführt.
Fig. 3 zeigt einen solchen Blechstreifen mit einem Überzug 10 aus Lötmetall. Wenn die Kanten durch Pressung in die Schrägform gestaltet werden, so bedeckt das Lötmetall die Abphasungsfläche und läßt nur eine kleine Stelle 11 frei. Bei der folgenden Biegung des Blechs in die Rohrform kommt dann das auf den Abphasungsflächen sitzende Lötmetall mit dem auf der Brücke 3 liegenden Lötmetall in Berührung. Das Lötmetall wird so auf der Kröpfung wie zwischen den Blechwindungen gehörig eingelagert, und dies ist namentlich bei Rohren mit Kupfer als Lötmetallüberzug von Vorteil, wo der Blechstreifen vor seiner Ausgestaltung in die Rohrform mit einer' Kupferschicht überzogen wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Durch Zusammenrollen "eines einzigen Blechstreifens gebildetes, wenigstens zweischichtiges Rohr mit einer Abkröpfung der Blechschicht an der Übergangsstelle von einer Schicht in die andere, dadurch gekennzeichnet, daß das Blech an der Kröpfungsstelle oder jeder Kröpfungsstelle nur in stumpfem Winkel gegen die kreiszylindrische Fläche der Schichten abgebogen ist, und daß die an die Kröpfung anstoßendeKante der innersten und äußersten Schicht nach einem spitzen Winkel gestaltet ist, der diesen stampfen Winkel zu einem gestreckten ergänzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB155025D 1932-03-31 1932-03-31 Durch Zusammenrollen eines einzigen Blechstreifens gebildetes Rohr Expired DE620371C (de)

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DE620371C true DE620371C (de) 1935-10-19

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DE (1) DE620371C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823732C (de) * 1948-11-05 1951-12-06 Bundy Tubing Co Verfahren zur Herstellung von mehrschichtigen Rohren aus kupferueberzogenen Stahlblechstreifen
DE751170C (de) * 1935-10-18 1952-11-10 Mecano Spezialartikel Fuer Kra Verfahren zur Herstellung doppelwandiger Rohre aus einem an beiden Kanten zugeschaerften Metallstreifen in einem Walz- und Rollvorgang
DE1013252B (de) * 1952-12-31 1957-08-08 Andre Huet Verfahren zum Warmverformen beim Herstellen eines einstueckigen Metallrohres
US4249406A (en) * 1978-09-05 1981-02-10 Anderson Frohman C Line pipe forming apparatus and method
DE3030595A1 (de) * 1980-08-11 1982-03-04 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Verfahren zur herstellung von innen und aussen mit kunststoff beschichteten korrosionsgeschuetzten mehrlagenrohren

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