DE620279C - Mit Abdampf arbeitender Sauginjektor - Google Patents

Mit Abdampf arbeitender Sauginjektor

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DE620279C
DE620279C DET42242D DET0042242D DE620279C DE 620279 C DE620279 C DE 620279C DE T42242 D DET42242 D DE T42242D DE T0042242 D DET0042242 D DE T0042242D DE 620279 C DE620279 C DE 620279C
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steam
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piston
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/469Arrangements of nozzles for steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Mit Abdampf arbeitender Sauginjektor Bekanntlich arbeitet der Injektor.auf Kosten der lebendigen Kraft des mit einer großen Geschwindigkeit in, die sog. Mischdüse strebenden Dampfstromes. Während der Arbeit des Injektors wird in diesem infolge ;der Kondensation des Dampfes durch das von .ihm mitgenommene Wasser ein bestimmtes Vakuum unterhalten.
  • Das eingepumpte Wasser wird von :dem Arbeitsdampfe des Injektors erwärmt, so daß jeder Injektor zugleich auch als Vorwürmer für das Kesselspeisewasserdient.
  • Daraus folgt das Bestreben der Technik, für die Arbeit des °Injektors den Abdampf auszunutzen. Doch ist .der Druck ides Abdampfes nicht genug hoch, um das zur Überwindung des Kesselgegendruckes erforderliche schnelle Anwachsen des Wasserdruckes in der Druckdüse hervorzurufen. Aus diesem Grunde können die In j ektoren für Abdampf mit dem letzteren allein nicht aribeiten und verlangen, daß zugleich mit dem Eintritt des Abdampfes in die Mischdüse auch eine bestimmte Menge von Frischdampf =geführt wird. Frischdampf muß aber auch dann zugeführt werden, falls kein Ahdampf vorhanden ist, d. h. während des Stillstandes der Dampfaggregate. Bei der Anwendung von, Injektoren solcher Art ist zur vollen Ausnutzung des Abdampfes das- rechtzeitige Umschalten des Injektors auf .diesen Dampf von großer Bedeutung.
  • Es sind bereits Injektoren dieser Art vorgeschlagen worden, bei welchen die den Zutritt des Abdampfes regelnde Vorrichtung durch einen Arbeitsteil gesteuert wird, welcher .den Eintritt des Frischdampfes in idie Düsen regelt.
  • Von Bedeutung ist in den Injektoren dieser Art die Sicherung der selbsttätigen Einschaltung .des Abdampfes in die Arbeit (des In;jektors beim Beginn der Arbeit der Dampfmaschine, d. h. vom Augenblick des Öffnens des Reglers (des Anlaßventils). Die Selbsttätigkeit der Einschaltung kann entweder durch mechanisches Blockieren des Reglers mit dem Dampfventil oder unter Zuhilfenahme eines elastischen Mittels (des Dampfes) erzielt werden. Am sichersten erscheint die Steuerung des -,#-bdampfventils mittels des Dampfes.
  • Vorliegende Erfindung gibt nun ein Mittel zur selbsttätigen Steuerung des Abdampfventils, welches am einfachsten und zweckmäßigsten das rechtzeitige Einschalten -.des Abdampfinjektors sichert.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein mit Abdampf arbeitender Sauginjektor, bei welchem das den Eintritt des Abdampfes regelnde Organ selbsttätig :gesteuert wird, und zwar dadurch, @daß .in dem :durch Handsteuerung des Injektors von einer Steuervorrichtung zu überdeckenden Kanal, welcher in eine Abdampfkammer den zusätzlichen: Frischdampf führt, ein: selbsttätiges Ventil angeordnet ist, welches vom Frischdampf geöffnet und mittels, eines an der Ventilstange sitzenden Kolbens vom Schieberkastendampf geschlossen wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstan. d .in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i schematisch einen Längsschnitt des Injektors gemäß vorliegender Erfindung, Abb. a -den Längsschnitt einer anderen Ausführungsform.
  • Der Injektor (Ab,. i) wird in dem Führerhaus angeordnet und bildet ein aus mehreren Teilen i, 2, 3, 4 bestehendes Gehäuse, in welchem eine Anzahl Dampfdüsen 23, 25, a6, 27, 29 angeordnet ist. In dem oberen Gehäuseteil i ist der Schieber 7 mit einer Öffnung 8 und Aussparung 43 angeordnet, welcher an der von :dem Handgriff 5 bewegten Stange 6 befestigt ist. Am Ende der Stange 6 sitzt ein Ventil -oo, welches eine bestimmte Längsverschiebung in bezug auf die Stange 6 ausführen kann und .den Eintritt in die Düse 23 abschließt.
  • In dem linken Teil .des Injektors ist die Steuervorrichtung für den Abdampf angeordnet, welche aus einem Ventil 40 und zwei Kolben 39 und 41 besteht, die an einer gemeinsamen Stange 53 sitzen. Das Ventil 40 schließt die Öffnung ab, welche die Kammer 49 mit dem Zuführungsrohr 38 für den Abdampf verbindet. Der Kolben 39 steht unter dem Dampfdruck der Kammer 36 und der Kolben 41 von der unteren Seite unter dem Dampfdruck .in dein mit .dem Sch.ieberkasten der Dampfmaschine verbundenen Kanal 4.5 und von der oberen unter :dem Druck der Feder 44.
  • Zwischen .den Vorrichtungen 6, 7, 2o für den Frischdampf und denjenigen für :den Abdampf ist der Verteiler mit-einem Kolben i9 und Ventil 55 angeordnet, die an einer gemeinsamen Stange 5 1 sitzen.
  • Die Düsenkammer 18 ist mit einem Hahn 35 versehen. In dem unteren Injektorteil ,ist der Signalhahn 32 angeordnet, welcher mit einer Feder 34 belastet ist und sich unter der Wirkung des mit dem Kolben 31 verbundenen Hebels 33 befindet.
  • Vor der Inbetriebsetzung des Injektors ist mit dem durch das Rohr 46 einzuleitenden Frischdampf die Kammer 24, der Kanal 48-37 -und die Kammer 36 .gefüllt, in welcher der Dampf einen Druck auf den Kolben 39 ausübt. In :derselben Richtung übt :die Feder 44 einen Druck auf den Kolben 41 aus. Das Ventil 4o ist infolgedessengeschlossen.
  • Zur Inbetriebsetzung des Injektors wird der Hebel 5 gehoben, wobei er die Stange 6 mit nach oben zieht und den Schieber 7 auf die Größe des Leerganges der Stange 6 in dem Ventil 2o nach aufwärts verschiebt, und zwar so, :daß die Öffnung 8 des Schiebers 7 gegen den Kanal 9 zu liegen kommt. Dann strömt der Dampf durch :die Öffnung 8, den Kanal 9 und die Öffnung io in .die Kammer i i und weiter in -die Doppeldüse 12, nimmt aus der Kammer 14 :das ,durch das Rohr 47 zufließende Wasser mit und treibt es durch die Doppeldüse 13 und die Leitung 15 in die Kammer 18 und dze Düse 26. Dabei wird der Kanal 48-37 durch den Schileber 7 geschlossen. Da die Öffnung 48 und der Kanal 42 in verschiedenen Schnittebenen angeordnet sind, so kann der Dampf aus der Kammer 24 nach außen durch den Kanal 42 nicht ausströmen.
  • Ist das Wasser in :dem Tenderbehälter so heiß, daß der Injektor es nicht einpumpen kann, so öffnet man vor dem Inbetriebsetzen des lnjektors auf eine kurze Zeit den Hahn 35 und läßt einen Teil des Wassers aus der Kammer i8 zur Schaffung :besserer Einpumpv erhältnisse ausfließen.
  • Daraufhin hebt man -den Hebel 5 höher und verschiebt dadurch den Schieber 7 so weit nach oben, daß :die Aussparung 43 gegenüber den Kanälen 48-37 und 42 sich einstellt. Infolgedessen strömt der Dampf aus der Kammer 36 nach außen. Gleichzeitig öffnet die Stange 6 mit ihrer Wulst 52 das Ventil 2o, und der Dampf gelangt aus der Kammer 24 in die Düse 23. Zu dieser Zeit wird die Öffnung 8 des Schiebers 7 überdeckt, und der frische Dampf strömt darum nicht mehr durch den Kanal 9 zum Wassereinsaugen. Dabei ist der Schieber in seine äußerste obere Lage gehoben und überdeckt nicht mehr den Kanal 16. Infolgedessen tritt der Dampf aus der Kammer 24 in dien Kanal 16 ein und hebt bei Abwesenheit des Dampfes in dem Schieberkasten das Ventil 55 und den Kolben i9. Weiter strömt der frische Dampf durch den Kanal 2 i und die Öffnungen 22 in dem Gehäuse und der Düse 23. In dem Schieberka.sten ist dabei kein Dampf vorhanden, und das Ventil 4o bleibt durch die -Feder 44 an seinem Sitz angedrückt.
  • Bei offenem Dampfregler strömt der Dampf aus dem Schieberkasten -der- Dampfmaschine durch den Kanal 45 in den Raum oberhalb des Kolben i9 und verschiebt denselben, da die Fläche des Kolbens i9 größer als diejenige des Ventils 55 ist. Zugleich mit dem Kolben i9 wird auch :das Ventil 55 verschoben .und überdeckt den Durchgang des Dampfes aus der Kammer 24 durch den Kanal 16 zu den Düsen i2 und 13. Der aus dem Schieberkasten der Dampfmaschine nachdem Kanal 45 einströmende Dampf übt auf den Kolben.4i dieselbe Wirkung aus und verschiebt denselben gegen die Wirkung der Feder 44 und zugleich auch das Ventil 40 nach oben.
  • Infolgedessen füllt der :durch .die Leitung 38 zuströmende Abdampf -.die Kammer 40 und gelangt in -die Düsen 25, 27, während das Wasser durch die Düse 26 zugeführt wird. Beim Einpumpen des Wassers wind das Signalventil 32 gehaben und läßt einen Teil des Wassers nach außen ausfließen. Sobald aber in der Kammer 3o ein Druck gebildet wird, so :drückt das Wasser auf den Kolben 31 und schließt unter Zuhilfenahme des Hebels 33 das Ventil 32.
  • In der in Abb. 2 -dargestellten Ausführungsform besteht der Injektor aus -denselben Teilen, nur in etwas anderer Form. Die gleichen Teile sind mit denselben Bezugszeichen wie in Nbb. i bezeichnet.
  • In dem auf Abb. 2 gezeigten Injektor ist anstatt des Schiebers 7 ein aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen 28, 76 bestehendes Ventil angewandt.
  • Das dem Ventil 515 des Injektors nach Abb. i entsprechende Ventil 55 ist mit der die zwei Differentialkolben 17 und i9 tragenden Stange und das- die Abdampfleitung 38 überdeckende Ventil 4o mit der nur einen durch die Feder 44 belasteten Kolben 41 tragenden Stange verbunden.
  • Die Wirkungsweise des Injektors nach Abb.2 kann ebenso wie desjenigen nach Abb. i in zwei Phasen geschehen: a) nur durch Frischdampf bei Abwesenheit von Abdampf und b) durch Abdampf mit einem unbedeutenden Zusatz von Frischdampf.
  • Zur Inbetriebsetzung des Injektors wird der Hebel 5 :gehoben, welcher die Stange 6 und das Ventil 76 mit sich nach oben zieht. Das in bezug auf das Ventil ?oi und den zylindrischen Schieber 28 mit einem Spiel ausgeführte Ventil 76 öffnet einen freien Zutritt .dem Frischdampf aus,der Kammer 24 in den Kanal 9 und von dort in die Düsen 12 und 13.
  • Beim Durchgang zwischen den Düsen 12 und 13 bildet der Dampf ein Vakuum an dem Wasserreinigungsnetz am Stutzen 57 .und saugt durch die Leitung 47 das Wasser ein, welches durch den Kanal 18 in die Düse 26-und weiterströmt.
  • Bei dem weiteren Hube des Hebels 5 wird das Ventil 2oi gleichzeitig mit dem zylindrischen Schieber 28 verschoben. Durch die Verschiebung des Ventils toi wird dem Frischdampf der Zutritt in die Düse 23 und weiter geöffnet. Gleichzeitig öffnet der Schieber 28 den Kanal 16 und verbindet :diesen mit der Kampier 24. Der Frischdampf aus ider Kammer 24 strömt durch den Kanal 16 und die Ringaussparung 54 zwischen der das Ventil 55 tragenden Stange und dem Injektorgehäuse unter den Kolben 17.
  • Bei .dem geschlossenen Dampfregler verschiebt :der Dampfdruck :den Kolben 17 und zusammen mit demselben auch :das Ventil 55, welches die Aussparung 54 überdeckt und zugleich den Kanal 16 mit dem Kanal 21 verbindet, nach welchem der Frischdampf aus der Kammer 24 in die Düse 22 und die Kammer 49 gelangt.
  • Auf diese Weise gelangt -der Frischdampf aus .der Kammer 24 durch die Düse 2.3 und die Düse 22 in die Kammer 49 und die Düsen. 25, 27 und verstärkt das Einsaugen des Wassers aus der Düse 26. Der Dampf wird kondensiert und strömt zusammen mit--dem Wasser durch .die Mischdüse 29, gelangt in die Kammer 30, erzeugt dort einen Druck, öffnet das Speiseventil und tritt in den Kessel ein. Gleichzeitig strömt das Wasser aus der Kammer 3o durch die Leitung 59 in die Kammer oberhalb des Kolbens. 3 i, ,drückt denselben an und bringt das Signalventil 32 an seinen Sitz nach unten.
  • Beim offenen Dampfregler gelangt der Dampf aus dem Schieberkasten nach dem Rohr 45 ,in den Raum oberhalb :des Kolbens i9, verschiebt ihn nach unten und drückt gleichzeitig das Ventil 55 auf seinen Sitz. Dabei wird .der Kanal 16 von dem Kanal 2I und dem Ringkanal der Düse 22 abgeschaltet und durch die Ringaussparung 54 mit dem Kanal 56 verbunden. Der Frischdampf gelangt aus der Kammer 24 nach dem Kanal 16 in die Kammer unterhalb des Kanals 36 und verschiebt den Kolben 36 zusammen mit dem Ventil 4o nach oben. Dann gelangt der Abdampf aus dem Rohr 38 in die Kammer 49 und die Düsen 25, 26, 27, während Frischdampf nur durch die Düse 23 zugesetzt wird.
  • Beim Schließen des Dampfreglers wind der Kolben i9 von :dem Druck von oben frei, der Dampfdruck aus dem Kanal 16 auf den Kolben 17 verschiebt ihn nach oben und überdeckt die Ringaussparung 54 durch das Ventil 55.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit Abdampf arbeitender Sauginjektor, bei welchem das den Eintritt des Abdampfes regelnde Organ selbsttätig gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dem durch die Handsteuerung (5, 6) des Injektors von einer Steuereinrichtung (7) zu überdeckenden Kanal (i6, 2i), welcher :in die Abdampfkammer (49) den zusätzlichen Frischdampf führt, ein selbsttätiges Ventil (55) angeordnet ist, welches vom Frischdampf geöffnet und mittels eines .an der Ventilstange sitzenden Kolbens (i9) vom Schieberkastendampf geschlossen wird (Abb. i).
  2. 2. Ausführungsform des Injektors nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, ,daß die von Hand bewegte Steuereinrichtung (7) für die Steuerung der Frischdampfzuleitung als Flachschieber ausgebildet ist (-Abb, i). Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da13,der Sauginjektor mit einem Abdampfventil (4o) versehen ist, welches zwei Kolben hat, und zwar einen Kolben (39), .der je nach der Lage ,des Schiebers (7) unter fdem Frischdampf- oder unter dem Atmosphärendruck steht, und einen Kolben (4i), welcher unter dem Dampfdruck im Schiebetkasten und dem Gegendruck der Feder. (44)' sich befindet (Abb. x). 4. .Ausführungsform des Sauginjektor=_ nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Ventil (55) gleichzeitig die Bewegung des Abdampfventils (40) durch Frischdampf steuert (Abb. 2). 5. Ausführungsform des Injektors nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die von Hand bewegte Steuereinrichtung (7) für die Steuerung der Frischdampfzuleitüng als Doppelventil (28) ausgebildet ist.
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