DE61795C - Verschlufs für Oberlichtfenster - Google Patents

Verschlufs für Oberlichtfenster

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DE61795C
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DE
Germany
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claw
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release lever
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Application number
DENDAT61795D
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English (en)
Original Assignee
F. X. SEILNACHT in Ebersteinburg und G. JOOS in Baden-Baden
Publication of DE61795C publication Critical patent/DE61795C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/04Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with cords, chains or cables

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Verschlufs für Oberlichtfenster.
Die Lösung und Einklinkung des Verschlusses erfolgt durch Bethätigung ein und desselben Winkelhebels. Fig. 1 zeigt den Verschlufs in der Schlufsstellung und Fig. 2 im Schnitt und bei geöffnetem Fenster.
Von der auf dem Fensterflügel befestigten Platte α erstreckt sich schräg nach aufwärts ein Ansatz b mit Nase c. In geeigneten Lagern al der Platte α ist ein Winkelhebel drehbar angeordnet, dessen kurzer Arm d sich infolge eines Uebergewichtes, welches der an seinem Ende beschwerte andere Arm e des Winkelhebels besitzt, gegen die Platte legt. Der Arm e ist mit einem Ansatz e1 versehen und gelenkig mit einem Doppelhebel verbunden, dessen Arm/zu einer Sperrzunge ausgebildet ist. Der andere Arm g desselten ist geschlitzt, und in den Schlitz desselben tritt der Arm e ein, der dann durch einen Bolzen mit dem Arm g gelenkig verbunden wird. Der Arm g ist beschwert, so dafs der Doppelhebel senkrecht auf dem Winkelhebel reitet.
Der an dem Fensterrahmen angeordnete Sperrmechanismus besteht aus der Platte gl, mit welcher ein rahmenartiges Gestell h fest verbunden ist. Die Seitenwände des Gestelles sind mit Schlitzen hl ausgestattet, in welchen eine kleine Achse i festgestellt worden ist, die den Drehpunkt für die Klaue k bildet. Die Schwingung des Ueberfalles k nach aufwärts wird durch die Decke / des rahmenartigen Gestelles , die Abwärtsschwingung durch die Nase k1 begrenzt, welche sich hierbei an die Decke I anlegt. An dem Arm e des Winkelhebels ist die Schnür zur Bethätigung des Fensterverschlusses befestigt und über Rollen m η des Ueberfalles und die Rolle am Fensterrahmen geleitet.
Die Wirkungsweise des Verschlusses ist folgende: In der Verschlufsstellung liegt die Klaue k des Fensterrahmens über dem Ansatz b des Fensterflügels, der Winkelhebel d e nimmt infolge seiner Belastung die auf der Zeichnung dargestellte Stellung ein, in welcher sich der Arm d gegen die Platte α legt, und der Doppelhebel/g hängt in senkrechter Linie auf dem Arm e des Winkelhebels d e.
Wird nun die Schnur gezogen, so veranlafst dies eine Schwingung des Winkelhebels ef in der Pfeilrichtung (Fig. 1), der Ansatz e1 schlägt gegen die Klaue k, hebt dieselbe von dem Ansatz b der Platte α ab, und es kann nun das Klappfenster herabfallen, so weit es die zu beiden Seiten des Fensterflügels angeordneten Haltestangen erlauben. Ist der Flügel bis in diese Lage gekommen, so schwingt, wenn die Schnur freigegeben wird, der Doppelhebel mit seinem Arm f, welcher bei verschlossenem Fenster vor der Nase c des Ansatzes b lag, bis hinter die Nase c des Ansatzes b.
Zieht man nun das Fenster mittels der Schnur wieder empor, so hebt sich zunächst der Arm e des Winkelhebels, und der mit ihm verbundene Arm des Doppelhebels legt sich gegen die Nase c des Ansatzes b. Hierdurch
wird der Winkelhebel festgestellt, und erst wenn der Flügel den Fensterrahmenfufs berührt , fällt der Arm f aus der Nase c heraus, der Ansatz b hebt die Klaue Ar, welche sofort wieder herabfällt, Um auf diese Weise den Verschlufs herzustellen.
Infolge der Schlitzanordnung in dem rahmenartigen Gestell h läfst sich die Klaue k beliebig verlängern, und es kann auf diese Weise ein mehr oder minder dichter Verschlufs hergestellt werden.
An Stelle des auf dem Winkelhebel reitenden Doppelhebels zur Feststellung des ersteren kann auch eine Sperrvorrichtung angeordnet werden, welche aus einem an den Ansatz b gelenkig gehängten Stift besteht. Dieser Stift legt sich, wenn das Fenster geöffnet ist, gegen den Arm e des Winkelhebels und sperrt letzteren so lange, bis bei der Annäherung des Flügels an den Fensterrahmen die Klaue A: gehoben und der Verschlufs hergestellt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fensterverschlufs für Oberlichtfenster, bestehend aus einer an der Fensterzarge drehbar angeordneten, bei geschlossenem Fenster über einen Ansatz (b) desselben greifenden Klaue (k), sowie aus einem am Fensterflügel angeordneten Ausklinkhebel (d e), an welchem die über eine an der Zarge gelagerte Rolle geführte Aufzugschnur befestigt ist, bei deren Anziehen behufs Oeffnens des Fensters die Klaue (k) durch Anschlag des Ausklinkhebels (d e) ausgelöst wird, worauf nach Feststellung des Fensters in der geöffneten Lage bei weiterem Nachlassen der Schnur der Ausklinkhebel (d e) so weit sinkt, dafs sich eine von ihm getragene Sperrklinke ff g) hinter einen Zahn (c) des Ansatzes (b) zu legen vermag, so dafs bei einem Anziehen der Schnur behufs Schliefsens des Fensters der Ausklinkhebel (de) so lange festgestellt wird, bis die Klaue (k) über den Ansatz (b) gefallen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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