DE66901C - Schubfenster - Google Patents

Schubfenster

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DE66901C
DE66901C DENDAT66901D DE66901DA DE66901C DE 66901 C DE66901 C DE 66901C DE NDAT66901 D DENDAT66901 D DE NDAT66901D DE 66901D A DE66901D A DE 66901DA DE 66901 C DE66901 C DE 66901C
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Germany
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window
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sliding window
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Application number
DENDAT66901D
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W. TESCHAUER in Budapest, Lipötkörüt 8/10
Publication of DE66901C publication Critical patent/DE66901C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/50Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement
    • E06B3/5054Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement where the sliding and rotating movements are independent of each other
    • E06B3/5063Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement where the sliding and rotating movements are independent of each other the vertical sliding wings having the possibility of an additional rotational movement
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/50Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with more than one kind of movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Schubfenster, das sowohl als solches, wie auch als gewöhnliches Flügelfenster verwendet werden kann und] aufserordentlich dicht schliefst, was bei den bisherigen Schubfenstern noch nicht erreicht wurde.
Beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 die Inneransicht eines solchen Schubfensters, wobei einige Stellen im Schnitte gezeichnet sind. In Fig. 2 ist das Schubfenster im Verticalschnitt dargestellt und hierbei ein Theil des Schubrahmens in Seitenansicht. Fig. 3 zeigt einen Horizontalschnitt durch das Fenster.
Das neue Schubfenster hat, wie Fig. 1 zeigt, das Aussehen eines gewöhnlichen Fensters, doch ist das Oberfenster nur ein gewöhnliches einscheibiges Oberlicht, während der Untertheil ein Schubfenster, und zwar ein Doppelfenster ist. Hierbei wird dieses Doppelfenster von nur zwei nach innen zu öffnenden einscheibigen Fensterflügeln α und b gebildet, welche aber infolge dieser Anordnung fast luftdicht in dem Schubrahmen c schliefsen. Der äufsere Flügel a dreht sich in den Scharnieren α \ und kann erst dann geöffnet werden, wenn der innere Flügel b, der sich in den Scharnieren bl dreht (Fig. 3), ganz offen ist. Auch hat diese Anordnung der Fensterflügel noch den Vortheil, dafs nur ein einziger Verschlufs d für beide Fenster erforderlich ist, welcher am inneren Flügel b sitzt. Der Rahmen c hat nun an jeder Seite zwei Führungsrollen" e, welche in vier Nuthen/" des Fensterstockes g liegen (Fig. 2). Aufserdem ist an beiden Seiten des Rahmens c, ■etwa in der halben Höhe desselben, je eine Falle h in einer entsprechenden Vertiefung i angeordnet, an welcher Falle h eine starke Schnur j angreift (Fig. 1). Diese Schnur j läuft oben in der Ecke über eine im Fensterstock g gelagerte Rolle k und von dieser hinab in den Hohlraum k1 hinter dem Fensterstock, woselbst sie am Ende ein Bleigewicht / trägt. Die beiderseitigen Gewichte / zusammen sind so schwer wie das ganze Schubfenster, so dafs sich dieses also im indifferenten Gleichgewicht befindet. Sollte vielleicht eine Schnur/ reifsen, so drückt eine Feder m den unteren sperrklinkenartigen Theil der Falle h, welche letztere einen zweiarmigen Hebel bildet, in die zahnartigen Vertiefungen η der Nuthen f, wodurch also ein Herunterfallen des Schubfensters verhütet wird. Jede der Führungsrollen e hat eineNuth/ für sich. Die Nuthen/ sind anfangs unter 45 ° und erst nachdem sie die Fenstertiefe der Oberlichte passirt haben, vertical angebracht. Diese anfängliche schräge Richtung der Nuthen / hat zur Folge, dafs das Schubfenster beim Aufwärtsschieben sich zuerst vom Fensterstock entfernt und dann erst an dem Oberlicht vorbei vollends hinaufgeht, was den wesentlichsten Theil dieser Erfindung bildet. Das Hinaufschieben des Fensters ist sehr leicht, da dessen Gewicht durch die vorerwähnten Bleigewichte I ausbalancirt ist, und erfolgt dasselbe mittelst des Handgriffes 0, welcher gleichzeitig den Verschlufs für den Schubfensterrahmen c gegen den Fensterstock g bildet. Der in Zapfen 0x drehbare Griff ο hat nämlich an beiden Seiten nach unten hin sperrhakenartige Fortsätze p, welche infolge des Griffeigengewichtes unter den Rand der am Fensterstock angebrachten
Sperrplatte q einschnappen und diese letztere erst beim Anheben des Griffes auslassen. Beim Schliefsen bezw. Herunterziehen des Fensters findet natürlicher Weise wieder erst eine gerade Abwärtsbewegung statt, worauf sich dann das Fenster dem Stock nähert, um ganz flach anliegend sehr dicht zu schliefsen. Um noch ein besseres Anschliefsen des Rahmens c an den Fensterstock zu bewirken, befinden sich zwischen beiden auf jeder Längsseite je zwei Keilverschlüsse. Diese bestehen aus zwei mittelst Platten r und r1 am Fensterstock g bezw. am Rahmen c fixirten, einander entgegengesetzten Keilnasen s, welche sich, wie in Fig. 2 zu sehen, beim Schliefsen des Schubfensters in einander einhängen und dadurch den Rahmen c fest gegen den Fensterstock g anziehen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Doppelfenster, dessen Doppelflügel (a b) sowohl nach innen aufgeschlagen als auch gemeinsam als Schubfenster hochgeschoben werden können, dadurch gekennzeichnet, dais die Scharniere der beiden Doppelfenster (a b) in einem Rahmen (c) liegen, welcher in Ruhe bleibt, wenn die Fenster einfach als Klappfenster dienen, dagegen, wenn die Fenster als Schubfenster geöffnet werden sollen, als Ganzes gemeinsam mit ihnen hochgeschoben wird, da er als Schubrahmen verschiebbar in Nuthen (f) des Fensterstockes (g) ruht.
    In Verbindung mit dem unter i. gekennzeichneten Schubfenster die Fangvorrichtung des Schubrahmens (g), bestehend aus an drehbar gelagerten Fallen (h), welche durch die zum Ausbalanciren des Schubfensters dienenden Gewichte, deren Schnüre (j) an den Fallen angreifen, aufser Eingriff mit den Führungen (f) des Schubrahmens (g) vorgesehenen Kerben (n) gehalten werden, dagegen beim Reifsen jener Schnüre (J) unter Federdruck in die Kerbe einschnappen und ein Herunterfallen des Schubfensters verhüten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT66901D Schubfenster Expired - Lifetime DE66901C (de)

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