DE61764C - Trockenvorrichtung für Getreide und andere körnerförmige Materialien - Google Patents

Trockenvorrichtung für Getreide und andere körnerförmige Materialien

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DE61764C
DE61764C DE189161764D DE61764DD DE61764C DE 61764 C DE61764 C DE 61764C DE 189161764 D DE189161764 D DE 189161764D DE 61764D D DE61764D D DE 61764DD DE 61764 C DE61764 C DE 61764C
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drying
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grain
dried
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P. BOR-GARELLI in Turin, Italien
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/12Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft
    • F26B17/14Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas
    • F26B17/1433Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas the drying enclosure, e.g. shaft, having internal members or bodies for guiding, mixing or agitating the material, e.g. imposing a zig-zag movement onto the material
    • F26B17/1441Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas the drying enclosure, e.g. shaft, having internal members or bodies for guiding, mixing or agitating the material, e.g. imposing a zig-zag movement onto the material the members or bodies being stationary, e.g. fixed panels, baffles, grids, the position of which may be adjustable
    • F26B17/145Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas the drying enclosure, e.g. shaft, having internal members or bodies for guiding, mixing or agitating the material, e.g. imposing a zig-zag movement onto the material the members or bodies being stationary, e.g. fixed panels, baffles, grids, the position of which may be adjustable consisting of non-perforated panels or baffles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
Pateritirt im Deutschen Reiche vom 29. März 1891 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine, continuirlich und mit Luftcirculation arbeitende Trockenvorrichtung für körnerförmige oder fein vertheilte Materialien und insbesondere für die Trocknung und Zurichtung, sowie eventuell auch für die Desinfection von Getreide.
Es sind bei dieser Trockenvorrichtung Diaphragmen von besonderer Form angeordnet, welche umgekehrte Fangrinnen vorstellen und ein Hindernifs in dem Trockenraum bilden, derart, dafs das den Apparat passirende Material beständig gemischt und die Luft regelmäfsig durch die ganze Masse vertheilt wird.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in den Fig. ι bis 5 dargestellt, und zwar ist die Fig. 1 ein verticaler Querschnitt durch den Apparat; die Fig. 2 ist ein horizontaler Querschnitt nach der Linie X-X und die Fig. 3 gleichfalls ein horizontaler Querschnitt nach der Linie Y- Y. Die Fig; 4 ist ein Horizontalschnitt durch den oberen Theil des Apparates, während die Fig. 5 und 6 Einzelheiten vorstellen.
Der Apparat besteht im Wesentlichen aus einer Kammer oder Höhlung, welche in der Regel eine; prismatische oder cylindrische Form besitzt und in mehrere über einander liegende Abtheilungen getheilt ist. Die obere Abtheilung A, Fig. i, oder Aufgabekammer endigt unten in eine oder mehrere Aufgabetrichter a a, welche das zu trocknende Material nach der Trockenkammer C führen. Unterhalb der Äufgabetrichter α α befindet sich die Ansaugekammer B, welche den oberen Theil der Trockenkammer C bildet und in welche die Luft nach dem Hindurchstreichen durch den Apparat übergeführt wird, um durch eine mit einem Ventilationsschacht oder einer anderen Saugvorrichtung versehene Oeffnung b abgesaugt zu werden. Die Ansaugekammer B kann durch ein Rauchrohr b" bezw. durch ein schlangenförmiges Dampfrohr y oder irgend eine andere Vorrichtung beliebig erwärmt werden. ;
Die Trockenkammer C umfafst verschiedene über einander liegende Abtheilungen von Diaphragmen D D, welche die Gestalt von umgekehrten Rinnen besitzen und sowohl für die Circulation der Luft, als auch für das zu trocknende Material ein Hindernifs bilden. Nach unten hin wird diese Trockenkammer durch einen Sammeltrichter F abgeschlossen, welcher das getrocknete Material zu einer öder mehreren Ablafsöffnungeny führt, durch welche die' Masse abgelassen werden kann. Um diese Ablafstricher herum bezw. um den unteren Theil der Kammer C ist ein Windkanal bezw! eine Kammer E zur Einführung der Luft angeordnet, durch welche die zur Trocknung erförderliche Luft in den unteren Theil der Kammer C durch die Oeffnungen e e eingeführt wird, welch letztere in das Innere der unteren Abtheilungen der mit Rinnen D durchsetzten Kammer ausmündet. Die Luft wird entweder in den Windkanal E eingesaugt oder mittelst eines Ventilators oder einer anderen Vorrichtung eingeprefst. Dieselbe kann beliebig durch ein Rauch- oder Dampfrohr e1 oder eine ähnliche andere Vorrichtung erhitzt werden, oder aber dieselbe kann durch irgend ein anderes physikalisches oder chemisches
Mittel getrocknet werden. Ein einziger Vorwärmapparat G kann, wenn man es für zweck-mäfsig erachtet, den Windkanal E oder die Ansaugekammer B bezw. den Ventilationsschacht i»1 oder mehrere dieser Theile gleichzeitig erhitzen, und zwar läfst sich die Wärme beliebig durch Register h h vertheilen und regeln.
Diese Diaphragmen oder Hindernisse der Trockenkammer C sind in Abtheilungen über einander, und zwar abwechselnd in zwei zu einander senkrechten Richtungen angeordnet. Die Abtheilungen von gleicher Richtung sind derart gegen einander versetzt, dafs die Diaphragmen der dritten Abtheilung den Zwischenräumen der ersten entsprechen u. s. f., wie aus den Fig. ι und 2 ersichtlich ist.
Jedes Diaphragma besitzt eine dreieckige Form, deren obere Seiten nach unten geneigt sind, während die Grundfläche horizontal und offen ist. Die geneigten Flächen können eine zusammenhängende Ebene (Fig. 5) vorstellen, oder aber aus jalousieartig über einander greifenden Platten bestehen, zwischen welchen die Luft freien Durchtritt hat. Schliefslich können diese Flächen, wie dies in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist, auch aus abwechselnd über einander gelegten ebenen und parallelen Platten bestehen, derart, dafs Oeffnungen freigelassen werden, welche diesen wellenförmigen Platten entsprechen. Für den Fall, dafs die geneigten Flächen eine Ebene bilden, kann jedes Diaphragma am oberen Theil mit mehreren Oeffnungen d, Fig. 5 und 1 und 2, versehen werden, welche nach dem Diaphragma der unmittelbar darüberliegenden Abtheilung hin ausmünden. Diese Oeffnungen werden mit Registern d1 , Fig. 5 , versehen, welche man von aufsen mittelst Zugstangen d" d", Fig. 1 und 2, öffnen und schliefsen kann.
Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Apparates ist die folgende:
Man schüttet das Getreide oder sonstige zu trocknende Material in die Aufgabekammer A, von welcher aus dasselbe durch die Aufgabetrichter α in die Trockenkammer C hinabfällt, dieselbe anfüllt und unter dem Einflufs der Diaphragmen D D sich regelmäfsig in derselben vertheilt. Alsdann ruft man die Luftcirculation dadurch hervor, dafs man die Kammer B mit dem Ventilationsschacht oder Saugeapparat in Verbindung setzt, oder dafs man Luft in den Windkanal E einbläst. Diese Luft tritt durch die Oeffnung e e ein und wird von den über einander angeordneten Diaphragmen derart geführt, dafs sie sich durch die ganze Masse vertheilt und dieselbe gleichmäfsig von unten nach oben durchstreicht, um schliefslich zur Kammer B zu strömen, von welcher aus das Ansaugen erfolgt. .In dem Mäfse, wie die Trocknung vor sich geht, läfst man durch die Ablafsöffnung f einen Theil des Materials ab, worauf die gesammte Masse nach unten fällt und sich unter dem Einflufs der geneigten Flächen mit einander mischt, während eine andere gleiche Menge durch die Aüfgabetrichter α als Ersatz für das abgelassene Material eingeführt wird. Das Aufgeben von Material in die Kammer A und das Abziehen desselben durch die Oeffnungen f kann beliebig fortgesetzt werden, so dafs der Betrieb ein continuirlicher ist. Man erhält auf diese Weise eine zweifache regelmäfsige Circulation einerseits der Luft von unten nach oben und andererseits des zu trocknenden Materials von oben nach unten.
Wenn das Material infolge seiner Feinheit oder seiner allzugrofsen Feuchtigkeit der Luftcirculation einen zu grofsen Widerstand darbietet, so kann man die letztere dadurch befördern, dafs man während einiger Zeit sämmtliche oder einen Theil der Register dl öffnet, wodurch die Luft direct in das Innere der über einander liegenden Diaphragmen eingeleitet und die Dicke'der zu durchströmenden Materialschicht vermindert wird.
Will man lediglich eine Zurichtung von Getreide erreichen, so kann man häufig, wenn die äufsere Temperatur günstig ist, von einer Erhitzung der den Apparat durchstreichenden Luft absehen, oder kann diese Erhitzung auf die Kammer B beschränken, um so den Zug zu befördern. Oft erweist es sich indessen für zweckmäfsig, die Luft bei ihrem Eintritt in den Trockenapparat, z. B. in dem Windkanal E, zu erhitzen.
Man kann die Zurichtung des Getreides gleichzeitig mit der Anwendung eines Desinfections- oder eines Insecten tödtenden Mittels verbinden, wie solche z. B. für die Vernichtung von Pilzen oder für die Zubereitung des zur Saat bestimmten Getreides üblich sind. Für den Fall, dafs das zu verwendende Mittel gasförmig ist, führt man dasselbe im Gemisch mit der zum Trocknen dienenden Luft ein, und zwar dadurch, dafs man beispielsweise in dem Windkanal E oder an der Mündung desselben den zur Erzeugung dieses Gases bestimmten Apparat anbringt. Ist die desinficirende Substanz etc. flüchtig, so bringt man den mit derselben gefüllten Recipienten in gleicher Weise an. Will man eine pulverförmige oder flüssige Substanz verwenden, so wird dieselbe in der Kammer A mit dem zu trocknenden Material gemischt, und zwar wird diese Mischung während des Herabfallens durch den Apparat unter dem Einflufs der Diaphragmen eine innige und vollkommen gleichmäfsige. .
Die Form und die Gröfsettverhältnisse des Apparates, sowie die Materialien für die Herstellung desselben kann sich je nach Bedürfnifs

Claims (1)

  1. ändern. Es kann beispielsweise irgend eines der bekannten Mittel zur Aufgabe des zu trocknenden Materials in der Kammer A und zum 'Ablassen desselben durch die Oeffnung bezw. Oeffnungen F, sowie auch zur Erhitzung der Luft und zum Hervorbringen und Regeln der Circulation in Anwendung kommen.
    Pa τ ε nt-An sprüch:
    Trockenvorrichtung für Getreide und andere körnerförmige Materialien, bei welcher das zu trocknende Material sich von oben nach unten, die Luft dagegen von unten nach oben bewegt, gekennzeichnet durch die Anwendung von dachförmigen, in mehreren Lagen über einander und kreuzweise gegen einander versetzt angebrachten Scheidewänden, deren Zwischenräume von dem zu trocknenden Material in der Weise angefüllt werden, dafs unterhalb dieser dachförmigen Scheidewände getrennte und von dem Trockengut vollkommen umgebene Hohlräume von kleinem Reibungswiderstand gebildet werden, welche eine gleichmäfsige Vertheilung der zum Trocknen dienenden Luft durch den ganzen Apparat hindurch bewirken sollen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189161764D 1891-03-29 1891-03-29 Trockenvorrichtung für Getreide und andere körnerförmige Materialien Expired DE61764C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012261B (de) * 1950-07-25 1957-07-11 John Brockbank Carr Aus etagenweise uebereinanderliegenden Zellen bestehender Rieselschachttrockner
DE976627C (de) * 1953-05-28 1964-01-09 Jacques Maho Dipl Ing Speicherfuellraeume fuer koerniges Gut mit luftdurchlaessigen Umfassungswaenden
FR2320515A1 (fr) * 1975-08-04 1977-03-04 Westelaken Christianus Perfectionnements apportes aux sechoirs a grain et aux procedes de sechage de grain

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DE1012261B (de) * 1950-07-25 1957-07-11 John Brockbank Carr Aus etagenweise uebereinanderliegenden Zellen bestehender Rieselschachttrockner
DE976627C (de) * 1953-05-28 1964-01-09 Jacques Maho Dipl Ing Speicherfuellraeume fuer koerniges Gut mit luftdurchlaessigen Umfassungswaenden
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