DE61752C - Vorrichtung zur Concentration von Schwefelsäure - Google Patents

Vorrichtung zur Concentration von Schwefelsäure

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DE61752C
DE61752C DENDAT61752D DE61752DA DE61752C DE 61752 C DE61752 C DE 61752C DE NDAT61752 D DENDAT61752 D DE NDAT61752D DE 61752D A DE61752D A DE 61752DA DE 61752 C DE61752 C DE 61752C
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vessels
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TH. G. WEBB in Manchester
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B17/00Sulfur; Compounds thereof
    • C01B17/69Sulfur trioxide; Sulfuric acid
    • C01B17/88Concentration of sulfuric acid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Glass Compositions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die im Nachstehenden beschriebene Erfindung bezieht sich auf Apparate zur Concentration von Schwefelsäure, welche in einfacher Weise construirt und angeordnet sind, sich durch •Dauerhaftigkeit und Billigkeit auszeichnen und in allen ihren Theilen behufs Vornahme von Reparaturen oder zu sonstigen Zwecken leicht zugänglich sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Neuerung in den Fig. 1 bis 5 dargestellt, und zwar veranschaulicht die Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Ofenkammern und die Concentrationsgefäfse. Die Fig. 2 und 3 sind horizontale Querschnitte nach den Linien 2-2 und 3-3 der Fig. 1, während die Fig. 4 und 5 verticale Querschnitte nach den Linien 4-4 und 5-5 der Fig. 1 vorstellen.
Wie aus den Figuren ersichtlich, besitzt die langgestreckte rechteckige Ofenkammer zwei Feuerungen A und B, von welchen aus die heifsen Verbrennungsproducte in die Kammern C und D hinter der Mauer E überströmen.
Der vor der Mauer E gelegene Raum wird durch die Ziegel F verdeckt, welche treppenförmig angeordnet sind und von denen jeder ein hohes, cylindrisches Glasgefäfs G trägt, welches mit einer hervorragenden, zu einer Ueberflufsöffnung ausgebildeten Schnauze versehen ist. In ein jedes dieser Gefäfse ist unter einem Winkel ein Glasrohr eingesetzt, welches von der Ueberflufsöffnung des einen Gefäfses bis zum Boden des nächst tieferen Behälters herabreicht. Das untere Ende dieses Rohres ist mit einem seitlichen Auslafsschlitz versehen.
Rings um die Gefäfse G herum und nahe am oberen Rand derselben befindet sich eine Bodenplatte H, welche entweder, eine schiefe Ebene bildend, aus Eisenblech hergestellt oder aber, der Anordnungsweise der Ziegel F entsprechend, treppenförmig gestaltet sein kann.
Die Durchlafsöffnungen K vermitteln das Einströmen der heifsen Verbrennungsproducte aus den Kammern C und D in den von den Gefäfsen G eingenommenen Raum unterhalb der Bodenplatte H, während die Kanäle L zur Ableitung der Verbrennungsgase aus diesem Raum heraus nach der hinteren Kammer dienen, von wo aus dieselben durch den Fuchs M zum Schornstein gelangen. Ueber den Gefäfsen G ist eine Ueberdachung N vorgesehen, und die unterhalb der letzteren sich ansammelnden Dämpfe werden durch die Rohre O abgeleitet. Am oberen Theil des geneigten Bodens H befindet sich ein Behälter P, welcher die verdünnte, dem Concentrationsprocefs zu unterwerfende Säure enthält , während am unteren Ende der Bodenplatte ein zweiter Behälter Q zur Aufnahme der cqncentrirten Säure angeordnet ist. Die heifsen Verbrennungsproducte strömen von der Kammer C aus zunächst unter dem Behälter hindurch und strömen alsdann nach abwärts durch den zum Schornstein führenden Fuchs R.
Die Handhabung und Wirkungweise der im Vorstehenden beschriebenen Einrichtung ist die folgende:
Die in den Feuerungen A und B entwickelten Rauchgase strömen in die Kammern C und D und von dort durch die Kanäle K zu den Gefäfsen G behufs Erhitzung derselben.
Die Ableitung der Rauchgase geschieht durch die Kanäle L und den mit der Esse in Verbindung stehepden Fuchs M. Die von dem Behälter P im vorgewärmten Zustande zugeleitete verdünnte Schwefelsäure fliefst in das am unteren Ende verjüngte Rohr des oberen Gefäfses G und wird durch dasselbe zum Boden dieses Gefäfses geleitet. Von hier fliefst die Säure durch die Schnauze des Behälters in das verjüngte Rohr des nächsten Behälters über und in gleicher Weise strömt dieselbe weiter von Gefäfs zu Gefäfs und fliefst schliefslich, indem sie einen immer höheren Conceritrationsgrad annimmt, durch die Ueberlauföffnung des untersten Gefäfses in den Sammelbehälter Q hinein. Die entwickelten Dämpfe werden durch die Rohre O abgeleitet.
Dadurch, dafs der Abflufs in der Weise geregelt wird, dafs die Säure von jedem Gefäfs G durch ein Rohr nach dem Boden des nächsten Gefäfses geführt wird, ist man sicher, dafs sämmtliche Theile der Flüssigkeit, während dieselben nach oben zur Abflufsöffnung steigen, der Erhitzung ausgesetzt werden. Würde die verdünnte Säure einfach von einem Gefäfs in das nächste überfliefsen, ohne zum Boden des letzteren zu gelangen, so würde dieselbe infolge ihres verhältnifsmäfsig geringen specifischen Gewichtes nur durch den oberen Theil des Behälters hindurchfliefsen. Führt man hingegen die Säure zum Boden des Gefäfses, so verdrängt dieselbe einen Theil der darüberliegenden Flüssigkeit und verursach!, so ein Abfliefsen derjenigen Flüssigkeit ,^welche während ihres Aufstieges vom Boden der Gefäfse erhitzt worden ist.
Die Anzahl und Gröfsenverhältnisse der Gefäfse G können naturgemäfs beliebig gewählt werden. Ebenso kann man entweder eine einzige Feuerung oder auch mehr als -zwei oder endlich auch Gasbrenner anwenden. Sämmtliche Theile müssen in irgend einer geeigneten Weise so angeordnet werden, dafs eine nahezu gleichmäfsige Wärme durch die ganze, mit Gefäfsen G besetzte Kammer hindurch erhalten wird, ohne dafs Oeffnungen nothwendig wären, welche der kalten Luft den Zutritt zu den Glasgefäfsen ermöglichen könnten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur. Concentration von Schwefelsäure, bestehend aus einer Anzahl cylindrisch oder beckenartig geformter, treppenförmig in einem gemeinsamen Heizraum angeordneter Gefäfse aus Glas oder ähnlichem säurebeständigen Material, von denen jedes mit einer Ueberlaufschnauze und einem Glasrohr versehen ist, welches von der Ueberlauföffnung des nächst höher liegenden Gefäfses zum Boden des nächst tieferen Behälters führt.
    Hierzu ι Blatt- Zeichnungen.
DENDAT61752D Vorrichtung zur Concentration von Schwefelsäure Expired - Lifetime DE61752C (de)

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