DE61734C - Klopfvorrichtung für tragbare telegraphische Empfänger - Google Patents

Klopfvorrichtung für tragbare telegraphische Empfänger

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DE61734C
DE61734C DENDAT61734D DE61734DA DE61734C DE 61734 C DE61734 C DE 61734C DE NDAT61734 D DENDAT61734 D DE NDAT61734D DE 61734D A DE61734D A DE 61734DA DE 61734 C DE61734 C DE 61734C
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Germany
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portable
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telegraph receivers
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Siemens and Halske AG
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Siemens and Halske AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/24Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L15/28Code reproducing apparatus
    • H04L15/285Telegraph sounders; Apparatus for acoustic reception

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisherigen tragbaren telegraphischen Empfängern ist es ein Nachtheil, dafs sie kein laut hörbares Klopfen vernehmen lassen, wenn sie arbeiten, oder dafs für diesen Zweck besondere, einen eigenen Raum beanspruchende Einrichtungen angebracht werden müssen, welche indessen das Gewicht der Vorrichtung erhöhen und die bequeme Benutzung derselben beeinträchtigen.
Dieser Uebelstand wird der vorliegenden Erfindung gemäfs dadurch beseitigt, dafs dem Anker des Empfängers oder einem mit demselben unmittelbar oder mittelbar verbundenen Constructionstheil eine Schallplatte gegenübergestellt wird, auf welche der Anker des Empfängers bezw. der mit demselben sich bewegende Constructionstheil bei der Bethätigung des Telegraphen auftrifft, so dafs man es je nach der Beschaffenheit dieser Schallplatte ganz in der Hand hat, ein mehr oder minder starkes Klopfen herbeizuführen.
In der beiliegenden Zeichnung ist die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Einrichtung in den Fig. 1 und 2 dargestellt, und zwar zeigt die Fig. 1 einen tragbaren telegraphischen Apparat in der Ansicht und theilweisem Schnitt, während die Fig. 2 einen Grundrifs vorstellt, bei welchem die Deckplatte entfernt gedacht ist.
In dem mit einem Scharnierdeckel versehenen Kasten K1 ist auf dem verstärkten Boden desselben der Morseschreiber S von bekannter Einrichtung aufgestellt. Der in der Zeichnung nicht dargestellte Schlüssel ist in einer Aus-' sparung desselben Bodenbrettes enthalten, -während das Galvanoskop G neben dem Morseschreiber auf einem Holzklotz befestigt ist.
Die Papierrolle befindet sich in einem dosenarligen Gehäuse P, welches auf einem Winkelblech W angeordnet ist, das sich seitlich aus einer Oeffnung im Kasten nach rechts herausziehen läfst. Das Gehäuse P hat eine entsprechende Oeffnung O, durch welche das Papier dem Morseschreiber zugeführt wird. Die Befeuchtung des Schreibröllchens rx mit Farbe erfolgt durch eine Filzrolle r.2, welche in einem Träger I1 gelagert ist, der vermittelst der Stellschraube S2 gehoben und gesenkt und der ferner über die Stifte Tn1 m2 nach vorn abgezogen werden kann.
Die nicht zum Hervorrufen des klopfenden Geräusches dienenden und daher nicht Gegenstand des . Patentschutzes bildenden Theile sollen,, als im allgemeinen bekannt, nicht ausführlicher beschrieben werden und sind in der Zeichnung riur dargestellt, um die besondere Anordnung der Schallplatte in einem bestimmten Falle vorzuführen und dadurch deutlicher zu machen, und um zu zeigen, wie die Deckplatte des Apparates selbst hierbei benutzt wurde. Der seitlich angeordnete, am Träger t2 befestigte Anker A des Elektromagneten M ist um die Achse aB drehbar und wird durch eine Feder /2, welche durch die Regelungsschraube S3 angespannt werden kann, abgerissen. Der Ruheanschlag des Ankers wird durch eine im Lagerstück I2 befindliche Schraube S4 gebildet, während der Arbeitsanschlag von' dem Schiebeblech b gebildet wird. Indem die mit schwerem Kopfe versehene Schraube S6, welche im Ankerträger t2
festsitzt, gegen das Schiebeblech b schlägt, verursacht sie einen nach aufsen sehr kräftig schallenden Ton. Diese Anordnung zur Erzielung einer guten akustischen Wirkung, eines laut von aufsen hörbaren Klopfens bildet den Zweck der hier im besonderen getroffenen Anordnung. Das Schiebeblech bezw. die Schallplatte b kann übrigens anstatt aus Metall aus Holz oder anderen Stoffen hergestellt werden und kann in beliebiger Weise im Apparate selbst befestigt sein; unter Umständen kann auch ein Theil des äufseren Gehäuses K1 selbst — wenn man die Wandungen dieser betreifenden Stelle hinreichend dünn wählt, um eine kräftige akustische Wirkung hervorzurufen — als Schallbrett benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:-
    Eine Klopfvorrichtung für tragbare telegraphische Empfänger, bestehend in der Anordnung einer Schallplatte b, gegen welche ein unmittelbar oder mittelbar mit dem Elektromagnetanker verbundener und mit demselben sich bewegender hämmerartiger Constructionstheil klopft, um das Arbeiten des Empfängers hörbar zu machen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT61734D Klopfvorrichtung für tragbare telegraphische Empfänger Expired - Lifetime DE61734C (de)

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