DE617241C - Zweipoliger Kippschalter mit Schaltschwinge - Google Patents
Zweipoliger Kippschalter mit SchaltschwingeInfo
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- DE617241C DE617241C DEB154925D DEB0154925D DE617241C DE 617241 C DE617241 C DE 617241C DE B154925 D DEB154925 D DE B154925D DE B0154925 D DEB0154925 D DE B0154925D DE 617241 C DE617241 C DE 617241C
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- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 11
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims 1
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims 1
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H23/00—Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
- H01H23/02—Details
- H01H23/12—Movable parts; Contacts mounted thereon
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen, zweipoligen Kipp- oder Druckknopfschalter mit Schaltschwinge,
und zwar zeichnet sich der Schalter besonders durch seine geringen Abmessungen und durch seinen einfachen Aufbau aus.
Diese Vorteile werden durch die besondere Anordnung und Ausbildung der Kontaktteile
erreicht. Während bei den meisten bekannten Schaltern die vier festen Sockelkontakte
in einer Reihe liegen und zur Überbrückung dieser Kontakte zwei bewegliche Schaltglieder
erforderlich sind, befinden sich bei dem vorliegenden
Schalter die beiden Zuleitungs- und die beiden Ableitungsklemmen auf entgegengesetzten
Seiten der horizontalen Sockelmittellinie, so daß die Zu- und Ableitungen bequem
angeschlossen werden können und ein Verwechseln der Anschluß drahte nicht leicht vorkommen
kann. Ferner ist zur Überbrückung
ao der festen Sockelkontakte nur ein einziges Schaltglied erforderlich.
Zwar sind schon zweipolige Kippschalter bekannt, bei denen ebenfalls die Zuleitungsund
die Ableitungsklemmen auf gegenüberliegenden Sockelseiten angeordnet sind und
bei denen zur Überbrückung der festen Sockelkontakte auch nur ein einziges Schaltglied
zur Anwendung kommt. Jedoch haben diese bekannten Ausführungen erhebliche Nachteile, und zwar in bezug auf die Ausbildung
der Kontaktteile und Zuverlässigkeit der Wirkungsweise, namentlich was die Kon-_
taktgabe betrifft. So ist z. B. bei einer bekannten Ausführung das bewegliche Schaltglied
als zweiarmiger Waagebalken ausgebildet, wobei die zwei messerföxmigen Kontaktglieder
durch einen U-förmigen Bügel miteinander verbunden sind. Nachteilig bei dieser Ausführung sind die vielen Einzelteile
des Schaltgliedes, und vor allen Dingen ist hierbei eine 'einwandfreie Kontaktgabe zwischen
der Zuführung und dem beweglichen Schaltglied auf die Dauer nicht gewährleistet. '
Der vorliegende Schalter besitzt in bekannter Weise ein in einem Schütz des Schaltersockels
hin und her schwingendes Schaltglied, das aus einem die Kippfeder in sich aufnehmenden Isolierkörper und den beiden
getrennt am' Isolierkörper angebrachten Kontaktbelägen besteht, wobei die runden Drehachsen
des Schaltgliedes unmittelbar an den Ivontaktbelagen angeformt bzw. angenietet
sind und mit zwei Anschlußklemmen in Verbindung stehen. Die metallischen Drehachsen
des Schaltgliedes sind gemäß der Erfindung in pfannenartig ausgebildeten Lagern von
metallischen Zuführungsschienen, die an ihrem entgegengesetzten Ende mit Anschlußklemmen
für- die Leitungsdrähte versehen sind, gelagert und werden durch die Kippfeder
gegen diese Lager gedrückt. Infolge dieser Anordnung besitzt der Schalter keine größeren Abmessungen als ein normaler einpoliger
Kippschalter gleicher Stromstärke;
Claims (1)
- weil nur ein einziges- Schaltglied erforderlich ist und dieses auch nur dieselbe Größe wie ein solches für einpolige Schalter hat. Ein weiterer Vorteil liegt in" der sicheren Ächsenführung des Schaltgliedes., weil beide Drehachsen in metallischen Lagerstellen geführt sind und diese naturgemäß· viel genauer den Drehachsen angepaßt werden können, als wenn sie von Ausbuchtungen oder Einkerbungen im Schaltersockel, namentlich wenn letzterer aus keramischem Werkstoff besteht, gebildet werden.Da. nun ferner die Schaltglieddnehachsen durch die Kippfeder immer fest in. dieLagerstellen der Stromzuführungsschienen hineingedrückt werden, ist ein sicherer Kontakt auch auf die Dauer gewährleistet.Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbedspiel der Erfindung, und zwar zeigen Abb. ι eine Draufsicht des neuen zweipoligen Kippschalters,Abb. 2 das bewegliche Schaltglied im Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 3 und Abb. 3 'eine Seitenansicht des Schaltgliedes. Der Sockel 1 hat dieselben Abmessungen wie der eines gewöhnlichen Kippschalters und ist mit vier Anschlußklemmen 6, 7, 8, 9 für die Leitungsdrähte versehen, dabei können die Klemmen 8 und 9 der Zuleitung und die Klemmen 6 und 7 der Ableitung dienen. oder auch umgekehrt. Die Klemmen 8 und 9 sind mit festen Sockelkontakten oder Kiontaktfedern 10 bzw. 11 verbunden. Die beiden Klemmen 6 xmd 7 dagegen sind über je eine Metallbrücke 2 bzw. 3 mit den metallenen Lagerfiächen 4 bzw. 5 leitend verbunden. Das Schaltglied 12 ist mit zwei MetaUbelägien 13 und 14 ausgerüstet. Die Befestigung geschieht derart, daß die U-förmig gebogenen Lappen 13* bzw. 146 an der Unterseite des Schaltgliedes 12 in Schlitze eingelassen werden und die Lappen 13^ bzw. I4a tun Ansätze des Schaltgliedes 12 herumgedrückt werden. An den Metallbelägen 13 und 14 sind bei der Herstellung deraelben die Drehachsen 15 und 16 gleich mit angezogen. Ist das Schaltglied 12 in der in Abb. I gezeichneten Stellung, so fließt der Strom der einen Leitung von der Klemme 8 über Kontakt 10, Metallbelag 13, Achszapfen 15, Metallager 4, Vierbindungsschiene 2 zur Klemme 6 und der Strom der zweiten Leitung von Klemme 9 über Kontakt 11, Metallbelag 14, Achszapfen 16, Metalllager S, Verbindungsschiene 3 zur Klemme 7, Wird dagegen das Schaltglied 12 durch Betätigung des nicht gezeichneten Griffes in die ^entgegengesetzte Stellung gebracht, so wird die Verbindung zwischen Kontakt 10 und Metallbelag 13 sowie zwischen Kontakt 11 und Metallbelag 14 unterbrochen, d. h. der Stromkreis ist ausgeschaltet. Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf das angeführte Beispiel. Es sind Abänderungen möglich; so könnte vor allen Dingen die Anordnung und Befestigung der Metallbeläge am Schaltglied eine andere sein.Pa τ ενϊαν si· uuch:Zweipoliger Kippschalter mit in einem Schlitz des Schaltersockels hin und her bewegter, die Kippfeder aufnehmender Schaltschwinge, deren runde metallische Drehachsen an den beiderseits der Schaltschwinge angeordneten, voneinander iso-Berten Kontalctbelägen angebracht und mit zwei Anschlußldemmen leitend verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die festen metallischen Gegenlager (4, 5) der Schaltglieddrehachsen (15, 16) pfannenartig ausgebildet sind und mit den Schaltgliedachsen (15, 16) die gegen die Lager (4,5) durch die Kippfeder angedrückt werden, die Leitungskupplung zwischen den Zuführungsschienen (2, 3) der beiden Anschlußldemmen (6, 7) und den Kontaktbelägen (12, 13) der Schaltschwinge darstellen. ■Hierzu I Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB154925D DE617241C (de) | 1932-03-20 | 1932-03-20 | Zweipoliger Kippschalter mit Schaltschwinge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB154925D DE617241C (de) | 1932-03-20 | 1932-03-20 | Zweipoliger Kippschalter mit Schaltschwinge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE617241C true DE617241C (de) | 1935-08-15 |
Family
ID=7003170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB154925D Expired DE617241C (de) | 1932-03-20 | 1932-03-20 | Zweipoliger Kippschalter mit Schaltschwinge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE617241C (de) |
-
1932
- 1932-03-20 DE DEB154925D patent/DE617241C/de not_active Expired
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