DE616962C - - Google Patents

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DE616962C
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ring
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B23/00Sewing apparatus or machines not otherwise provided for
    • D05B23/002Hat hemming sewing machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 9. AUGUST 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52 a GRUPPE 22
P 68468 VUJ52 a Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 18. Juli 1935
Frau Marie Pribil in Wien
Maschine zum Annähen des umgeschlagenen Hutrandes an die Krempe
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1933 ab
Die Priorität der Anmeldung in Österreich vom 20. Februar 1933 ist in Anspruch genommen.
Für das Annähen des Schweißleders an den Krempenbug von Filzhüten sind Maschinen bekanntgeworden, die eine geradlinig hin und her gehende Nadel, ein dieser gegenüberliegendes Ringschiffchen sowie ein als Auflager dienendes Vorschubrad für das Werkstück zwischen Nadel und Ringschiffchen haben. Diese bekannten Maschinen weisen aber für den Antrieb des Ringschiffchens und für den Antrieb des Nadelhalters je ein getrenntes Antriebsgestänge auf. Diese Maschinen können auch ohne wesentliche Änderungen nicht für das Annähen des umgeschlagenen Hutrandes an die Krempe, insbesondere bei Filzhüten, Verwendung finden, zumal bei den bekannten Maschinen die an der Stichherstellung unmittelbar beteiligten Teile für die Herstellung eines einwandfreien Stiches zu weit auseinander liegen.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Verbesserung einer Maschine zum Annähen des umgeschlagenen Hutrandes an die Krempe, insbesondere bei Filzhüten, wobei im Gegensatz zu bekannten Maschinen erfindungsgemäß der Antrieb der den Nadelhalter tragenden Nadelstange und des RingschifTchens über ein und dasselbe Antriebsgestänge erfolgt, wobei zur Erzielung der schwingenden Bewegung des Ringschiffchens unmittelbar die Nadelstange selbst als Antriebsvermittlcr dient. Dadurch ergibt sich, daß das Schaltrad näher an das Maschinengehäuse herangedrückt werden kann und über dem Vorschub ein Raum geschaffen wird, der als Bewegungsraum für die Nadel dienen kann. Weiterhin ist dadurch bei außerordentlicher Vereinfachung der Maschine die Nadelstange mit der Nadel und das Ringschiffchen sowie sein Träger zu einer baulichen und bezüglich der Bewegung außerordentlich gedrängten Einheit im auskragenden Arm der Maschine zusammengezogen. Es entfällt die bei anderen Maschinen verwickelte Fadenführung sowie der besondere Antrieb für das Schwingschiffchen. Das ergibt eine Verbesserung des Stiches und damit des fertigen Erzeugnisses.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar stellt die Abb. 1 eine Aufsicht der Nadelführung, des Schiffchenhalters sowie der Klemmvorrichtung für die Einhaltung der Lage des gebogenen Hutrandes der Hutkrempe dar, während die Abb. 2 eine Draufsicht auf die Nadelstange und ihre Führungsteile, die Abb. 3 einen Schnitt in vergrößerter Darstellung durch den Schiffchenantrieb und die Abb. 4 eine Draufsicht auf den RundschirTchenantrieb darstellt. Die Abb. 5 und 6 zeigen Einzelheiten in der Stichführung. die gemäß der Erfindung eingehalten wird.
Das Gehäuse 1 überragt ein Tragarm 2, der an seinem freien äußeren Ende unten in eine
Schale 3 ausläuft. Der Tragarm 2 hat Augen 4 • und 5 als Lager für die hin und her gehende Nadelstange 6, die mittels eines doppclarmigen Hebels 7 vom Exzenter 8 auf der Welle 9 der Maschine bewegt wird. Die Nadelstange weist einen Führungsgleitstein 10 auf, welcher der Träger für den Halter 11 der Nadel 12 ist. Der Halter 11 kann verschwenkt und verschoben werden, zu welchem Zweck er einen Schlitz 13 hat, den die Befestigungsschraube 14 durchsetzt. Der Ansatz 5 ist entsprechend erweitert und zu einem Lager 5a ausgestaltet, das zusammen mit der Schale 3 die Lagerstelle für eine schwingende Welle 15 bildet.
Die Welle 15 durchsetzt den Lageransatz 50 nach oben und trägt eine Kurbel 16, die mit einem Lenker 17 gelenkig verbunden ist, der am Bolzen 18 o. dgl. des Gleitsteins ι ο angelenkt ist. Unten weist die Welle 15 ein Zahnsegment 19 auf, das mit einem Ritzel 20 des Ringschiffchens 21 im Schiffchenkorb 22 kämmt. Die Ausbildung des Ringschiffchens ist bekannt. An einem nicht gezeichneten Ständer des Gehäuses 1 ist das heb- und senkbare, geriffelte Vorschubrad 23 gelagert. Die Ausbildung desselben und die Einrichtung zum Heben tind Senken ist bekannt. Mit diesem geriffelten Vorschubrad 23 wirkt der entsprechend der Filzstärke des Hutes einstellbare Stoffdrücker zusammen, der aus einem hakenförmig umgebogenen Blechstück 25 mit Ausnehmungen 26, 26 (Abb. 3 und 4) und einem verschiebbaren Träger 27 besteht, der in einer Führung 28 am Gehäuse 1 auf und ab bewegt werden kann. Zur genauen Einstellung und zu seiner Bewegung dient eine Schraubenspindel 29 mit einem Kopf 30, die in einem Ansatz 31 der Führung 28 verdrehbar gelagert ist, mit ihrem Ende in einen winkelig nach der Seite gebogenen Ansatz 32 des Trägers 27 eingreift und mit diesem auf Verschiebung gekuppelt ist. Zur Feststellung der Spindel 29 dient eine Gegenmutter 33.
Durch die hin und her gehende Bewegung der Nadelstange 6, die vom Exzenter 8 über die Gabel γα des schwingenden Hebels 7 angetrieben wird, wird auch das Zahnsegment 19 und damit das Ringschiffchen 21 durch den Kurbeltrieb 15, 16 und 17 in eine schwingende Bewegung versetzt, die in Abhängigkeit vom Stichvorgang erfolgt. Die Arbeitsweise dieser Teile ist die bei sonstigen Nähmaschinen bekannte.
Die Nadel 12 wird erfindungsgemäß an der Oberseite des umgebogenen Randes r (Abb. 5)
der Krempe k eingeführt, wodurch die eingangs erwähnten Vorteile erreicht werden. Die Nadel liegt zu diesem Zweck zwischen dem Antrieb für die Nadelstange und dem Transportrad, während das Getriebe für die 60 Umsetzung der hin und her gehenden Bewegung der Nadelstange in die schwingende Bewegung der Schiffchenantriebswelle unmittelbar am Kopf des Tragarmes vorgesehen ist, der zugleich der Träger des Schiffchenkorbes 65 ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Annähen des umgeschlagenen Hutrandes an die Krempe, insbesondere bei Filzhüten, mit einer geradlinig hin und her gehenden Nadel und einem dieser gegenüberliegenden Ringschiffchen sowie einem als Auflager dienendem Vorschubrad für das Werkstück zwischen Nadel und Ringschiffchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der den Nadelhalter tragenden Nadel· stange und des Ringschiffchens über ein und dasselbe Antriebsgestänge (7, 7°) erfolgt, wobei zur Erzielung der schwingenden Bewegung des Ringschiffchens unmittelbar die Nadelstange selbst als Antriebsvermittler dient.
2. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe für die Umsetzung der hin und her gehenden Bewegung der Nadelstange in die schwingende Bewegung des Ringschiffchens samt dem Ringschiffchen selbst in einer Schale an einem nach vorn auskragenden Träger des Gehäuses gelagert ist und aus einem mit einem Ritzel kämmenden schwingenden Zahnsegment besteht, dessen Welle von der hin und her gehenden, in Augen des auskragenden Trägers geführten Nadelstange in eine schwingende Bewegung versetzt wird.
3. Maschine nach Anspruch 2, bei der
an einem Ansatz des Maschinengehäuses ein das geriffelte Vorschubrad dachförmig übergreifender Stoffdrücker für die Krempe verschiebbar und einstellbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des Stoffdrückers mit Hilfe einer Spindel erfolgt, die in dem Ansatz des Gehäuses verschraubbar gelagert ist und an ihrem freien Ende mit einem Ansatz des verschiebbaren Stoffdrückers drehbar verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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