DE616374C - Verfahren zur Herstellung von Einsatzplaettchen fuer Webelitzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Einsatzplaettchen fuer Webelitzen

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DE616374C
DE616374C DEF76863D DEF0076863D DE616374C DE 616374 C DE616374 C DE 616374C DE F76863 D DEF76863 D DE F76863D DE F0076863 D DEF0076863 D DE F0076863D DE 616374 C DE616374 C DE 616374C
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platelets
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heddles
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Felten and Guilleaume Carlswerk AG
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Felten and Guilleaume Carlswerk AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

Die Herstellung von Einsatzplättchen für Webelitzen bietet infolge der Eigenart dieser Plättchen, die am Umfang oder an einem Teil d€s Umfangs gerillt sein müssen, mannigfache Schwierigkeiten. So bekommen beispielsweise die durch Zusammenbiegen gerillten Drahtes hergestellten Plättchen eine Stoßstelle, 'die für den Webefaden nachteilig ist. Um solche Stoßstellen, bei der Herstellung zu vermeiden, ist schon vorgeschlagen worden, die Plättchen aus Flachbändem zu stanzen, in die vor dem Stanzen seitliche Längsrillen eingearbeitet sind. Dieses Verfahren ist sehr umständlich und bringt in Hinblick darauf, daß die Dicke der Einsatzplättchen meistens gering ist und die Rille sehr schmal sein muß, Schwierigkeiten mit sich. Es ist auch schon versucht worden, seitliche Rillen so zu bilden, daß ein Draht in zwei Windüngen zu einer Schleife zusammengebogen und der aus beiden Drahtenden verdrillte Teil verlötet wird, wobei die für das Einsetzen in die Webeütze erforderliche Rille durch die beiden- übereinanderliegenden WiIndüngen des Runddrahtes gebildet wird. Diese Herstellungsweise hat jedoch keine praktische Bedeutung, weil sie fabrikationstechnisch zu umständlich ist und weil infolge des spiraligen Verlaufs idieser übereinanderliegenden Drahtwindungen das Verfangen des durch eine solche Öse durchgeführten Fadens nicht ausgeschlossen wird.
Die Erfindung zeigt einen Wieg, ium die genannten Nachteile zu vermeiden. Zu diesem Zweck werden zunächst zwei Metallbänder (mit abgerundeten oder abgeschrägten Kanten), deren Breite der Breite des fartigen Plättchens und deren Dicke der halben Plättchendicke entspricht, in der Längsrichtung lose derart aufeinandergelegt, daß eine seitliche Rille gebildet wird, und aus den auf-' einanderliegenden Bändern die Einsatzplättchen in bekannter Weise ausgestanzt; die Verbindung beider Hälften erfolgt durch Punktschweißung, die vor, während oder unmittelbar nach dem Stanzprozeß vorgenommen werden kann. MaßgebEch ist nur, daß diejenigen Stellen der aufeitianderliegenden Bandhälften, die zur Ausstanzung bestimmt sind, bis zur festen Verbindung aufeinander. liegenbleiben. Die seitliche Rille des Plättchens wird hierbei auf sehr einfache Art durch die seitlichen, einander zugekehrten Abrundungen der Teilbänder gebildet. Die Abbildung zeigt ein nach diesem Verfahren hergestelltes Plättchen in Aufsicht 'und im Querschnitt. Der Querschnitt der Teilbänder muß derart sein, 'daß nach dem Zusammenlegen der Teilbänder seitliche Rillen entstehen.
Das Verlöten oder Verschweißen von Metallstreifen, die aus verschiedenen Materialien bestehen und aus welchen nach, ihrer Verbindung Teile ausgestanzt werden, ist an sich bekannt. Es geschieht aber zu einem anderen Zweck, jedenfalls nicht dazu, um seitliche Rillen zustande kommen zu lassen. Die vorliegende Erfindung besteht also nicht in dem Ausstanzen von Gegenständen aus zwei aufeinanderliegenden und miteinander verbundenen Metallstreifen und auch nicht darin, durch übereinanderBegende Windungen von Runddrähten seitliche Rillen zu erzeugen, sondern in dem geschilderten Verfahren, das eine Kombination von an sich bekannten Einzelheiten darstellt und das die Herstellung der gewünschten Ednsatzpläittchen in dbfacher Weise unter Vermeidung der erwähnten Mängel gestattet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Verfahren zur Herstellung von gerillten Einsatzplättchen für Webelitzen, 'dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit abgerundeten oder abgeschrägten Kanten versehene Metallbänder, deren Breite der Breite des Plättchens und deren Dicke der halben Plättchendicke !entspricht, in der Längsrichtung lose derart aufeinandergelegt werden, daß eine seitliche Rille gebildet wird, aus den aufeinanderliegenden Bändern Plättchen in bekannter Weise ausgestanzt werden und die feste Verbindung der PlättchienMlften durch: Punktschiweißung vor, während oder uninitttelbar nach dem Stanzen erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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