DE616136C - Vorrichtung zum Abscheiden magnetischer Teile aus dem Fluessigkeitsstrom eines fuer elektrotechnische Zwecke, insbesondere fuer OEltransformatoren, dienenden Isoliermittels - Google Patents

Vorrichtung zum Abscheiden magnetischer Teile aus dem Fluessigkeitsstrom eines fuer elektrotechnische Zwecke, insbesondere fuer OEltransformatoren, dienenden Isoliermittels

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DE616136C
DE616136C DES106186D DES0106186D DE616136C DE 616136 C DE616136 C DE 616136C DE S106186 D DES106186 D DE S106186D DE S0106186 D DES0106186 D DE S0106186D DE 616136 C DE616136 C DE 616136C
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oil
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating
    • H01F27/10Liquid cooling
    • H01F27/12Oil cooling
    • H01F27/14Expansion chambers; Oil conservators; Gas cushions; Arrangements for purifying, drying, or filling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abscheiden magnetischer Teile aus dem Flüssigkeitsstrom eines für elektrotechnische Zwecke, insbesondere für Öltransformatoren, dienenden Isoliermittels Es ist bekannt, bei größeren ölgekühlten elektrischen Apparaten, insbesondere Öltransformatoren, das Öl unter Verwendung von Pumpen in Umlauf zu setzen und beispielsweise durch besondere Kühlsysteme zu leiten. Auch beim Betriebsbereitmachen von Transformatoren werden Ölpumpen verwendet, welche das Transformatorenöl über eine Heizvorrichtung in Umlauf . setzen, und zwar kommt dies auch bei Transformatoren in Betracht, bei denen im Betriebe selbst keine künstliche Ölzirkulation mittels Pumpen vorgesehen ist.
  • Die bewegten Teile der ölumlaufpump-en können im Falle von Beschädigungen, Verspannungen usw. gegeneinanderreiben und -scheuern, so daß feine Eisenteilchen losgelöst werden rund das Öl verunreinigen. Da das Transformatorenöl, besonders im heißen Zustande, praktisch keine Schmierfähigkeit besitzt, kann es die geschilderte Auswirkung nicht verhindern. Auch sonst bestehen Möglichkeiten, durch . welche Eisenteilchen in das Transformatorenöl gelangen und von der Ölströmung mitgerissen werden, beispielsweise wenn sich im Rohr und Kühlsystem kleine Teilchen abblättern. Die mitgerissenen Eisenteilchen können mit dem strömenden Öl in den Transformator gelangen und dort in Wicklungen und Ableitungen Überschläge und sonstige elektrische Störungen einleiten.
  • Man kann nun in den Flüssigkeitsstrom des Isoliermittels bzw. des Isolieröls magnetische Vorrichtungen einbauen, die die magnetischen, vom Flüssigkeitsstrom mitgerissenen Teilchen festhalten. Bekannte Magnetabscheider bestehen aus im Flüssigkeitsstrom, d. h. in der die Flüssigkeit führenden Rohrleitung, eingebauten magnetischen Sieben oder magnetisierten, gitterartig angeordneten Bolzen.
  • Da diese bekannten Magnetabscheider nicht so eingerichtet sind, daß sie der Flüssigkeit eine für die Reinigung möglichst günstige Richtung geben, kann es vorkommen, daß trotz der Magnete einzelne Teilchen vom Flüssigkeitsstrom dennoch mitgerissen werden. Auch unmagnetische Teilchen werden durch diese Vorrichtungen nicht abgeschieden, da diese Vorrichtungen nicht so eingerichtet sind, daß den Teilchen durch. Verlangsamung der Strömungsgeschwindigkeit Zeit gegeben wird, sich unter der Wirkung der Schwerkraft abzusetzen.
  • Die Erfindung bezieht sich nun auf eine besonders zweckmäßige Ausbildung eines derartigen Magnetabscheiders, der die erwähnten Nachteile nicht aufweist. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus folgenden Teilen.
  • Auf einer horizontalen Fläche, beispielsweise dem Boden eines die Vorrichtung umschließenden Gehäuses, sind U-förmige Magnete kreisförmig, -und zwar vorzugsweise auf konzentrischen Kreisen liegende Magnete, angeordnet. über diesen ist eine brausenartig ausgebildete, im Zuleitungsrohr des Isoliermittels, z. B. des Isolieröls, liegende Verteilerpfanne vorgesehen, die in einem die Magnete überdeckenden trompetenförmigen Leitblech sitzt, das vorzugsweise aus magnetisch nicht leitendem Material besteht. Der Rand des trompetenförmigen Leitbleches befindet sich etwa in der Nähe des äußersten Magnetkreises. An diesem Rand fließt das abströmende Öl vorüber und wird vorzugsweise nach oben abgeführt. Durch die brausenartig ausgebildete Verteilerpfanne und das die Magnete überdeckende trompetenförmige Leitblech wird das zu reinigende Isoliermittel so über die Magnete geführt und in seiner Geschwindigkeit so stark verlangsamt, daß mit Sicherheit sämtliche magnetisch leitenden Teile aus der Flüssigkeit abgeschieden werden. Außerdem können sich auch unmagnetische Stoffe, wie Verunreinigungen, von Lötstellen herrührende Schmelzperlen usw., auf dem Boden des Magnetabscheiders unter der Wirkung der Schwerkraft absetzen. Besonders durch das trompetenförmige Leitblech wird die Umlenkung des Flüssigkeitsstromes ohne große Wirbelbildung und Reibungsverluste erzielt. Außerdem kann auf der Ölaustrittsseite des Abscheiders ein feinmaschiges Metallsieb eingebaut -,werden, welches auch Isolier- und Faserstoffe zurückhält.
  • Wenn die normalerweise zu fördernde Flüssigkeitsmenge durch irgendeinen Umstand größer wird, sind bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung Vorkehrungen getroffen, durch die unzulässige ' Drucksteigerungen bzw. eine zu starke Drosselung des Flüssigkeitsstromes durch die brausenartige Verteilerpfanne vermieden werden. Die Verteilerpfanne wird daher gegen das trompetenförmige Leitblech vorzugsweise gegen einen an diesem Leitblech vorgesehenen Kragen gepreßt.
  • Zur leichten Reinigung der Vorrichtung gemäß der Erfindung empfiehlt es sich, den die Magnete tragenden Boden der Vorrichtung abnehmbar zu machen. Die Magnetanordnung kann durch Gleich- oder Wechselstrom erregt werden. Man kann unter Umständen einen Teil des den Transformator durchfließenden Stromes auch für die Erregung der Magnete verwenden. Die Erregerenergie kann auch über Gleichrichter dem Wechselstromnetz entnommen werden.
  • Will man die zur Erzeugung des magnetischen Kraftfeldes erforderliche Energie sparen, so bedient man sich permanenter Magnete.
  • Um mit Sicherheit alle zur Transformätörwicklung schwimmenden Eisenspäne auszuscheiden, wird zweckmäßig die Magnetanordnung in der Nähe des Zuflusses des Öls zu den aktiven Teilen des Transformators (Wicklung, Eisenl>eril ) vorgesehen, also an der Stelle, an der das rückgekühlte Öl, nachdem es Pumpe, Kühler und Rohrleitung passiert hat, wieder in den Transformatorkessel eintritt. Das gleiche gilt sinngemäß für das Betriebsbeneitmachen, nachdem das Öl die Pumpe und die Heizvorrichtung usw. durchlaufen hat.
  • Zur Erhöhung der Wirksamkeit der Magnetanordnung ist es besonders zweckmäßig, den Polflächen eine rostartige ;Gestalt zu geben oder aber eine Anzahl kleiner, vorzugsweise permanenter Magnete rostartig anzuordnen. Zweckmäßig werden U-förmig ausgebildete permanente Magnete hierzu verwendet, die so zusammengebaut werden, daß sie eine annähernd fortlaufende Rinne bilden. In die Rinne wird dann eine Befestigungsleiste eingebracht, die auf der magnetisch nicht leitfähigen Unterlagsfläche für die Magnete beispielsweise mit Schrauben befestigt wird.
  • Die so durchgebildete Anordnung ist besonders auch von großem praktischem Vorteil, weim mehrere Transformatoren durch die gleiche Kühlanlage gekühlt werden, weil dann beim Defekt eines Transformators die anderen vor Verunreinigungen geschützt werden. Dies ist auch dann der Fall, wenn an die Stelle eines defekten Transformators zur Aufrechterhaltung des Betriebes unter Beibehaltung der verunreinigten Kühlanlage sehr schnell ein neuer Transformator gesetzt werden muß.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Dort ist in Fig. i eine ölreinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung im Schnitt -dargestellt. Die Fig.2 zeigt die Magnetanordnung von oben gesehen.
  • Die ölreinigungsvorrichtung ist in, ein öldichtes Gehäuse 1, 2 aus Eisenblech eingebaut. in dessen Deckel i das Ölzuleitungsrohr 3 und das ölableitüngsrohr ¢ mündet. Der Strömungsweg des Öles ist durch Pfeile angedeutet. Vom Züleitungsrohr 3 gelangt das Öl durch die Verteilerpfanne s und fließt zwischen dem trompetenförmig ausgebildeten Leitblech 6 und den am Boden 2 des Gehäuses vorgesehenen permanenten U-förmigen Magneten 7 zurück zum Abflußrohr q., vor welchem noch das Sieb 15 angebracht ist.
  • Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die U-förmigen Magnete unter Belassung kleiner Zwischenräume kreisförmig und konzentrisch angeordnet, so daß sie eine rostartige Fläche bilden. Sie werden durch Befestigungsleisten 8 aus Messing, die mittels Schrauben auf der als Unterlage dienenden Messingplatte 9 befestigt sind, festgehalten. Die Verteilerpfanne ist mit kleinen Löchern io versehen und wird mittels der Feder i i gegen den Kragen 12 des trompetenartig ausgebildeten Leitblechs 6 gedrückt. Sie ist in dem am Gehäuseboden vorgesehenen Zapfen 13 geführt und kann bei Überdruck des Öls im Zuleitungsrohr vom Kragen 12 abgehoben werden. Am Boden 2 des Gehäuses ist ein Ablaßhahn i ¢ vorgesehen, durch den bei Außerbetriebnähme der Ölreinigungsvorrichtung sämtliches in ihr belindliches Öl abgelassen werden kam i.
  • Die Wirkungsweise der Ölreinigungsvorrichtung ist folgende.
  • Das durch das Zuflußrohr 3 in die Ölreinigungsvorrichtung einströmende Öl wird durch die Verteilerpfanne 5 auseinandergetrieb:en und unter Verlangsamung seiner Geschwindigkeit und teilweiser Ablenkung seiner Strömungsrichtung über die U-förmigen permanenten Magnete getrieben. Dadurch werden etwa im öl befindliche Eisenteile von den permanenten Magneten angezogen. Andere Schwerkörper lagern sich auf dem Gehäuseboden 'und zwischen den Magnetrosten ab. Das Öl steigt dann wieder an dem bis in die Nähe deg äußersten Magnetkreises ragenden Rand des trompetenförmigen Leitblechs 6 auf und fließt nach Passieren des Siebes 15, das auch Faserstoffe zurückhält, durch das Ableitungsrohr 4. ab.
  • Ist der Überdruck des Öles im Zuleitungsrohr 3 groß, d. h. muß plötzlich viel Öl gefördert «erden, so wird die Verteilerpfanne 5 entgegen der Kraft der Feder i i vom Kragen 12 abgehoben; das Öl kann dadurch zwischen dem Kragen 12 und dem Rand der Verteilerpfanne 5 strömen und muß nicht erst die kleinen öfinungen io der Verteilerpfanne passieren.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abscheiden magnetischer Teile aus dem Flüssigkeitsstrom eines für elektrotechnische * Zwecke, insbesondere für Öltransformatoren, dienenden Isoliermittels, ä, B. eines Isolieröles, mittels in den Flüssigkeitsstrom eingebauter Magnete; dadurch gekennzeichnet, daß die kreisförmig, vorzugsweise auf mehreren konzentrischen Kreisen angeordneten, vorteilhaft U-förmig ausgebildeten Magnete auf der horizontalen Bodenfläche der Vorrichtung befestigt sind, und daß über ihnen eine brausenartig ausgebildete, im Zuleitungsrohr des Isoliermittels liegende Verteilerpfanne vorgesehen ist, die in einem die Magnete überdeckenden trompetenförmigen Leitblech, vorzugsweise aus magnetisch nicht leitendem Material, sitzt, und daß der Rand des trompetenförmigen Leitbleches bis in die Nähe des äußersten Magnetkreises reicht, so daß das abströmende Öl auch an diesem vorüber muß, ehe es nach oben abfließen kamt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerpfanne (5) federnd gegen das trompetenförmige Leitblech (6), vorzugsweise gegen einen an diesem Leitblech vorgesehenen Kragen (12), gepreßt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Magnetsysteme (7) tragende Boden (2) der Vorrichtung zwecks Reinigung zusammen mit den Magnetsystemen von dem Gehäuse (i) abnehmbar ist.
DES106186D 1932-09-04 1932-09-04 Vorrichtung zum Abscheiden magnetischer Teile aus dem Fluessigkeitsstrom eines fuer elektrotechnische Zwecke, insbesondere fuer OEltransformatoren, dienenden Isoliermittels Expired DE616136C (de)

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