DE614969C - Vorrichtung zum Befestigen von Metallkappen - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von Metallkappen

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DE614969C
DE614969C DEA73174D DEA0073174D DE614969C DE 614969 C DE614969 C DE 614969C DE A73174 D DEA73174 D DE A73174D DE A0073174 D DEA0073174 D DE A0073174D DE 614969 C DE614969 C DE 614969C
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Germany
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cap
bottle
neck
thread
roller
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Expired
Application number
DEA73174D
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English (en)
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ALUMINIUM Ltd
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ALUMINIUM Ltd
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/02Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
    • B67B3/10Capping heads for securing caps
    • B67B3/18Capping heads for securing caps characterised by being rotatable, e.g. for forming screw threads in situ

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Befestigen von Metallkappen Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Befestigen von Metallkappen an dem mit Gewinde versehenen Hals von Flaschen oder Behältern und be7,ieht sich ganz besonders auf sogenannte diebsichere Schraubkappen, bei denen nach dem Aufsetzen der Kappe auf den Behälter im Kappenstulp das.Gewinde ausgebildet wird und unter diesem Gewinde eine Linie von Durchbrechungen vorhanden ist, die beim Abschrauben des Gewindeteiles der Kappe durchrissen werden. Der untere Rand des Kappenstulpes' erhält einen festen Halt gegen einen Rücksprung des Flaschen- oder Behälterhalses, damit der Teil der Kappe unterhalb der Durchbrechungslinie nicht der Drehbewegung folgt, die dem Gewindeteil der Kappe von Hand erteilt wird.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei der Ausbildung des Gewindes das Metall des Kappenstulpes mittels Rollen in die Gewindegänge des Flaschen- oder Behälterhalses zu pressen und diese Rollen den Gewindegängen beim Anpressen folgen zu lassen.
  • Erfindungsgemäß enthält die Vorrichtung zum Befestigen der Metallkappen zwei Preßrollen, von denen die eine die untere Kante der Kappe in die Berührung mit einem Widerlager am Flaschen- oder Behälterhals umfalzt, während sich die andere in an sich bekannter Weise axial gegen die Wirkung einer Feder verschiebt, vom Gewinde -des Flaschen- oder Beh;ilterhalses geführt wird und gleichzeitig das Material der Kappe in die Berührung mit dem Gewinde preßt. Hierdurch ist eine einfache Vorrichtung geschaffen, mit der Metallkappen leicht und schnell sowie vollkommen dicht befestigt werden können.
  • Vorzugsweise sind beide Rollen- unabhängig voneinander gegen die Wirkung von Federn axial verschiebbar.
  • In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb. r ist eine teilweise geschnittene Vorderansicht des Werkzeuges gemäß der Erfindung in der Lage, die es mit Bezug auf den Hals des Behälters nach dem Aufsetzen eines kappenähnlichen.Verschlusses und vor dem Beginn der Arbeit einnimmt.
  • Abb. z ist eine Vorderansicht desselben Werkzeuges am Ende der Arbeit und veranschaulicht den Hals der Flasche und im Schnitt die Kappe nach Vollendung der beiden kombinierten Arbeitsgänge, nämlich der Ausbildung eines Gewindes und dem Umpressen des Festhaltringes.
  • Abb. 3 ist eine Aufsicht auf die Maschine mit drei Armen, die je mit dem kombinierten Werkzeug von Abb. z und :2 versehen sind.
  • Die Maschine enthält in ihrer Gesamtheit eine gewisse Anzahl von Armen z, r', r", die an Wellen 2, 2', 2" in gleichem Abstand von der senkrechten Hauptachse X, X' der Maschine schwenkbar gelagert sind. Dank eines (nicht dargestellten) kombinierten Trägers kann die Achse der Flasche 3 so gestellt werden, daß sie mit der senkrechten Achse X, X' der Maschine zusammenfällt. Auf die Flasche 3 (Abb. i) ist der Verschluß q. aufgesetzt. Die Arme i, i', i" sind mit (nicht dargestellten) Federn oder sonstiger Vorrichtung versehen, so daß sie gegen die Achse X, X' gedrängt werden. Die Anzahl von Armen erhält eine allgemeine Drehbewegung in Richtung des Pfeiles F um die Achse X, X'.
  • Jeder Arm trägt ein zusammengesetztes Werkzeug (Abb. i und z), das zum Anwalzen des Metalls an das Gewinde und zum Umpressen der Kante dient.
  • Dieses Werkzeug ist mit einer Umpreßrolle 5 und einer Anwalzrolle 6 versehen; die Rolle 5 ist vorzugsweise mit einer geneigten Fläche 8 und einer senkrechten Kante 9 ausgestattet, die den Mantel des Verschlusses 4 gegen den Hals des Behälters halten soll, wenn der Teil 8 der Rolle die Kante des Mantels unter den Rücksprung io des Halses 3 umpreßt. Die Rolle 5 ist ein Teil der senkrechten Welle i i, die sich in einem Lager 12 am Ende des Armes i dreht. Vorzugsweise kann sich die Welle i i gegenüber ihrem Lager etwas nach unten verschieben, und dieser senkrechten Bewegung wird durch eine Feder 13- Widerstand geleistet. Es ist in der Tat erwünscht, daß sich die Rolle 5 etwas nach unten verschiebt, wenn sie mit der unteren Kante des Verschlußmantels in Berührung kommt.
  • Auf der Welle i i ist eine Anwalzrolle 6 gelagert, die eine senkrechte Bewegung auf die Umpreßrolle 5 hin durchführen muß, wenn sie den Nuten des Gewindes folgt. Eine Feder 1.4 führt die Rolle 6 in ihre Anfangslage zurück.
  • Die Maschine arbeitet wie folgt: Der Behälter 3 wird an die Maschine angesetzt und nimmt eine feste Lage ein, und dann erhält die Anzahl von Armen i eine Drehbewegung um die Achse X, X'. Die Rollen 5 und 6, die sich durch Reibung an dem von ihnen erfaßten Verschluß bewegen, beginnen sich zu drehen. Die Rolle 5 vollführt das Umpressen durch Reibung und Druck gegen die Unterkante des Verschlusses :4, und sie drängt diese Kante unter den Rücksprung io des Behälters. Die Rolle 6, deren Kante in die Nut des Gewindes paßt, geht gemäß einer schraubenförmigen Bewegung um die Welle ii nach unten: Wenn die Rolle 6= das Metall des oberen Teiles des M%ntels in das Gewinde des Halses gepreßt hat, d. h. wenn diese Rolle ihre untere Lage erreicht hat, gelangen die Arme i in üblicher Weise vom Flaschenhals weg, und die durch die Abwärtsbewegung der Rolle 6 zusammengepreßte Feder 14 bringt diese Rolle 6 in ihre Anfangslage zurück.
  • Zum klaren Verständnis der Erfindung ist in Abb. 3 ein Mechanismus mit drei Armen gezeigt, aber die Erfindung ist nicht auf diese Anzahl von Armen beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCITE: i. Vorrichtung zur Befestigung von Metallkappen an dem mit Gewinde versehenen - Hals von Flaschen oder Behältern, gekennzeichnet durch zwei Preßrollen, von denen die eine die untere Kante der Kappe in die Berührung mit einem Widerlager am Flaschen- oder Behälterhals umfalzt, während sich die andere in an sich bekannter Weise axial gegen die Wirkung einer Feder verschiebt, vorn Gewinde des Flaschen- oder Behälterhalses geführt wird und gleichzeitig das Material der Kappe in die Berührung mit dem Gewinde pr eßt. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Rollen unabhängig - voneinander gegen die Wirkung von Federn axial verschiebbar sind.
DEA73174D 1933-07-17 1934-05-13 Vorrichtung zum Befestigen von Metallkappen Expired DE614969C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR614969X 1933-07-17

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DE614969C true DE614969C (de) 1935-06-22

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ID=8980548

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DEA73174D Expired DE614969C (de) 1933-07-17 1934-05-13 Vorrichtung zum Befestigen von Metallkappen

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