DE61481C - Regenerativlampe für flüssige Kohlenwasserstoffe - Google Patents
Regenerativlampe für flüssige KohlenwasserstoffeInfo
- Publication number
- DE61481C DE61481C DENDAT61481D DE61481DA DE61481C DE 61481 C DE61481 C DE 61481C DE NDAT61481 D DENDAT61481 D DE NDAT61481D DE 61481D A DE61481D A DE 61481DA DE 61481 C DE61481 C DE 61481C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- burner
- oil
- lamp
- liquid hydrocarbons
- regenerative lamp
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D3/00—Burners using capillary action
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2900/00—Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
- F23D2900/31003—Inverted wick burners; Wick burners using preheated air
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1891 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Uebelstä'nde, welche den bisherigen Systemen
von Petroleumregenerativlampen anhaften, zu beseitigen. Dieselben bestanden zunächst darin,
dafs der Oelbehälter, in welchem das Petroleum bezw. die flüssigen Kohlenwasserstoffe
zur Verdampfung gelangten, vor dem eigentlichen Anzünden der Lampe vermittelst einer
Spiritusflamme erhitzt werden mufste.
Ein weiterer Nachtheil bestand in der mangelhaften Construction, wodurch sowohl die Verdampfung
als auch die Verbrennung der erzeugten Dämpfe eine ungenügende war, wodurch
häufig Explosionen herbeigeführt wurden.
Vielfache längere Versuche haben endlich zu der dargestellten Construction geführt.
In Fig. ι der Zeichnungen ist die Lampe in
ihrer Zusammenstellung im Verticalschnitt dargestellt.
Fig. 2 ist eine Ansicht des Regulirhahnes für den Oelzutritt.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch denselben
Fig. 4 stellt den Brenner in Verbindung mit der Oelzuführung im gröfseren Mafsstabe dar.
In Fig. ι ist ^4 ; der hoch über der Flamme
angeordnete wulstförmige Oelbehälter, aus dem durch das Leitungsrohr α durch das mit Docht
angefüllte Filter b, Hahn c und die Rohrverbindung d, ferner durch das U-förmig gebogene
Rohr g das OeI bezw. der Kohlenwasserstoff in das Verbindungsstück h, das durch die
Hülse e an dem Ansatz i befestigt ist, fliefst. Aus dem Verbindungsstück h geht das zum.
Brenner fliefsende OeI durch das Rohr / nach dem Brenner. Das Rohr I ist bis in die Mitte
des Brenners durchbohrt und trägt hier eine Anzahl gleichmäfsig vertheilter Verbindungslöcher radial zur Mitte des Brenners. Auf
dieses Rohr / sind die beiden Brennerscheiben m und η mit ihren Hülsen aufgeschraubt, die
obere und untere Mutter haben den Zweck, die Dichtungsscheibe anzudrücken und die Gewinde
in den Hülsen der Scheiben festzuziehen, um möglichste Dichtung zu erzielen. An der
Fortsetzung des Rohres / ist der untere Theil massiv gehalten, das Gewinde bis ans Ende
fortgesetzt und hier ein unterer, becherähnlicher Luftleiter ο aufgesteckt. Die Luft tritt
hier von unten durch das Brennerglas ρ in den Becher, der den richtigen Anschlufs an das
Glas durch einen verschiebbaren Ring q stets erreicht.
Das in h angekommene OeI tritt also in die Bohrung von / und zu den kleinen radialen
Bohrungen in / in der Mitte des Brenners bei r in den scheibenförmigen Docht aus, von
wo es sich nach der Pheripherie des Dochtes s durch Adhäsion weitersaugt; hier kann also
die zwischen den Scheiben m und η liegende Dochtplatte an ihrer Peripherie leicht durch ein
Zündholz entzündet werden. Der theils cylindrische, theils trichter- oder wulstförmige
Theil t ist an der unteren Schlufsplatte der Lampe durch Einstecken befestigt und dient
zur Zuleitung der Luft von oben, die zwischen den Abzugsröhren u der Verbrennungsproducte
vom Kamin angesaugt wird. Die nöthige Luft, für den unteren Theil der Flamme
kommt von unten durch den Becher 0, wie bereits angedeutet. Es kommt also von oben,
heifse, von unten kalte Luft zu dem vom Docht ausgeströmten Petroleumdampf und ver-
brennt dieser somit zwischen zwei Luftzuführungen zu schöner weifser, ringförmiger, horizontaler
Flamme. Durch die Abzugskanäle u und den Kamin ν wird die Flamme am Ende
nach oben gezogen. Durch eine Gegenströmung von Luft, die durch kleine, gleichmäfsig vertheilte
Löcher n> circulirt, entsteht eine kleine Luftzuführung nach den Enden der Flamme
hin, wodurch eine Spitzenbildung und Rufsen der Lampe vermieden wird.
Die Regulirung der Flamme kann mittelst des eigenthümlich construirten Hahnes c und c1
leicht geschehen.
Die Verbindung von Filter b nach der entgegengesetzten Fortsetzung der Leitung wird
erreicht durch eine zweite Querbohrung senkrecht zur ersteren in die Mitte des Kükens.
Diese zweite Bohrung ist auf der unteren Seite geschlossen und in den Verschlufs durch Einsägen
eines haarfeinen Schlitzes von der Länge des Durchmessers der unteren Hahnbohrung
eingeschnitten. Durch die Drehung des Kükens kann dieser Schlitz nur theilweise nach Belieben
geöffnet werden (s. Fig. 3), und das OeI fliefst in beliebig kleinen Quantitäten nach dem
Brenner ab; dadurch ist man in der Lage, der Flamme des Brenners entsprechende Mengen
OeI zuführen zu können. Eine Tropfenbildung, welche für die gleichmäfsige Flammenbildung
sehr nachtheilig ist, wird dabei vermieden.
Zum Schütze gegen Erwärmung des um den Kamin gelagerten Oelbehälters ist ein cyh'nderförmiger
Konus H zwischen Gehäuse und Kamin der Lampe gelagert, dessen untere und obere Durchbrechungen die Circulation der
sich am Kamin erhitzenden Luft hervorbringt und nach oben abführt. Durch die entsprechenden
Durchbrechungen Z im Gehäuse Y der Lampe ist ebenfalls für Luftcirculation um den
Oelbehälter gesorgt, so dafs ein Erwärmen bis zu einer Temperatur, bei der eine Explosion
zu befürchten wäre, niemals erreicht wird, was praktische Ausführungen und Versuche bereits
bewiesen haben. Eine kleine Oeffnung α im Verschlufs des Oelbehäliers gestattet den leichten
Ausflufs der Flüssigkeit.
Durch die Drehung des doppelten Kaminhutes können die grofsen Oeffhungen verkleinert
und der Zug entsprechend regulirt werden.
Um ein eventuelles Verdampfen des Petroleums in den Zuleitungsröhren zu verhüten, ist
die in Fig. 5 angedeutete Abänderung getroffen.
Das OeI gelangt hier nicht mehr von oben
zu der Brennerscheibe, sondern wird derselben von unten durch, eine Rohrleitung r, Hahn b1
und rechtwinklig durchbohrten Konus C1 mit Befestigungsschraube zugeführt.
Um nun das Einsetzen einer neuen Brennerscheibe bezw. das Putzen der Glasglocke so
bewerkstelligen zu können, dafs die Zuleitungsröhre r nicht hinderlich ist, schraubt man den
Konus C1 nach unten aus dem Theil I heraus.
Hierauf wird die Rohrleitung r um den Drehpunkt α1 um go° herumgedreht, und die Glasglocke
kann entfernt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Regenerativlampe für flüssige Kohlenwasserstoffe, bei welcher das OeI vom Oelbehälter durch eine U-förmig gebogene Rohrleitung^· (zurVerhütung zurücktretender Dämpfe) einem Brenner von oben zugeführt wird, welcher aus einem zur Hälfte in seiner Längsachse durchbohrten Stift I gebildet ist, auf dessen Muttergewinde zwei Scheiben m und η aufgeschraubt sind, die einen scheibenförmigen Asbestdocht s zwischen sich aufnehmen.
- 2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Petroleum-. regenerativlampe die Zuleitung des Brennstoffes von unten in die Brennerscheibe s durch eine um 900 drehbare Röhre r und Befestigungsvorrichtung C1.;
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61481C true DE61481C (de) |
Family
ID=335539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61481D Expired - Lifetime DE61481C (de) | Regenerativlampe für flüssige Kohlenwasserstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61481C (de) |
-
0
- DE DENDAT61481D patent/DE61481C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE61481C (de) | Regenerativlampe für flüssige Kohlenwasserstoffe | |
| DE3016886C2 (de) | ||
| DE72435C (de) | Oeldampf-Bunsenbrenner | |
| AT156630B (de) | Brenner für flüssige Brennstoffe. | |
| DE265049C (de) | ||
| DE558063C (de) | Brenner fuer Petroleum und Schweroele | |
| AT19942B (de) | Blaubrenner für Beleuchtungs- oder Heizzwecke. | |
| AT8436B (de) | Gasglühlichtlampe. | |
| DE8467C (de) | Petroleumrundbrenner mit zwei Luftzuführungsöffnungen, einem oberen Schlitz und einer unteren runden Oeffnung im Vasenring | |
| DE436160C (de) | Vorrichtung zur Innenbeheizung von Kalanderwalzen, Trockenzylindern, Sengzylindern und aehnlichen Hohlkoerpern | |
| DE624973C (de) | Zuendeinrichtung fuer vorzugsweise mit fluessigen Brennstoffen betriebene Feuerungen | |
| DE351822C (de) | Heizofen fuer gleichzeitigen Betrieb mit fluessigen und schwer brennbaren festen Brennstoffen | |
| DE150224C (de) | ||
| DE404630C (de) | Brenner fuer Heiz- und Kochoefen fuer Fluessige Brennstoffe | |
| DE372882C (de) | Brenner fuer vergasende Stoffe | |
| AT55899B (de) | Glühlichtlampe für flüssige Brennstoffe. | |
| DE175566C (de) | ||
| DE28514C (de) | Petroleumheizapparat | |
| DE10256C (de) | Anwendung komprimirter, kalter atmosphärischer Luft bei Dochtlampen und Kerzen | |
| DE660805C (de) | Blinklichtsignallampe fuer fluessige Brennstoffe | |
| DE662801C (de) | Anheizbrenner fuer den Verdampfer von Gasbrennern fuer fluessige Kohlenwasserstoffe | |
| AT21159B (de) | Invertglühlichtlampe. | |
| AT42600B (de) | Glühlichtbrenner für aufrechtes Licht. | |
| DE335545C (de) | Bunsenbrenner mit zentraler Gasduese in einem Mischrohr mit einer unteren freien Zutrittsoeffnung fuer die angesaugte Primaerluft | |
| DE170856C (de) |