DE614797C - Verfahren zur Herstellung von in ihrem inneren Gefuege aufgelockerten Holzblaettern unter Verwendung einer Rundschaelmaschine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in ihrem inneren Gefuege aufgelockerten Holzblaettern unter Verwendung einer Rundschaelmaschine

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DE614797C
DE614797C DEF76557D DEF0076557D DE614797C DE 614797 C DE614797 C DE 614797C DE F76557 D DEF76557 D DE F76557D DE F0076557 D DEF0076557 D DE F0076557D DE 614797 C DE614797 C DE 614797C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L5/00Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
    • B27L5/02Cutting strips from a rotating trunk or piece; Veneer lathes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von in ihrem inneren Gefüge aufgelockerten Holzblättern unter Verwendung einer Rundschälmaschine Für viele Zwecke sind Holzplatten erwünscht, die wesentlich biegsamer und möglichst auch widerstandsfähiger sein sollten, als dies die bekannten verschiedenen Arten von Sperrholzplatten u. dgl. sind.
  • Mittels verschiedenartigster Imprägnierungen ist dies nur in sehr beschränktem Maße möglich geworden, besonders wenn dabei' das natürliche Aussehen des Holzes nicht erheblich leiden soll. Man hat daher für solche Zwecke auch Platten verwandt, die in der Hauptsache aus einem anderen Stoff bestehen, der diesen Anforderungen besser entspricht (z. B. Gewebe, Kautschuk o. dgl.) und der nur des gewünschten Aussehens wegen mit einer sehr dünnen Holzschicht überklebt ist. Da aber letztere beim Biegen sehr leicht bricht, selbst wenn sie so dünn gewählt wird, wie das praktisch noch möglich ist, so hat man sie nach dem Aufbringen auf ihre Unterlage durch verschiedentliche, meist mechanische Nachbehandlungen aufzulockern, also nachträglich innerlich zu zerreißen versucht. Eine solche Nachbehandlung der Ylatte ist aber vollends eine Zerstörung des Holzes als technischen Mitbestandteil der Platte und erfordert einen besonderen Arbeitsaufwand, der außerdem mit einem empfindlichen Ausfall verbunden ist.
  • Nach dem vorliegenden Verfahren sollen alle diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß die dünnen Holzschichten bereits bei ihrer Herstellung durch die besondere Art des Schnittes weitgehend in ihrem inneren Gefüge aufgelockert werden. Erfolgt erst dann, nach einer genügenden Auflockerung des natürlichen inneren Gefüges, die innere Ausfüllung sowie die innere und äußere Bindung solcher Holzblätter unter bekannter Verwendung geeigneter Mittel, wie z. B. von Gummi, so läßt sich nun ohne weiteres ein beliebig dichtes, dabei auch lederartig biegsames und äußerst festes Gefüge der ganzen Platte erreichen.
  • Es kommt also bei der Erfindung wesentlich nur auf die als neu beanspruchte Art des Schnittes an. Wenn man beim Schälen von Holzstämmen auf der Rundschälmaschine den Winkel zwischen dem Schälmesser und der Stammtangente übermäßig groß wählte, besonders bei Verwendung eines nicht mehr sehr scharfen Schälmessers, so trat bei entsprechender Einstellung des Druckbalkens das sog. Rauhschälen ein. Es ist dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur die Oberfläche der ablaufenden Holzbahn dann rauh statt blank ist, sondern daß auch das innere Gefüge des Holzes bis zu einer gewissen Tiefe, die nicht nur von der jeweiligen Einstellung der Maschine, sondern auch von der Art und Beschaffenheit des Holzes abhängt, aber immerhin erhebliche Bruchteile eines Millimeters betragen kann, so stark aufgelockert ist, daß Leim unter etwas Druck in deutlich sichtbaren Mengen hindurchtritt. Aus diesem Grunde wurde bisher stets ein solches Rauhschälen als Ausschuß verworfen. Die Erfindung besteht in der Hauptsache darin, gerade dieses Rauhschälen absichtlich hei'. beizuführen, und zwar in einem Maße, daß die verwendeten Binde- bzw. Imprägniermittel auf der ganzen Ausdehnung der Platten durchschlagen, so daß selbst bei cler Verwendung eines Leims von auffälliger Färbung ein praktisch gleichmäßiges Aussehen der Platten entsteht.
  • Als gleichzeitiges inneres und äußeres Binde-und Füllmittel kann, wie bekannt, Kautschuk dienen, wobei die Vulkanisation des Kautschuks mit dem Pressen der Platten zu einem Arbeitsgang verbunden wird. Um sich das Auftragen des Kautschuks auf die Holzblätter zu erleichtern, kann man mit Kautschuktränkung versehene Papierfilme, Gewebe u. dgl. verwenden. In letzterem Falle kann bereits eine Holzschicht einen für viele Zwecke geeigneten Werkstoff ergeben; umgekehrt ergeben zwei oder mehrere Holzschichten ohne Zwischenlage einen lederartig weichen, dichten und sehr festen Werkstoff, der sich im Aussehen von natürlichem Holze nicht unterscheidet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von in ihrem inneren Gefüge aufgelockerten Holzblättern unter Verwendung einer Rundschähnaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Schälmesser in einem so großen Winkel zur Stammtangente angeordnet wird, daß bei entsprechenderEinstellung desDruckbalkens die vom Stamm ablaufende Holzbahn infolge ihres rauhen Schnittes und Knickung bis zu einer gewissen Tiefe eine starke Auflockerung des ganzen natürlichen Holzgefüges erfährt, wobei die Stärke der auf diese Weise vom Stamm ablaufenden Holzbahn entsprechend dünnt gewählt werden muß.
DEF76557D 1933-11-14 1933-11-14 Verfahren zur Herstellung von in ihrem inneren Gefuege aufgelockerten Holzblaettern unter Verwendung einer Rundschaelmaschine Expired DE614797C (de)

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