DE614599C - Rotations-Buerodruckmaschine - Google Patents

Rotations-Buerodruckmaschine

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DE614599C
DE614599C DE1930614599D DE614599DD DE614599C DE 614599 C DE614599 C DE 614599C DE 1930614599 D DE1930614599 D DE 1930614599D DE 614599D D DE614599D D DE 614599DD DE 614599 C DE614599 C DE 614599C
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Germany
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cam
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printing machine
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arch
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Application number
DE1930614599D
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English (en)
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Addressograph Co
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H7/00Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
    • B65H7/02Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors
    • B65H7/04Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors responsive to absence of articles, e.g. exhaustion of pile

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Rotations-Bürodruckmaschine e Die Erfindung bezieht sich auf eine Rotations-Bürodruckmaschine, bei der ein Walzenpaar unter Steuerung durch einen Nocken vorübergehend auseinandergerüekt und bei Fehlen eines Bogens durch einen taktmäßig in die Bogenbahn bewegten nockengesteuerten Bogenfühler ani Wiederschließen verhindert wird. Derartige nockengesteuerte, taktmäßig in die Bogenbahn bewegte Bogentaster haben vor den dauernd in den Weg der ankommenden Bogen gesenkten Tastern den Vorteil, daß die Zuführung der Bogen durch den Taster nicht behindert wird. Die zugeführten Bogen brauchen also keine Arbeit zu leisten dadurch, daß etwa die Vorderkante der Bogen jedesmal den Bogentaster anzuheben hat.
  • Die bisher bekannten Rotations-Bürodruckmaschinen mit nockengesteuertem Bogentaster zeigten den Nachteil, daß zur Steuerung des Fühlergliedes und des von diesem überwachten Sperrgliedes, das bei Fehlen eines Bogens das Wie.derzusammengehen der Walzen zu verhindern hat, eine große Anzahl von Hebeln, Nockenwellen und Lenkern gebraucht wurde. So wird beispielsweise bei einer dieser bekannten Maschinen ein Fühlstift von einem Nocken taktmäßig in die Bogenbahn bewegt und je nachdem, ob dieser Stift auf einen Bogen trifft oder auf eine leere Stelle, wird ein mit diesem Stift verbundener Winkalhebel ,eingestellt, der seinerseits ein Knieheb@elgestänge betätigt, durch das ein besonderes nockengesteuertes Sperrglied festgehalten oder freigegeben wird, je nachdem, ob das Walzenpaar zusammentreten oder au.seinandergerückt gehalten werden soll. Die verschiedenen Nokkenwellen stehen durch Reihen von Zahnrädern miteinander in Verbindung.
  • Erfindungsgemäß werden nun derartige Anordnungen dadurch erheblich vereinfacht und verbessert, daß an Stelle eines besonderen Bogentasters und eines von diesem getrennten Sperrgliedes," die ihrerseits durch besondere Nocken gesteuert werden, ein Bogentaster verwendet wird, der einen fest mit ihm verbundenen starren Arm trägt, der bei Fehlen eines Bogens unmittelbar in den Weg des G.egendruckwalzenträgers tritt. An Stelle der zahlreichen leicht zu Störungen Anlaß gebenden Fühler- und Steuerteile wird also ein einziges Glied verwendet, dessen v erschiedene Arme sowohl den eigentlichen Bogentaster (z. B. ein Fühlerrädchen) tragen als auch zur Steuerung durch den Nocken und schließlich unmittelbar zum Sperren des Gegendruckwalzenträgers dienen, sobald der das Fühlerrädchen tragende Arm nach Freigabe durch den -Nocken in dem entsprechenden Zeitpunkt das Vorhandensein einer Lücke in der Reihe .der zugeführten Bogen feststellt und infolgedessen das ganze Fühler- und Sperrorgan samt seinen Armen verschwenkt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Die Abbildung zeigt eine Bogenführung i. die beispielsweise adressierte Blätter S von einer Adressendruckvorrichtung aus zu denl `Valzenpaar einer Rotationsdruckmaschine führt. Die Walzen tragen nicht dargestellte Zahnräder, die dauernd miteinander in Eingriff stehen und deren Antrieb von der Hauptantriebswelle 9 aus erfolgt, die auch gleichzeitig die verschiedenen Nocken trägt. Die Welle 16 der Gegendruckwalze ruht in Arnicr. 17 eines auf einer Welle ig drehbar gelagerten, schwingenden Bügels, derart, da.ß die Gegendruckwalze als Ganzes in senkrechter Richtung an die Druckwalze heranbewegt und von dieser gegen die Wirkung einer Feder 25 wieder abgehoben werden kann. Eine mit einem Anschlag 28, 29 zusammenarbeitende Regelschraube 30, 3i dient zur genauen Einstellung des Abwärtshubes und damit des Anpreß-drückes der Gegendruckwalze. Das Anheben der Gegendrückwalze ist so bemessen, daß beim Auseinanderrücken der Walzen die Zähne der Triebzahnräder nicht außer Eingriff kommen. Vielmehr werden die beiden Zylinder nur so weit auseinandergerückt, daß sie keinen Druck aufeinander ausüben oder sich berühren, falls sieh kein Blatt zwischen ihnen befindet. Sonst würde eine Verschmutzung der nächsten Bogen eintreten.
  • Nach jedem Druckvorgang wird der Gegendruckzylinder entgegen der Wirkung der Feder 25 durch einen Nocken 32 der Hauptwelle g wieder angehoben, der auf eine an einem starren seitlichen Ansatz 33 des Bügelarmes 17 sitzende Rolle 34 drückt. Um zu verhindern, daß der Gegendruckzylinder herabsinkt, falls kein Blatt eingeschoben ist, ist ein senkrechter Arm 35 mit einem gehärteten und genuteten Ansatz 36 an seinem oberen Ende vorgesehen, der in die Bewegungsbahn eines Ansatzes 37 am Ende des Bügelarmes 17 treten kann. Dieser senkrechte Arm 35 ist auf der Welle 38 gelagert, deren Ende 39 rechtwinklig abgebogen ist und ein leichtes Fühlerrä dchen 40 trägt. Dieses Fühlerrädchen 40 liegt über der Führung i in der Bahn der durch die Führung laufenden Bogen. Jedesmal, wenn seich unter dem Fühlerrädchen kein Bogen befindet, so sinkt das Rad so weit, daß durch die Schwenkung des Armes 35 der Halteansatz 36 unter den Ansatz 37 gebracht und somit der Gegenzy linderbügel in seiner oberen Stellung verriegelt wird. Befindet sich indessen zwischen den Zylindern ein Blatt, so trägt dieses das Fühlerrädchen und :drückt den Anschlag 36 nach rechts, so daß er die Abwärtsbewegung des Gegenzylirnders nicht h.etnmt. An ihrem rückwärtigen Ende trägt die Welle 38 einen aufrechten Arm 41, an dessen Ende eine an einem Nocken 42 der Welle g laufende Rolle -sitzt. Der Nocken q.-2 schwenkt mit einem in der Zeichnung hinten liegenden, nicht sichtbaren erhöhten Teil den Arm 41 und .die Welle 38 im Sinne des Uhrzeigers, so daß der Anschlag 36 aus der Bahn des Bügels herausgeschwenkt wird. Der Antrieb des Nockens 3a ist so. abgestimmt, daß die Freigabe des Gegendruckzylinderbügels erst dann erfolgt, wenn das Fühlerrädchen seine Wirkung beim Fehlen eines Blattes ausgeübt hat. Obgleich also der Bügel des Gegendruckzylinders durch Herabgehen seines Steuernockens 3a freigegeben wird, wird er in diesem Falle durch den Ansatz 36 in der vorbeschriebenen Weise hochgehalten, bis zur Ausführung,des nächsten Druckvorganges der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Der Nolzken 42- dient zum kurzen Anlüften des Verriegelungs.armes 35, während der Bügel des Gegen.druckzylinders von dem Nocken 32 noch hochgehalten wird, weil das Blatt auf das Fühlerrädchen keine genügend starke Kraft ausüben könnte, um das Rädchen mit der Vorderkante anzuheben, wenn der Bügel (selbstverständlich unter erheblicher Reibung auf dem Anschlag 36 liegt. Läßt die Wirkung des Anlüftnockens 42 nach, so ist der Anschlag 36 vom Bügelansatz'37 noch frei, da der Bügel von dem Nocken 32 noch gehalten wird. Erst dann senkt sich der Bügel. Ist nunmehr ein Bogen unter dem Fühlerrä.dchen, i so legt sich dieses von. oben auf das Papier und wird jetzt von ihm ohne wesentliche Beanspruchung des Papiermaterials getragen. Fehlt dagegen ein Bogen, so fällt das Rädchen in die Lücke, und der Walzentr@gerbügel wird i verriegelt so lange, bis bei (vermutlichem) Anlangen der Vorderkante des nächsten Bogens wieder ein kurzes Anlüften des Fühler- und Sperrorgans stattfindet. Wenn die Blätter einander im richtigen Abstand folgen, so fällt i also das Fühlerrädchen in die Lücke zwischen den Blättern und hebt sich bei jedem folgenden Blatt, so daß es den Absatz 36 aus der Bahn des Bügels herausbringt, bevor dieser durch seinen eigenen Nocken 32 zum Nieder- i gehen freigegeben wird:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rotations-Bürodruckmaschine, bei der ein Walzenpaar unter Steuerung durch einen Nocken vorübergehend auseinandergerückt wird und bei Fehlen eines Bogens durch einen taktmäßig in die Bogenbahn bewegten nockengesteuerten Bogenfühler am Wiederschließen verhindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogentaster (39, 40) einen fest mit ihm verbundenen Arm (35, 36) trägt, der infolge der durch die entstandene Lücke in der Bogenreihe ermöglichten Schwenkbewegung des Bogentasters (39, q.o) bei Fehlen eines Bogens unmittelbar in den Weg des Gegendr uckwalzenträgers (17, 37) tritt.
DE1930614599D 1929-11-01 1930-04-15 Rotations-Buerodruckmaschine Expired DE614599C (de)

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DE1930614599D Expired DE614599C (de) 1929-11-01 1930-04-15 Rotations-Buerodruckmaschine

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