DE614494C - Maschine zum Verschliessen, Verkorken oder Verkapseln von Gefaessen - Google Patents

Maschine zum Verschliessen, Verkorken oder Verkapseln von Gefaessen

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DE614494C
DE614494C DESCH102055D DESC102055D DE614494C DE 614494 C DE614494 C DE 614494C DE SCH102055 D DESCH102055 D DE SCH102055D DE SC102055 D DESC102055 D DE SC102055D DE 614494 C DE614494 C DE 614494C
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Schaeffler AG
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und APPBAU ANSTALT MASCHF
Gebrueder Schaeffler Maschinenfabrik
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/02Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
    • B67B3/06Feeding caps to capping heads
    • B67B3/064Feeding caps to capping heads from a hopper

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

  • Maschine zum Verschließen, Verkorken oder Verkapseln von Gefäßen Bei Maschinen - zum Verschließen, Verkorken oder Verkapseln voin Gefäßen ist es bekannt, die Verschlüsse, wie Kapseln, Korken o. -dgl., mittels einer oder mehrerer Zuführungsrinnen den Verschließköpfen zuzuführen. Um nun eine Gewähr dafür zu haben, daß eine Unterbrechung in der Zuführung der Verschlüsse möglichst nicht eintritt, hat man zwei oder mehrere ZufÜhrungsrinnen angeordnet, welche die Verschlüsse aus einem oder mehreren Vorratsbehältern den Verschließköpfen zuführen.
  • Bei diesen bekannten Einrichtungen ist die Anordnung so getroffen, daß die Einführungsöffnungen, durch welche die Verschlüsse in die in an sich bekannter Weise von einem umlaufenden Halter getragenen Schließköpfe eingeführt werdend in einer Ebene liegen. Es zeigte sich nun der Mangel"daß die Verschließköpfe immer nur durch die eine Zuführun#gsrinne gespeist werden, während die anderen Zuführungsrinnen normalerweise außer Betrieb bleiben und, n r dann arbeiten, wenn die erste Zuführungsrinne einen Verschließköpf nicht beschickt hat. Diese Einrichtung macht es nötig, um Betriebsstörungen möglichst zu vermeiden, die Zuführuingsrinnen mit besonderen Sperrvorrichtungen für die Verschlüsse zu versehen und diese Sperrvorrichtungen in Abhängigkeit davon zu bringen, ob der an der Zuführungsrinne vorbeibewegte Verschließkopf bereits beschickt oder nicht beschickt ist. Bei der hohen Umlaufzahl, mit welcher diese Verschließmaschinen arbeiten, waren Betriebsstörungen durch Einklemmen von Verschlüssen usw. sehr häufig. Die Betriebsstörungen waren nur durch Herabsetzung der Arbeitsleistung der Maschine zu vermeiden. Man ist aus diesem Grunde bereits dazu übergegangen, jeden Verschließkopf mit einer besonderen Zuführungsrinne- für die Verschlüsse zu, versehen und Verschlie-ßkopf und Zuführungsrinne gemeinsam umlaufen zu lassen. Abgesehen davon, daß sich der konstruktive Aufbau wegen der großen Anzahl der Zuführungsrinnen recht kompliziert gestaltete, war man, falls ein Verstopfen in der Zuführung der Verschlüsse eintrat, gezwungen, die Maschine anzuhalten, * um den Fehler zu beseitigen.
  • Zweck der vorliegen-den Erfindung ist es nun, bei Maschinen zum Verschließen, Verkorken und Verkapseln von Gefäße, n- trotz höchster Arbeitsleistung ein einwandfreies Zuführen der Verschlüsse zu den Verschließköpfen zu gewährleisten.
  • Dieser Erfindungserfolg wird dadurch erreicht, daß bei diesen Maschinen, bei. welchen -in bekannter Weise die Verschlüsse durch zwei oder mehrere Zuführungsrinnen den Verschließköpfen zugeführt werden, die Einlegeöffnungen für die Verschlüsse in den umlaufenden Verschließköpfen in zwei oder mehreren Ebenen verschiedener Höhenlage liegen, in welche.die Zuführungsrinnen zur Beschikkung der zugehörigen Verschließköpfe einmünden. Hierdurch ist es ermöglicht, die Einlegeöffnungen in der einen Ebene einzeln oder gruppenweise versetzt zu den Einlegeöffnungen der anderen Ebene anzuordnen, so daß die Verschließköpfe abwechselnd einzeln oder gruppenweise beschickt werden können, also die Verschlüsse in den Zuführungsrinnen gehörig Zeit haben, nachzufallen und somit selbst bei hoher Umlaufzahl der Maschine eine einwandfreie Beschickung derselben gewährleistet ist. Weiter wird die Erfindung noch darin gesehen, daß bei Beschickung der Zuführungsrinnen von einem Behälter aus für jede Zuführungsrinne ein besonderes Einordnungsrad für die Verschlüsse vorgesehen ist.
  • Als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung eine Maschine zum Verschließen von Flaschen mit sogenannten Kapselverschlüssen dargestellt und sind beispielsweise die Einlegeöffnungen für die Verschlüsse in zwei übereinanderliegenden Ebenen angeordnet.
  • Abb. i zeigt den oberen Teil einer Verschließmaschine teils in der Seitenansicht und teils im Schnitt durch den Verschließkopf und der Zuführungsvorrichtung der Verschlüsse, und zwar dient hier die Zuführungsrinne der Verschlüsse zum Beschicken der obenliegenden Einführungsöffnungen für die Verschlüsse - in den Verschließköpfen, während in Abb.:2 die tiefer liegenden Einführungsöffn,ungen in den Verschließköpfen beschickt werden.
  • Abb. 3 zeigt einen Schnittdurch den Träger der Verschließköpfe nach der Linie III-III der Abb. :i Abb. 4 drei beispielsweise Anordnungen der Einführungsöffnungen in dem Träger der Verschließköpfe einzeln und gruppenweise in der Abwicklung, Abb. 5 einen waagerechten Schnitt durch den Behälter der Verschlüsse.
  • Zur Aufnahme der Verschlüsse dient ein Sammelbehälter i, in welchen die beiden Einordnungsräder 2 und 2,', die von der gemeinsamen Achse 3 'aus angetriebE#n werden, eingebaut sind.
  • Das Einordnungsrad 2 besch-ickt die -Z uführungsrinne 4 und das Einordnungsrad 2' die Zuführungsrinne 4'. Die beiden Zuführungsrinnen 4 und 4' sind in bekannter Weise um die Zapfen 5 und 5' schwingbar und stehen unter der Wirkung eines Federgehäuses 6 und 6'. Die Verschließköpfe 7 und 7' werden in an sich bekannter Weise von dem umlaufenden Halter 8 getragen. Die Verschließköpfe 7 und 7' besitzen die Einlegeöff n-ungen 9 und g' für die Verschlüsse. Die Verschließköpfe 7 und 7' unterscheiden, sichnur dadurch voneinander, daß ihre Einlegeöffnungen für die Verschlüsse in verschiedenen Ebenen liegen. Die Verschließköpfe 7 und 7' sind abwechselnd hintereinanderliegend angeordnet, so daß also .auch die höher und tiefer liegenden Einführungsöffnungen 9 und g' abwechseln.
  • Zum Beschicken der Einführungsöffnungen 9 und g', d. h. also der Verschließköpfe, dienen die Zuführungsrinnen' 4 und 4#, deren Längen so bemessen sind, daß sie in die höher und tiefer liegenden Einführungsöffnungen einmünden.
  • Da die Verschließköpfe, wie in dem Ausführungsbeispiel dargestellt, gruppenweise von je einer Zuführungsrinne beschickt werden und die Verschließköpfe der einen Gruppe mit den Verschließköpfen der anderen Gruppe abwechseln, so haben die Verschlüsse selbst bei sehr hoher Umlaufzahl des Verschließkopfträgers reichlich Zeit nachzufallen, so daß eine einwandfreie Beschickung der Verschließköpfe und damit eine hohe Leistung der Maschine gewährleistet ist.
  • Abweichend von der auf der Zeichnung in den- Abb. i bis 3 dargestellten Anordnung der Einlegeöffnungen 9 und g' für, die Verschlüsse, können diese, wie in Abb. 4 schematisch gezeigt, anstatt einzeln abwechselnd in den verschiedenen Ebenen zu liegen, auch gruppenweise derart angeordnet sein, daß beispielsweise zwei oder mehrere Einlegeöffnungen 9 mit zwei oder mehreren. Einlegeöffnungen g' abwechseln, wodurch der Vorteil erreicht wird, daß die Zuführungsrinnen 4 und 4! sehr reichlich Zeit haben, sich aus dem Vorratsbehälter mit Verschlüssen aufzufüllen, so daß immer wieder genügend Belastung durch die Verschlüsse vorhanden ist, den vor der Einlanföffnung liegenden Verschluß sicher in den Verschließkopf einzuschieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Maschine zum Verschließen, Verkorken oder Verkapseln von Gefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegeöffnungen (9, g' ...) in den umlaufenden Verschließköpfen (7, 7' - - .) für die Verschlüsse in zwei oder mehreren Ebenen verschiedener Höhenlage liegen, in welche die Zuführungsrinnen (4, 4! ... .) zur Beschichung der zugehörigen Verschließköpfe (7, 7'- - - .) einmünden. , - - :2.
  3. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegeöffnungen (9) in der einen Ebene einzeln oder gruppenweise versetzt zu den Einlegeöffnungen (g') der anderen Ebene angeordnet sind. 3. Maschine nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschikkung der Zuführungsrinnen (4, 4) von einem gemeinsamen Behälter (i) aus erfolgt und für jede Zuführungsrinne ein besonderes Einordnungsrad (2, 2') für die Verschlüsse vorgesehen ist.
DESCH102055D 1933-08-29 1933-08-29 Maschine zum Verschliessen, Verkorken oder Verkapseln von Gefaessen Expired DE614494C (de)

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