DE614082C - Herstellung von Gegenstaenden aus Kunstharz - Google Patents

Herstellung von Gegenstaenden aus Kunstharz

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DE614082C
DE614082C DEH129716D DEH0129716D DE614082C DE 614082 C DE614082 C DE 614082C DE H129716 D DEH129716 D DE H129716D DE H0129716 D DEH0129716 D DE H0129716D DE 614082 C DE614082 C DE 614082C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C67/00Shaping techniques not covered by groups B29C39/00 - B29C65/00, B29C70/00 or B29C73/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Herstellung von Gegenständen aus Kunstharz In der Technik werden Gegenstände aus preß- bzw. spritzbarem Kunstharz gebraucht, die bei größeren Flächen leine kleinste Wandstärke von weniger als i mm aufweisen, deren. Herstellung aber Schwierigkeit bereitet.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, derartige in Formen preß- bzw. spritzbare Gegenstände aus Kunstharz, insbesondere solchd aus einem Kondensatonsprodukt von Formaldehyd und Phenol oder aus einer Preßmasse aus Harnstoffen, in relativ sehr dünnen Wandstärken herzustellen, das darin besteht, daß die Gegenstände der Wirkung eines Sandstrahles ausgesetzt werden, wodurch die Wandung allmählich dünner wird, so daß solche von 1/l0 mm und darunter herstellbar sind. Ganz besondere Vorteile bietet das Verfahren dort, wo der aus Kunstharz gefertigte Gegenstand eine Gestalt hat, die die Anwendung von rotierenden oder hin undhergehenden Metallfrässern sehrerschwert.
  • Um das beschriebene Verfahren leichter durchführen zu können, ist es praktisch, den mit dem Sandstrahlgebläse zu bearbeitenden, aus Kunstharz bestehenden Gegenstand auf eine dessen Formen angepaßte feste Unterlage zu bringen, z. B. eine Holzform, um ihn vor Bruch zu schützen.
  • Zu manchen technischen Zwecken werden Gegenstände aus Kunstharz benötigt, welche einseitig raub oder matt sind. Bei. Gegenständen größerer Wandstärken wird man eine Mattierung oder eine raute Fläche durch entsprechende Gestaltung der Preßformen erzielen. Wenn die Wandstärken jedoch relativ dünn werden, z. B. o,3 mm, ist zum Zwecke des notwendigem Fließens der Kunstharzmischung ein außerordentlich hoher Druck erforderlich, der wesentlich gesteigert werden müß, wenn die Wandung der Form nichtglatt ist. Man kann natürlich, ohne von der Erfindung Gebrauch zu machen, derartig dünn gepreßte Gegenstände mittels eines Sandstrahlgebläses avfrauhen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung jedoch gestattet die Herstellung äußerst dünner, einseitig oder doppelseitig matter bzw. aufgeraufiter Gegenstände aus Preßlingen von größerer Wandstärke untererheblicher Materialwenah-me.
  • An Hand der Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise erläutert.
  • In Abb. i ist eine runde Scheibe dargestellt, deren Wandstärke mit 0,3 mm angenommen ist. Die Flächen a, b sind glatt. Diese Scheibe sei, wie in, Abb. 2 gezeigt, auf eine Holzform c gelegt, die oben bei d etwas ausgenommen ist, so daß die Scheibee gut hineinpaßt. Nunmehr wird die Scheibe seinem Sandstrahl. ausgesetzt und die obere Schicht f der Scheibe ganz allmählich abgestoßen. Es entsteht alsdann eine Scheibie, deren Oberfläche a raut ist rund deren. Stärke g j e nach der Dauer der Einwirkung des Sandstrahles o,2, o,i und noch geringer werden kann.
  • Man kann zur Herstellung einer Scheibe, bei welcher eine ebene Fläche zur Verfügung steht, natürlich im Gegensatz zur Erfindung auch andere fräsende Mittel. zur Verringerung der Wandstärke der Scheibe verwenden, z. B. einen Metallfräser. Wenn jedoch der Gegenstand beispielsweise eine kegelförmige Form besitzt, wie in Abb. 3 dargestellt, dann wird die 'Anwendung eines Metallfräsers in Anbetracht der Wandstärke von ö,i bis o,2 mm schwieriger. Fast unmöglich wird es, wenn gemäß Abb. q. sein Gegenstand eine kurvenförmige Fläche hast.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von in Formen preß- bzw. spritzbaren Gegenständen aus Kunstharz, insbesondere solchen aus ,einem Kondensationsprodukt von Formaldehyd und Phenol oder aus einer Preßmasse aus Harnstoffen, in Wandstärken unter i mm, dadurch gekennzeichnet, daß eine relativ starke Schicht des gepreßten bzw. gespritzten Gegenstandes mittels seines Sandstrahlgebläses abgetragen wird.
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