DE613695C - Wagensperre fuer Foerderkoerbe - Google Patents

Wagensperre fuer Foerderkoerbe

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DE613695C
DE613695C DEH131359D DEH0131359D DE613695C DE 613695 C DE613695 C DE 613695C DE H131359 D DEH131359 D DE H131359D DE H0131359 D DEH0131359 D DE H0131359D DE 613695 C DE613695 C DE 613695C
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lever
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pawl
linkage
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DEH131359D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

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Description

  • Wagensperre für Förderkörbe Bekannt sind bereits Wagensperren für Färderkörbe, bei denen eine bestimmte Anzahl Förderwagen abgelassen werden kann. Hierbei wird die Sperre durch das letzte Rad des zweiten. ablaufenden Wagens eingerückt. Diese Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß infolge der Bauart bei ungewöhnlich großer Geschwindigkeit des ersten ablaufenden, Wagens vielfach ein Einrücken der Sperre nicht erfolgt, wodurch Unglücksfälle und Sachschaden hervorgerufen wird. Die Erfindung betrifft eine Wagensperre für Förderkörbe für einen oder zwei, hintereinander stehende Förderwagen. Bei dem Gegenstande der Erfindung rückt der erste auflaufende Wagen die Sperre mit seinem Vorderrad wieder ein, wobei die Sperre vor die Hinterachse greift, was erfindungsgemäß dadurch erreicht wird, daß durch die besondere Anordnung einer von dem Förderwagen gesteuerten Sperrklinke nebst Kupplung die letztere während des. Ablaufens der beiden Wagen, die auf dem Förderkorb stehen, ausgerückt bleibt, beim Auflaufen des Vorderrades des ersten bereitstehenden Wagens jedoch sofort einschnappt. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der Anschlaghebel mit dein :einzurückenden Sperrhebel mittels der hierbei verwendeten Kupplung beim Einrücken der Sperre einen starren, gedrungenen Block bildet, so daß die Sperre auch dann eingerückt wird, wenn der erste auflaufende Wagen eine ungewöhnlich große Auflaufgeschwinäigkeit hat. Dadurch wird ein sicherer und- geregelter Wagenverkehr erreicht.
  • In der Zeichnung ist eine beispietsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigen: Abh. i und 2 eine Seitenansicht in verschiedenen Stellungen, Abb.3 und q. eine Draufsicht in verschiedenen Stellungen, Abb. 5, 6 und 7 eine Gesamtdarstellung in Seitenansicht, im Grundriß und in Vorderansicht, Abb. 8 und 9 eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht und im Grundriß.
  • Der an sich bekannte Sperrhebel a ;wird durch den Hebel b, der fest auf einer Welle c sitzt, gehoben und gesenkt. Auf letzterer sitzt aufgekeilt, jedoch axial verschiebbar, eine Kupplungshälfted sowie lose eine Kupplungshälfte e, die mit .einem unter Federwirkung stehenden Anschlaghebel f fest verbunden isst. Durch einen als Winkelhebel ausgebildeten Kupplungsbügel g, der um einen Dorn h drehbar ist, kann die Kupplungshälfte d mittels eines Gestänges! auf der Welle verschoben und außer Eingriff mit der Kupplungshälfte e gebracht werden, Sobald ein Entkuppeln erfolgt ist, fällt der Sperrhebel a durch sein Gewicht nach unten, während sich der Anschlaghebel f mit der Kupplungshälfte e auf der Welle e drehen kann, ohne den Sperrhebel zu beeinflussen. Um ein sofortiges Einschnappen der Kupplung durch die Feder k zu verhüten, wird der Winkelhebel g durch eine Sperrklinkel in dieser Stellung gehalten. Letztere ist mit einem beweglichen, als Winkelhebel ausgebildeten Hebelstück tz verbunden, das durch ein Gestänge o mit der Kupplungshälfted, die nach unten einen hebelartigen Ansatz hat, und damit auch zwangsläufig mit dem Sperrhebel a in Verbindung steht.
  • In der angehobenen Stellung des Sperrhebels a bei .eingerückter Kupplung und durch den. ersten aufstehenden Wagen niedergehaltenem Anschlaghebel f liegt die Sperrklinke l wirkungslos auf dem Winkelhebel g. Wird nun durch Druck gegen das Gestängei der Winkelhebel g um seinen Drehpunkt 1z gedreht, wobei die Kupplun=g gelöst wird, so fällt die Sperrklinke l und sperrt mittels ihrer vorspringenden Nase den Winkelhebel, so daß ein, Kuppeln verhindert wird. Nunmehr fällt der Sperrhebel a nach unten und legt durch das Gestänge o das bewegliche Hebelstück,iz um, wodurch es in den Bereich des seitlichen Zapfensp des Hebels f kommt. Läuft nun der frei gewordene , zweite aufstehende Wagen auf den Anschlaghebel f und legt diesen um, so drückt der Zapfen p auf das. Hebelstück it und hebt damit die Sperrklinke l von dem Winkelhebel g ab. Die Kupplung- bleibt damit während, des Ablaufens der Beiden-. Wagen, die auf em Förder# korb stehe, aus§erückt. Beim Auflaufen des Vorderrades -des ersten bereitstehenden Wagens schnappt die Kupplung jedoch sofort ein, wobei der Sperrhebel a vor die Hinterachse greift. Der Anschlaghebel f ist solang, daß er nur von dem ganzen Wagenradsatz gesteuert -wird und sich erst aufrichten kann, wenn der Wagen vollends durchgelaufen ist. Da der Anschlaghebel f mit dem einzurükkenden Sperrhebel a mittels der Kupplung d, e einen starren, gedrungenen Block bildet, wird die Sperre auch dann eingerückt, wenn der erste auflaufende Wagen eine ungewöhnlicb große Auflaufges=chwindigkeit hat.
  • Bei der Ausführung nach Abb.8 und 9 erfolgt die Betätigung der Sperre durch einen Preßluftzylinder m.
  • Das Auslösen der Sperre an der Hängebank sowie im Füllort kann von Hand, mittels Pr eßluftzylinder oder in sonstiger geeigneter Weise, auch automatisch durch Anschläge beliebiger Ausführung, erfolgen.

Claims (1)

  1. PAT13NI'ANSPKUC11: Wagensperre. für Förderkörbe für einen oder zwei hintereinander stehende Förderwagen; dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Sperren ein=es mit dem verschiebbaren Teil (d) einer Kupplung (d, e) verbundenen Winkelhebels (g) dienende Sperrklinke (l) über ein Gestänge (n, o) mit der Kupplung in Verbindung steht, derart, daß die Kupplung während des Ablaufens der beiden auf dem Förderkorb stehenden "Wagen ausgerückt bleibt, beim Auflaufen des: Vorderrades des ersten bereitstehenden Wagens und Niederdrücken eines Anschlaghebels (J), der mit dem Kupplungsteil (e) fest verbunden ist und die Sperrklinke (l) wieder auslöst, jedoch sofort einschnappt, wobei der mit der Kupplung verbundene Sperrhebel (a) vor die Hinterachse des auflauf enden Wagens . greift, während das Auslösen der Kupplung durch ein Gestänge (i) erfolgt.
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