DE613571C - Vorkontaktwiderstand fuer einen Schalter mit Expansionskammer - Google Patents

Vorkontaktwiderstand fuer einen Schalter mit Expansionskammer

Info

Publication number
DE613571C
DE613571C DES114850D DES0114850D DE613571C DE 613571 C DE613571 C DE 613571C DE S114850 D DES114850 D DE S114850D DE S0114850 D DES0114850 D DE S0114850D DE 613571 C DE613571 C DE 613571C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistance
contact
dimensioning
resistor
capacitive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES114850D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Kaufmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES114850D priority Critical patent/DE613571C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE613571C publication Critical patent/DE613571C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/16Impedances connected with contacts

Landscapes

  • Circuit Breakers (AREA)

Description

  • Vorkontaktwiderstand für einen Schalter mit Expansionskammer Zusatz zum Patent 61: 2575 Nach ,dem Hauptpatent wird,die Löschung eines Lichtbogens durch Kondensation eines Dampfes im Lichtbogenraum dadurch erleichtert, daß die Unterbrechungsstrecke durch eine Zwischenelektrode in zwei nacheinander zu öffnende Teilstrecken unterteilt ist, wobei. der zuerst geöffneten Teilstrecke ein Widerstand parallel geschaltet ist, durch den der Anstieg der beim Nulldurchgang des Stromes wiederkehrenden Spannung sowohl hinsichtlich der Geschwindigkeit wie auch hinsichtlich der absoluten Höhe begrenzt wird. Je kleiner der Widerstandswert des Parallelwiderstandes ist, um so besser wird die beabsichtigte Wirkung erreicht. Eine untere Grenze ist jedoch dadurch gegeben, daß der an der später geöffneten Teilstrecke auftretende Lichtbogen, der mit dem zur ersten Teilstrecke parallel liegenden Widerstand in Reihe liegt, so weit geschwächt werden muß, daß er bequem gelöscht werden kann. Unterlagen für die rechnerische Bestimmung des richtigen Widerstandswertes sind bisher nicht bekanntgeworden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Sonderfälle, wo durch den Schalter ein Stromkreis mit vorwiegend kapazitivem Widerstand zu schalten ist, insbesondere große Kondensatorbatterien, wie sie für die Phasenkompensation benutzt werden. Hierbei treten starke Schwingungen auf, sowohl beim Einschalten als auch beim Ausschalten, sofern Rückzündungen vorkommen. Diese Schwingungen haben ihrerseits starke Überströme zur Folge, welche Auslösespulen u. dgl. stark beanspruchen, sowie große Überspannungen, welche .gelegentlich auch ,die. Kondensatorbatterie oder andere Teile der Anlage gefährden. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, durch Vorkontaktwiderstände die Schaltvorgänge zu dämpfen.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß der Vorkontaktwiderstand so bemessen wird, daß seine Größe zwischen, der des kapazitiven Scheinwiderstandes und der des Schwingungswiderstandes liegt. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis zweier Richtlinien für ,die Bemessung des Vorkontaktwiderstandes, daß nämlich erstens bei Vernachlässigung der Induktivität des zu schaltenden Stromkreises der günstigste Widerstandswert gleich dem kapazitiven Scheinwiderstand ist, und daß zweitens bei Berücksichtigung der Induktivität der Widerstand mindestens gleich dem Schwingungswiderstand des zu schaltenden Stromkreises sein muß, damit das Einschwingen von Überspannungen verhindert wird.: Die Berechnung der beiden Widerstandswerte r und r, kann auf die kapazitive Leistung N, und auf die Abschaltleistung Na des zu schaltenden Stromkreises zurückgeführt werden. Durch die Mschältleistung ist nämlich im Zusammenhang mit der Spannung U die Induktivität L gegeben nach der.
  • L'Z -Gleichung Na = j- L . Es ergeben sich folgende einfache Beziehungen: Die Gleichungen (i) -und (2) gelten sowohl für einphasige Schaltung als auch für dreiphasige Schaltung, wenn dort für U die verkettete Spannung und für N, bezw. Na die Drehstromleistungen eingesetzt werden. Der Zahlenfaktor der Stromart {f"3) ist hierher -durch das Qüädrat .der Spannung heräusgefallen. - -Nach Gleichung (3) kann -das Verhältnis. der beiden Widerstände einfach -berechnet werden. Es bedeutet hierbei f, die Eigenfrequenz des zu schaltenden Stromkreises und. f die Grundfrequenz. Man erkennt; däß in dem Falle, in dem -die kapazitive Leistung gleich der Kurzschlußleistung ,,wird, die beiden Widerstände gleich werden und die Eigenfrequenz gleich der Grundfrequenz wird (Re:-sonanz). In diesem Falle- würde jedoch für die außer der Kapazität noch angeschlossenen Verbraucher des Stromkreises keine Leistung aus der Stromquelle mehr zur Verfügung stehen.
  • In den praktisch vorkommenden Fällen ist daher die kapazitive Leistung.N, stets kleiner als .die Abschaltleistung N" und der kapazitive Scheinwiderstand infolgedessen stets größer als der Schwingungswiderstand.
  • Die weitere Erfindung besteht nun darin; daß die zwischen diesen beiden. Werten zu wählende Größe des. Vorkontaktwiderstandes mehr der des kapazitiven Scheinwiderstandes angenähert ist. Die Wirksamkeit des Vorkontaktwiderstandes hat sich bei einer so gewählten Bemessung als besonders günstig erwiesen. Wie die obigen Gleichungen dartun, wird der Vorkontaktwiderstand bei großen Leistungen sehr klein. Es ergibt sich damit die Möglichkeit, die leitende Schaltflüssigkeit selbst als Vorkontaktwiderstand zu benutzen. Die richtige Bemessung - der Größe des Widerstandes kann hierbei erfindungsgemäß durch die -geeignete Anordnung und Ausbildung des festen und des Zwischenschalt--stückes erreicht werden. Statt dessen können aber auch zu diesem Zavecke besondere, mit den genannten Schaltstücken leitend verbundene Elektroden entsprechend angeordnet und 'ausgebildet sein. Ist die Anordnung und Ausbildung der Schaltstücke bereits aus anderen Gründen festgelegt, so kann die richtige Bemessung des Vorkontaktwiderstandes besonders vorteilhaft `auf die Weise geschehen, daß unter Mitbenutzung der leitenden Schaltflüssigkeit ein in dieser angeordneter -@DrAtwiderstand verwendet wird, dessen Abmessungen so gewählt werden, daß der gesamte Vorkontaktwiderstand den gewünschten Wert hat.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorkontaktwiderstand für einen Schalter .mit Expansionskammer nach Patent 612 575 zum Schalten von Stromkreisen mit überwiegend kapazitivem Widerstand, insbesondere Kondensator---bä.tte_riert, dadurch-gekennzeichnet, daß die --Größe des Widerstandes zwischen-der des kapazttiven- --Scheinwiderstandes und der :. Sies- Schwingungswiderstandes des abzuschaltenden .Stromkreises. liegt.
  2. 2. Vorkontaktwiderstand nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß, söf@rri .die beiden Werte für den kapazitiven Scheinwiderstand und= den Schwingungswiderstand verschieden sind, die Größe des. Vorkontaktwiderstandes mehr der es kapazitiyen Scheinwiderstandes angenähert ist: 3. Vorkontaktwiderstand nach Anspruch i', dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung. der leitenden Schaltflüssigkeit als Vorkontaktwiderstand dessen richtige Bemessung durch die Anordnung und Ausbildung des- festen und es Zwischenschaltstückes erreicht ist. - -4.. Vorkontaktw_ iderstand nach Anspruch z; .dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung der. leitenden Schaltflüssigkeit als Vorkontaktwiderstand dessen richtige, Bemessung durch die Anordnung und Ausbildung besonderer, mit dem festen und dem Zwischenschaltstück leitend verbundener Elektroden erreicht ist. 5. Vorkontäktwiderstand - nach Anspruch z, :dadurch gekennzeichnet, daß er unter Mitbenutzung der leitenden Schaltflüssigkeit durch einen in dieser angeordneten Drahtwiderstand gebildet wird, wobei bei gegebener Ausbildung des festen und des Zwischenschaltstückes die richtige Bemessung des Vorkontaktwiderstandes durch eine solche Bemessung des Drahtwiderstandes erreicht wird, daß der Gesamtwiderstand den gewünschten Wert hat.
DES114850D 1934-07-25 1934-07-25 Vorkontaktwiderstand fuer einen Schalter mit Expansionskammer Expired DE613571C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES114850D DE613571C (de) 1934-07-25 1934-07-25 Vorkontaktwiderstand fuer einen Schalter mit Expansionskammer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES114850D DE613571C (de) 1934-07-25 1934-07-25 Vorkontaktwiderstand fuer einen Schalter mit Expansionskammer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE613571C true DE613571C (de) 1935-05-21

Family

ID=7533388

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES114850D Expired DE613571C (de) 1934-07-25 1934-07-25 Vorkontaktwiderstand fuer einen Schalter mit Expansionskammer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE613571C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2116950A1 (de) Vorschaltgerät für geheizte Gasentladungsröhren
DE1118858B (de) Leistungsschalter mit Parallelkapazitaeten
DE613571C (de) Vorkontaktwiderstand fuer einen Schalter mit Expansionskammer
DE2025120A1 (de)
DE619689C (de) Einrichtung zum Unterbrechen von Wechselstromkreisen
DE822128C (de) Anordnung zum Unterbrechen von elektrischen Stromkreisen
DE506855C (de) Anordnung an dreipoligen Schaltern fuer Drehstrom
DE625598C (de) UEberspannungsschutzvorrichtung mit Glimmroehre
DE520365C (de) UEberspannungsableiter fuer elektrische Hochspannungsanlagen mit spannungsabhaengigem Ableiterwiderstand
DE1073629B (de) Einrichtung zum elektrischen Fischfang
AT229954B (de) Leistungsschalter mit Parallelkapazitäten
AT113645B (de) Einrichtung zum Schutz gegen Hochspannungsschäden.
DE590553C (de) Einrichtung zur Starkstromuebertragung von Wechselstromenergie zwischen ein- oder mehrphasigen Stromkreisen
DE1119417B (de) Schaltungsanordnung zum Loeschen von in Gleichstromkreise eingeschalteten Gas- oder Dampfentladungsstrecken, insbesondere zur Kurzzeitschaltung von Roentgenroehren
DE543481C (de) Einrichtung zum Einschalten von Transformatoren und aehnlichen elektrischen Apparaten
DE434521C (de) Vorrichtung zum Loeschen von parallel geschalteten Schaltroehren
DE710704C (de) Beruehrungsschutzschaltung fuer Wechselstromnetze
DE963092C (de) Schaltanordnung fuer die Wechselstrom-Lichtbogenschweissung zur kurzzeitigen Erhoehung der Schweiss-Spannung nach Unterbrechung der Spannung
DE525005C (de) Einrichtung zur UEberwachung des Isolationszustandes elektrischer Leitungen
AT131032B (de) Anordnung zum möglichst funkenlosen Abschalten von Induktivitäten.
DE613729C (de) Einrichtung zur Vermeidung von Gefaehrdungen von Beleuchtungslampen fuer Gleichstromempfaenger mit indirekt geheizten Roehren
DE505909C (de) Schaltung fuer Netzanschlussgeraete
DE669822C (de) Einrichtung zur Pruefung von Schaltern auf Kurzschlussfestigkeit
DE606863C (de) Schuetzensteuerung fuer polumschaltbare Motoren mit Sicherung gegen Phasenkurzschluss
DE739247C (de) Anordnung zur Beseitigung von Lichtbogenfehlern