DE613558C - Roentgenphotographisches Aufnahmegeraet mit mehreren Kassetten - Google Patents
Roentgenphotographisches Aufnahmegeraet mit mehreren KassettenInfo
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- DE613558C DE613558C DEO18649D DEO0018649D DE613558C DE 613558 C DE613558 C DE 613558C DE O18649 D DEO18649 D DE O18649D DE O0018649 D DEO0018649 D DE O0018649D DE 613558 C DE613558 C DE 613558C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B42/00—Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
- G03B42/02—Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
- G03B42/021—Apparatus for direct X-ray cinematography
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Description
1335
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten röntgenphotographischen Aufnahmegeräte,
bei denen man, wie insbesondere bei Duodenalaufnahmen, auf dem Schirm einen Vorgang
beobachtet, um im geeigneten Augenblick zur Aufnahme zu schreiten, indem man eine Kassette
in Stellung bringt und die Röntgenröhre entsprechend umschaltet.
Es sind Geräte dieser Art, z. B. für Stereo- und Kinoaufnahmen, bekannt, bei denen mehrere
Kassetten durch eine die Wirkung einer Schaltvorrichtung verhindernde Sperrvorrichtung
in Bereitschaft gehalten werden, so daß die Möglichkeit besteht, durch wiederholte
Auslösung der Sperrvorrichtung rasch hintereinander eine entsprechende Anzahl Aufnahmen
zu machen. Dabei wurde nicht zwischen den einzelnen Aufnahmen erneut beobachtet.
Überhaupt spielte sich in der Regel nach dem anfänglichen Auslösen der mehrfache Aufnahmevorgang
selbsttätig ab.
Man hat auch schon nacheinander eine Reihe von Bildern auf einen Film aufgenommen,
der abschnittweise durch eine von Hand zu bedienende Schaltvorrichtung vorgerückt
wird. Bei den hierfür gebauten Apparaten besteht nicht die Möglichkeit, zwischen zwei
Aufnahmen eine Schirmbeobachtung vorzunehmen, es sei denn, daß man den ganzen
Apparat beiseiteschiebt und durch einen Schirm ersetzt, was einen großen Zeitverlust
mit sich bringt.
Ferner hat man bereits an drehbaren Trägern, die selbsttätige Schaltung in Verbindung
mit Sperrvorrichtungen aufwiesen, zwei Kassetten angeordnet, die durch einfaches Auslösen
der Sperrung nacheinander in Aufnahmestellung gebracht werden können. Auch hierbei liegt nicht zwischen den beiden Aufnahmestellungen
eine Beobachtungsstellung.
Schließlich ist es auch bekannt, mehrere
Kassetten in Abständen an einer von Hand drehbaren Scheibe anzuordnen, die auch den
Beobachtungsschirm trägt. Dabei ist für das Einstellen des Schirmes und jeder Kassette in
die Strahlenbahn der Röntgenröhre eine Sperrvorrichtung vorgesehen, und es besteht die
Möglichkeit, nach einer Schirmbeobachtung durch stufenweises Weiterdrehen um je eine
Kassette eine Reihe von Aufnahmen zu machen. Will man aber zwischen zwei Aufnahmen eine
-neue Beobachtung vornehmen, so muß man auf Schirmstellung zurückdrehen und sodann
über die Kassetten mit den bereits belichteten Platten hinweg auf die nächste Kassette umschalten.
Das ist nicht nur umständlich und zeitraubend, sondern kann auch leicht Verwechslungen
der Kassetten und damit Doppelbelichtungen zur Folge haben.
Erfindungsgemäß wird nun auch ein be- S0
weglicher Kassetten träger verwendet, durch dessen Bewegung die Kassetten nacheinander
in Stellung gebracht werden können. Jedoch stellt der Kassettenträger mit einer Reihe in
Abständen angeordneter Kassetten derart unter dem Einfluß einer Schalt- und Sperrvorrichtung,
daß zwischen je zwei Aufnahmestellungen eine Beobaclitungsstellung einge-
schaltet und nach den einzelnen Schaltvorgängen eine Sperrung abwechselnd in einer
Beobachtungsstellung und in einer Aufnahmestellung in Tätigkeit gesetzt wird. Man hat
also vor jeder einzelnen Aufnahme ohne weiteres die Möglichkeit der Schirmbeobachtung.
Das Fehlen eines besonderen Einstellvorganges für die Schirmbeobachtung bedeutet einen
Zeitgewinn, der bei verhältnismäßig schnell ίο bewegten Objekten wichtig und daher für die
Leistungsfähigkeit von ausschlaggebender Bedeutung ist.
Zweckmäßig werden die Kassetten im Kreise an einem drehbaren Träger, z. B. einer
Kreisscheibe, angebracht, die zwischen den Kassetten Aussparungen für die Schirmbeobachtung
hat. Bei sternförmiger Ausbildung des Trägers ergeben sich die freien Durchblicke
von selbst. Man könnte aber die Kassetten auch in gerader Reihe in einem geraden
Rahmen anbringen. Demgegenüber zeichnet sich indessen die Ausbildung als drehbare
Scheibe oder Stern dadurch aus, daß der Träger stets in einer Richtung weitergedreht
werden kann und der Apparat weniger Raum beansprucht.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der. Zeichnung dargestellt.
Abb. ι ist eine Vorderansicht des Gerätes, Abb. 2 dgl. bei abgenommener Kastendeckplatte.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht, teilweise geschnitten.
Als beweglicher Träger für die Kassetten dient bei dem dargestellten Gerät eine Metallscheibe
c, die in einem aus Metall bestehenden Kasten α auf einer Achse b drehbar gelagert
ist. Die Rückwand des Kastens α wird durch eine Bleiplatte gebildet, die an einer Stelle,
z. B. in der senkrechten Alittellinie der Abb. i,
oberhalb der Drehachse einen Ausschnitt hat, in dessen Bereich der Leuchtschirm η liegt.
Dieser ist auf der zweckmäßig aus Kunstharz 4S bestehenden Vorderplatte des Kastens beweglich
montiert, um durch die ihm entsprechende Öffnung in der Vorderplatte die Kassettenscheibe
zwecks Auswechselns der Kassetten zugänglich zu machen. Auf der Vorderseite des Kastens, also außerhalb der Deckplatte,
befindet sich auf der Drehachse b ein-Drehknopf /. Ferner sitzt innerhalb des Kastens
konzentrisch zur Drehachse ein an einer Traverse p befestigtes Federgehäuse c, dessen
mit dem inneren Ende an der Achse b angreifende Feder d die Kassettenscheibe c in linksdrehendem
Sinne. (Abb. 2) beeinflußt.
Die Scheibe c trägt am Umfang acht Anschläge i, denen eine Sperrklinke / entspricht.
Letztere wird durch Feder wirkung in der Sperrstellung gehalten, kann aber einerseits
durch einen Elektromagneten k, dessen Anker die Sperrklinke bildet, andererseits durch
einen Druckknopf m ausgelöst werden. Geschieht dies, so dreht sich die Scheibe um eine
Achteldrehung, um durch Auftreffen des nächsten Anschlages i auf die Sperrklinke j
wieder zum Stillstand zu kommen. Eine weitere Sperrvorrichtung / wirkt mit den Anschlägen
i derart zusammen, daß ein Rückwärtsdrehen der Scheibe unmöglich ist. Die
Sperrvorrichtung/ besitzt eine schräge Anlauffläche, so daß bei der Linksdrehung der
Scheibe c jeweils ein Anschlag unter Zurückschieben der Sperrvorrichtung an dieser vorbeigehen
kann, worauf sie unter ihrer Federbelastung sich hinter den Anschlag legt. Die Scheibe ist dann durch Zusammenwirken der
Sperrvorrichtungen j und / in bestimmter Weise festgestellt. Die Scheibe c weist je
vier kreisrunde öffnungen q und r auf, die miteinander abwechseln. In die öffnungen q
werden kreisrunde Kassetten g eingesetzt, die durch Federn h festgehalten werden. Die
öffnungen r ermöglichen die Schirmbeobachtung. Die Anschläge i und die Sperrvorrichtungen
j, I sind so angeordnet, daß bei den aufeinanderfolgenden Sperrstellungen abwechselnd
eine Kassette g und eine Öffnung r in Gegenüberstellung zur öffnung in der Rückwand
und zum Beobachtungsschirm gelangt. Man kann also abwechselnd das Schirmbild beobachten und nach Weiterschaltung eine
Aufnahme machen. Wird nach der Aufnahme weitergeschaltet, so ergibt sich wieder eine
Stellung für Schirmbeobachtung, an die man wieder im geeigneten Moment eine Aufnahme
anschließen kann.
Damit nicht eine Kassette zweimal in die Aufnahmestellung gelangt, ist eine Sperrvorrichtung
vorzusehen, die nur ein einmaliges vollständiges Drehen der Kassettenscheibe
gestattet, durch das also jede Kassette nur einmal in die Aufnahmestellung gelangen
kann. Beispielsweise können einander entsprechende Anschläge u, υ an der Scheibe c
und an einer Kastenflachwand angeordnet sein. Die elektromagnetische Auslösung der
Scheibe durch i, j, k kann gegebenenfalls im Zusammenhange mit der Umschaltung des n0
Röhrenstromes von Beobachtung auf Aufnahme und umgekehrt erfolgen, wobei durch eine geeigneteA^erzögerungsvorrichtung dafür
gesorgt werden kann, daß die Einschaltung der Röhre immer erst stattfindet, nachdem die
Scheibe zur Ruhe gekommen ist. Der Druckknopf ermöglicht das Schalten unabhängig
vom Vorhandensein eines Schaltstronics.
Das Auswechseln der Kassetten geschieht η der Weise, daß man durch Abheben des
Leuchtschirmes η die unter ihm befindliche öffnung zugänglich macht und die üffnuu-
gen q der Scheibe nacheinander in die Stellung
hinter dieser öffnung bringt. . Das Schalten kann dabei durch Einwirkung auf
den Druckknopf m erfolgen.
Nach dem Einsetzen der Kassetten wird die Scheibe durch Drehen entgegen der Spannung der Feder d mittels des Knopfes / bei zurückgezogener Sperrklinke / in die Anfangsstellung gebracht, in der sich ein Ausschnitt r im Bereiche des Leuchtschirmes befindet. Es kann nun eine Reihe von Aufnahmen jeweils mit vorhergehender- Schirmbeobachtung lediglich durch abwechselndes Einstellen eines vorhandenen Schalters auf Aufnähme und Schirmbeobachtung geschehen, da bei jeder Schaltung der Elektromagnet k vorübergehend Strom erhält und dadurch die Scheibe / für eine Drehung um einen dem Abstand zweier Anschläge i entsprechenden Winkel freigibt.
Nach dem Einsetzen der Kassetten wird die Scheibe durch Drehen entgegen der Spannung der Feder d mittels des Knopfes / bei zurückgezogener Sperrklinke / in die Anfangsstellung gebracht, in der sich ein Ausschnitt r im Bereiche des Leuchtschirmes befindet. Es kann nun eine Reihe von Aufnahmen jeweils mit vorhergehender- Schirmbeobachtung lediglich durch abwechselndes Einstellen eines vorhandenen Schalters auf Aufnähme und Schirmbeobachtung geschehen, da bei jeder Schaltung der Elektromagnet k vorübergehend Strom erhält und dadurch die Scheibe / für eine Drehung um einen dem Abstand zweier Anschläge i entsprechenden Winkel freigibt.
Der Apparat kann mit einem Leuchtzählwerk versehen werden, um jederzeit die Zahl
der schon benutzten Kassetten übersehen zu können.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Röntgenphotographisches Aufnahmegerät mit mehreren Kassetten, die durch eine die Wirkung einer Schaltkraft verhindernde Sperrvorrichtung in Bereitschaft gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein beweglicher Kassettenträger mit in einer Reihe in Abständen angeordneten Kassetten derart unter dem Einfluß einer Schalt- und Sperrvorrichtung steht, daß zwischen je zwei Aufnahmestellungen .eine Beobachtungsstellung einzuschalten ist und nach den einzelnen Schaltvorgängen eine Sperrung abwechselnd in einer Beobachtungsstellung und in einer Aufnahmestellung in Tätigkeit zu setzen ist.
- 2. Röntgenphotographisches Aufnahmegerät nach Anspruch ι mit drehbarem Kassettenträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassetten an dem drehbaren Träger, der in dem halben Kassettenabstand entsprechenden Abständen mit Sperrvorrichtungen versehen ist, im Kreise in solchen Abständen angeordnet sind, daß die einzelnen Schaltvorgänge abwechselnd eine Kassette und einen Zwischenraum in Gegenüberstellung zum fest angeordneten Beobachtungsschirm bringen.
- 3. Röntgenphotographisches Aufnahmegerät nach Anspruch 2 mit einer drehbaren Kassettentragscheibe, die zwischen den Befestigungsstellen für die Kassetten durchbrochen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Beobachtungsstellung eine Durchbrechung zwischen der Röntgenröhre und dem fest angeordneten Schirm liegt.
- 4. Röntgenphotographisches Aufnahmegerät nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch, die Verwendung runder Kassetten.
- 5. Röntgenphotographisches Aufnahmegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektromagnetische Auslösevorrichtung vorgesehen ist, die sowohl beim Umschalten auf Aufnahme als auch beim Umschalten auf Schirmbeobachtung in Tätigkeit tritt.
- 6. Röntgenphotographisches Aufnahmegerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassettenträger durch Federkraft bewegbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO18649D DE613558C (de) | 1929-11-29 | 1929-11-29 | Roentgenphotographisches Aufnahmegeraet mit mehreren Kassetten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO18649D DE613558C (de) | 1929-11-29 | 1929-11-29 | Roentgenphotographisches Aufnahmegeraet mit mehreren Kassetten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613558C true DE613558C (de) | 1935-05-21 |
Family
ID=7354791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO18649D Expired DE613558C (de) | 1929-11-29 | 1929-11-29 | Roentgenphotographisches Aufnahmegeraet mit mehreren Kassetten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613558C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928385C (de) * | 1937-01-10 | 1955-05-31 | Ernst Dr Pohl | Vorrichtung zum Einstellen von Roentgenkassetten verschiedener Groessen |
| DE1131507B (de) * | 1959-07-02 | 1962-06-14 | Dr Paul Loewe | Vorrichtung zum raschen Zufuehren des Filmmaterials fuer Roentgenaufnahmen |
| DE1291986B (de) * | 1966-09-17 | 1969-04-03 | Decker | Einrichtung fuer die wechselweise roentgenphotographische Aufnahme oder Durchleuchtung und Beobachtung eines Aufnahmeobjektes |
-
1929
- 1929-11-29 DE DEO18649D patent/DE613558C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928385C (de) * | 1937-01-10 | 1955-05-31 | Ernst Dr Pohl | Vorrichtung zum Einstellen von Roentgenkassetten verschiedener Groessen |
| DE1131507B (de) * | 1959-07-02 | 1962-06-14 | Dr Paul Loewe | Vorrichtung zum raschen Zufuehren des Filmmaterials fuer Roentgenaufnahmen |
| DE1291986B (de) * | 1966-09-17 | 1969-04-03 | Decker | Einrichtung fuer die wechselweise roentgenphotographische Aufnahme oder Durchleuchtung und Beobachtung eines Aufnahmeobjektes |
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