DE424357C - Kinematographischer Aufnahmeapparat - Google Patents

Kinematographischer Aufnahmeapparat

Info

Publication number
DE424357C
DE424357C DEH98648D DEH0098648D DE424357C DE 424357 C DE424357 C DE 424357C DE H98648 D DEH98648 D DE H98648D DE H0098648 D DEH0098648 D DE H0098648D DE 424357 C DE424357 C DE 424357C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
recording apparatus
recording
distances
roll
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH98648D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLI HUBERT
Original Assignee
WILLI HUBERT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLI HUBERT filed Critical WILLI HUBERT
Priority to DEH98648D priority Critical patent/DE424357C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE424357C publication Critical patent/DE424357C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

Um eine möglichst naturgetreue Wiedergabe von Bewegungsvorgängen durch den Kinematographen zu erzielen, ist es erforderlich, in der Sekunde mindestens 16 Bilder aufzunehmen und wiederzugeben. Diese hohe Bildzahl bedingt eine sehr rasche Förderung des Films durch den Aufnahme- und durch den Projektionsapparat und ein Beschädigen oder Zerreißen des Films bei den geringsten
ίο und unvermeidlichen Unregelmäßigkeiten im Getriebe. Auch Reibungselektrizität tritt bei großer Geschwindigkeit des Films auf, die zu einer Verletzung des Films führt. Besonders folgenschwer ist diese Verletzung beispielsweise bei dem feinen Lautstreifen des sprechenden Films.
Gemäß Erfindung werden mehrere Aufnahmeapparate auf einer drehbaren Achse oder in der Wand einer drehbaren Trommel be-
ao festigt, und es wird eine Auslösevorrichtung vorgesehen, die den Momentverschluß jedes einzelnen Apparats betätigt, wenn dessen Objektivlinse in die zur Bildebene parallele Ebene einschwingt. Vorteilhaft ist es, die radialen Abstände der verschiedenen Apparate von der gemeinsamen Achse einander gleich zu halten, da sonst die Apparate verschiedene Brennweiten haben müssen, damit die Bildgrößen gleich werden. Auch, .in Richtung des Umfanges wird man die Apparate nach Möglichkeit in gleichen Abständen voneinander anordnen.
Der Vorschub der Filme kann durch denselben Hebel erfolgen, der den Momentverschluß der Objektive auslöst. Es können aber auch zur Betätigung der Filmfördervorrichtungen besondere Hebel vorgesehen sein. Insbesondere ist es vorteilhaft, durch langsam anlaufende Schrägflächen oder ähnliche Hilfsmittel das Vorschieben des Films in einem wesentlichen Teil der Pause vorzunehmen, die zwischen zwei Belichtungen desselben Films liegt. Man kann auch die ganze Pause verwenden und wird damit einen entsprechend langsamen Vorschub erhalten.
Mit dem neuen Aufnahmeapparat erhält man mehrere Filme, ähnlich wie bei den Verfahren, die angewendet wurden, um das mit dem ruckweisen Filmtransport zusammenhängende Flimmern zu beseitigen. Die Gesamtlänge der erhaltenen Filme entspricht der Länge eines nach dem bisher bekannten Verfahren gewonnenen Films.
Je nach der Anzahl der angeordneten Apparate wird die Umdrehungszahl der gemeinsamen Achse beliebig geändert werden kön-. nen, und man kann dann auch die Pause, die zwischen zwei Aufnahmen mit demselben Apparat liegt, beliebig vergrößern.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-
spiel der Erfindung dargestellt, und zwar sind hier acht Aufnahmeapparate, in gleichem Abstande von der.Achse und in gleichen Abständen voneinander in der Trommelwand befestigt.
In der Zeichnung ist α die Trommel, die um die Achse b gleichmäßig gedreht wird. c sind die Aufnahmeapparate, die in bekannter Weise mit der Abrollkammer d und der ίο Aufrollkammer e verbunden sind.
/ ist ein Hebel, der an jedem Apparat den Momentverschluß, die Abrollspule sowie auch die Aufrollspule betätigt. Er ist in der Zeichnung ein zweites Mal gestrichelt und mit der Ziffer ο bezeichnet dargestellt, und zwar in der Lage, die er bei der Aufnahme einnimmt. Für den Vorschub und die Ab- oder Aufrollung des Films können, wie bereits erwähnt, besondere Hebel angeordnet sein, und diese können gleichzeitig oder in Zeitabständen während der Pausen die einzelnen Malteserkreuze oder andere Fördervorrichtungen betätigen.
Die Achse b tritt gemäß Erfindung ge-
»5 wissermaßen an die Stelle derjenigen Achse, die beim Kurbeln eines Films gedreht wird.
Sie kann auch elektrisch angetrieben werden.
Der Sucher kann mit dem Hebel / oder
anderwärts ortsfest mit dem Aufnahmeapparat verbunden sein.
Wenn es auch dahingestellt bleiben kann, ob mit einem derartigen Apparat ohne weitere, hier nicht angegebene Einrichtungen unter normalen Verhältnissen — besonders auf geringe Entfernungen — hinreichend scharfe Aufnahmen hergestellt werden können, so leuchtet doch ein, daß bei Anwendung eines Apparates gemäß Erfindung die normalen Füme frei von Beschädigungen bleiben und daß besondere Arten von Filmen, wie Farbenfilme und sprechende Filme, lebensfähig werden, deren dauernde Einführung bisher an den Folgen scheiterte, die der rasche Vorschub des Films mit sich brachte.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Aufnahmeapparat für Kinematographie, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Aufnahmeapparate je mit einem besonderen Film auf einer drehbaren Achse angebracht .sind, und daß eine Auslösevorrichtung, die die Momentverschlüsse betätigt, wenn Aufnahmen erfolgen sollen, sowie Schaltvorrichtungen für die Aufroll- und für die Abrollspulen vorgesehen sind.
  2. 2. Aufnahmeapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrollung und die Abrollung jedes Films ganz oder zum größeren Teil innerhalb der Zeit zwischen zwei mit demselben Apparate ausgeführten Aufnahmen erfolgt.
  3. 3. Aufnahmeapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Abstände der Einzelapparate von der Achse als auch ihre Abstände in Richtung des Kreisumfanges je einander gleich sind.
DEH98648D 1924-09-24 1924-09-24 Kinematographischer Aufnahmeapparat Expired DE424357C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH98648D DE424357C (de) 1924-09-24 1924-09-24 Kinematographischer Aufnahmeapparat

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH98648D DE424357C (de) 1924-09-24 1924-09-24 Kinematographischer Aufnahmeapparat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE424357C true DE424357C (de) 1926-01-22

Family

ID=7168119

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH98648D Expired DE424357C (de) 1924-09-24 1924-09-24 Kinematographischer Aufnahmeapparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE424357C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE424357C (de) Kinematographischer Aufnahmeapparat
DE1906187C2 (de) Vorrichtung zum Photographieren von Dokumenten auf Mikrofilm
DE702801C (de) Photographische Kamera mit Auswechselobjektiven
DE555356C (de) Kinoaufnahmeapparat mit Kassette
DE1772076C3 (de) Laufbildgerät für Kassettenfilm
DE616137C (de) Verfahren zur UEbertragung der Zeitaufloesungsbewegung auf den Film an Oszillographen
DE516510C (de) Film mit mehreren Bild- oder Tonreihen nebeneinander
DE2026967A1 (de) Kamera
AT335844B (de) Aufnahme- oder wiedergabegerat
DE636371C (de) Kinematographischer Aufnahmeapparat
DE2342216A1 (de) Filmkamerasystem mit einer kassettenfilmkamera
DE2006047A1 (de) Zentralverschluß für eine photographische Kamera
DE2051996B2 (de) Filmeinführvorrichtung in einem Filmprojektor für Filmkassetten
DE637358C (de) Einrichtung an Kinogeraeten
DE733658C (de) Bildbuehne an Kinogeraeten
DE563098C (de) Vorrichtung zur Herstellung von stereoskopischen Roentgenaufnahmen
DE846062C (de) Filmvorfuehrungsgeraet mit endlosem Film
DE729781C (de) Vielfachkamera
AT128607B (de) Einrichtung für stereoskopische Röntgenaufnahmen.
DE1622652C (de) Reihenbildkamera mit mehreren Objektiven
AT223479B (de) Verfahren und Laufbildkamera zum bei im Verhältnis zum Kameragehäuse unveränderter Anordnung des optischen Systems und der Kamerateile untereinander spulenwechsellosen Betrieb von Kameras zur Aufnahme von Laufbildern
DE347688C (de) Kinematograph, bei dem der Film durch eine Rolle gleichzeitig vor- und nachgewickelt wird
DE902536C (de) Elektronenmikroskop
DE490386C (de) Verfahren zur kinematographischen Aufnahme und Wiedergabe unter Materialersparnis amNegativfilm
DE625465C (de) Kinematographischer Apparat