DE273244C - - Google Patents

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DE273244C
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DE
Germany
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plate
shutter
rotation
lock
disc
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DENDAT273244D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/26Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

..■>. »asusr1.;
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 273244 KLASSE 57«. GRUPPE
Zusatz zum Patent 244250.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1912 ab. Längste Dauer: 11. Mai 1926.
Die Erfindung bez\veckt eine Verbesserung der durch Patent 244250 geschützten photographischen Magazinkamera mit Mattscheibe und Plattenwechselung.
Die Erfindung besteht in einer besonderen Kupplung zwischen der Wechselvorrichtung und dem Verschluß und hat zum Zweck, zunächst den Verschluß während der Einstellung der zu belichtenden Platte, d. h. während der Niederwechselung der belichteten Platte, selbsttätig zu schließen, sodann ohne weitere Handgriffe eine selbsttätige Belichtung der Platte zu bewirken und schließlich nach erfolgter Belichtung die selbsttätige Niederwechselung der belichteten Platte zum Boden der Kamera herbeizuführen. Gegenüber Einrichtungen zu ähnlichem Zweck unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß er sowohl mit festem als auch mit nach allen Richtungen hin verschiebbarem Objektiv versehen sein kann.
Außerdem soll nicht nur wie bei dem Gegenstand des Hauptpatentes ein automatisches Schließen des Verschlusses vor Niederwechselung der Platte herbeigeführt, sondern gleichzeitig noch der Vorteil erreicht werden, daß, nachdem die Platte ihre vertikale Lage eingenommen hat, diese vor erfolgter Niederwechselung zum Boden der Kamera automatisch belichtet wird. Es wird durch diese Maßnahme verhütet, daß eine Platte mehr als einmal belichtet oder aber niederge\vechselt werden kann, ohne überhaupt exponiert worden zu sein. Ferner wird hierdurch erreicht, daß die zwischen der Einstellung der Mattscheibe und der Belichtung verstreichende Zeit auf ein Minimum verkürzt werden kann.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen :
Fig. ι eine Seitenansicht der Kamera im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt derselben,
Fig. 3 und 4 Einzelheiten der Vorrichtung zur Betätigung des Verschlusses.
Das kennzeichnende Merkmal der Erfindung ist in erster Linie darin zu erblicken, daß das Triebrad mit dem Verschluß durch zwei in biegsamen Rohren geführte Drahtauslöser verbunden ist. Die eine Verbindung bewirkt das Spannen, die andere das Auslösen des Verschlusses. Um nun jeden der beiden Auslöser willkürlich betreiben zu können, sitzen auf der Welle des Triebrades zwei Scheiben, und zwar ist die eine Scheibe mit dem Triebrad fest verbunden, während die zweite lose sitzt und nur dann mitgenommen wird, wenn die Drehung der ersten Scheibe ein bestimmtes Maß überschreitet. Jede der Scheiben ist mit je einem Auslöser verbunden. Es ist so möglich, die Entfernung zwischen Objektiv und Mattscheibe bzw. Platte nach
Belieben zu ändern, ohne hierdurch die Betätigung des Verschlusses irgendwie zu erschweren.
Die Vorderwand der durch den Deckel 2 abgeschlossenen Kamera ist mit deren Haupt- j körper durch einen Balg 65 verbunden und dient zur Lagerung des in einer besonderen Platte 67 befestigten Objektivs 66. Die Welle 23 ist mit dem aus dem Hauptpatent bekannten Triebrad 24 (Fig. 2) sowie Aveiterhin noch mit zwei Rillenscheiben 68 und 69 versehen, welche mit dem Verschlußniechanismus 39 des Objektivs mittels zweier Drahtauslöser 70 und 71 verbunden sind, die durch den von der äußeren Seitenwand der Kamera und der Innenwand 72 gebildeten schmalen Raum 73 hindurchführen. Der Auslöser 70 dient zum automatischen Schließen und Spannen des j \rerschlusses, während der Auslöser 71 den I Auslösungsmechanisnuis des Verschlusses be- i tätigt, sobald die Belichtung stattfinden soll, i Die AA^elle 23 ist mit daumen- oderhebelarti- j gen Ansätzen 63 versehen und wird zweck- \ mäßig hohl ausgebildet, um gleichzeitig der entsprechend dünneren AVelle der Scheibe 69 j als Lager zu dienen. '
AA ic aus Fig. 3 zu ersehen, ist die auf de]· ' AVelle 23 befestigte Scheibe 68 mit dem Auslöser 70 verbunden und zeigt einen bogenför- :
migen Ausschnitt 74, welcher sich etwa über 900 erstreckt. Das zweite Rad 69 (Fig. 4) ist mit dem Triebrad 24 verbunden und dient zur Betätigung des Auslösers γι. Beide Scheiben 68 und 69 sind dicht nebeneinander gelagert, und zwar derart, daß ein an der Scheibe 69 i vorgesehener Daumen 75 in den seklorförmi- ' gen Ausschnitt 74 der Scheibe 68 hineinragt, i Sobald die Drehung der Scheibe 69 die durch den Ausschnitt 74 der Scheibe 68 gezogenen ; Grenzen überschreitet, wird die Scheibe 68 ■ von dem Daumen 75 der Scheibe 69 mitgenommen werden. Selbstverständlich kann das Zusammenwirken der beiden Scheiben auch in beliebiger anderer AVeise bewirkt werden, ohne die Erfindung hierdurch zu beeinträchtigen, da es lediglich darauf ankommt, daß die von dem Rad 24 aus gedrehte Scheibe 69 nach einer bestimmten Drehung auch die '. Scheibe 68 und dadurch die AVelle 23 in Drehung versetzt, welche nun ihrerseits die Plattenwechselung und gleichzeitig damit die Be- : tätigung des Verschlusses durch Vermittlung der Scheiben 68 und 69 bewirkt.
Die Rückwärtsbewegung der Mattscheibe erfolgt durch die auf der AVelle vorgesehenen. daumenartigen Ansätze 63, während die Einstellung der Mattscheibe in die Gebrauchs- : lage durch Federn 64 erfolgt, welche sich der Drehung der Ansätze 63 dauernd entgegensetzen. Der Verschluß der Kamera liegt zweckmäßig hinter den Linsen; es sind hier zAvei Platten vorgesehen, welche hinter der Linse dreh- oder verschiebbar derart geführt werden, daß sich bei ihrer wechselweisen Bewegung ihre der Linse entsprechenden Öffnungen zwecks Einstellung des Apparates sowie zwecks Belichtung vor die Linsenöffnung einstellen. Die Drahtauslöser 70 und 71 sind, wie erwähnt, einerseits an den Scheiben 68 bzw- 69, anderseits an den entsprechenden Teilen des Verschlusses befestigt.
Das Schließen, Spannen und Auslösen des Verschlusses wird dadurch ermöglicht, daß der Auslöser 70 mit einem Spannhebel, der Auslöser 71 dagegen mit einem Gleitstück \rerbunden ist, welches längs der rechten Seite des Verschlusses auf und ab gleitet und hierdurch folgende Haken auslöst:
Zunächst einen Haken, welcher die untere Verschlußplatte während der Einstellung festhält,
einen zweiten, am Spannhebel vorgesehenen Haken, welcher den Verschluß gespannt hält, sowie schließlich
einen dritten Haken, der die beiden Platten derart zusammenhält, als wenn sie nur eine einzige Platte bildeten.
Durch Drehung des an der Außenseite des Objektivbrettes angeordneten feststellbaren Federspannungsrades des Objektivverschlusses kann dieser nach Belieben für Zeit- oder für Momentaufnahmen eingestellt werden. Zur Einstellung kann der \*erschluß dadurch geöffnet werden, daß man an einer Schnur zieht, welche mit den Verschlußplatten verbunden und lichtdicht durch die Außenwand der Kamera geführt ist.
Die Vorrichtung wirkt in folgender AA''eise:
Je nach der Größe des Sektorausschnittes 74 wird das Rad 24 um ein größeres oder kleineres Stück etwa i8o° gedreht. Hierbei werden sich folgende Bewegungen vollziehen: AA-Tihrend der Drehung des Rades um die ersten 90 in derjenigen Richtung, welche der Bewegung der Uhrzeiger entgegengesetzt: gerichtet ist, wird der Daumen 75 der Scheibe 69 das obere Ende des Sektors 74 mitnehmen und hierdurch die Scheibe 68 in derselben Richtung drehen. Die beiden Auslöser 70 und 71 werden hierdurch gleichzeitig angezogen, wodurch der Verschluß sowohl geschlossen als auch gespannt wird, während der Schirm 37 in gleicher AVeise wie bei dem Gegenstande des Hauptpatentes geschlossen und verriegelt und eine Platte in senkrechter Lage an den bisher von der Mattscheibe eingenommenen Platz derart niedergewechselt wird, daß ihre Belichtung erfolgen kann.
Unmittelbar nachdem die Platte niedergeschwungen worden ist, wird das Rad 24 in entgegengesetzter Richtung gedreht, und hierdurch werden die Verschlußplatten des Objek-
türverschlusses ausgelöst; je nach der Einstellung des Verschlusses erfolgt hierbei die Belichtung der Platte auf Zeit oder Moment. Soll der Verschluß auf Zeit wirken, so wird das Rad 24 in seiner Mittellage festgestellt, während' es zwecks Momentaufnahme vollkommen in seine Anfangsstellung zurückgedreht wird.
Bei dieser zweiten Drehung der Scheibe 69,
d. h. bei derjenigen Drehung, welche zur Auslösung des Verschlusses führt, nimmt die Scheibe 68 an der Bewegung der Scheibe 69 nicht teil, so daß auch die photographische Platte während dieser Bewegung in Ruhelage verharrt. Bei weiterer Drehung der Scheibe 69 aber wird der Daumen oder Zapfen 75 der Scheibe 69 an das andere Ende des Ausschnittes 74 anschlagen und hierdurch die Scheibe 68 in nunmehr entgegengesetzter Richtung drehen; der Auslöser 70 wird hierdurch entspannt und der von einer Feder betätigte Spannhebel infolgedessen in seine ursprüngliche Stellung zurückkehren. Gleichzeitig damit werden auch die daumenartigen Ansätze 63 der Welle 23 in ihre vertikale Ausgangsstellung zurückbewegt werden, so daß der Mattscheibenrahmen und damit die Gabel 10 durch die Federn 64 wieder in die Einstellungslage zurückgeführt wird, während gleichzeitig die exponierte Platte samt ihrer Kassette, deren obere Stifte nunmehr freigegeben werden, auf dem Boden der Kamera niederfallen wird, indem' die unteren Stifte das untere Ende der Kassette in den von den Führungsschienen 30 in dem hinteren Rahmenteil der Schublade 60 gebildeten Kanälen 31 schräg nach hinten führen wird.
Wie aus Vorstehendem ersichtlich ist, erfolgt die Betätigung des Verschlusses in der Weise, daß er durch Drehung des Antriebrades in der einen Richtung gespannt, bei entgegengesetzter Drehung des Rades dagegen ausgelöst wird. Die Auslösung des Verschlusses erfordert hierbei nur einen äußerst geringen Kraftaufwand.
Statt die Auslöser 70 und 71 unmittelbar an den Scheiben 68 bzw. 69 zu befestigen, können sie mit diesen selbstverständlich auch durch geeignete Zwischenteile an sich bekannter Art verbunden werden. Ebenso könnte auch an Stelle zweier getrennter Scheiben 68 und 69 lediglich eine einzige Scheibe zur Verwendung gelangen, wobei alsdann die Drähte und 71 einander diametral entgegengesetzt an der Peripherie der Scheibe zu befestigen wären.
Um die belichteten Platten auch bei Tageslicht aus der Kamera entnehmen zu können, wird der Boden der Kamera zweckmäßig derart ausgebildet, daß er zur Aufnahme einer nach hinten herausziehbaren, die belichteten Platten aufnehmenden Schublade 60 dient.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Photographische Magazinkamera mit Mattscheibe und Plattenwechselung nach Patent 244250, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (23) des Triebrades (24) zwei Scheiben (68, 69) trägt, welche durch einen zapfenartigen Daumen (75) der einen und einen bogenförmigen Ausschnitt (74) der anderen Scheibe je nach dem Maße der Drehung gleit- und mitnehmbar miteinander verbunden sind und durch je einen Bowdenzug derart mit dem Verschluß in Verbindung stehen, daß dieser unter gleichzeitiger Niederwechselung der Platte nicht allein in: bekannter Weise selbsttätig geschlossen, sondern auch gespannt und sodann je nachdem für Zeitoder Momentbelichtung selbsttätig geöffnet wird.
2. Magazinkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ver-Schluß mit der Welle des Führungsrades derart verbunden ist, daß eine Drehung desselben nach der einen Richtung das Schließen und Spannen des Verschlusses nach der Einstellung, die Rückwärtsbewegung der Mattscheibe, das Schließen und Verriegeln des Lichtschirmes sowie die Niederwechselung der Platte besorgt, während die darauffolgende Zurückdrehung zunächst den Verschluß öffnet und wieder
- schließt und zuletzt die belichtete Platte auf den Boden des Apparates niederwechselt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7605098B2 (en) 2001-03-02 2009-10-20 Albacem, Llc Low alkali, non-crystalline, vitreous silica fillers

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7605098B2 (en) 2001-03-02 2009-10-20 Albacem, Llc Low alkali, non-crystalline, vitreous silica fillers
US7811377B2 (en) 2001-03-02 2010-10-12 Albacem Llc Low alkali, non-crystalline, vitreous silica fillers

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