DE613351C - Verfahren zur Herstellung von Scherbeneis - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Scherbeneis

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DE613351C
DE613351C DEG88533D DEG0088533D DE613351C DE 613351 C DE613351 C DE 613351C DE G88533 D DEG88533 D DE G88533D DE G0088533 D DEG0088533 D DE G0088533D DE 613351 C DE613351 C DE 613351C
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DE
Germany
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ice
rollers
band
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cooled
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DEG88533D
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Linde GmbH
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Gesellschaft fuer Lindes Eismaschinen AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25CPRODUCING, WORKING OR HANDLING ICE
    • F25C1/00Producing ice
    • F25C1/12Producing ice by freezing water on cooled surfaces, e.g. to form slabs
    • F25C1/14Producing ice by freezing water on cooled surfaces, e.g. to form slabs to form thin sheets which are removed by scraping or wedging, e.g. in the form of flakes
    • F25C1/142Producing ice by freezing water on cooled surfaces, e.g. to form slabs to form thin sheets which are removed by scraping or wedging, e.g. in the form of flakes from the outer walls of cooled bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Scherbeneis Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von kleinstückigem Eis, Scherbeneis genannt, das die bekannten Nachteile des Blockeisverfahrens vermeidet. Die bisher vorgeschlagenen Verfahren zur Herstellung von Scherbeneis benutzen entweder biegsame Wärmeübertragungsflächen, die naturgemäß einem starken Verschleiß unterliegen und notwendigerweise eine umständliche Bauart bedingen, oder starre Wärmeübertragungsflächen. Im letzteren Fall muß das gebildete Eis mechanisch mittels Schabevorrichtung o. dgl. abgelöst werden, wobei ein erheblicher Leistungsaufwand erforderlich ist und ebenfalls starke Abnutzungen an den Schabewerkzeugen o. dgl. eintreten.
  • Erfindungsgemäß läßt man das Eis sich an zwei eng benachbarten beweglichen Flächen bilden, die so dicht aneinander gebracht werden, daß die beiden Eisschichten zusammenfrieren. Werden dann diese Flächen voneinander entfernt, so würde sich auch ohne.. irgendwelche Schabewerkzeuge das Eis von beiden Flächen ablösen, wenn es an beiden gleich gut haftete. Das Eis bricht niemals an der Stelle, an der es zusammengefroren ist, auseinander, weil Eis an Eis besser haftet als das Eis an einer der Flächen, sofern diese Flächen glatt ausgebildet sind.
  • Beispielsweise kann man als Wärmeübertragungsflächen an der Mantelfläche geschliffene, sich langsam drehende Walzen verwenden, wie in Abb. z dargestellt. Diese Walzenbi und b2 werden in_ einem mit der Gefrierflüssigkeit gefüllten Gefäß a angeordnet; die Eisschicht auf diesen Walzen ist mit cl und c2 bezeichnet. Da nun trotz aller Vorsichtsmaßregeln das Eis meist an einer Walze besser haftet als an der anderen, werden zweckmäßig Abstreifer dl und d2 vorgesehen, die das ablaufende Eisband e führen, etwaige Unterschiede der Haftfähigkeit dabei ausgleichen und im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen nicht die zum Ablösen der Eisschichten von den Walzen aufzuwendende volle Leistung zu übertragen haben. An den Stellen f1 und f2 wird in das Innere der Walzen das flüssige Kältemittel oder der Kälteträger eingeführt; am entgegengesetzten Ende der- Walzen wird das gasförmige verdampfte Kältemittel oder. der Kälteträger--abgeleitet.
  • Der Abstand der Walzen voneinander und ihre Drehzahl wird so gewählt, daß die Eisschichten an der engsten Stelle sich unter Dr=k berühren und infolgedessen fest zusammenfrieren. Um den richtigen Abstand sicherzustellen, können die Walzen in der Verbindungslinie ihrer Achsen beweglich sein und durch Federdruck aneinandergepreßt werden.
  • Die Dicke der auf den Walzen gebildeten Eisschicht darf zweckmäßigerweise nur etwa r mm betragen, da dickere Eisschichten den Wärmefluß hemmen und damit unwirtschaftlich große Oberflächen erfordern. Will man aber ein Eisband größerer Dicke gewinnen, so kann man mehrere Walzenpaare hintereinander anordnen, wobei dann von dem zweiten Walzenpaar auf beide Seiten des aus dem ersten Walzenpaar ablaufenden Eisbandes weitere Eisschichten aufgetragen werden und so fort (Abb. 2).
  • Zweckmäßig werden dieWalzen waagerecht nebeneinander angeordnet. Hierbei kann das Eisband nach oben ablaufen, und etwa dabei abbrechende Stücke steigen dann an die Oberfläche der Gefrierflüssigkeit, ohne etwa nochmals zwischen die Walzen zu geraten und damit das Arbeiten der Einrichtung stören zu können.
  • Das Eisband wird zwecks bequemer Verwertung und Lagerung in der Regel in kleinere Stücke zerlegt werden müssen. Kommt es nicht darauf an, regelmäßige Eisstücke herzustellen, so kann das Band durch Umlenken in Scherben zerbrochen werden, die sich zur Verpackung von Kühlgütern, zum Verbrauch in Eisschränken oder zur Beschickung von zu kühlenden- Reaktionsgefäßen, wie sie in .der chemischen Industrie üblich sind, eignen.
  • Soll das Eis vor dem Gebrauch gestapelt werden, so ist es unerwünscht,, daß sich die einzelnen Scherben in großen Flächen berühren, weil sie dann an diesen Flächen in dem gekühlten Eislager,. namentlich hei größerer Stapelhöhe, -unter dem Druck der darüberliegenden Schichten zusammenfrieren. Dem kann man dadurch begegnen, -daß die Walzenoberflächen nicht zylindrisch, sondern; so wie in Abb. 3 dargestellt, als Rotationskörper mit gekrümmter Erzeugenden ausgeführt werden. Das mit einer solchen .Einrichtung hergestellte Eis besteht aus. gewölbten Scherben, die sich nur in Punkten oder Linien berühren und infolgedessen nur leicht aneinanderhaften.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Scherbeneis, bei dem das Eis -an gekühlten, in die Gefrierflüssigkeit eintauchenden Flächen gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Flächen, deren Abstand voneinander veränderlich ist, zuerst einander genähert werden, bis die beiden Eisschichten zusammenfrieren, und dann wieder voneinander entfernt werden, so daß sich das Eis von den Flächen ablöst und als ein Band gewonnen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß mehrere solcher Flächenpaare hintereinander angeordnet werden, so daß jedes nachfolgende Flächenpaar auf die beiden Seiten des von dem vorhergehenden Flächenpaar erzeugten Eisbandes eine weitere Eisschicht aufträgt. 3..
  3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als eisbildende Flächen in an sich bekannter Weise die Oberflächen sich drehender Walzenpaare verwendet werden, die von innen mittels verdampfenden Kältemittels oder mittels eines Kälteträgers gekühlt werden. q..
  4. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach,Anspruch 3, dadurch.gekennzeichnet, daß der Achsenabstand der Walzen verstellbar ist und daß die Walzen durch Federdruck aneinandergepreßt werden.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem Walzenpaar austretende Eisband durch Abstreifer geführt wird, welche die verschiedene Haftfähigkeit des Eisbandes an den beiden Walzenoberflächen ausgleichen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch q. und dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsebene der . Walzenachsen waagerecht liegt. 7,- Einrichtung. nach Anspruch q. bis G, dadurch gekennzeichnet,- -daß die Walzen als. Rotationskörper mit. gekrümmter Erzeugenden ausgebildet sind.
DEG88533D 1934-07-28 1934-07-28 Verfahren zur Herstellung von Scherbeneis Expired DE613351C (de)

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DE (1) DE613351C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE840250C (de) * 1940-03-09 1952-05-29 Sabroe & Co As Thomas Ths Eiserzeugung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE840250C (de) * 1940-03-09 1952-05-29 Sabroe & Co As Thomas Ths Eiserzeugung

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