DE613307C - Vibrationsregler fuer elektrische Stromerzeuger - Google Patents
Vibrationsregler fuer elektrische StromerzeugerInfo
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- DE613307C DE613307C DES105405D DES0105405D DE613307C DE 613307 C DE613307 C DE 613307C DE S105405 D DES105405 D DE S105405D DE S0105405 D DES0105405 D DE S0105405D DE 613307 C DE613307 C DE 613307C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
- H02P9/14—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
- H02P9/24—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator
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Description
- Vibrationsregler für elektrische Stromerzeuger Die Erfindung bezieht sich auf Vibrationsregler für elektrische Stromerzeuger, bei denen durch eine unnachgiebige Ankerplatte mehrere getrennt für -sich abgefederte Kontakte betätigt werden, welche stufenweise und von der ersten zur letzten Stufe zunehmende Widerstände kurzschließen. Das Öffnen der Kontakte geschieht unter dem Einfluß des durch die Reglerspule erzeugten magnetischen Feldes. Die Anziehungskraft auf die Ankerplatte steigt mit deren Annäherung an die Spule jedoch derart rasch an, daß in der letzten Regelstufe die Regelung sprungweise vor sich geht, was nicht erwünscht ist. Beim Zurückgehen der Spannung infolge Nachlassens der Tourenzahl läßt diese Ankerplatte die Kontakte ,auch wieder los; die Kontakte schließen sich wieder einer nach dem arideren, d. h. die Widerstände werden wieder kurzgeschlossen. Dabei werden die Kontakte eines jeden Kontaktpaares mit einem Druck aufeinandergepreßt, welcher der Vorspannung der einzelnen Kontaktfedern entspricht, an welchen die beweglichen Kontakte befestigt sind. Dieser Anpreßdruck, mit dem die Kontakte der Kontaktpaare durch die Kontaktfedern aufeinandergepreßt werden,- ist im Betrieb; namentlich wenn sich während des Betriebes auf den Kontaktoberflächen eine Oxydschicht gebildet hat, nicht immer genügend, um ein vollständiges Kurzschließen des betreffenden Widerstandes herbeizuführen. Es hat dies zur Folge, daß, namentlich wenn dies bei den letzten Regelstufen, in welchen die größten Widerstände liegen, zutrifft, die Maschine sich nicht mehr erregen kann.
- Diese oben angeführten Nachteile werden nun . erfindungsgemäß durch eine derartige Anordnung behoben, daß beim .Öffnen wenigstens desjenigen Kontaktes, der den größten Widerstand ein- und ausschaltet, eine die Reglerfeder unterstützende Zusatzfeder zur Wirkung kommt und beim Schließen dieser Kontakt durch die starre Ankerplatte fest an den Gegenkontakt angepreßt wird.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt.
- Fig. i ist ein Aufriß, Fig. z ein Grundriß.
- In den Figuren ist A die Reglerspule, B deren Kern. C stellt den beweglichen Anker dar, der entgegen der Wirkung einer FederJ arbeitet, welche durch die Schraube I<- eingestellt werden kann. Am Anker C sind die Kontaktfedern D und die Öffnungsplatte L befestigt. Die Kontaktfedern D liegen zwischen der Öffnungsplatte L und der Ankerplatte C; die letztere hat eine Nase M, welche sich unter den Kontakt E der letzten Regelstufe erstreckt, die den größten Widerstand enthält. Wenn der Anker sich von der Reglerspule entfernt, d. h. wenn die Reglerkontakbe sich schließen, so legt sich diese Nase M gegen die untere Seite des Kontaktes der letzten Regelstufe und drückt ihn gegen den feststehenden Gegenkontakt G an. Dadurch erreicht man ein sicheres Kurzschließen dieses Widerstandes und damit eine sichere Erregung der Maschine.
- Die Kontakte werden beim Anziehen der Ankerplatte durch den Elektromagneten durch die öffnungsplatte L nacheinander geöffnet, und zwar derjenige Kontakt, welcher dem größten Regelwiderstand zugeordnet ist, zuletzt, d. h. wenn die Ankerplatte sich dem Spulenkern fast ganz genähert hat. In. dieser Lage der Ankerplatte ist die Anziehungskraft so groß, da.ß die Regelung sprungweise erfolgt. Um einer solchen Arbeitsweise entgegenzuwirken, ist eine Zusatzfeder N vorgesehen, welche die Einstellschraube 0 erst berührt, wenn die Öffnungsplatte den Kontakt der letzten Regelstufe zu öffnen beginnt. Von da an wirkt dann der Anziehungskraft auf die Ankerplatte C eine zusätzliche Federkraft durch die Feder N entgegen, welche den Öffnungsverlauf der letzten Regelkontakte vergrößert, so daß die Regeiungeinenstetigeren, nicht sprunghaften Verlauf nimmt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vibrationsreglerfürelektrische Stromerzeuger, bei dem eine unnachgiebige Ankerplatte- nacheinander mehrere getrennt für sich abgefederte Kontakte betätigt, welche stufenweise von der ersten bis zur letzten Stufe zunehmende Widerstände kurzschließen, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung, daß beim Öffnen wenigstens desjenigen Kontaktes (E), der den größten Widerstand ein.- und ausschaltet, eine die Reglerfeder (1) unterstützende Zusatzfeder (N) zur Wirkung kommt und beim Schließen dieser Kontakt (E) durch die starre Ankerplatte (C) fest an den Gegenkontakt (0r) angepreßt wird.
- 2. Vibrationsregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ankerplatte eine Feder (N) befestigt ist, die sich im Augenblick, in welchem der letzte, den größten Widerstand ein- und ausschaltende Kontakt (E) geöffnet wird, an einen einstellbaren Anschlag (O) anlegt und dadurch eine zusätzliche Federkraft auf die Ankerplatte (C) ausübt.
- 3. Vibrationsregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfedern (D) der beweglichen Kontakte zwischen einer unnachgiebigen. Öffnungsplatte (L) und der Ankerplatte angeordnet sind q.. Vibrationsregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerplatte (C) eine Verlängerung (M) aufweist, die sich von . unten an den letzten, den größten Widerstand ein- und ausschaltenden Reglerkontakt (E) anlegt und dadurch den Anpreßdruck vergrößert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105405D DE613307C (de) | 1932-07-12 | 1932-07-12 | Vibrationsregler fuer elektrische Stromerzeuger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105405D DE613307C (de) | 1932-07-12 | 1932-07-12 | Vibrationsregler fuer elektrische Stromerzeuger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE613307C true DE613307C (de) | 1935-05-16 |
Family
ID=7526542
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES105405D Expired DE613307C (de) | 1932-07-12 | 1932-07-12 | Vibrationsregler fuer elektrische Stromerzeuger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE613307C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1128003B (de) * | 1953-01-08 | 1962-04-19 | Arthur Mordecai Cohen | Elektromagnetischer Mehrstufenregler fuer beliebige, als elektrischer Strom abbildbare physikalische Groessen |
-
1932
- 1932-07-12 DE DES105405D patent/DE613307C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1128003B (de) * | 1953-01-08 | 1962-04-19 | Arthur Mordecai Cohen | Elektromagnetischer Mehrstufenregler fuer beliebige, als elektrischer Strom abbildbare physikalische Groessen |
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