DE613271C - Elektrisch angetriebenes Hubwerk fuer Krane zum Herauscheben von Flugzeugen aus dem Wasser - Google Patents

Elektrisch angetriebenes Hubwerk fuer Krane zum Herauscheben von Flugzeugen aus dem Wasser

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DE613271C
DE613271C DEA71674D DEA0071674D DE613271C DE 613271 C DE613271 C DE 613271C DE A71674 D DEA71674 D DE A71674D DE A0071674 D DEA0071674 D DE A0071674D DE 613271 C DE613271 C DE 613271C
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DE
Germany
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aircraft
main
hook
auxiliary
drum
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Expired
Application number
DEA71674D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Hootz
Dipl-Ing Carl Schiebeler
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Publication of DE613271C publication Critical patent/DE613271C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/02Devices for facilitating retrieval of floating objects, e.g. for recovering crafts from water
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/28Other constructional details
    • B66D1/40Control devices
    • B66D1/48Control devices automatic
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0108Winches, capstans or pivots with devices for paying out or automatically tightening the cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Elektrisch angetriebenes Hubwerk für Krane zum Herausheben von Flugzeugen aus dem Wasser Bei Hebezeugen, die zum Heben und Absetzen von Wasserflugzeugen bestimmt sind, besteht bei bewegter See die Schwierigkeit, das auf den Wellen tanzende Flugzeug ohne Beschädigung desselben mit dein Hakengeschirr zu verbinden und sicher vom Wasser abzuheben oder auf das Wasser aufzusetzen. Hierbei ist besonders zu berücksichtigen, daß die Geschwindigkeit des entsprechend den Wellenbewegungen des Wassers auf und ab gehenden Flugzeuges sehr groß ist. Infolge der Massen des zum Heben und Senken des Flugzeuges bestimmten Triebwerkes ist es nicht möglich, dieses derart zu steuern, daß der Lasthaken den Bewegungen des Wasserspiegels mit seinen dauernden Richtungsänderungen folgen kann. Besondere Schwierigkeiten bereiten das Anhängen und das Absetzen des Flugzeuges; denn um das Flugzeug am Lasthaken zu befestigen, darf dieser nur so weit gesenkt werden, daß er bei höchster Stellung des Flugzeuges auf einem Wellenberg nicht gegen das Flugzeug schlagen kann, da sonst Beschädigungen :des Flugzeuges eintreten können, andererseits aber muß der Pilot in der Lagesein, den um das Flugzeug geschlungenen Stropp über den Lasthaken züt werfen. Wegen der stetigen Aufundabbewegung des Flugzeuges bei im Raum stillstehendem Lasthaken bereitete .dies erhebliche Schwierigkeiten. Man hat dies dadurch zu beheben versucht, daß man einen Hilfshaken verwandte, der über ein vom Hubwerk getrenntes Hilfsseil mit einem DruCkluftzylinder in Verbindung stand. Dabei wurde der im Druckluftzylinder arbeitende Kolben unter einem solchen Druck im Aufwärtssinne des Hilfshakens gehalten, daß er das am Flugzeug befestigte Hilfsseil bei Aufwärtsbewegung des auf dem Wasser schwimmenden Flugzeuges entsprechend der Wellengeschwindigkeit nachziehen konnte, bei abwärts gehendem Flugzeug dagegen durch das Gewicht desselben im Abwärtssinne .durchgezogen wurde. Dadurch wurde erreicht, daß das Seil .des Hilfshakens stets straff gehalten wurde. In dem Augenblick nun, in dem sich das Flugzeug gerade auf .der Spitze des Wellenberges, also in höchster Stellung, befand, wurde der Kolben des Druckluftzylinders festgestellt und dadurch das Flugzeug in der höchsten Lage festgehalten, so daß beim Sinken der Welle das ganze Flugzeuggewicht von dem Hilfshaken getragen werden mußte. In .dieser Lage mußte nun der Pilot versuchen, den Stropp über -den Haupthaken zu werfen, wonach das Hubwerk im Hubsinne eingeschaltet wurde, um möglichst schnell aus dem Bereich des Wassers zu kommen. Aber auch diese Anordnung ergab noch keine befriedigende Lösung der gestellten Aufgabe, denn d a das Hilfsseil und der im Drucklaftzylinder arbeitende Kolben, um den schnellen Wellenbewegungen und Richtungsänderungen des Flugzeuges folgen zu können, mit möglichst geringer Masse ausgebildet werden mußte, mußten diese Teile möglichst leicht bemessen werden. Bei einer derartigen Bemessung besteht aber die Gefahr, daß das Hilfsseil reißt und das Flugzeug wieder auf das Wasser zurückfällt. Außerdem bestand die weitere Schwierigkeit dieser Lösung darin, den Stropp möglichst schnell über den Lasthaken zu werfen, um einmal den Hilfshaken möglichst schnell zu entlasten und zweitens das Flugzeug aus :dem Wellenbereich herauszuheben, da jeder neue Wellenberg gegen .das schwebende Flugzeug stößt.
  • Die Erfindung beseitigt die genannten Nachteile durch eine solche Verbindung zwischen Haupt- und Hilfswinde, daß das in den Hilfshaken eingehängte Flugzeug seine Aufundabbewegung auf den zum Heben und Senken des Flugzeuges bestimmten Haupthaken vor dem Einhängen des Flugzeuges überträgt, so daß der Abstand zwischen Lasthaken und Flugzeug gleichbleibt. In an sich bekannter Weise wird das Flugzeug mit dem stets im Hubsinne beeinflußten Hilfshaken verbunden, so daß bei der Aufwärtsbewegung des Flugzeuges das Hilfsseil entsprechend der Aufwärtsbewegung nachgeholt, bei Abwärtsbewegung dagegen vom Flugzeug durchgezogen wird. Diese Hilfswinde wird gemäß .der Erfindung zum Beispiel durch eine Kupplung mit einer Trommel, über die das eine Ende des den Lasthaken tragenden Seiles geführt ist, gekuppelt; .das andere Seilende ist mit der Hubtrommel verbunden. Durch diese Kupplung wird die Flugzeugbewegung auf den Haupthaken übertragen. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß für den Gleichlauf zwischen Flugzeug und Lasthaken nicht die ,gesamten Triebwerkmassen der Hauptwinde in Bewegung gesetzt werden müssen, sondern nur der Haken selbst und die mit der Hilfswinde gekuppelte Trommel, deren Massen erheblich geringer sind als die der Hauptwinde. Ist die Gleichlaufbewegung zwischen dem Lasthaken und dem Flugzeug hergestellt, so ist es erforderlich, den Lasthaken so weit zu senken, daß der Stropp über den Haken gelegt werden kann. Da der- Abstand zwischen Flugzeug und Haken trotz der W ellenbewegung gleich ist, bietet dieses Manöver keinerlei Schwierigkeiten mehr. Auch das Abheben des Flugzeuges ist ohne Schwierigkeiten möglich.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Soll- ein Flugzeug vom Wasser abgehoben werden, so wird zunächst der Hilfshaken soweit gesenkt, daß der Pilot den Hilfsstropp leicht an dein Haken befestigen kann. Der Hilfsmotor wird nun zum Straffen und Aufholen des Seiles eingeschaltet, wodurch die Bewegung es Flugzeuges auf die Hilfswinde übertragen wird. Nun wird zunächst der Haupthaken so weit gesenkt, daß er mit dem Flugzeug nicht in Berührung kommen kann, auch wenn sich dieses auf der Spitze eines Wellenberges befindet, aber :doch so weit, daß er vorn Piloten bequem erreicht werden kann. Befindet sich das Flugzeug gerade auf der Spitze eines Wellenberges, so wird die Kupplung zwischen der Hilfswinde und der Trommel, zu der das lose Ende des Hauptseiles geführt ist, geschlossen, wobei ,gleichzeitig die Haltebremse dieser Trommel gelöst wird. -Dadurch wird der Gleichlauf zwischen Haupthaken und Flugzeug hergestellt, und der Pilot kann nun während der nächsten Auf und .Abwärtsbewegung des Flugzeuges und des Haupthakens den Hauptstropp über den Haupthaken legen. Befindet sich das Flugzeug wieder auf der Spitze eines Wellenberges, wird die Kupplung zwischen der Hilfswinde und, der Trommel, zu der das lose Ende des Hauptseiles geführt ist, gelöst und gleichzeitig diese durch die Bremse festgestellt, so daß "jetzt das Flugzeug am Haupthaken hängt, während der Hilfshaken, nachdem er vom Flugzeug gelöst ist, so weit gehoben wird, daß er aus dem Bereich des Flugzeuges kommt. Dann wird das Flugzeug durch die Hauptwinde aus dem Bereich der Welle herausgehoben, womit der Vorgang des Abhebens beendet ist.
  • Soll das Flugzeug vom Land auf das Wasser abgesetzt werden, so spielt sich der Vorgang in folgender Weise ab: Mittels des Lasthakens wird das Flugzeug vom Land gehoben, über das Wasser verfahren und so weit gesenkt, daß .die -höchste Welle die Schwimmer gerade berührt. Dann wird der Hilfshaken so weit gesenkt, daß der Pilot ihn am Flugzeug befestigen kann. Durch Einschaltung des Hilfsmotors im Hubsinne wird das Hilfsseil gestraft, und in dem Augenblick, in dem die Spitze eines Wellenberges die Schwimmer des Flugzeuges berührt, wird die Kupplung zwischen Hilfswinde und der Trommel, an der das lose Ende des Hauptseiles befestigt ist,- bei gleichzeitiger Lüftung der Haltebremse dieser Trommel geschlossen. Hierdurch wird das Flugzeug mit der Welle in das Tal absinken, wobei der kleine Hilfsmotor dafür sorgt, daß das Hilfs- und Hauptseil stets gestrafft sind. Um nun den Stropp vom Haupthaken zu lösen, muß der Haupthubkontroller, der währenddes Wellentanzens in Null stand, auf Senken gestellt werden, um so viel Schlaffseil zu geben, daß das Seil vom Haken gelöst werden kann. Hat der Pilot den Stropp vom Haupthaken gelöst und befindet sich das Flugzeug auf dein Scheitel eines Wellenberges, so wird die Kupplung, zwischen Hilfswinde und der Trommel, zu der das lose Ende des Hauptseiles geführt ist, gelöst und ihre Bremse festgestellt. Gleichzeitig wird der Haupthaken möglichst schnell aus dein Bereich des Flugzeuges gehoben. Um jetzt noch den Hilfshaken vom Flugzeug lösen zu können, wird, wenn sich das Flugzeug im Wellental befindet, der Hilfsmotor abgeschaltet, wodurch Schlaffseil entsteht und der Pilot den Hilfshaken vom Flugzeug lösen kann. Ist .dies geschehen, so ist der Hilfshaken sofort zu heben, um ihn aus dem Bereich des Flugzeuges herauszubringen.
  • Bei einer derartigen Anordnung ist noch eine Sicherheitsvorrichtung vorzusehen, durch die bei höchster Stellung :des Haupthakens die Kupplung zwischen Hilfswinde und Trommel, zu der das lose Ende des Hauptseiles geführt ist, gelöst wird, da sonst die Gefahr besteht, daß der kleine Motor den schweren Haken mit großer Geschwin."di.gkeit nach oben zieht. Dies wird dadurch verhindert, daß in Abhängigkeit von der höchsten zulässigen Lage des Haupthakens ein Endschalter betätigt wird, der die Entkupplung zwischen der Hilfswinde und der Trommel, zu der das lose Ende des Hauptseiles geführt ist, vornimmt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisch angetriebenes Hubwerk für Krane zum Herausheben von Flugzeugen aus dem Wasser mittels eines Haupthakens und eines durch ein Spannmittel stets im Hubsinne beeinflußten Hilfshakens, gekennzeichnet durch eine solche Verbindung zwischen Haupt- und Hilfswinde, daß das in den Hilfshaken eingehängte Flugzeug seine Aufundabbewegung auf den zum Hoben und Senken des Flugzeuges bestimmten Haupthaken vor dem Einhängen des Flugzeuges überträgt.
  2. 2. Hubwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfswinde mit einer Trommel k .uppelbar ist, zu der das von der Haupttrommel über die Flaschenrolle des Haupthakens laufende Hauptseil geführt ist.
  3. 3. Hubwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen der Hilfswinde und der Trommel, auf der das lose Ende des Hauptseiles befestigt ist, mit der Haltebremse dieser Trommel in Wechselwirkung steht. q.. Hubwerk nach Anspruch i bis 3, dadurch .gekennzeichnet, daß der Endschalter für das Haupthubwerk in der höchsten Stellung des Haupthakens die Kupplung zwischen Hauptwinde und Hilfswinde löst.
DEA71674D 1933-10-26 1933-10-26 Elektrisch angetriebenes Hubwerk fuer Krane zum Herauscheben von Flugzeugen aus dem Wasser Expired DE613271C (de)

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